Veggie World 2013 – Kleine Nachlese
Nachlese ist gut, hatte ich doch vorab nichts geschrieben. Aber dennoch habe ich auch in diesem Jahr die Veggie World besucht. Nur war ich diesmal auf der Seite der Aussteller und davon würde ich euch gerne berichten.
Gespannt war ich auf die intensiven Diskussionen mit Veganern und Omnis. Man muss natürlich wissen, dass die Veggie World eine parallele Veranstaltung zur Paracelsus Messe ist. Die Paracelsus Messe ist schnell beschrieben.
“Früher hätte man Gauklermarkt dazu gesagt”
Dementsprechend ist das Publikum gemischt. Veggies aller Couleur, Wunderheiler und Lämmer die ihr Portemonnaie wohlwollend zur Schlachtbank führen.
Aber zur Veggie World!
Die Besucherzahlen kamen mir üppiger vor. Wobei dies durch den geänderten Blickwinkel durchaus täuschen kann. Die Bedrohlichkeit der Massen bekommt man immer dann zu spüren wenn man frisches Fleisch ähm sorry, ich meine natürlich frische Probierstückchen der köstlichen Produkte auflegt. Dann fühlt man sich mitunter wie in einem alten Zombie Film. Wir hinter der Theke und die Zombies bewegen sich langsam aber bestimmt auf uns zu. Lach – nicht böse sein, aber der Anblick der Augen die lüstern auf Hackbällchen und Nuggets blicken ist schon verdammt nahe an der Supermarktszene aus Zombie Teil 2.
Veganer sind lässig! Puuh, hatte ich doch gedacht mehr Diskussionen um Ei-Anteil oder meine alten Lederschuhe führen zu müssen. Weit gefehlt! Veganer sind im Großen und Ganzen eher lässig unterwegs und schieben hier und da auch schon einmal ein Stückchen in den Mund und fragen danach was sie denn da gegessen hatten. Ganz schön mutig so mit “Fleisch ist Mord” auf dem Rücken und einem “V” in der Haut.
Viele Menschen hatten keine Idee wie gut vegetarische und vegane Produkte schmecken können. Naja, vieles auf der Messe ist, wie uns zigmal berichtet wurde, eine Zumutung für den Gaumen. Nicht die wirklich leckeren frisch zubereiteten Gerichte; Die Fast (schnell)- oder Fertig- oder auch Halbfertigprodukte sind es bei denen sich einem vermehrt der Magen umdreht. Noch immer! Leckere Ausnahmen gab es natürlich auch. Ein Apfel ist ja eh vegan – wir reden im Prinzip immer von Convenience, Fleisch, Käse, Wurstalternativen – Fast Food eben.
Meine Erklärung: Wenn Veganer produzieren dann soll das Endprodukt nicht zwangsläufig nach dem schmecken nachdem es aussieht was ich grundsätzlich sehr gut finde. Das täuscht aber und die Psyche der Omnis spielt den Streich negativ zurück. Wenn etwas nach Wurst aussieht, dann sollte es auch so schmecken – sagt der Kopf. Ich meine darunter leiden viele eigentlich gute Produkte sehr stark.
Zu kosten gab es wieder vieles. Angeboten wurde üppig und am Ende fühlte man sich eher wie in einem großen Supermarkt. Aber so sehen Messen heutzutage aus. Die materiellen Lüste werden befriedigt und man geht vom vielen probieren mit Sodbrennen und zusätzlichem Übergewicht nach Hause. Oder man übergibt sich wie man bei einer nicht zu unterschätzenden Anzahl, vornehmlich weiblicher Besucher, annehmen konnte.
Naja, nicht alle. Ich meine die VeggieWorld, und ich wiederhole mich hier, ist die Messe mit den schönsten Frauen. Natürlichkeit, Freude und Intellekt sind eben more sexy als alles andere.
Alles in allem fand ich die Leute sehr nett, überrascht und offen. Teils durfte ich erstaunte Blicke in den Augen von Fleischessern erleben und wohlwollende Anerkennung für den Geschmack der Produkte entgegen nehmen. Klasse!
Bis 2014!
In: Allgemein, Gesundheit, Info, Unterwegs
Kleine Bettlektüre
So als frischer Vegetarier mit dem Ziel in Richtung veganer Ernährung zu tendieren, da hat man es ja bekanntlich nicht leicht. Nun meine ich nicht die anderen. Das eigene Ego, von unzähligen nicht gut zu heißenden Tatsachen getrieben, ist man schneller als man denkt in einem nicht angenehemen Modus Operandi. Was will man auch, bei der Menge an negativen Einflüssen des Fleischkonsums kann man nur schlecht über seine eigene Vergangenheit und die Gegenwart der anderen urteilen. Die Diplomatie ist meist schnell zu Ende wenn man die immer wiederkehrenden blöden Fragen beantworten darf, deren Antworten doch eigentlich jedem bekannt sein sollten. Denkt man, weil man ein falsches Maß ansetzt.
Ich werde demnächst auf der Veggie World an einem Stand, ratet mal wo, aushelfen und ich bin gespannt auf die, die wie ich vor nun gut drei Jahren dem Fleisch abgeschworen haben. Voller Enthusiasmus werden sie stürmen und vegan statt vegetarisch rufen und wehe dem der eine Wurststulle raus zieht. Ach das wird herrlich.
Aber kann man denn jemanden verurteilen der durch die Gesellschaft, durch die Erziehung und eben sein ganzes Leben auf Fleisch getrimmt wurde? Ist es statthaft zu unterstellen man mache sich keine Gedanken um die Zukunft seiner Kinder, des Planeten und allem voran das Leben der Kreaturen die vor einem auf dem Teller liegen.
Ich meine ja. Ab einem gewissen Alter und der heute stattfindenden Aufklärung, solle auch der Dümmste es so langsam kapiert haben, dass es so nicht weitergeht. “So” bedeutet – im Überfluss, ohne die Konsequenzen zu beachten, rücksichtsloses globalisiertes Ausbeuten und schön brav einmal im Jahr eine kleine Spende in Richtung der 3. Welt.
