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Wer hätte das gedacht?

Gibt es das klassische Männeressen? Kann man Speisen in typisch Mann und typisch Frau einteilen? Sicherlich sagt sich fast jeder und ein wirklich klassisches Männeressen ist das „Fleischsalatbrötchen“.

Wenn man(n) nun an den Fleischsalat vor Jahren zurückdenkt, in denen man vielleicht noch Wurst und Fleisch gegessen hat, dann wird es schwer zu sagen warum ist da überhaupt Fleisch bzw. Wurst verarbeitet worden? ich erinnere mich daran, daß ein „guter“ Fleischsalat einen hohen Anteil an Wurst hatte, geschmeckt hat man die allerdings kaum.

Mayonnaise und weitere Zutaten wie Gurken, eventuell Zwiebeln etc. sind die maßgeblichen Zutaten die geschmacksbildend wirken. Warum also nicht einfach die Wurst weglassen, die Mayonnaise durch vegane Mayonaise ersetzen und wegen dem Kaugefühl noch Veganes, Stückiges mit einarbeiten.

Der Fleischsalat von Vantastic Foods kam am Wochenende per Post bei mir an und ich war sehr gespannt.

Rein optisch in der viel zu großen Verpackung war es zu Beginn eher ein „naja“-Erlebnis. Allerdings steht er da dem „Original“ in nichts nach.

Zum Frühstück auf ein Laugenbrötchen mit etwas Alsan darunter, so sollte es zum Test des Produktes kommen. Wir hatten Besuch und ich konnte somit gleich die Runde der Tester, wohlgemerkt – maskulin – erweitern.

Fazit: Der Veggie Fleischsalat von Vantastic Foods ist echt der Hit! Schmeckt authentisch ohne ein zu wurstiges  Erlebnis zu verursachen. Die Zutaten sind, im Gegenteil zum Original, wesentlich gesünder und der Preis ist absolut ok. Einziger Wehrmutstropfen ist, wie so oft, die zu große Verpackung. Ich gehe aber mal davon aus, die Verpackungsgröße  dient verschiedenen Produkten und betriebswirtschaftlich ist das ein Kompromiss.

Der Veggie Fleischsalat landet auf meiner „werde ich wieder kaufen“ Liste und bekommt eine glatte 1 (EINS)

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Rote Beete ganz anders…

Rote Beete kennen wir meist als Scheiben oder Sticks im Glas die in der Regel alle sehr ähnlich schmecken. Selbstgemachte heben sich da drastisch hervor und es lohnt sich.

Heute haben wir eine „Tüte voll“ frischer Roter Beete aus dem Garten bekommen die natürlich sofort verarbeitet werden.

Aber was ist das? Da sind ja Blätter und Stengel dran. Ok ok, Rote Beete wachsen natürlich nicht im Glas sondern auf dem Feld. Gute Informationen findet man über Rote Beete z.B. bei Wikipedia Rote Beete.

Ich habe heute aber was ganz anderes gemacht.

Währen die Knollen der Roten Beete, in Salzwasser vor sich hin köcheln, hab ich mich der Blätter und Stengel angenommen.

Rote Beete Linguine mit Brattomaten

Zutaten für 2-4 Personen

  • 1/2 – 1/1 Packung Linguine
  • Die Blätter von 3 Rote Beete
  • Die Stengel von 3 Rote Beete
  • 8 kleine Tomaten
  • 1 Schalotte
  • 1 Zehe Knoblauch
  • Soja Cuisine oder Sahne
  • Muskat
  • Chili
  • Zucker
  • Balsamico Essig
  • Salz
  • Pfeffer
  • Öl
  • Walnuss Öl
  • Eventuell Mehl oder Stärke

Zubereitung:

Die Stiele von den Knollen und den Blätter trennen, waschen und trockenschleudern. Die Schalotte und den Knoblauch kleinschneiden und in Öl andünsten. Die grob geschnittenen Blätter dazugeben und wie Spinat behandeln. Muskat, Pfeffer, Salz zugeben und Soja Cuisine plus etwas Wasser oder Sahne. Das Ganze ca. 10 Minuten leicht köcheln lassen.

Die Nudeln in kochendes, gesalzenes Wasser geben.

Die Rote Beete Stiele in ca. 3cm lange Stücke schneiden und in Walnuss Öl andünsten. Wenn sie etwas weicher sind, etwas Zucker (2 TL) und ca. 3 EL Balsamicoessig zugeben, pfeffern und salzen sowie die Tomaten mit in die Pfanne geben. mittlere bis 3/4 Hitze bis die Flüssigkeit fast verdampft ist. Die Rote Beete Stiele herausnehmen und zu den Blättern geben. Die Tomaten anstechen und plattdrücken. Bei hoher Hitze den Tomatensaft verdampfen lassen und die Tomaten anbraten. Etwas Chili dazu und anrichten. Parmesan oder nicht ist Deine Entscheidung.

Guten Appetit!

