Archiv der Kategorie: Essen

Rund ums Essen – egal wie und was

Vegetarische Shrimps

Schon witzig was die vegetarische und vegane Bewegung alles so kopiert. Mutet ja fast schon chinesisch an.

Vegetarische Shrimps als TK Produkt sind da schon irgendwie komplett abgehoben aber gut zubereitet schmeckt das wirklich lecker auch wenn man, wie ich, Shrimps zu früheren Zeiten bereits sehr kritisch betrachtet hat.

Shrimps oder auch Garnelen werden unter Einsatz großer Mengen an Medikamenten und weiterer Chemie produziert. Wer einmal die Produktionsseen in Thailand gesehen hat und die dadurch verursachte massive Umweltverschmutzung, der kann einfach keinen Appetit mehr darauf haben. Auf der anderen Seite die Wildfänge die zumeist mit Grundnetzen gefangen werden und somit alles Leben am Boden der Meere zerstören.

Somit sind die Fake-Shrimps ein weiterer echter Beitrag für unseren schönen Planeten und gegen den Raubbau.

Halbiert und in Bambusklammern geklemmt pinsel ich etwas Öl mit Knoblauch und Salz darüber und grille sie über weiß glühender Kohle mit etwas Buchenholz für ein leichtes Raucharoma.

 

Auf dem Teller noch etwas Öl mit kleingeschnittenem Basilikum oder Koriander darüber, Salz und Pfefer und lecker!

Die TK Shrimps sind den nicht TK Shrimps definitiv vorzuziehen, da sie eine wesentlich bessere Konsistenz aufweisen. Den Herstellerhinweis, die Shrimps vorher zu kochen, finde ich kontraproduktiv. Dadurch werden sie zu weich. Aber alles Geschmackssache. Lohnt sich auf jeden Fall auch für zum Beispiel Makis .

Ich kauf die Shrimps bei Just-Natural.de

Guten Appetit!

Leckere Aufstriche

Aufstriche sind in der vegetarischen Küche oder besser, in einem vegetarischen Leben sehr wichtig. Hier zwei Varianten von Aufstrichen. Ein veganer und ein vegetarischer.

 

Il pomodoro saporito

 

Zutaten:

  • 1 Dose San Marzano Tomaten
  • 4 Zweige Basilikum
  • 50 gr. Bio Alsan
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 kleine Zehe gepresster Knoblauch
  • Salz
  • Pfeffer
  • Chillipulver

 

Zubereitung:

Von den Dosentomaten das innere entfernen und die Filets mit der Tomatensoße zusammen pürieren. Bitte darauf achten das möglichst wenige oder keine Tomatenkerne enthalten sind. Das Ganze in eine große beschichteten Pfanne geben und bei hoher Hitze schnell einkochen lassen. Am besten einen Kochlöffel mit gerader Vorderseite und die pürierte Masse durch die Pfanne schieben bis es von Püree artiger Konsistenz ist. Kurz vor Ende den Knoblauch zugeben.

In ein Gefäß geben und etwas abkühlen lassen. Salzen und pfeffern und ein wenig Chillipulver zugeben. Wenn das Püree nur noch lauwarm ist, den in Würfel geschnittene Alsan zugeben und vermengen bis eine homogene Masse entstanden ist. Die Blätter des Basilikum mit einem sehr scharfen Messer kleinschneiden und unterheben. Im Kühlschrank erkalten lassen.

 

Mozzarella e Carciofi

 

Zutaten:

  • 1 Kugel Büffelmozzarella
  • 1 EL Parmesan
  • 2 große eingelegte Artischoken in Öl mit Stiel oder 3 ohne
  • 80 gr. Butter
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Rosmarinnadeln
  • Pfeffer
  • Salz
  • 1 Zehe gepresster Knoblauch
  • 1 TL milde Chilistücke
  • Öl zum Anbraten

 

Zubereitung:

Die Artischocken kleinschneiden und in etwas öl anrösten und leicht abkühlen lassen. Den Mozzarella und die Artischocken kleinschneiden und alle Zutaten mit dem Zauberstab pürieren. Eventuell ein paar größere Stücke Artischocke aufheben und nach dem Pürieren untermengen. Abschmecken und Fertig – war doch easy!

 

Die Aufstriche vor dem Verzehr am Besten ein paar Stunden ziehen lassen.