Wer nun denkt “der hat eine an der Klatsche” – na bitte, dann denk das eben. Wer sich aber seit langem Gedanken macht, warum ist das Fleisch so billig, warum die Skandale und warum muss man wirklich jeden Tag Fleisch, Fisch oder Wurst auf dem Teller haben, dem empfehle ich diesen Bericht.
Den Fleischatlas der Heinrich Böll Stiftung gibt es hier Fleischatlas
Vielleicht führt Dich dann der nächste Gang nicht mehr in den Supermarkt oder zum Metzger, sondern Du suchst Dir einen Fleischerzeuger mit Rückgrat, bei dem Tiere ein gutes Leben bis hin zu ihrem schnellen Tod führen dürfen. Es gib sie! Schön wäre natürlich Dein Griff nach vegetarischer Kost, ich meine ich zeige das es geht. Und dann gönn Dir eben ab und an ein wirklich “gutes” Stück Fleisch bei dem Du Dein Gewissen und die Zukunft nicht belasten musst.
In diesem Sinne, ein schönes Wochenende!
In: Allgemein, Info
Kleiner Gemüseteller
In: Essen, Restaurants
Polenta auf Steinpilzen an Spinatnockerl
Ein relativ schnell zubereitetes, leckeres Gericht.
Die Zutaten für die Polenta:
- Polenta
- 1/2 L Gemüsebrühe
- Gebratene Steinpilze (TK ist perfekt)
- Geröstete Walnüsse
- Knoblauch
- Zwiebel
- Butter
- Salz
- Pfeffer
Zutaten für die Steinpilze:
- Steinpilze
- Salz
- Pfeffer
- Petersilie
Zutaten für den Spinat
- Blattspinat
- Knoblauch Zwiebel
- Salz
- Pfeffer
- Muskat
Pitaziensahne
- 1/2 Beutel Pistazien
- 1 Becker Sahne
- Etwas Salz
Zubereitung: Die Steinpilze gut aber nicht zu scharf anbraten und die klein geschnittenen Zwiebelstücke zugeben. Mit etwas Brühe ablöschen und den Knoblauch dazu pressen. Nun Polentamehl einrühren und rühren bis ein dicker Brei entstanden ist. Die Walnüsse zugeben und bei kleiner Hitze für ein paar Minuten auf dem Herd lassen. Mit den Gewürzen abschmecken. Der Teig darf gut gewürzt sein. Vom Herd nehmen und 10 Minuten abkühlen lassen. Nun die in kleine Würfel geschnittene Butter (ca. 125 gr.) untermengen bis sie verlaufen ist.
In gefettete Metallringe auf einem Backbleck mit Backpapier füllen und bei 200 Grad für 30 Minuten backen lassen
Die Steinpilze anbraten, mit gaaanz wenig Brühe ablöschen und würzen. Petersilie dazu.
Den Spinat zubereiten und in ein Sieb zum Abtropfen geben.
Die Pistazien Kerne mit dem Zauberstab o.ä. sehr fein hacken, Sahne und Salz zugeben und mit den Zauberstab schlagen bis die Sahne steif ist.
In: Allgemein, Backofen, Essen, Gemüse, Pfanne, Rezepte
Vegetarische Sterne im Elsass Teil 2
Die Auberge Frankenbourg in der 13 Rue du Général de Gaulle in 67730 La Vancelle war unser Hotel und das Restaurant für den zweiten Abend. Die Zimmer sind geschmackvoll und interessant eingerichtet, sauber und für Frankreich und das Elsass durchaus preiswert. 75,- das Doppelzimmer pro Nacht plus 11,- pro Frühstück.
Nach dem Reinfall am Vorabend hatten wir beim Frühstück in der Auberge Frankenbourg bereits eine sehr gutes Gefühl. Das Frühstück ist durch und durch lecker. Vom Brot über die leckeren Käse bis hin zu sehr feiner Wurst (hörensagen – wenn es das überhaupt gibt).
Die Auberge Frankenbourg ist ein Familienbetrieb und vorab hatte ich mit Guillaume Buecher, einem der beiden Brüder, per Mail reserviert und mich als Vegetarier erklärt. Die Reaktion war sehr freundlich und Herr Buecher kam sofort mit ein paar Ideen für ein Menü.
Der Empfang in der Auberge Frankenbourg war sehr nett und somit freuten wir uns auf einen hoffentlich kulinarisch schöneren Abend. Den Tag verbrachten wir mit der zauberhaften Umgebung rund um Colmar und entlang der Route de Vin. Zu erwähnen ist hier das Weingut Schaller in Mittelwihr. Der “S de Schaller” Cremant ist ein wirklich feines Stöffchen und so packen wir uns ein wenig davon in den Kofferraum.
Aber zum Wesentlichen. Nach einer kurzen Einstimmung an der Bar öffnete das Restaurant seine Pforten. Der Speisesaal war bis auf den letzten Platz ausgebucht. Dazwischen wir in einem sehr netten Ambiente. Wir wurden sehr herzlich begrüßt und diese Herzlichkeit zog sich durch den gesamten Abend. Der Service war und ist wirklich hervorragend. Keine steifes Sterneschnickschnack sondern so wie Menschen miteinander umgehen sollten.
Das Menü wurde uns vorgeschlagen und Sebastian Buecher hat sich so einige Gedanken zu unserem Menü gemacht die sein Bruder uns vorschlug. Exzellent! Wir entschieden uns für korrespondierende Weine und unsere Omnis bekamen eines der regulären Menüs.
Zum regulären Menü der Auberge Frankenbourg:
- Amusettes et Broutilles
- Foie gras de canard et cristalline de mandarine.
- Gâteau de foie blond, écrevisses et bouillon de carcasses.
