Kimchi

Heute wurde die Kimchi (ursprünglich Gimchi, Koreanisches Nationalgericht) Produktion begonnen. Ich bin sehr gespannt wie es wird da das Rezept locker 1000 Jahre alt ist.

Begonnen wurde damit das der gewaschene Chinakohl in eine 6-10%ige Salzlacke eingelegt wurde um Wasser zu verlieren. Die Schnittenden sollten dabei nicht „unter Wasser“ liegen damit sich die Blätter nicht vollsaugen.

Mit einem Teller beschweren und nich Gewicht drauf bringen so das alle Blätter in der Lake liegen. Maximal 30 Stunden so eingelegt, kühl ruhen lassen.

Nach ca. 20 Stunden werden die Blätter abgewaschen und ich stecke ein Bambusspieß durch den Strunk und hänge die Blätter so auf das sie in ca. 1 Stunde abtropfen

Während der Abtropfzeit bereite ich die Würzmischung. Dazu nehme ich 1 EL geräuchertes Paprikapulver (normales geht auch), 1 EL Pul Biber und einen halben TL roten Habanero.

Ein mittelgroßer geschälter Rettich (weiß oder rot) wird fein geraspelt und ausgepresst. Mit dem Paprika, kleingeschnittenem Grün von 2 Frühlingszwiebeln, 6 georesste Knoblauchzehen, 1 EL gepresster Ingwer und 3 EL klein geschnittenes Koriandergrün vermengen.

Dann eine halbe Tasse Jasminreis mit 1 EL Korinadersamen gut rösten und im Mörser zu Mehl mörsern. Da Mehl mit Wasser für ca. 15 Minuten kochen bis ein dicker Brei entsteht. Immer wieder Wasser zugeben wenn der Brei zu dick wird. Kurz vor Ende einen EL Sojasoße zugeben.

Den gerösteten „Reisbrei“ abkühlen lassen und mit der Gewürzpaste vermengen. Nun die Chinakohlblätter vom Bambusspieß streifen und die erste Lage in ein Gefäß geben. Ich habe mich mangels koreanischem Tontopf für ein großes Tupper entschieden *gg*. Dabei aufpassen das die Blätter nicht Schaden nehmen.

Nun die Gewürzmischung auf die Blätter streichen und immer wieder Blatt, Gewürzmischung, Blatt abwechseln.

Ich hab noch etwas Salz zugegeben da meine Salzlauge wohl etwas dünn war. Man kann auch mit Sojasoße nachwürzen oder mit was auch immer man Lust hat.

Ich habe dieses Rezept vor ca. 25 Jahren während des Studiums von einem amerikanischen Nachbarn bekommen der viele Jahre in Korea seinen Dienst als GI gemacht hat und eine koreanische Frau hatte. George war ein echt geiler Typ – ruhe in Frieden Alter!

Die Blätter müssen sehr eng gestapelt werden da Luft nicht gut ist und die Fermentierung hindert. Ich habe noch einige Pu Bo?? Blätter aus dem Thailaden drübergestapelt und mit einem Butterbrotpapier abgedeckt. Den Deckel verkehrt herum drauf und beschwert das ein wenig Druck auf den Blättern lastet.

Nun heißt es Geduld und warten. 2 Tage braucht es schon, drei sind auch ok.

Ich werde berichten!

. p


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