My Pizza – Update!

Auch alt Bewährtes kann ab und an einen refresh bekommen. So habe ich mir vor kurzem in einer Sendung über Pizza in Neapel eine neue Rezeptvariante abgeschaut und was soll ich sagen, es ist das beste Rezept das ich jemals für Pizzateig hatte. Nicht wirklich das Rezept, sondern die Zubereitung des Teigs.

Basis ist mein Pizzateig Rezept hier im Blog

Zubereitung:

200 ml lauwarmes Wassermit der zerbröselten Hefe, Salz und Zucker verrühren bis alles aufgelöst ist.

Nun das Mehl zugeben und mit der Küchenmaschine (Knethaken) oder von Hand vermengen.

Das Olivenöl zugeben und Wasser oder Mehl zugeben bis der Teig recht locker aber nicht mehr al zu klebrig ist.

Mindesten 1.5 Stunden an einem warmen Ort ruhen lassen

Nochmals kneten und in 2 oder 3 Teile teilen und nochmals für 20 Minuten ruhen lassen.

 

Als Belag hatte ich derletzt eine äußerst simple aber leckere Margaritha Variante aus Eiertomaten aus der Dose die ich vom Stunk und Kernen befreite und mit dem Zauberstab pürierte, 1 EL Tomatenmark darunterrühren und mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen. Oben auf etwas Büffelmozzarella, etwas Edamer frische, sehr dünn geschnittene Champignons. Ab in den Ofen und am Ende ein klein wenig Olivenöl darüber tropfen und nochmals ein wenig Oregano.

Einfach aber extrem lecker!

Steak vom Blumenkohl

Ich hätte mir nicht gedacht, daß es so lecker schmeckt. Blumenkohl als Steak ohne viel Brimborium. Versucht es, es ist wirklich lecker. Die Idee selber stammt aus dem Kochbuch „Great chefs cook vegan“, ein empfehlenswertes veganes Kochbuch.

 

Zutaten (für 2 Personen):

  • 1 mittelgroßen Blumenkohl
  • 1/4 Brokkoliröschen
  • 1/2 Zucchini
  • 1 handvoll Basilikum
  • 3 EL kleingschnittener Lauch
  • 1/2 milde Chilischote
  • 3 EL Soja Joghurt
  • Brühe
  • Salz
  • Pfeffer
  • Rapsöl

 

Zubereitung:

Den Blumenkohl in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden und die mittleren beiden zum Anbraten verwenden. Vom restlichen Blumenkohl ca. 1/3 kleinschneiden. Den Rest z.B. für eine Blumenkohlsuppe aufheben.

Den klein geschnittenen Lauch in Öl andünsten und mit etwas Brühe ablöschen. Die Brokkoliröschen, die klein geschnittene Zucchini und die Chilischote zugeben und für ca. 20 Minuten köcheln lassen. Alles in einen Mixer geben und fein pürieren. Zum Ende hin das Basilikum zugeben, abschmecken und mit dem Soja Joghurt verrühren.

Die Blumenkohlscheiben in etwas Öl anbraten (ca. 6 Minuten pro Seite), salzen und auf dem Gemüsepüree anrichten. Wer mag nimmt noch etwas Sauce Hollandaise dazu und dekoriert mit Petersilie und einer Balsamicoreduktion.

    

Zweierlei Petersilie

Eine kleine feine Vorspeise zur Zeit der Wurzelgemüse.

 

Zutaten Petersiliesuppe (2 Personen):

  • 2 große Petersiliewurzeln
  • Salz
  • Wasser
  • 2 EL Soja Cuisine oder Sahne
  • 2 TL Kürbiskernöl

 

Zubereitung:

Ebenso einfach wie die Zutaten, destaltet sich die Zubereitung. Die Wurzeln schälen und vom Strunk befreien, 1,5 Wurzeln in kleine Stück schneiden und mit Wasser  und etwas Salz für mindestens 1 Stunde köcheln lassen. Absieben und die restliche Petersilie, ebenfalls in kleinen Stücken, in die warme Brühe geben und 15 Minuten stehen lassen. Mit ordentlich Salz abschmecken und vor dem Servieren nochmals kurz erhitzen und die Petersilie Stücke rausnehmen. Den Esslöffel Soja Cuisine oder Sahne vorsichtig in eine Ecke, bei runden Tellern dürfte das allerdings schwierig werden, geben und je einen TL bestes Kürbiskernöl zugeben.