- Omble chevalier, carotte confite au sapin, gel de fanes et gnocchi.
- Canette, navet au safran, coing, éclat de miel et anis vert.
- Plateau de fromages (supplément 12 €)
- Feu de forêt.
- Mignardises
Ich kann hier nur wiedergeben was mir berichtet wurde aber auf das Urteil meines Bruders kann ich mich hier verlassen. Perfekt durch und durch!
Das vegetarische Menü startete ebenfalls mit den Amusettes. Nur eben die vegetarische Variante.
Dann folgte eine Komposition aus Karotten mit gerösteten Nüssen, Schäumen und Cremes und ach was soll ich sagen – das war phänomenal! Wirklich sehr gut.
Unsere Bouillon war eine Gemüsebrühe mit diversen vegetarischen Einlagen. Auch hier wieder ein Volltreffer.
Nun folgte unser Hauptgang. Ein Rührei mit schwarzen Trüffeln. Nun mag einer denken, baaah ein Rührei wie profan. Nein, dieses Rührei war eine Offenbarung. Konsistenz, Geschmack und Präsentation – 2 Sterne hierfür!
Nun folgte eine Variation von Wurzelgemüse mit Würfeln eines Jus aus japanischen Limetten sowie einer Dampfnudel. Ebenfalls sehr lecker. Ich hätte mich allerdings über einen kleinen Nudelgang (in welcher Form auch immer) gefreut. Es war alles in allem sehr viel Gemüse und recht wenig Kohlehydrate. Ok, das hat natürlich auch Vorteile :-)
Dem Dessert ging ein Mango Lipstick voraus. Eine nette Spielerei die eben nach frischer Mango schmeckte.
Nach unserem Wunsch gab es nun den obligatorischen Käsegang. Die Käseauswahl in der Auberge Frankenbourg war üppig und die Bedienung war perfekt auf unsere Fragen vorbereitet, kannte jeden Käse oder gar die Kuh oder das Schaf von der der Käse kam. Sehr fein und spätestens hier freute ich mich über die wenigen Kohlehydrate der vorigen Gänge.
Das Dessert war ein, wenn nicht das Highlight. Feu de foret – Feuer des Waldes war ein Krokantplättchen mit einer Creme und oh Top eine feste Sahnehaube die mit dem typischen Schnaps aus dem Grün von Nadelbäumen (ich weiß nicht von welchem) flambiert wurde. Gehaltvoll ohne Gelatine und sehr sehr fein.
Der einzige Wermutstropfen war vielleicht die Abstimmung der Weine gegen das vegetarische Menü – aber das ist jammern auf hohem Niveau und letztendlich war es lediglich in einem Gang nicht ganz so passend.
Ich kann nur sagen: Vielen Dank für den schönen Abend, das sehr gute Essen aber vor allem für den perfekten und nettes Service. Der eine Stern dürfte bald nicht mehr alleine sein.
In: Allgemein, Essen, Restaurants, Testessen
Vegetarische Sterne im Elsass Teil 1
Wer meinen Blog länger verfolgt (auch zu Fleischzeiten), der kennt mein Faible für leckere Sterneküche. Am vergangenen Wochenende haben wir uns, gemeinsam mit meinem Bruder, aufgemacht um neu Sterne zu entdecken.
2 Vegetarier und 2 Allesfresser (sorry Brother).
Nun ist Frankreich nicht gerade das Mekka der vegetarischen Sterneköche und das Verständnis für ein Leben ohne tote Tiere ist bei, ich sag mal 99% der Franzosen nicht vorhanden.Nur sehr sehr langsam versteht der französische Koch, dass Genuss nicht ausschließlich aus Foi Gras und St. Jaques besteht. Ich wage sogar zu behaupten, die meisten Sterne Köche in Frankreich werden, wenn man ihnen die Stopfleber wegnimmt, ganz heftig ins trudeln kommen. Denn jede Sternekarte sieht aus wie die andere. Die Abweichungen zwischen den Gerichten sind minimal und es wird ewiglich auf dem selben “Mist” umher geritten.
Aber es geht besser!
Beginnen wir aber mit dem ersten Abend. Das Le Table du Gourmet in Riquewirh hatten wir bereits vor einigen Jahren, als wir noch keine Vegetarier waren, besucht. Optisch sicherlich eines der schönsten Restaurants im Elsass. Ich habe, wenn Du die Suche bemühst, bereits einen Bericht darüber geschrieben. Wir waren damals sehr unzufrieden. Nicht wegen dem Essen sondern wegen des absolut miserablen Service. Damals schoben wir es auf eine Krise im Restaurant Team und da jeder einen zweite Chance verdient hat, haben wir einen Tisch bestellt und bereits vorab klare Ansagen gemacht, dass zwei der Gäste Vegetarier sind.
Angekommen ist uns gleich die geringe Auslastung des Restaurants aufgefallen. Schön ist es nach wie vor. Die modernen Gemälde, das Rot der Wände und einfach alles perfekt. Die Begrüßung war nett und höflich und wir machten es uns bequem.
2 Menüs zur Wahl. Wir machten der Bedienung klar, hier sind die beiden Vegetarier die gerne ein vegetarisches Menü hätten. Kein Fisch, kein Fleisch bitte. Wir waren guter Stimmung denn es schien als hätte man uns verstanden. Nach dem Apperitiv kam dann auch gleich ein Gruß aus der Küche….
1. RoteBeete Schaum mit ……. Rindfleisch (vom Fleisch wurde bei der Präsentation nichts erwähnt)
Ok, extra ein Amuse Gueule zu bereiten, da kann man großzügig sein und den Qmnis am Tisch ein Doppelpack bescheren. Allerdings war es ein Reinfall.
2. Eine Bouillon
Eine Bouillon besteht in Frankreich IMMER aus Rindfleisch, so auch hier. Lobenswerter Weise wurde die Fleischeinlage gegen etwas Sellerie getauscht – Reinfall
3. St. Petersfisch auf Linsengemüse
Was das mit vegetarischer Küche zu tun hat wussten wir dann nicht mehr wirklich und konnten anderen damit keine wirkliche Freude machen weil das Gericht zudem versalzen, sehr versalzen war.
