Eigentlich sind wir heute mit Unmengen Herbsttrompeten nach Hause gekommen. Die werden getrocknet und die wenigen Steinpilze werden mit zwei importierten Kräuterseitlingen, Schopftintlingen und Champignons zu einem kleinen, leckeren Menü kombiniert.

Erst einmal ein wenig geröstetes Brot mit Kräuterseitlingen, Ruccola und einem Steinpilzpesto

Die restlichen Pilze gabs klassisch mit Pasta und einer klassischen Soße aus Knoblauch, Kräutern, Gewürze (Safran, Muskat, Salz, Pfeffer), Weißwein und Sahne.

Die Herbsttrompeten gibts morgen!

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Ich gönne mir eine kleine kreative Pause. Bin unterwegs.

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Ahhhh und ich habs jetzt endlich. DER perfekte vegetarische (NICHT vegane) Döner. Es gibt, soweit ich mich erinnere, nur einen Döner mit Fleisch der in der Zeit in der ich noch Fleisch gegessen habe dem hier das Wasser reichen konnte.

Also was ist speziell? Nicht viel!

Das Vantastic Food Fertigprodukt wird in Butter (vegan: Öl) angebraten und mit Pfeffer und Salz zusätzlich gewürzt. Als “Scharf” wie immer das original Pul Biber, dazu Ruccola, Tomate, Zwiebel, glatte Petersilie und eine Soße aus Joghurt, Quark, Salz und Knoblauch (vegan: Sojajoghurt. Reiscuisine, Salz, Pfeffer).

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Nein nein wir sind nicht bei den Schtis (Top Spiellfilm – empfehlenswert). Mit Zipfel meine ich hier den Wurstzipfel der mir heute über den Weg lief.

Berief Soja Fit nach Art Schinkenwurst.

Sieht einer Schinkenwurst absolut gleich inkl. metallenem Wurstzipfelverschluß der definitiv nicht sein müßte, aber egal.

Man soll vegetarische Vurstprodukte ja nicht pur versuchen aber ich machs trotzdem und erwarte das übliche. Diesmal liege ich falsch und die Vurst schmeckt pur schon gut und vor allem, für die Noch-Fleischesser, sie schmeckt eben wie ne Schinkenwurst. Auch hier ist lediglich die leicht bröselige Konsistenz die ablenkt. Also was macht man mit der Vurst? Ab aufs Brot und wie üblich zubereiten. Entweder in einem Wurstsalat mit Tomaten, Zwiebeln, Gurken, V-Käse, grüner Salat usw. oder auf ein Brot mit Margerine und Senf. So gegessen würde ich sagen 95% Schinkenwurst. Besser als viele Fleisch-Schinkenwürste die ich in meinem Leben gegessen habe. Und wieder eine gute 2 – zur Zeit habe ich wirklich Glück und greife nach recht guten Produkten.

Anmerkung: Der Hersteller Berief verwendete in der Vergangenheit Karmin – ein tierischer Farbstoff (aus Läusen) und deklariert(e) trotzdem fleischfrei. Bei vielen Vegetariern deshalb verpönt. Ich hab es gerade erst bei der Recherche gelesen entdeckt und denk da noch drauf rum.

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Was gibt es besser als leckeren Kartoffelbrei mit reichlich Soße dazu? Nicht viel wenn man mich fragt.

Kartoffelbrei vegan? Kein Problem, es muß nicht immer die Butter, Sahne und Milch sein. Butter wird durch Alsan, einer wirklich guten Margarine die sehr nah an der Butter liegt ersetzt. Reiscuisine ersetzt die Milch (keine Sojamilch/drink verwenden – schmeckt nicht) und anstatt Sahne gibt es einen guten Schuß sehr gutes Olivenöl.

Der Geschmack ist wesentlich “kartoffeliger” und mindestes genauso fein wie der gewohnte Kartoffelbrei. Ich würde sogar behaupten das er besser schmeckt. Wie immer ist bei Kartoffelbrei die Kartoffel maßgeblich. Nicht die nach nichts schmeckende Industriekartoffel macht das Rennen – schau Dich auf dem Markt oder Bioladen nach wirklich guter Ware um. Alternativ online bei Erlesene-Kartoffeln.de – eine echt gute Adresse!