 

 

Polenta von der Petersilie

Nein nein, die abgeseihten Petersilie Stücke (des 2. Durchgangs) sind nicht für den Abfall, daraus lassen sich leckere Gerichte kochen. Hier eine Polenta von der Petersilie

Zutaten (für 2 Personen)

  • 1 Tasse Polentagrieß
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 2 Eier oder wahlweise 3 EL No Egg
  • 1/2 gekochte Petersiliewurzel in Stücken
  • 1/2 Zehe Knoblauch gepresst
  • 2 EL Dinkelmehl
  • 2 Tassen Brühe
  • Salz
  • Pfeffer
  • Chilipulver
  • Fett zum Braten

 

Zubereitung:

1 Tasse Brühe erhitzen und den Polentagrieß einrühren. Unter Rühren für 5 Minuten köcheln lassen ohne das es Blasen wirft. Wenn es zu fest wird, etwas Wasser zugeben. Nebenbei die Petersiliewurzel mit der restlichen Brühe glatt mixen und zur Polenta geben. Umrühren und vom Herd nehmen, 10 Minuten abkühlen lassen.

Die Petersilie fein hacken und mit den restlichen Zutaten vermengen bis eine Konsistenz, ähnlich eines Kartoffelbreis, erreicht wird.

In etwas Fett in Metallringen oder als kleine Küchlein goldgelb ausbacken und im Anschluss bei 220 Grad Ober- Unterhitze im Backofen für 20 Minuten backen.

 

It´s not a Fish …. it´s a Tofu

Bei Gelegenheit werde ich die Zubereitung des Tofufisches in Bildern dokumentieren. Auf jeden Fall eine leckere Alternative zu allem was in den Meeren zappelt.

 

Zutaten Tofufisch:

  • 1 Block Tofu (nicht zu fest, ich nehme Taifun)
  • 4 EL Sojasoße
  • 2 TL getrocknete Algen
  • Saft einer halben Limette
  • 1 TL Korianderpulver
  • Chilipulver
  • Pfeffer
  • Sesamöl
  • Sesam
  • Weiße Brotkrumen (Asialaden)
  • 2 Eier
  • Mehl

 

Zubereitung Tofufisch:

Die Algen in Wasser für ca. 30 Minuten einweichen, den Tofu in zwei Platten schneiden und in der Sojasoße mit 4 EL des Algenwassers sowie der Algen für 20 Minuten ziehen lassen. Nun alles zusammen in eine Pfanne geben und erhitzen bis die Flüssigkeit verdampft ist. Etwas Sesamöl zugeben und den Tofu leicht anrösten. Limetensaft zugeben und den Tofu zur Seite geben und abkühlen lassen.

Die Stücke leicht andrücken / plattdrücken um eine etwas „uneckige“ Form zu erhalten (der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt).

Mit dem Korianderpulver, Chili und Pulver würzen und etwas von den Algen aus der Pfanne sehr klein schneiden und auf dem Tofu verteilen.

Die Stücke in Mehl wenden, in den verquirlten Eiern wenden und in die Brotkrumen, gemischt mit Sesam geben und in Sesamöl auf beiden Seiten goldbraun braten.

 

Das Gemüse wurde geschnitten kurz blanchiert und dann in der Pfanne leicht gebraten. Lediglich leicht gesalzen – voil´a

Die Gemüse: Zucchini, Karotte, Champignons, Brokkoli, Frühlingszwiebel, Stangensellerie, Brokkoliblätter,

 

Die Erdnuss Soße  ist eine klassische Thai-Erdnuss Soße.