Ich erspare mir die nächsten beiden Gänge – nicht vegetarisch und nicht einen Stern wert. Vielleicht ist der Omni-Hauptgang zu erwähnen der, laut unseren Omnis einfach nur nach nichts geschmeckt hat und obendrein auch nach nichts aussah.
Es folgten zwei Dessertgänge von denen mindestens einer mit Gelatine zubereitet wurde. Als seien zwei Dessertgänge nicht genug, gab es noch ein paar Leckereien zum Kaffee. Marshmallows scheinen in Frankreich gerade hip zu sein und so kamen verschiedene Bappsüsse Teile die einem das Menü, wenn es ein Erfolg gewesen wäre, mit einem Schlag vernichtet hätten. Wie verstrahlt muss der Chef der Küche sein um diesen Mist zu servieren.
Selbiger kam dann auch noch an unseren Tisch. Stellt sich hin und sagt erstmal nichts. Ich dachte an Drogen oder sonstige psychische Einschränkungen. Der Mensch war einfach nur peinlich. So peinlich wie seine Küche.
Somit hat das Table du Gourmet ein zweites Mal versagt. Total versagt und ich wette meinen …….. – dieses Restaurant wird seinen Stern in Kürze verlieren.
In: Allgemein, Restaurants, Testessen
Kleiner Weihnachtsteller
Da gehts wieder los, das Fest der Völlerei und der Gier.
Ein kleines leckeres Tellerchen, das gar nicht viel kostet aber dafür umso besser schmeckt.
Man nehme: Eine Milchkapsel, einen Mozzarella, eine Zucchini, Pilze, etwas Olivenöl, Knoblauchzehen, halb getrocknete Tomaten ein wenig Pesto. Für den Salat einen sehr kleinen Romanosalat pro Person und ein Dressing nach Wahl.
Aus einer dicken Scheibe der Milchkapsel ein Rundes Stück ausstechen (geht z.B. prima mit einem Weinglas) und ringsum in Öl, in dem vorher grob gehackten Stücke Knoblauch leicht geröstet wurden, anbraten. Auf ein Backblech und 2-3 kleine halb getrocknete Tomaten auflegen, eine dicke Scheibe Mozzarella und dann bei Oberhitze in den Backofen bis der Mozzarella beginnt zu schmelzen.
In der Zeit Zucchinischeiben grillen oder braten, salzen und auf einem Papiertuch abtrocknen lassen. Pilze (hier Kräuterseitlinge) anbraten, salzen und Pfeffern und am Ende mit wenig Balsamico ablöschen und auf null reduzieren.
Pilze und Zucchini auf den Mozzarella und etwas Pesto darüber. Basilikum Blätter machen sich sicher auch gut.
Vom Salat die äußeren Blätter entfernen, unten abschneiden und vorsichtig waschen damit die Form bleibt. In ein Glas stecken und das Dressing innen drüber träufeln.
Etwas von den Zucchini, Tomaten und Pilzen noch auf den Teller geben und voilá. Zwei Stück davon sind eine vollwertige Mahlzeit.
Fröhliche Weihnachten!
In: Allgemein, Essen, Italienisch, Pfanne, Rezepte, Salat
Ravioli auf gebratenen Steinpilzen an Spaghetti-Kürbis
Nicht ganz einfach in der Zubereitung aber am Ende ein wirklich leckeres Essen.

Die Ravioli habe ich aus einem fertigen Nudelteig aus Hartweizengrieß zubereitet. Ein selbstgemachter Teig kann hier sicherlich noch das i-Tüpfelchen setzen. Mit einer kleinen “Ravioli-Maschine” geht das sehr schnell und ohne große Sauerei.
Die Füllung war dieses mal eine Ricotta-, Tomate-, Basilikum-Füllung mit zusätzlich gerockneten Tomatenstücken und ein klein wenig Knoblauch.
Zutaten: Teig, 150 gr, Ricotta, 1/2 Büffelmozzarella in kleinen Würfeln, 2 TL Tomatenmark (3x), 1/2 Knoblauchzehe zerdrückt, 2 getrocknete Tomaten kleingeschnittenPrise Salz, Pfeffer, 20 Basilikumblätter fein zerrupft, 1 Ei, Büffelbutter.
Zubereitung: Einfach alles gut mit einander vermengen und abschmecken. In die Ravioli-Teiglinge legen, den Rand mit verquirltem Ei einstreichen und zusammendrücken. In leicht kochendes Wasser geben un 8 Minuten garen. Dabei immer wieder umdrehen. Die Ravioli anschließend in Büffelbutter schwenken und servieren.
Ohne Soße ist ein Ravioli nur ein Stück gefüllte Nudel. Um italienisch zu bleiben haben wir Tags zuvor einige Steinpilze gesammelt. Die Zutaten der Steinpilze: ca. 150 gr. Steinpilze in Scheiben, 50gr. Büffelbutter od anderes Fett, 1/2 Zehe Knoblauch zerdrückt, 2 cl Martini, Salz, Pfeffer, Muskat, etwas Kümmel, 1/2 Becher Sahne.
Die Zubereitung ist denkbar einfach: Die Pilze in nicht zu dünne Scheiben (ab 3mm) schneiden und in der Büffelbutter anbraten. Das darf schon ordentlich braten, nur aufpassen daß die Pilze nicht anbrennen. 10-15 Minuten dürfen das schon sein. Zur Not ein paar Spritzer Wasser oder Fond dazugeben. Ein paar Körner Kümmel zugeben die den Steinpilzgeschmack stark unterstützen und mit dem Martini ablöschen. Da kein Weißwein offen war habe ich einfach halbtrockenen Martini versucht und werde dabei bleiben – lecker. Salzen und Pfeffern und mit der Sahne ablöschen. Muskat darüber reiben und kurz einkochen lassen. Voila!