Und wieder im Lande

Nach einem ziemlich verregneten und kalten Bretagneurlaub sind wir einigermaßen froh wieder zu Hause angekommen zu sein. Wenn man schon das meiste in einer Region kennt, dann ist schlechtes Wetter echt übel. Da bleibt einem ja nichts ausser zu lesen, zu essen und zu trinken. Alles drei haben wir ausgiebig gemacht, was sich nicht gerade positiv auf mein Gewicht ausgewirkt hat. Aber hey, Urlaub in Frankreich kann nicht ohne Auswirkungen auf die Figur  zu Ende gehen, dann wäre was falsch gelaufen.

Ein wenig Brot, gutes Weißbrot mit etwas Öl, Bärlauchpesto und Kürbiskernmus bringt einen nach der langen Fahrt wieder auf Trab.

Wir haben dieses Jahr sehr viel leckeres Gemüse auf dem Speiseplan gehabt. Während die Panikmacher in Deutschland mit EHEC fette Kasse machten, haben wir uns Tomaten, Gurken und anderes Gemüse roh oder zubereitet schmecken lassen.

Etwas wirklich leckeres war eine Kreation aus jungen violetten Artischocken. Dazu den Artischocken 1/3 von oben abschneiden, die Blattspitzen rundum kappen und den Stiel am Bodenrand abschneiden. Nun in der Mitte halbieren und alle Schnittstellen gleich mit Zitronensaft einreiben.

Das Stroh mit einem Teelöffel herausstechen und auch hier gleich etwas Zitrone aufträufeln. Nun in einer feuerfesten Form auf die Blattseite legen und mit ordentlich Wein angießen. Dazu gut Olivenöl, Salz, Pfeffer und blaue Zwiebeln obenauf. Zum Schluß mit Rosmarin abdecken und so in den heißen Grill oder Backofen. Nach 20 Minuten etwas Wein nachgießen sofern dieser verdampft ist und nach weiteren 20 Minuten sollte die Flüssigkeit verdampft sein und die Artischocken braten im Olivenöl. Alle umdrehen und nochmals etwas Wein angießen und für weitere 20 Minuten im Grill / Backofen lassen. Sie sollten auf der Schnittseite leicht anbraten und fertig.

Mit etwas Vinaigrette oder einer Knoblauchmayonaise ein Gedicht!

Apropos Mayonaise. Wir hatten den Wagen mit allerlei veganem Futter beladen sowie mit Eiern von den uns bekannten Hühnern. Die Eier haben wir aufgebraucht, das vegane Futter blieb weitestgehend unangetastet dank den frischen Gemüsen, den wunderbaren Artischocken usw.

Naja, wir haben auch Käse gegessen und den ultimativen Test durchgeführt. Mir hat es die letzten fast 2 Jahre keine Ruhe gelassen und ich wollte unbedingt wissen wie das mit dem Fleisch so ist, schmeckt es wirklich, ekelt es mich oder wird etwas vollkommen unerwartetes geschehen, wenn ich ein Stück Fleisch esse.

Mit diesen Gedanken habe ich ein Stück eines Limousinrindes gekauft welches sein Leben im Freien, in Mutter/Kalb-Haltung verbringen durfte. Das war mir schon wichtig obgleich am Ende der Tod und Tonnen an Gülle übrig bleiben.

Ein Stück Entrecote erster Klasse. Perfekt abgehangen und auf dem Grill medium zubereitet. Ein Fleischfresser würde perfekt dazu sagen.

Der erste Biss war ungewohnt und gleichzeitig überraschend. ich kann nicht sagen das es nicht geschmeckt hat aber schon beim zweiten Bissen hat sich, neben dem Geschmack von Fleur de Sel, Pfeffer und Röstaromen, ein schaler Trangeschmack breit gemacht der, nach weiteren Bissen, nur noch Langeweile verbreitete.

Das kann nur die Gewohnheit gewesen sein, daß ich früher dachte „dies ist der ultimative Genuss“. Das ist er definitiv nicht und ich kann nur allen „Fleischliebhabern“ raten ihren Horizont zu öffnen und von ihrem schmalen Brett runter zu springen.

Allerdings hat mir dieser Versuch ein doch schlechtes Gewissen bereitet und es hat 2, 3 Tage gedauert bis ich die Erfahrung verdaut hatte. Ach übrigens, die Verdauung hat auf dieses Stück mit früher öfters bekannten, üblen Gerüchen reagiert, die ich seit nun fast 2 Jahren nicht vermisst habe.

Der zweite Versuch war Fisch. Es ist mir früher schon immer schwerer gefallen auf Fisch als auf Fleisch zu verzichten und so kam auch ein Stück Seeteufel auf den Grill.

Im Lauch gegrillt und mit einer hellen, altbewährten Soße (Noily Prat, Gräten, Gemüse usw.). Dazu Kartoffeln, ebenfalls vom Grill, sowie eine Aubergine.

Und was soll ich sagen, im Vergleich zum Entrecote hat der Fisch wirklich lecker geschmeckt. Obgleich die Soße den eigentlichen Fisch übertraf. Aber ohne Fisch keine solche Soße.