 

Hot Veggie Salad

Lust auf einen leckeren Salat der auch dem Salatmuffel das Wasser im Mund zusammenlaufen läßt? Und, bis auf den Honig, natürlich vegan ist? Den Honig kann man zum Beispiel durch ein wenig Holunderblütensirup ersetzen. Auch lecker.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 4 in der Schale gekochte Kartoffeln
  • 1 in Würfel geschnittene Avocado
  • 1/2 fein gewürfelte rote Zwiebel
  • 1/2 in Streigen geschnittene rote Zwiebel
  • 2 TL Honig
  • 50 ml Weißwein
  • Messerspitze Habaneromash oder andere scharfe Habanerosoße
  • 2 Portabello Pilze in 5mm dicken Scheiben
  • 8 Cocktailtomaten
  • Filets von einer Orange
  • Saft von 1/2 Orange
  • 3 EL frische gehackte Petersilie
  • Weißer Balsamicoessig
  • Ingwersaft von einem kleinen Stück Ingwer (mit der Knoblauchpresse)
  • 1 EL Balsamico Creme
  • Mildes Olivenöl oder Rapsöl
  • Rapsöl zum Braten
  • Pfeffer
  • Chillipulver
  • Salz
  • Salat (Ruccola od. Radicchio…)

 

Zubereitung:

Die Pilze in etwas Öl scharf anbraten, mit der Hälfte des Weißweins ablöschen und dann etwas ziehen lassen. Die Cocktailtomaten zugeben, lediglich um sie zu erwärmen. Petersilie zugeben, Salzen und Pfeffern und beiseite stellen. Jetzt erst die Balsamico Creme dazugeben.

Die Kartoffeln grob schälen und in 5mm dicke Scheiben schneiden. In Rapsöl knusprig anbraten. Währenddessen die in Würfel geschnittene Avocado mit der Hälfte des Orangensaftes und dem Habanero mischen. Die in Streifen geschnittene Zwiebel zugeben und etwas Salzen.

Aus dem Weißen Balsamico, dem Rest Weißwein, dem Rest Orangensaft, Salz, Pfeffer, Ingwersaft, den in Würfeln geschnittenen Zwiebeln, dem Honig ein Dressing zusammenmischen und dann etwas Olivenöl oder Rapsöl zugeben.

Das Ganze mit Ruccola oder einem anderen kräftig schmeckenden Salat anrichten. Das Dressing lediglich über den Salat geben. Die Avocadostücke abseihen damit die nun ziemlich scharfe Flüssigkeit nicht auf den Teller kommt.

Über alles etwas schwarzen Sesam oder Chiliflocken und lecker!

 

 

Rote Beete selber machen …

… ist ganz leicht und schmeckt so unvergleichlich gut.

Viele scheuen sich davor weil der Saft der gekochten Rote Beete so sehr färbt. Ein paar Gummihandschuhe und das erste Problem sollte beseitigt sein. Was noch fehlt ist ein gutes Rezept, daß die Rote Beete nach einer Marinierzeit von ca. 2 Tagen zu einer hervorragenden Beilage zu so vielen Gerichten macht oder einfach mal so zwischendurch.

Ich bevorzuge die Rote Beete nicht ganz weich gekocht. Nach 60 Minuten in leicht köchelndem Wasser nehme ich die mittelgroßen Wurzeln raus und lasse sie ein klein wenig abkühlen.

Dann die Schale entweder einfach abreiben oder mit dem Messer dünn schälen. Strunk auf beiden Seiten abschneiden und die Wurzeln in nicht zu dünne Scheiben schneiden. Zwischen 3 und 5 Millimeter ist alles erlaubt.

Das aller wichtigste aber, ist die Marinade. Ich kann keine genaue Mengenangabe machen, da ich je nach Menge der Rote Beete auch die Menge der Marinade variiere und das jedes mal hin- und her zu rechnen – herjeh…. Deshalb bitte nur als Anhaltspunkt verstehen.

Zutaten für ca. ein Kilo Rote Beete:

  • 150 ml Balsamico Essig
  • 40 ml Altmeister Essig
  • 30 ml Holundersirup oder jeder andere dunkle Sirup nach Wahl
  • Saft von einer Limette oder Zitrone
  • 6 Scheiben Ingwer
  • 1 EL Sojasoße
  • 1 geh. TL Salz
  • 1 kleine mittelscharfe, getrocknete Chilischote (optional)
  • Wasser
Die geschnittenen Rote Beete eng in ein Gefäß geben (Einmachglas z.B.) und mit der Marinade übergießen. Wenn die Menge nicht reicht mit Wasser aufgießen. Nach einem Tag eine Scheibe versuchen. Diese sollte bereites eine leichte Säure mit einer harmonischen Süße erkennen lassen. Ist das nicht der Fall, mit Essig, Zitrone / Limette (je nach Gusto) oder Sirup nachwürzen. Das Ganze noch einen weiteren, besser zwei Tage im Kühlschrank ziehen lassen und dann genüsslich verspeisen.