Den Spaghettikürbis zuzubereiten ist die leichteste Übung. Zubereitung: den Kürbis in Wasser schwimmend in einem großen Topf für 80 Minuten geschlossen köcheln lassen. Nach kurzer Abkühlung halbieren und die Kerne entfernen. Dann mit einer Gabel innen entlang streifen und die “Spaghettis” herzustellen. Das kann man auch am Tag zuvor vorbereiten.
Zutaten: 1 Spaghetti-Kürbis, 1/2 Zwiebel, Fett, Speckjes oder Veggiehack und Flüssigrauch, Salz, Pfeffer, Basilikum
Die Zubereitung der Spaghettikürbis-Beilage ist ebenfalls sehr einfach. Die Speckjes gut anbraten oder Veggie-Hack scharf anbraten und gut 1 EL Flüssigrauch zugeben. Die Zwiebeln dazu und kurz dünsten lassen. Nun die “Nudeln” ähm natürlich den Spaghettikürbis zugeben und lediglich heiß werden lassen. Dabei gut umrühren. Zum Ende mit Salz und Pfeffer abschmecken, wer will noch ein Stück Butter darüber zerlassen und servieren. Ein wenig Basilikum darüber macht sich sehr gut.
Einen guten Appetit!
In: Beilagen, Essen, Italienisch, Pfanne, Rezepte
Vegetarische Shrimps
Schon witzig was die vegetarische und vegane Bewegung alles so kopiert. Mutet ja fast schon chinesisch an.
Vegetarische Shrimps als TK Produkt sind da schon irgendwie komplett abgehoben aber gut zubereitet schmeckt das wirklich lecker auch wenn man, wie ich, Shrimps zu früheren Zeiten bereits sehr kritisch betrachtet hat.
Shrimps oder auch Garnelen werden unter Einsatz großer Mengen an Medikamenten und weiterer Chemie produziert. Wer einmal die Produktionsseen in Thailand gesehen hat und die dadurch verursachte massive Umweltverschmutzung, der kann einfach keinen Appetit mehr darauf haben. Auf der anderen Seite die Wildfänge die zumeist mit Grundnetzen gefangen werden und somit alles Leben am Boden der Meere zerstören.
Somit sind die Fake-Shrimps ein weiterer echter Beitrag für unseren schönen Planeten und gegen den Raubbau.
Halbiert und in Bambusklammern geklemmt pinsel ich etwas Öl mit Knoblauch und Salz darüber und grille sie über weiß glühender Kohle mit etwas Buchenholz für ein leichtes Raucharoma.
Auf dem Teller noch etwas Öl mit kleingeschnittenem Basilikum oder Koriander darüber, Salz und Pfefer und lecker!
Die TK Shrimps sind den nicht TK Shrimps definitiv vorzuziehen, da sie eine wesentlich bessere Konsistenz aufweisen. Den Herstellerhinweis, die Shrimps vorher zu kochen, finde ich kontraproduktiv. Dadurch werden sie zu weich. Aber alles Geschmackssache. Lohnt sich auf jeden Fall auch für zum Beispiel Makis .
Ich kauf die Shrimps bei Just-Natural.de
Guten Appetit!
In: Allgemein, Asiatisch, Essen, Grill, Rezepte
Quiche mit vegetarischem Speck
So eine Quiche ist schon was leckeres. Früher hab ich die mit Speck gemacht und das war definitiv lecker. Heute gibt es Speckjes oder Krpjes oder wie die Teile auch immer heißen mögen. Vegetarische Speckstreifen. Erst war ich skeptisch und hab die Teile mal in verschiedenen Varianten zubereitet. Als ich kurz weg war, waren sie alle weg. Meine Frau fand sie oberlecker und hat ratzfatz meine Testkandidaten genascht :-)
Urteil von uns beiden, eine echte Bereicherung der vegetarischen Küche. Und weil das so gut ankam, gleich mal in Aktion in einer super leckeren Quiche.
Die Teile in viel Öl langsam knusprig braun anbraten und vor der Weiterverarbeitung in einer Quiche unbedingt abkühlen lassen.
Guten Appetit!
In: Allgemein, Backofen, Info, Rezepte, Testessen · Schlagworte: Quiche
Spargel zweierlei!
Ein Spargel- Kartoffel- Safransüppchen sowie ein blanchierter und dann in Tempura frittierter grüner Spargel ergänzen sich perfekt und optisch auch nicht soo schlecht.
Ein Rezept dazu gibt es nicht – Freestyle :-)
In: Allgemein, Beilagen, Essen, Gemüse, Rezepte, SuppenSoßen · Schlagworte: Spargel, Tempura
Crispy Seitan Nuggets
Du kennst Seitan nicht? Dann empfehle ich Dir den Wikipedia Beitrag über Seitan: WIKI Seitan
Ich habe viel experimentiert und bin weitestgehend begeistert von der Vielfalt die Seitan einem liefert. Hier habe ich ein wirklich gelungenes Rezept zur Herstellung knuspriger Nuggets die man warm oder kalt, einfach so oder als Ersatz für z.B. ein Wiener Schnitzel essen kann.
Grundregel! Je kleiner und flacher der Nugget, desto besser das Ergebnis. Also komm nicht in die Versuchung ein XXl Schnitzel mit Seitan herstellen zu wollen. Allerdings wollen das sowieso nur einige Adiposita Klopse.