Dazu haben wir noch ein paar gegrillte Jakobsmuscheln versucht (kein Bild). Eine langweilige Geschichte die eigentlich ausser ihrer Exklusivität, da teuer, nichts zu bieten hat. Naja, so ist es eben vielfach, man denkt es müsste schmecken weil selten, teuer und ein paar geschmacklose „Gourmets“ leben vor wie langweilig man sein kulinarisches Leben gestalten kann. Auch den High-Class Champagner den wir dazu getrunken hatten hätte ich gerne durch einen einfachen Cremant von der Loire ersetzt.

Wahrscheinlich werden mich nun einige steinigen aber ich musste das versuchen um nun mit mir vollkommen im Klaren zu sein wie mein Weg ist und sein wird.

Eine ganz leckere Geschichte habe ich auf die Schnelle zubereitet indem ich, Olivenöl mit angedünstetem Knoblauch auf einem Brot verstichen habe, darauf ein wenig Reblochon verteilt habe und obenauf dicke gegrillte Gemüsescheiben (Zucchini, Aubergine, Tomate) gegeben habe. In den Backofen bis der Reblochon verlaufen ist. Geht garantiert auch mit No Muh Melty.

Einige Blätter Basilikum dazu und etwas roten Chicoré-Salat. Die rote Sorte ist kaum bitter und schmeckt eher süss und sehr lecker. Mal sehen ob ich den hier auch finde.

Noch etwas Öl, Salz und Pfeffer darüber und die zweite Brothälfte, eine Art französisches Fladenbrot von der schönen Bäckerin in Plouha, obendrauf.

Voilá, meine Frau war begeistert (vom Essen), ich auch (vom Essen und der schönen Bäckerin aus Plouha). So einfach, preiswert und definitiv ein megaleckeres Mahl.

Die Tarte!

Wenn man in Frankreich ist, ist eine, zwei oder mehrere Tartes Pflicht. Das klassische Teigrezept und eine Füllung aus Lauch, Spargel und diversen anderen Gemüsen. Tomatenscheiben obenauf und ab in den Backofen. Die Details kenne ich nicht mehr. Dazu einen Spargelsalat der, an einem der 3 schöneren Tage, so richtig gut passte.

Blanchierter Spargel, Tomate, Zwiebel, Avocado, Balsamico, Olivenöl und Parmesan.

Die gefüllten Champignons wurden mit einer selbstgemachten Auberginencreme (siehe Blog) gefüllt.

 

Fin en Ragout Fin

Ein Versuch der spontan entstand war meine vegetarische Ragout Fin Variante. Anstatt Fleisch kam hier kleingeschnittenes, angebratenes Seitan zum Einsatz. War ebenfalls sehr lecker auch wenn ich mich nicht mehr wirklich an das Rezept erinnere. Ich werde das bei Gelegenheit hier nachkochen und berichten. Es waren auf jeden Fall viele Champignons verarbeitet.

 

 

 

 

 

Die noch dampfende Artischocke gabs dazu mit einer Vinaigrette und obenauf einen Klecks Kräutercreme. Schöne Kombination, obgleich jedes für sich bereits mehr als satt machte.

Als Dessert gab es wieder etwas leckeres von der schönen Bäckerin aus Plouha:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nicht gesund, nicht vegan aber traumhaft lecker.

Ansonsten haben wir die Spaziergänge am Atlantik genossen und die Seele baumeln lassen. Ein paar Eindrücke der Landschaften, der Strände, der Stadt Morlaix….

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Kandierte Tomaten + Paprika mit Reiskuchen

Schwierig einen Namen dafür zu finden. Der Reiskuchen wurde mit Soja Cuisine, NoEgg, Safran, Tempura, gekochtem Jasminreis, getrocknete Tomaten, Kürbiskerne, Salz, Pfeffer und Korinaderpulver „angerührt“ und in Sesamöl, in Backringen gebraten.

Die gehäuteteten und entkernten Tomaten- und Paprikaviertel wurden gekühlt und dann mit einer Rotebeete/Balsamico-Reduktion mit Pfeffer, Salz und Zitronensaft im Backofen „kandiert“.

Ein kleines, leichtes, exzellentes Leckerchen.

Dazu ein wenig gegrillte und marinierte Auberginen und Paprika.

Guten Appetit!

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Odeuvre!

Ganz schnell zubereitet, gut vorzubereiten und unwahrscheinlich flexibel. Gegrillte Zucchinischeiben mit ein paar Zutaten nach Gusto zu leckeren Vorspeise zaubern. Dazu etwas Spargel an einer Vinaigrette oder einfach so.

Der Spargel wurde in der Pfanne mit etwas Zucker, Salz, Zitrone und Balsamicoessig angedünstet.

Auf einer Zucchini sind Wakame Algen in Sojasoße, Sesam und japanischem Essig.

Spinattortilla auf Gemüse und Spargel

Nicht ganz die klassische Tortilla aus Spanien aber definitiv ein leckeres fleischloses Gericht. Zur Tortilla gehören Eier. Ich kenne die Hühner quasi beim Vornamen. Glückliche Hühner UND Hähne die es einem gelegentlich ermöglichen ein eihaltiges Rezept zu kochen – Merci euch Hühnern dafür!