Pfeffersteak vegan

Hi!

Heute mal ein veganes Pfeffersteak zubereitet. Ich hatte schon einmal das Vergnügen und dachte eigentliches schmeckt mir nicht. Aber wieder einmal ist die Zubereitung entscheidend. In einer geriffelten Pfanne scharf anbraten und vielleicht sogar ein schönes Branding erzeugen. Dann bekommt das Teil eine gewisse „Knackigkeit“ die sehr fein ist und die leichte Zimtnote rückt in den Hintergrund. Zu Weihnachten sicher eine tolle Sache die auch die allermeisten Fleischliebhaber überzeugen dürfte.

Hier mit tomatisierten, gegrillten Süßkartoffeln, einem angebratenen Zucchini-Kartoffelmouse mit Lauchzwiebeln und Gemüse.

 

Die Süßkartoffeln in dicken Scheiben für 5 Minuten in Salzwasser kochen, dann mit ein wenig Tomatenmark bestreichen und in der Grillpfanne braten. Öfter wenden bis sie rundum goldbraun sind. Das Püré ist ein Kartoffel-Petersilienwurzelpüré, das als Rolle mit Semmelbrösel in heißem Öl angebraten wird. Die Lauchzwiebeln im selben Öl danach. Gemüse, hier Zucchini, einfach kurz anbraten und mit etwas Salz würzen. Das Pfeffersteak wurde mit Pfeffer, Salz und einer Prise Chili gewürzt.

 

Guten Appetit!

Waldschmaus!

Seit 2, 3 Wochen gibts wieder üppig Pilze im Wald. Bei uns sind das in erster Linie Steinpilze, Maronen und andere Röhrlinge. Dank der Witterung sind die Pilze einwandfrei und so gut wie unversehrt (im Sinne von Wurm & Co.)

Und was macht man mit diesen Leckereien? Pilze sind Lieferant wichtiger Spurenelemente und somit neben dem extrem leckeren Geschmack, einfach nur gesund. Naja, wenn man nicht die Falschen erwischt :-)

Brotwürfel in einer Pfanne kross anbraten und mit Knoblauch, Pfeffer und Salz würzen, die Pilze gut anbraten und dann für mindestens 10 Minuten dünsten. Zwiebeln dazu geben und zuletzt Petersilie sowie die Brotwürfel.Extrem lecker, leicht und dazu ein Glas Wein – Farbe egal – hauptsache er schmeckt gut.

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Rote Beete ganz anders…

Rote Beete kennen wir meist als Scheiben oder Sticks im Glas die in der Regel alle sehr ähnlich schmecken. Selbstgemachte heben sich da drastisch hervor und es lohnt sich.

Heute haben wir eine „Tüte voll“ frischer Roter Beete aus dem Garten bekommen die natürlich sofort verarbeitet werden.

Aber was ist das? Da sind ja Blätter und Stengel dran. Ok ok, Rote Beete wachsen natürlich nicht im Glas sondern auf dem Feld. Gute Informationen findet man über Rote Beete z.B. bei Wikipedia Rote Beete.

Ich habe heute aber was ganz anderes gemacht.

Währen die Knollen der Roten Beete, in Salzwasser vor sich hin köcheln, hab ich mich der Blätter und Stengel angenommen.

Rote Beete Linguine mit Brattomaten

Zutaten für 2-4 Personen

  • 1/2 – 1/1 Packung Linguine
  • Die Blätter von 3 Rote Beete
  • Die Stengel von 3 Rote Beete
  • 8 kleine Tomaten
  • 1 Schalotte
  • 1 Zehe Knoblauch
  • Soja Cuisine oder Sahne
  • Muskat
  • Chili
  • Zucker
  • Balsamico Essig
  • Salz
  • Pfeffer
  • Öl
  • Walnuss Öl
  • Eventuell Mehl oder Stärke

Zubereitung:

Die Stiele von den Knollen und den Blätter trennen, waschen und trockenschleudern. Die Schalotte und den Knoblauch kleinschneiden und in Öl andünsten. Die grob geschnittenen Blätter dazugeben und wie Spinat behandeln. Muskat, Pfeffer, Salz zugeben und Soja Cuisine plus etwas Wasser oder Sahne. Das Ganze ca. 10 Minuten leicht köcheln lassen.