Zutaten:
- 200 gr. Glutenmehl
- 10 Shitakepilze ohne Stiel
- 1 Zehe gepresster Knoblauch
- 6 EL Sojasoße
- 100 ml Brühe
- 60 ml Sojamilch oder Milch
- Rapsöl
- Pfeffer
- 1 TL Zitronensaft
- 1 TL Korianderpulver
Für die Kochbrühe:
- 1/2 Liter Brühe (den Rest von oben dazu)
- 4 Zehen gepresster Knoblauch
- 60 ml Sojasoße
- 1 TL Flüssigrauch
Zubereitung:
Die Shitake Pilze in feinste Würfelchen schneiden und in etwas Öl scharf anbraten. Mit der Sojasoße ablöschen, vom Herd nehmen, die Brühe und den Knoblauch zugeben. Mit dem Zauberstab feinst pürieren und am Ende mit den restlichen Zutaten abschmecken. Die Brühe sollte gut gesalzen schmecken.
Das Glutenmehl in der Küchenmaschine mit dem Knethaken kneten und 2/3 der Brühe zugeben. Wenn die Konsistenz erreicht ist noch 3 Minuten kneten lassen.
In der Zwischenzeit die Kochbrühe ansetzen.
Vom Teig etwa walnussgroße Stücke abreißen und zu kleinen Pfannekuchen formen. Dabei hilft z.B. ein schwerer, flacher Klopfer. Sollte sich der Teig gleich wieder zusammenziehen (Gummi), dann hat er zu lange geknetet. Macht nichts, in dem Fall die Teile direkt vor dem Kochen oder braten platt drücken.
Variante 1
Die “rohen” Teigstücke in gut Öl von beiden Seiten goldbraun bis rehbraun langsam anbraten. Man darf sie dabei gerne mehrfach wenden, muß man aber nicht.
Auf etwas Küchenkrepp abtropfen lassen, mit Meersalz (vorzugsweise Fleur de Sel) und Pfeffer aus der Mühle würzen und essen
Variante 2
Die Teigstücke in die Kochbrühe geben und ca. 15 Minuten leicht kochen lassen. Dabei immer wieder etwas durchrühren sofern mehrere Lagen im Topf sind. Abtropfen lassen und so als kleingschnittene “Schnetzel” in z.B. Thaicurry verwenden (extrem lecker) oder paniert rausbacken oder einfach so braten. Die gekochte Variante ist etwas weicher, wird nicht so knusprig aber ist universeller einsetzbar.
Mein Favorit ist Variante 1
Guten Appetit!
In: Allgemein, Asiatisch, Essen, Pfanne, Rezepte
Leckere Aufstriche
Aufstriche sind in der vegetarischen Küche oder besser, in einem vegetarischen Leben sehr wichtig. Hier zwei Varianten von Aufstrichen. Ein veganer und ein vegetarischer.
Il pomodoro saporito
Zutaten:
- 1 Dose San Marzano Tomaten
- 4 Zweige Basilikum
- 50 gr. Bio Alsan
- 1 EL Olivenöl
- 1 kleine Zehe gepresster Knoblauch
- Salz
- Pfeffer
- Chillipulver
Zubereitung:

Von den Dosentomaten das innere entfernen und die Filets mit der Tomatensoße zusammen pürieren. Bitte darauf achten das möglichst wenige oder keine Tomatenkerne enthalten sind. Das Ganze in eine große beschichteten Pfanne geben und bei hoher Hitze schnell einkochen lassen. Am besten einen Kochlöffel mit gerader Vorderseite und die pürierte Masse durch die Pfanne schieben bis es von Püree artiger Konsistenz ist. Kurz vor Ende den Knoblauch zugeben.
In ein Gefäß geben und etwas abkühlen lassen. Salzen und pfeffern und ein wenig Chillipulver zugeben. Wenn das Püree nur noch lauwarm ist, den in Würfel geschnittene Alsan zugeben und vermengen bis eine homogene Masse entstanden ist. Die Blätter des Basilikum mit einem sehr scharfen Messer kleinschneiden und unterheben. Im Kühlschrank erkalten lassen.
Mozzarella e Carciofi
Zutaten:
- 1 Kugel Büffelmozzarella
- 1 EL Parmesan
- 2 große eingelegte Artischoken in Öl mit Stiel oder 3 ohne
- 80 gr. Butter
- 1 EL Olivenöl
- 1 TL Rosmarinnadeln
- Pfeffer
- Salz
- 1 Zehe gepresster Knoblauch
- 1 TL milde Chilistücke
- Öl zum Anbraten
Zubereitung:

Die Artischocken kleinschneiden und in etwas öl anrösten und leicht abkühlen lassen. Den Mozzarella und die Artischocken kleinschneiden und alle Zutaten mit dem Zauberstab pürieren. Eventuell ein paar größere Stücke Artischocke aufheben und nach dem Pürieren untermengen. Abschmecken und Fertig – war doch easy!
Die Aufstriche vor dem Verzehr am Besten ein paar Stunden ziehen lassen.
In: Allgemein, Aufstriche, Essen, Rezepte
My Pizza – Update!
Auch alt Bewährtes kann ab und an einen refresh bekommen. So habe ich mir vor kurzem in einer Sendung über Pizza in Neapel eine neue Rezeptvariante abgeschaut und was soll ich sagen, es ist das beste Rezept das ich jemals für Pizzateig hatte. Nicht wirklich das Rezept, sondern die Zubereitung des Teigs.
Basis ist mein Pizzateig Rezept hier im Blog
Zubereitung:
200 ml lauwarmes Wassermit der zerbröselten Hefe, Salz und Zucker verrühren bis alles aufgelöst ist.
Nun das Mehl zugeben und mit der Küchenmaschine (Knethaken) oder von Hand vermengen.
Das Olivenöl zugeben und Wasser oder Mehl zugeben bis der Teig recht locker aber nicht mehr al zu klebrig ist.
Mindesten 1.5 Stunden an einem warmen Ort ruhen lassen
Nochmals kneten und in 2 oder 3 Teile teilen und nochmals für 20 Minuten ruhen lassen.
Als Belag hatte ich derletzt eine äußerst simple aber leckere Margaritha Variante aus Eiertomaten aus der Dose die ich vom Stunk und Kernen befreite und mit dem Zauberstab pürierte, 1 EL Tomatenmark darunterrühren und mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen. Oben auf etwas Büffelmozzarella, etwas Edamer frische, sehr dünn geschnittene Champignons. Ab in den Ofen und am Ende ein klein wenig Olivenöl darüber tropfen und nochmals ein wenig Oregano.