Zutaten Tortilla (4 Personen)

  • 6 große Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
  • 3/4 Liter Olivenöl
  • 6 Eier
  • 1/2 Packung Soja Cuisine
  • 150-200 ml Soja-Reisdrink
  • 500 gr. frischen Spinat
  • 1 Zwiebel
  • 4 Zehen Knoblauch
  • 1 große Fleischtomate
  • 3 EL gerösteter Buchweizen
  • „Käse“ (Vegusto oder Parmesan)
  • Muskat
  • Meersalz
  • Pfeffer
  • Schwarzer Sesam

Zubereitung

Die Zwiebel in feine Würfel schneiden und mit etwas Öl anschwitzen. Die kleingeschnittenen Knoblauchzehen zugeben. Ebenso den gewaschenen Spinat kochen bis er zusammengefallen ist. Mit etwas Salz, Pfeffer und Muskat würzen und in ein Sieb geben. Die Flüssigkeit auffangen.

Die Kartoffeln schälen und in Würfel mit maximal 1 cm Kantenlänge schneiden. Das Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und die Kartoffeln ca. 10 Minuten braten. Die Kartoffeln dürfen dabei nicht braun werden. Auf Küchentuch abtropfen und leicht abkühlen lassen.

Die Eier mit dem Spinatsud, 3/4 des Reis-Sojadrinks und der Hälfte der Soja-Cuisine verquirlen und mit etwas Salz, Muskat und Pfeffer würzen.

In eine geölte Form eine Lage Kartoffeln geben und mit der Flüssigkeit abdecken. Nun eine Lage Spinat darüber und etwas Buchweizen darüber geben. Wieder eine Lage Kartoffeln, Flüssigkeit usw.. Wenn die Flüssigkeit zu wenig ist gibt man einfach noch etwas Soja-Reisdrink dazu.

Die Tomate in dünne Scheiben schneiden und oben auflegen.

So das Ganze für ca. 45 Minuten bei 180 Grad in den Backofen (Ober-Unterhitze). Dann den „Käse“ darüber und nochmal 20 Minuten im Backofen lassen. Die Masse sollte fest sein und sollte eine rehbraune Färbung haben.

 

Zutaten Gemüse

  • 4 rote Paprika
  • 1 Zwiebel
  • 200 ml passierte Tomaten
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 EL Balsamicocreme
  • 1 EL Limettensaft
  • 1/2 dicke Zucchini
  • 2 Möhren
  • Salz
  • Pfeffer
  • Rosmarinnadeln
  • 1 Zehe Knoblauch
  • Olivenöl

Zubereitung

Die Paprika vierteln und entkernen. Im Backofengrill schwarz angrillen. Mit einem feuchten Tuch abdecken und nach 5 Minuten die Haut abziehen. 2/3 der Paprika kleinschneiden, 1/3 in schöne Rauten schneiden.

Die klein geschnittene Zwiebel in etwas Öl andünsten und den Paprika (nicht die Paprikarauten) dazugeben. 5 Minuten mitdünsten lassen und die passierten Tomaten, das Tomatenmark sowie den klein geschnittenen Knoblauch und 1 TL klein geschnittene Rosmarinnadeln zugeben. Nach 10 Minuten das Ganze mit dem Zauberstab zu einem feinen Püree verarbeiten und mit Salz und Pfeffer sowie dem Limettensaft und der Balsamicocreme abschmecken.

Die Zucchini in ca. 4mm starke runde Scheiben schneiden, Die Möhren in ebenso starke Streifen. In einer Grillpfanne mit etwas Öl anbraten und mit einem Küchentuch vom Öl befreien.

Zu Spargel oder der Hollandaise brauche ich sicher nichts zu sagen, außer vielleicht das es auch vegane Hollandaise gibt die wirklich sehr lecker schmeckt. Mit etwas Petersilie daruntergemengt – lecker.

Guten Appetit

Salat von Seitlingen und Avocado

Ein wundervoller Salat als Vorspeise oder einfach so. Einfach zuzubereiten und ein echter Genuss. Die Avocado sollte dabei reif sein. Unreife, zu feste Avocados reifen am Besten wenn man sie in Zeitungspapier eingewickelt bei Zimmertemperatur 2-3 Tage liegen läßt.

 

Zutaten (4 Vorspeiseportionen)

  • 1 reife Avocado
  • 3 große Kräuterseitlinge
  • Saft von einer halben Zitrone
  • 1 TL Zesten von der Zitrone
  • 4 EL weißer Balsamico
  • 1 TL Meersalz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • frische Thymianblätter
  • Thymianblüten
  • Extra natives Olivenöl

Die Kräuterseitlinge mit Öl bepinseln und auf dem heißen Grill oder in der Pfanne ringsum anbraten. Das dauert ca. 15 Minuten. Zur Seite legen und aus den Zutaten (bis auf die Avocado und die Thymianblüten) eine Vinaigrette anrühren. Die Thymianblüten mit der Schere kleinschneiden beziehungsweise die rosa-weißen Blüten abschneiden.