Die Zubereitung der Soße verrate ich ein Andermal.

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Die Frage wird demnächst wieder an den Haustüren im Land gestellt. Ein Brauch den ich ziemlich lächerlich finde da er uns von der Industrie mal so aus den USA importiert wurde um die Umsätze der entsprechenden Sparten nach oben zu kurbeln. Kaum eins der Kinder kann irgendeinen Hintergrund zu Halloween erklären.

Aber was hat das eigentlich damit zu tun? Eigentlich nichts *g*

Süßes mit einem Schuß Saurem ist diese gegrillte Süßkartoffel eine mächtige Nachspeiße. Nicht unbedingt dazu gedacht von einer Person gegessen zu werden sollte man Tranchen der Süßkartoffel mit z.B. Eis oder anderen warmen Früchten servieren.

Aufschneiden und bei recht hoher Hitze auf dem Grill ein schönes Branding einbrennen. Dann die halbe Süßkartoffel umdrehen und bei eher schwacher Hitze 20 Minuten garen lassen.

Hier wurde eine Creme de Caramel mit etwas Limettensaft und Zimt verrührt und über die Süßkartoffel gegeben. Noch etwas Zimt um die Kartoffel gestreut und gut.

Aber wie bereits erwähnt, das ist too much für eine Person da der Geschmack der Süßkartoffel sehr intensiv ist, eignet er sich in Kombination wesentlich besser als pur gegessen.

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Neulich im mReformhaus, es nannte sich Steak, nein “wie Steak” und paßte gerade noch in meinen Einkaufskorb. Das Heirler “wie Steak” sind zwei Bratstücke die rein optisch irgendwo zwischen einem Hacksteak oder gar einem Rindersteak liegen.

Ausgepackt, eins in der Pfanne fertiggebraten und eins in der Mikrowelle erhitzt. Pur gegessen macht das Heirler “wie Steak” schonmal wirklich keinen schlechten Eindruck. Die Konsistenz und der Biss schmeicheln und der Geschmack liegt nache einem Hacksteak.

Doch so pur überzeugt es nicht ganz, deshalb bekommt das eine Teil eine Beilage aus Kartoffelbrei und eine dunkle Pilzsoße womit sich ein kompletter Gang ergibt und das Mikrowellenstück wandert in ein Brötchen mit Tomate und Zwiebel.

Beide Varianten überzeugen gänzlich. Eben auch hier wieder die Komposition die den Genuß ausmacht. Mit etwas Soße, Kartoffelbrei oder auch anderen Beilagen ist das Heirler “wie Steak” wirklich lecker und bekommt von mir eine gute 2.

Gefüllte Paprika (vegan)

Hey wer braucht Fleisch? Absolut lecker mit ohne Fleisch und man tut was für sich und für die Umwelt.

Just do it – is lecker! Geht übrigens auch lecker im Dutch Oven!

Die Zutaten:

  • 4 Paprika (gelb oder rot)
  • 1/2 grüner Spitzpaprika
  • 1 Tasse Rundkornreis
  • 100 gr. Shitake
  • 150 gr. Just Natural Hack oder 80 gr. Sojagranulat
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1/2 Zwiebel
  • 1/2 kleine Aubergine
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 TL No Egg
  • 1 Dose Tomaten
  • 1 Zweig Rosmarin
  • Pfeffer
  • Salz
  • Koriander
  • Safran

Die Zubereitung:

Das Just Natural Hack oder da 10 Minuten in Brühe eingeweichte Spjagranulat in Öl anbraten und die kleinegeschnittene Zwiebel und Knoblauch zugeben. Gut anbraten und das Tomatenmark zugeben. Eventuell mit etwas Wasser anschütten damit es nicht anlegt. So 10 Minuten anbraten. Die kleingeschnitten Aubergine und die kleingeschnittenen Shitake (ohne Stiel) sowie die kleingeschnittene Petersilie zugeben.

