Schnitzel oder Vleischkäs?

Zwei ungleiche Testpartner flogen mir gerade zu und warten darauf gegeneinander anzutreten. Naja, nicht gegeneinander sondern nacheinander werden sie zeigen was sie drauf haben.

Als erstes dasVegi Schnitzel Pfeffer von Vegusto, das dünn geschnitten und eingeschweißt daherkommt.

In der Packung, zwei dünne Schnitzel mit einer sichtbaren Pfefferwürzung. Da Pfeffer das Lieblingsgewürz bei uns zu Hause ist, freut mich das natürlich. Leider ist neben dem visuellen Bild keinerlei pfeffriges Aroma zu riechen, aber seien wir nicht gleich zu anspruchsvoll.

Das vegane Schnitzel, und das Wort „Schnitzel“ beschreibt im Übrigen die Form eines „Schnitzes“ von einem Ganzen – nur um den notorischen Namensnörglern, die lieber blöken anstatt sich zu informieren, Vorschub zu leisten. Also das vegane Schnitzel besteht zu großen Teilen aus Weizeneiweiß, respektive Gluten. Somit ist das ein klassisches Seitanschnitzel mit einigen weiteren Zutaten die größtenteils der Struktur dienen.

Das Schnitzel wandert mit etwas Fett in die Pfanne und darf auf beiden Seiten rund 3 Minuten vor sich hin bruzzeln.

Der erste Schnitt, der erste Biss … nichts besonderes. Jeder der Seitanprodukte selbst herstellt kann das mindestens ebensogut hinbekommen. Mich stört diese fast Papierflache Form und das der „Teig“ für das Schnitzel kaum spürbar gewürzt wurde. Da kann auch der Pfeffer kaum helfen. Bei der optischen Menge an Pfeffer sollte man ein ordentlich pfeffriges Aroma erwarten – nada. Ich will nicht sagen es schmeckt nicht, es schmeckt eben nach wenig. Dafür gibt es eine 3 von mir. Was noch negativ auffällt, durch den hohen Wasseranteil spritzt auch dieses Seitanprodukt wie wild in der Pfanne. Vielleicht versuche ich es nochmals indem ich es nachwürze und eine leichte Panade drumherum lege.

——————————————————————————————-

 

Als zweiten Kandidat lege ich den Vleischkäs, ebenfalls aus dem Hause Vegusto, in die Pfanne. Nur kurz, da er eigentlich bereits fertig ist. Beim Auspacken fällt das lustige, gummiartige Verhalten auf – egal, ab in die Pfanne.

Klassisch zwischen zwei Brötchenhälften und mit einem Klecks gutem Senf stellt sich der Vleischkäs meinen hungrigen Zähnen. Sehr fein im Geschmack, zurückhaltend, dezent. Aber was man schmeckt, schmeckt wirklich gut. Nicht so authentisch wie zum Beispiel ein anderes hier getestetes Produkt, aber das war ja auch ein Leberkäse. Auf jeden Fall würde ich den Vleischkäs dem Pfefferschnitzel vorziehen und dafür bekommt er von mir eine 2.

. p

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.