Die Avocado in zwei Hälften schneiden, schälen und ca. 4 mm starke Scheiben schneiden. Die Pilze in ebenso starke Scheiben schneiden und abwechselnd auf einem vorgewärmten Teller geben. Die Vinaigrette darüber und die Thymianblüten darauf verteilen. 5 Minuten ziehen lassen – voilá.

 

Risotto oder Pampenade

Ein Rezept aus dem Umstand heraus, dass ich mich nicht entscheiden konnte, mache ich nun etwas asiatisches oder doch den klassischen Italiener. Mehr Italien – ganz klar.

Zucchini in Scheiben und in der Pfanne angebraten, mit etwas Thymian und Sallz bestreut und auf einem Küchentuch beisiete gestellt.

Roten und gelben Paprika im Backofen scharf gegrillt, die Haut abgezogen und aus 2 Dritteln und 4 entkernten und geschälten Tomaten eine Pampenade gekocht. Ein klein wenig Knoblauch und Tomatenmark, Salz und Pfeffer dazu – voilá

Grüne Thai-Stangenbohnen gewaschen und in 5 cm Stücke geschnitten, in Salzwasser 5 Minuten gekocht und abgeschreckt.

1/2 Fenchel mit etwas Zucker und Sojasoje angebraten, alle anderen Zutaten bis auf die Pampenade dazu und kurz anbraten /erhitzen lassen. Den zwischenzeitlich fertigen Thai-Reis auf einen Pampenadenspiegel setzen und das Gemüse verteilen. Reis übrigens immer im Reiskocher – wer noch keinen hat, die preiswerten Geräte sind definitiv die besseren wenn es um den Geschmack geht udn um den geht es ja schließlich.

Easy, lecker, leicht und sicherlich auch gesund.

Guten Appetit!

Eiszeit!

Lecker ist das! Sommer, Sonne und ein frisch zubereitetes Eis, ein veganes Eis inspiriert aus „Great Chefs Cook Vegan“. Zwei leckere, leicht abgewandelte Eiscremes die ohne Weichmacher oder tierische Produkte auskommen und exzellent schmecken. Die beiden Eiscremes stehen für unzählig mögliche Varianten

Mochi Eiscreme


Zutaten für 4 Portionen:

Für Mochi:

  • 200 Gr. Cashew Nüsse
  • 150 gr. Junges Kokosnussfleisch*
  • 50 ml Agaven Dicksaft **
  • 50 ml Kokosnussöl **
  • Prise Salz
  • 1 Vanilleschote
  • 60 Gr. Hafermehl
  • 80 Gr. Kokosnussmehl

Für die Basilikum / Grüntee Eiscreme:

  • 100 Gr. Cashew Nüsse
  • 100  Gr. ungesalzene Macadamia Nüsse
  • 100 Gr. Junges Kokosnussfleisch
  • 60 ml Agaven Dicksaft
  • ca. 300 ml Wasser
  • 1 Vanilleschote
  • 20 Blätter Basilikum
  • 3 Beutel milden Grünen Tee
  • Prise Salz
  • 100 Gr. Kokosnussöl

Für die Goji Beeren Eiscreme:

  • 100 Gr. Cashew Nüsse
  • 100  Gr. ungesalzene Macadamia Nüsse
  • 100 Gr. Junges Kokosnussfleisch
  • 60 ml Agaven Dicksaft
  • Saft einer halben kleinen Limette
  • ca. 200 ml Wasser
  • 1 Vanilleschote
  • 150-200 gr. Goji Beeren
  • Prise Salz
  • 100 Gr. Kokosnussöl

* Asia-Shop; ** Reformhaus

Vorbereitungen allgemein:

Die Vanilleschote für das Mochi auskratzen und das Mark beiseite stellen. Die Schoten für die Eiscremes ebenfalls auskratzen, Mark und ausgekratzte Schote jeweils in das Wasser geben, kurz aufkochen und stehen lassen.

Die Nüsse jeweils grob hacken und in lauwarmes Wasser für 2 Stunden einweichen

Die Goji Beeren für mind. 30 Minuten in warmes Wasser einweichen

Das Hafermehl gewinnt man aus Haferflocken die man mörsert oder im Mixer zu Mehl mahlt. Ebenso das Kokosmehl, hier ist die Ausgangsbasis Kokoschips/Stücke oderzur Not Kokosraspel. Beim Kokos aufpassen das, sofern man es im Mixer zu Mehl verarbeitet, es nicht klumpt.

Den grünen Tee aus den Beuteln befreien und mit dem Mörser feinst mörsern, duch ein feines Sieb sieben.

Das gewaschene Basilikum mit den Fingern grob zerrupfen (nicht schneiden)

Zubereitung Mochi

Die Nüsse absieben und mit dem Vanillemark und den restlichen Zutaten OHNE die beiden Mehle vermengen und im Mixer oder mit dem Zauberstab fein pürieren.

Nun die Mehle zu gleichen Teilen zugeben bis eine Kartoffelbrei ähnliche Konsistenz entstanden ist.