In einer separaten Pfanne den kleingeschnittenen grünen Paprika scharf anbraten (darf ruhig schwarze Stellen bekommen) und zur Masse zugeben. Mit Pfeffer und Salz abschmecken und zur Seite stellen.

Den gewaschenen Reis mit Wasser und üppig Salz kochen und nach 5 Minuten 2 Msp. Safran zugeben. Nach weietern 10 Minuten in ein Sieb schütten und mit kaltem Wasser abschrecken. Der Reis darf ruhig noch sehr kernig sein.

Die Paprika waschen und den oberen Deckel knapp abschneiden. Am besten einen schrägen Schnitt nach innen setzen da der Deckel so am besten hält.

Das No Egg mit 4 EL Wasser anrühren und mit der Füllung vermengen. In die Paprika füllen.

Die Dose Tomaten mit den Rosmarinnadeln, Salz und Pfeffer pürieren. Ich entferne immer zuerst den Strunk der Dosentomaten sofern es Flaschentomaten sind.

Die Tomatensoße mit 1/2 der Menge an Wasser auffüllen und in einen Topf geben. Den rest der Masse in die Tomatenbrühe geben. Die Paprika dazu und bei kleiner Hitze gut 2 Stunden köcheln lassen.

Ich habe früher sehr gerne Saure Sahne dazu gegessen. Heute nehm ich den Bio “Soja-Joghurt”von Allpro. Nicht ganz das Selbe aber definitiv genauso lecker. Etwas Brot, Kartoffeln oder einfach nix dazu und guten Appetit!

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Durch Holger (HolgerMaulwurf) inspiriert [DANKE!] habe ich heute diverse Tofuvarianten versucht. Hier mein Favorit der echt geil schmeckt und ich nach der Zubereitung gleich mal 1/3 verputzt habe. Ein wenig aufwendiger in der Zubereitung aber den Aufwand allemal wert. Es macht Sinn gleich mehrere Blöcke Tofu zuzubereiten.

Zutaten:

  • Tofublock (Taifun ist mein Favorit)
  • 50 ml Sojasoße
  • Soja Ingwer Spray (gibts bei Rewe)
  • 10 Shitake Stiele
  • 2 TL Habanerosoße
  • Ingwerscheiben
  • Mineralwasser

Für die Brühe:

  • 1/2 Topf Basilikum
  • 2 Knoblauchzehen kleingeschnitten
  • 8 Stk. Langpfeffer
  • 1 EL Meersalz
  • 30 ml Sojasoße
  • 2 TL Korianderpulver
  • 2 TL Akazienblüten
  • 1 EL Tomatenmark
  • 2 TL Gemüsebrühe
  • 1 TL Hefeextrakt
  • Wasser

Zubereitung

Die Brühe aufkochen und den zigfach eingestochenen (mit z.B. Zahnstocher) Tofublock einlegen. Der Tofublock sollte bedeckt sein. So bei schwacher Hitze 40 Minuten köcheln lassen und den Tofu einmal umdrehen.

Den Tofu aus der Brühe nehmen und in einer flache Schale geben. In 1 cm Abständen einschneiden und in die Schnitte den in Scheiben geschnittenen Ingwer verteilen. Die Shitake-Stiele kleinschneiden und mit der Habanerosoße vermengt auf den Tofu geben. Das darf gut in die Schnitte reingedrückt werden. Mit etwas Sojasoße beträufeln und in den Backofen bei 140-160 Grad. Immer wieder mit dem Spray (eine Michung aus Sojasoße und Ingwersaft die man auch selber machen kann) besprühen. Von Zeit zu Zeit Mineralwasser zugeben das die angelegte Sojasoßenmischung sich von der Schale lößt. Mit der Soße immer wieder begießen.

Nach ca. 1 bis 1,5 Stunden ist er fertig und wird mit einer Folie abgedeckt und warm, kalt oder wie auch immer gegessen. Sehr lecker wie ich finde.

Ich würde sagen dieser Tofu eignet sich sehr gut für jedes asiatische Gericht, als Brotbelag, zum So essen oder whatever.

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