Einfach aber extrem lecker!
In: Allgemein, Essen, Pizza, Rezepte
Wer sagt das?
Wer sagt, dass Pizza ohne Salami, Schinken oder sonstiges totes Tier nicht schmeckt? Ich würde sagen, extrem lecker mit gegrilltem Gemüse und einem leckeren Teig.
Mit aber auch ohne Käse (dann nach dem Backen einen Schuss Olivenöl nicht vergessen). Und wenn mit Käse, dann bitte einen Büffel Mozarella und nicht irgendein Supermarkt Tüten-Pizzakäse.
In: Allgemein, Essen, Pizza, Rezepte · Schlagworte: Aubergine, Gemüse, Pizza, Zucchini
Steak vom Blumenkohl
Ich hätte mir nicht gedacht, daß es so lecker schmeckt. Blumenkohl als Steak ohne viel Brimborium. Versucht es, es ist wirklich lecker. Die Idee selber stammt aus dem Kochbuch “Great chefs cook vegan”, ein empfehlenswertes veganes Kochbuch.
Zutaten (für 2 Personen):
- 1 mittelgroßen Blumenkohl
- 1/4 Brokkoliröschen
- 1/2 Zucchini
- 1 handvoll Basilikum
- 3 EL kleingschnittener Lauch
- 1/2 milde Chilischote
- 3 EL Soja Joghurt
- Brühe
- Salz
- Pfeffer
- Rapsöl
Zubereitung:
Den Blumenkohl in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden und die mittleren beiden zum Anbraten verwenden. Vom restlichen Blumenkohl ca. 1/3 kleinschneiden. Den Rest z.B. für eine Blumenkohlsuppe aufheben.
Den klein geschnittenen Lauch in Öl andünsten und mit etwas Brühe ablöschen. Die Brokkoliröschen, die klein geschnittene Zucchini und die Chilischote zugeben und für ca. 20 Minuten köcheln lassen. Alles in einen Mixer geben und fein pürieren. Zum Ende hin das Basilikum zugeben, abschmecken und mit dem Soja Joghurt verrühren.
Die Blumenkohlscheiben in etwas Öl anbraten (ca. 6 Minuten pro Seite), salzen und auf dem Gemüsepüree anrichten. Wer mag nimmt noch etwas Sauce Hollandaise dazu und dekoriert mit Petersilie und einer Balsamicoreduktion.
In: Allgemein, Beilagen, Essen, Gemüse, Pfanne, Rezepte
Zweierlei Petersilie
Eine kleine feine Vorspeise zur Zeit der Wurzelgemüse.
Zutaten Petersiliesuppe (2 Personen):
- 2 große Petersiliewurzeln
- Salz
- Wasser
- 2 EL Soja Cuisine oder Sahne
- 2 TL Kürbiskernöl
Zubereitung:
Ebenso einfach wie die Zutaten, destaltet sich die Zubereitung. Die Wurzeln schälen und vom Strunk befreien, 1,5 Wurzeln in kleine Stück schneiden und mit Wasser und etwas Salz für mindestens 1 Stunde köcheln lassen. Absieben und die restliche Petersilie, ebenfalls in kleinen Stücken, in die warme Brühe geben und 15 Minuten stehen lassen. Mit ordentlich Salz abschmecken und vor dem Servieren nochmals kurz erhitzen und die Petersilie Stücke rausnehmen. Den Esslöffel Soja Cuisine oder Sahne vorsichtig in eine Ecke, bei runden Tellern dürfte das allerdings schwierig werden, geben und je einen TL bestes Kürbiskernöl zugeben.
Polenta von der Petersilie
Nein nein, die abgeseihten Petersilie Stücke (des 2. Durchgangs) sind nicht für den Abfall, daraus lassen sich leckere Gerichte kochen. Hier eine Polenta von der Petersilie
Zutaten (für 2 Personen)
- 1 Tasse Polentagrieß
- 1/2 Bund Petersilie
- 2 Eier oder wahlweise 3 EL No Egg
- 1/2 gekochte Petersiliewurzel in Stücken
- 1/2 Zehe Knoblauch gepresst
- 2 EL Dinkelmehl
- 2 Tassen Brühe
- Salz
- Pfeffer
- Chilipulver
- Fett zum Braten
Zubereitung:
1 Tasse Brühe erhitzen und den Polentagrieß einrühren. Unter Rühren für 5 Minuten köcheln lassen ohne das es Blasen wirft. Wenn es zu fest wird, etwas Wasser zugeben. Nebenbei die Petersiliewurzel mit der restlichen Brühe glatt mixen und zur Polenta geben. Umrühren und vom Herd nehmen, 10 Minuten abkühlen lassen.
Die Petersilie fein hacken und mit den restlichen Zutaten vermengen bis eine Konsistenz, ähnlich eines Kartoffelbreis, erreicht wird.
In etwas Fett in Metallringen oder als kleine Küchlein goldgelb ausbacken und im Anschluss bei 220 Grad Ober- Unterhitze im Backofen für 20 Minuten backen.
In: Allgemein, Essen, Pfanne, Rezepte, SuppenSoßen
It´s not a Fish …. it´s a Tofu
Bei Gelegenheit werde ich die Zubereitung des Tofufisches in Bildern dokumentieren. Auf jeden Fall eine leckere Alternative zu allem was in den Meeren zappelt.