Die Masse auf einem mit Kokos/Hafermehl gemehlten Brett ca. 1 cm dünn ausrollen und obenauf mit dem Rest Mehl bestreuen. Sollte kein Mehl übrig sein dann kann man sich diesen Schritt sparen.

Ab in den Kühlschrank damit und mindestens 6 Stunden kühlen lassen.

Zubereitung Eiscremes

Die Zubereitung der Eiscremes ist simpel. Einfach alle Zutaten bis auf das Basilikum bei der Basilikum / Grüntee-Eiscreme und das Vanille-Wasser (ohne Schoten) zusammenmengen und mit dem Mixer oder dem Zauberstab fein pürieren. Nur so viel Wasser zugeben das die Masse etwas flüssiger als fertige Eiscreme ist. Bei der Basilikum/Grüntee-Eiscreme nun das Basilikum zugeben und nochmals durchmixen bis das Basilikum fein püriert und verteilt ist.

Die Eiscremes in der Eismaschine verarbeiten und in der Tiefkühltruhe für ca. 6 Stunden weiter gefrieren lassen. Nicht zu lange sonst wird das Eis zu hart.

Zur Zubereitung kann man die Eiscremes zwischen zwei Mochiplättchen geben oder man wickelt das Mochi um die Eiscreme und schneidet es in Tranchen.

Guten Appetit

Vegan Tolenta!

Eine Tomate und eine Polenta, eine Tolenta!

Die Polenta wurde mit gebratenen, pürierten Pfifferlingen, wenig Knoblauch und Soja Cuisine verfeinert. NoEgg zur Bindung dazu und auf einem Backpapier und Backblech mit der Palette auf 2 cm ausgebracht. Etwas schwarzen Sesam obenauf und für 1.5 Stunden bei 160 Grad im Backofen.

Die Tomate wurde vorher gehäutet, geviertelt und entkernt. Dann bei Umluft und Grill im Ofen erhitzt und mit einer Reduktion aus Rote Beete Saft, Balsamico, Salz, Zucker, Pfeffer und Limette 2 mal bestrichen. Obenauf Thymianblüten die ein unvergleichlich feines Thymianaroma verbreiten. Die Tomate wird kalt gestellt und auf die warme Polenta gegeben.

Ein Traum!

Grillideen 2

Und wie wärs mal mit einer Pizza vom Grill? Was Du dazu brauchst ist ein Schamottstein und ein Grill mit Deckel. ein Kugelgrill mit einem Durchmesser von über 50 cm ist ideal. Den Schamottstein bekommst Du beim Ofenbauer oder im Internet. Gib nicht mehr als 10,- dafür aus!

Alternativ gibt es diverse Steinvarianten für auf den Grill die teilweise sündhaft teuer sind, aber letztendlich auch nur heiß werden. Vorteil ist hier aber, man kann auch etwas direkt auf dem Stein bruzzeln. Gemüse zum Beispiel; das geht auf einem Schamottstein nicht.

Den Grill mit Holzkohlebriketts aufheizen und sobald die Kohlen nicht mehr qualmen den Stein auf den Grillrost legen, Deckel drauf und die Belüftungen alle aufmachen (größter Kuftdurchsatz = größte Hitze). Dann dem Stein mindestens eine Stunde Zeit lassen um aufzuheizen.

Die Pizze auf einem Backpapier vorbereiten und mit oder ohne Backpapier auf den Stein legen. Die Dauer ist von der Temperatur abhängig aber mit 20 Minuten muss man schon rechnen. Nicht zu oft den Deckel heben um die Temperatur nicht immer wieder zu reduzieren.

Belegen kann man die Pizza mit allem was Spaß macht. Mit gegrilltem Gemüse oder vorgekochtem und abgekühltem Spinat und Spargel ist es ein echter Genuß!

Dazu ein Glas Rotwein, italienische Musik und Sonne – herrlich!

Grillideen

Egal wo man sich bewegt, überall qualmen die Grills. Nur leider liegt meist übles Schweinefleisch auf dem Grill weil die Phantasie und die Idee fehlt.

In den komenden Tagen hier ein paar Ideen die Dir als Anregung dienen sollen, mal was anderes auf den Grill zu bringen.

Ja man kann auch eine Pfanne auf den Grill stellen. Frühe Kartoffeln in Rapsöl lecker knusprig anbraten. Das ganze über einem gemischten Kohle/Buchenholzfeuer bringt das typische „Holzofen“-Aroma an die Kartoffel.

Wer es ganz knusprig mag, legt die Karoffeln am Ende nochmal direkt auf den Grill. Lecker.

Der Spieß ist mit Mock Duck gespießt.

Mock Duck ist ein Produkt aus Weizen- und Sojaeiweiß das, gut gewürzt, hervorragend vom Grill schmeckt. Man muss nur mit der Hitze etwas aufpassen. Als Gewürze eignen sich die klassischen Rubs und Grillgewürze ohne Glutamat.

Mock Duck deftig mit Kartoffeln, einem Salat von grünem Spargel und Paprika (nur mit Limettensaft und Salz angemacht). Soja-Mayonaise und BBQ-Soße. Die etwas feinere Alternative wäre ein Zitronenreis (mit Zitronenschale versetzt und leicht angebratene Frühlingszwiebeln untergemengt) und gegrillte Gemüse (Aubergine, Zucchini, Karotte). Einen Radicchiosalat mit Kresse dazu – voilá.

Guten Appetit!

Nudeln, Tomaten, Aubergine und der Seitan

Lauter schnelle kleine Leckereien die gerade an einem Sommerabend lecker schmecken.

Tomaten kombiniert mit Nudeln und Spargel, ein wenig Pesto oder Nüsse darüber und ein gutes Olivenöl. Eine gefüllte Aubergine vom Grill mit veganem Käse (Noh Muh Fondue), Mock Duck, Gemüse und leckere Kartoffeln aus dem Feuer. Dazu eine Kräuter“butter“ und einen knackigen Salat.

Etwas deftiger geht es mit einem Seitanbraten an einer dunklen Soße – nur lecker!

 

Spinat meets Kebap

Eine Kombination die nicht sehr ungewöhnlich ist. Spinat ist in der arabischen Küche genausowenig unbekannt wie ein Kebap. Hier kommt beides gemeinsam in eine Hülle aus Blätterteig und ergibt einen leckeren Spinat-Kebap-Blätterteigstrudel. Den Kick gibt die Soße Hollandaise; sie gibt dem ganzen Bindung und Würze.

Zutaten:

  • 1/2 Packung TK Blattspinat
  • 1 Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • Rapsöl
  • Muskatnuss
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Fertig-Blätterteig
  • 100 Gr. Vantastic-Foods Kebap
  • 2 getrocknete Tomaten
  • 1 Pkg Käthes Hollandaise
  • Olivenöl
  • Schwarzer Sesam

Zubereitung:

Die klein geschnittene Zwiebel mit dem zerdrückten Knoblauch in etwas Rapsöl andünsten und den aufgetauten Spinat zugeben. Ca. 5 Minuten erhitzen und mit Muskat, Salz und Pfeffer würzen.

Die Kebapstücke in einer Pfanne kurz aber scharf anbraten und leicht salzen und pfeffern.

Alles in einer Schüssel mit der Packung Hollandaise und einem EL Olivenöl vermengen und in den Blätterteig einrollen. Den Blätterteig leicht einstechen, mit Öl bepinseln und mit schwarzem Sesam bestreuen. Bei 160 Grad für gut 45 Minuten in den Backofen. Nicht kürzer und heisser, denn der eingerollte Blätterteig soll auch im Inneren gar sein.

Guten Appetit!

Geht gar nicht!

Es gibt Dinge, die braucht die Welt einfach nicht. Und es gibt Produkte die sind dermaßen eklig, dass der erste kleine Versuch vollkommen ausreichend ist, um den Rest in die Mülltonne zu treten.

Der Strong Cheddar Style Sheese von Bute Island schmeckt nur ekelig und hat mit Cheddar soviel zu tun wie Altmeister Essig mit einer Panacotta.

Bröselig, hart, sauer und irgendwie so muß Fugenmasse oder Fertigbeton in fast festem Zustand schmecken.

Wem dieser „Käsefake“ schmeckt, den will ich nicht kennen mögen. Das hat natürlich den Vorteil, man kann sich von Lehmbroten ernähren.

Dieses Stück „something“ bekommt eine 7 – ja eine SIEBEN. Die Skala wurde hiermit nach oben erweitert.

Würstl 3 X 3 [Update]

Wieder einmal sind 3 Sorten Würste eingeflogen. Alle in Wiener Art bzw. ähnlich einem Wiener Würstel.

Den Anfang machten die Alberts Tofu Würste Frankfurter Art.

Ich habe bisher mit Alberts Seitan Produkten keine guten Erfahrungen gemacht. Umso mehr wunderte mich dieses Würstchen.

Es schmeckt ganz ordentlich. Vielleicht ein wenig zu weich und der „Knack“ fehlt, aber man kann es durchaus essen. Sicher kein Highlight wenn es um vegane Würste geht aber die Geschmäcker sind ja unterschiedlich und so findet sicher auch das Frankfurter Würstl von Alberts seine Liebhaber.

Von mir gibt es eine 4 für ein etwas zu weiches Würstl mit merklicher Tofunote ohne viel Überraschung.

Die Puszta-Wiener von Taifun kommen mit dem Versprechen „scharf gewürzt“ daher. Meist entpuppen sich solche Werbebotschaften eher als haltloses Versprechen.

Nicht hier, die Wurst hat mich spontan überzeugt. Der Biss, der „Knack“ und der Geschmack ist ganz klar Wiener Würstl mit ordentlich Pepp in der Würzung.

Perfekt gelungen ist, wie ich meine, die Hülle. Man meint fast, die Wurst steckt in einem Darm. Wobei mir der Gedanke an ein Lebensmittel in einem Darm von Tieren seit eh und jeh ziemlich grenzwertig vorkam. Aber so ist das eben mit den Würsten.