Zutaten Tofufisch:
- 1 Block Tofu (nicht zu fest, ich nehme Taifun)
- 4 EL Sojasoße
- 2 TL getrocknete Algen
- Saft einer halben Limette
- 1 TL Korianderpulver
- Chilipulver
- Pfeffer
- Sesamöl
- Sesam
- Weiße Brotkrumen (Asialaden)
- 2 Eier
- Mehl
Zubereitung Tofufisch:
Die Algen in Wasser für ca. 30 Minuten einweichen, den Tofu in zwei Platten schneiden und in der Sojasoße mit 4 EL des Algenwassers sowie der Algen für 20 Minuten ziehen lassen. Nun alles zusammen in eine Pfanne geben und erhitzen bis die Flüssigkeit verdampft ist. Etwas Sesamöl zugeben und den Tofu leicht anrösten. Limetensaft zugeben und den Tofu zur Seite geben und abkühlen lassen.
Die Stücke leicht andrücken / plattdrücken um eine etwas “uneckige” Form zu erhalten (der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt).
Mit dem Korianderpulver, Chili und Pulver würzen und etwas von den Algen aus der Pfanne sehr klein schneiden und auf dem Tofu verteilen.
Die Stücke in Mehl wenden, in den verquirlten Eiern wenden und in die Brotkrumen, gemischt mit Sesam geben und in Sesamöl auf beiden Seiten goldbraun braten.
Das Gemüse wurde geschnitten kurz blanchiert und dann in der Pfanne leicht gebraten. Lediglich leicht gesalzen – voil´a
Die Gemüse: Zucchini, Karotte, Champignons, Brokkoli, Frühlingszwiebel, Stangensellerie, Brokkoliblätter,
Die Erdnuss Soße ist eine klassische Thai-Erdnuss Soße.
In: Allgemein, Essen, Pfanne, Rezepte, Salat, Tofu
Asia meets ….. Petersilie
Eine kreative Kombination nach dem Motto “was gibts zu essen …. mal sehen was ich da draus basteln kann”.
Die Zutaten:
- Feldsalat (Ackersalat)
- Ruccolasalat
- Shiitakepilze
- Petersiliewurzel
- Brotwürfel
- 1 Knoblauchzehe
- Sesam
- Salz Pfeffer
- Fett zum Braten
Zutaten für das Dressing:
- 2 EL Weißweinessig
- 1 EL Mangopüree
- 1 EL Orangenpüree
- 1 Msp Chilli
- 1 TL Ingwersaft
- 1/2 Zwiebel
- 2 TL Limetensaft
- Salz
- Pfeffer
- Rapsöl
Zubereitung:
Essig, Mangopüree, Orangenpüree, Ingwersaft, Limetensaft mit der fein gewürfelten Zwiebel für 15 Minuten ziehen lassen. Dann die Zwiebelstücke grob entfernen und mit den restlichen Zutaten das Dressing fertigstellen. Es darf schön dickflüssig sein.
Die Petersiliewurzel in hauchdünne Scheiben schneiden und in Fett frittieren. Anschließend abtropfen lassen und salzen.
Die Shiitakepilze in einer Pfanne mit Fett anbraten, salzen und pfeffern sowie mit etwas schwarzem und hellem Sesam vermengen und beiseite stellen. Die Brotwürfel in Fett mit Knoblauch und Salz anrösten. Mit den Salaten auf den Tellern verteilen und das Dressing verteilen. Die Petersiliechips darüber geben.
Die auf dem Bild abgebildeten Algen gibts hier ebenfalls als Rezept (Suche nach Algen)
In: Allgemein, Essen, Rezepte, Salat
Hot Veggie Salad
Lust auf einen leckeren Salat der auch dem Salatmuffel das Wasser im Mund zusammenlaufen läßt? Und, bis auf den Honig, natürlich vegan ist? Den Honig kann man zum Beispiel durch ein wenig Holunderblütensirup ersetzen. Auch lecker.
Zutaten für 2 Portionen:
- 4 in der Schale gekochte Kartoffeln
- 1 in Würfel geschnittene Avocado
- 1/2 fein gewürfelte rote Zwiebel
- 1/2 in Streigen geschnittene rote Zwiebel
- 2 TL Honig
- 50 ml Weißwein
- Messerspitze Habaneromash oder andere scharfe Habanerosoße
- 2 Portabello Pilze in 5mm dicken Scheiben
- 8 Cocktailtomaten
- Filets von einer Orange
- Saft von 1/2 Orange
- 3 EL frische gehackte Petersilie
- Weißer Balsamicoessig
- Ingwersaft von einem kleinen Stück Ingwer (mit der Knoblauchpresse)
- 1 EL Balsamico Creme
- Mildes Olivenöl oder Rapsöl
- Rapsöl zum Braten
- Pfeffer
- Chillipulver
- Salz
- Salat (Ruccola od. Radicchio…)
Zubereitung:
Die Pilze in etwas Öl scharf anbraten, mit der Hälfte des Weißweins ablöschen und dann etwas ziehen lassen. Die Cocktailtomaten zugeben, lediglich um sie zu erwärmen. Petersilie zugeben, Salzen und Pfeffern und beiseite stellen. Jetzt erst die Balsamico Creme dazugeben.
Die Kartoffeln grob schälen und in 5mm dicke Scheiben schneiden. In Rapsöl knusprig anbraten. Währenddessen die in Würfel geschnittene Avocado mit der Hälfte des Orangensaftes und dem Habanero mischen. Die in Streifen geschnittene Zwiebel zugeben und etwas Salzen.
Aus dem Weißen Balsamico, dem Rest Weißwein, dem Rest Orangensaft, Salz, Pfeffer, Ingwersaft, den in Würfeln geschnittenen Zwiebeln, dem Honig ein Dressing zusammenmischen und dann etwas Olivenöl oder Rapsöl zugeben.
Das Ganze mit Ruccola oder einem anderen kräftig schmeckenden Salat anrichten. Das Dressing lediglich über den Salat geben. Die Avocadostücke abseihen damit die nun ziemlich scharfe Flüssigkeit nicht auf den Teller kommt.
Über alles etwas schwarzen Sesam oder Chiliflocken und lecker!






