Die Puszta-Wiener von Taifun ist definitiv auf meiner Liste der „kauf ich wieder“ Würstl. Als Note kann ich hier nur eine glatte 1 geben. Alles richtig gemacht!

[UPDATE]: In der Pfanne erwärmt bzw. gebraten verlieren die Taifuns deutlich. Der ursprüngliche Knack ist weg und der Geschmack wird fad. Im warmern Zustand gibt es nur eine 3.

Sehr schwer nach solch einem Highlight ein weiteres, sehr ähnliches Produkt zu bewerten.

Die Wheaty ToRo sollte laut Aufmachung ganz in die Richtung der Taifun gehen. Leider fehlt es ihr hier und da. Der Biss ist gummiartig oder auch „kätschig“.

Geschmacklich kann die ToRo die Alberts übertreffen [was nicht sehr schwer ist], hat aber keinerlei Chance an die Puszta-Wiener heran zu reichen. Es fehlt ihr, neben dem bereits erwähnten unangenehmen Biss, an Geschmack. Aber auch hier ist es natürlich wieder Geschmacksache ob das Würstl ankommt.

Von mir gibt es dafür eine schlechte 3 und unser Hund übernimmt die Charge.

[UPDATE]: Auch die Wheaty´s müssen in die Pfanne, und hier zeigt sich genau das Gegenteil. Die ToRo´s aus der Pfanne sind besser als die Puszta-Wiener. Der gummiartige Biss verliert sich und geht über zu einem ordentlichen, knackigen Biss. Der Geschmack wird durch das Ehitzen schärfer und würziger. Warm zubereitet bekommen die Wheaty´s eine 2.

[Update Resumé]

Nach dem Pfannentest wird die Entscheidung nicht leichter welches Würstl man isst. Kalt ist die Pusta-Winer definitiv ein Knaller, warm würde ich die ToRo auf jeden Fall vorziehen. Die Alberts macht kalt wie warm keine gute Figur, warm sogar noch n Tick schlechter.

 

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Mexiko vegan

Wer schon mal mit dem Bus quer durch Mexiko gereist ist, kennt die belegten Brötchen, meist mit Fleisch und Zwiebeln plus Kräuter und Limettengeschmack, die man bei den Stops meist von Mexikanerinnen angeboten bekommt. Ich fand das immer äusserst lecker und es geht auch vegan!

Als Basis dient das Seitan Hack hier: Seitan Hack. Alternativ anderes SeitanFake

Und ein leckeres Süßkartoffelbrot von der Holzkohle hier: Süsskartoffelbrot

Zutaten:

  • Handvoll Seitan Hack
  • 1 Kleine Zwiebel
  • Etwas Koriander
  • Etwas glatte Petersilie
  • Limettensaft
  • Habanerosoße (am besten Mary Sharps)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Korianderpulver
  • Olivenöl

Zubereitung:

Die Zwiebel in Würfel schneiden (nicht zu fein) udn in etwas Olivenöl andünsten. Das Hack dazu und die restlichen Zutaten zugeben. Umrühren und 2 Minuten dünsten lassen – fertig. Vom Feuer nehmen und abkühlen lassen. Mit Limettensaft, Salz und Habanerosoße abschmecken. Zum Schluß nochmal einen guten Schuß Olivenöl dazu geben.  Kalt oder lauwarm aufs Brot mit ein wenig Alsan-Kräutermischung – lecker.

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Vegane „Caesar Salad“ Soße

Das ist sie, die ultimative Caesar Soße zum knackigen Salat ohne Ei und andere tierische Zutaten. Meiner Meinung nach besser als viele der traditionellen Rezepte und dazu vegan.

Die Schwierigkeit ist, einen Emulgator zu finden um eine leicht mayonaisige Struktur zu erreichen. In dem Fall ist es Dijonsenf und das Sojalecithin des Soja-Reisdrinks

Zutaten:

  • 200 ml Soja-Reisdrink von Berif(mit anderen Reis-Soja-Produkten kann es auch funktionieren aber keine Garantie)
  • 100-150 ml Rapsöl
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 TL Tomatenmark
  • 1 EL Dijon-Senf
  • 3 EL weißer Balsamico
  • 1 TL Limettensaft
  • 2 TL Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 1 EL kleingehackter Noh Muh Classic

Zubereitung:

Den Knoblauch grob hacken und mit dem Senf, Soja-Reisdrink und der Hälfte des Öls in ein hohes Gefäß geben. Mit dem Zauberstab pürieren und aufschlagen. Alle restlichen Zutaten bis auf Essig und Limettensaft zugeben und nochmals aufschlagen. Nun den Essig, Limettensaft sowie der Rest des Öls während des Schlagens langsam zugeben und zum Schluß nochmals abschmecken. Die Menge an Noh Muh kann je nach Geschmack variiert werden oder man verwendet z.B. den NohMuh Dezent oder Melty.

Als Varianten kann man noch etwas geröstete Pinienkerne oder Nussmus zugeben.

Wer auf Caesar Dressing steht und keine Lust mehr auf Ei, Käse und Anchovis hat – bitteschön, schmeckt geil!

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