Die Nudeln in kochendes, gesalzenes Wasser geben.

Die Rote Beete Stiele in ca. 3cm lange Stücke schneiden und in Walnuss Öl andünsten. Wenn sie etwas weicher sind, etwas Zucker (2 TL) und ca. 3 EL Balsamicoessig zugeben, pfeffern und salzen sowie die Tomaten mit in die Pfanne geben. mittlere bis 3/4 Hitze bis die Flüssigkeit fast verdampft ist. Die Rote Beete Stiele herausnehmen und zu den Blättern geben. Die Tomaten anstechen und plattdrücken. Bei hoher Hitze den Tomatensaft verdampfen lassen und die Tomaten anbraten. Etwas Chili dazu und anrichten. Parmesan oder nicht ist Deine Entscheidung.

Guten Appetit!

Und wieder im Lande

Nach einem ziemlich verregneten und kalten Bretagneurlaub sind wir einigermaßen froh wieder zu Hause angekommen zu sein. Wenn man schon das meiste in einer Region kennt, dann ist schlechtes Wetter echt übel. Da bleibt einem ja nichts ausser zu lesen, zu essen und zu trinken. Alles drei haben wir ausgiebig gemacht, was sich nicht gerade positiv auf mein Gewicht ausgewirkt hat. Aber hey, Urlaub in Frankreich kann nicht ohne Auswirkungen auf die Figur  zu Ende gehen, dann wäre was falsch gelaufen.

Ein wenig Brot, gutes Weißbrot mit etwas Öl, Bärlauchpesto und Kürbiskernmus bringt einen nach der langen Fahrt wieder auf Trab.

Wir haben dieses Jahr sehr viel leckeres Gemüse auf dem Speiseplan gehabt. Während die Panikmacher in Deutschland mit EHEC fette Kasse machten, haben wir uns Tomaten, Gurken und anderes Gemüse roh oder zubereitet schmecken lassen.

Etwas wirklich leckeres war eine Kreation aus jungen violetten Artischocken. Dazu den Artischocken 1/3 von oben abschneiden, die Blattspitzen rundum kappen und den Stiel am Bodenrand abschneiden. Nun in der Mitte halbieren und alle Schnittstellen gleich mit Zitronensaft einreiben.

Das Stroh mit einem Teelöffel herausstechen und auch hier gleich etwas Zitrone aufträufeln. Nun in einer feuerfesten Form auf die Blattseite legen und mit ordentlich Wein angießen. Dazu gut Olivenöl, Salz, Pfeffer und blaue Zwiebeln obenauf. Zum Schluß mit Rosmarin abdecken und so in den heißen Grill oder Backofen. Nach 20 Minuten etwas Wein nachgießen sofern dieser verdampft ist und nach weiteren 20 Minuten sollte die Flüssigkeit verdampft sein und die Artischocken braten im Olivenöl. Alle umdrehen und nochmals etwas Wein angießen und für weitere 20 Minuten im Grill / Backofen lassen. Sie sollten auf der Schnittseite leicht anbraten und fertig.

Mit etwas Vinaigrette oder einer Knoblauchmayonaise ein Gedicht!

Apropos Mayonaise. Wir hatten den Wagen mit allerlei veganem Futter beladen sowie mit Eiern von den uns bekannten Hühnern. Die Eier haben wir aufgebraucht, das vegane Futter blieb weitestgehend unangetastet dank den frischen Gemüsen, den wunderbaren Artischocken usw.

Naja, wir haben auch Käse gegessen und den ultimativen Test durchgeführt. Mir hat es die letzten fast 2 Jahre keine Ruhe gelassen und ich wollte unbedingt wissen wie das mit dem Fleisch so ist, schmeckt es wirklich, ekelt es mich oder wird etwas vollkommen unerwartetes geschehen, wenn ich ein Stück Fleisch esse.

Mit diesen Gedanken habe ich ein Stück eines Limousinrindes gekauft welches sein Leben im Freien, in Mutter/Kalb-Haltung verbringen durfte. Das war mir schon wichtig obgleich am Ende der Tod und Tonnen an Gülle übrig bleiben.

Ein Stück Entrecote erster Klasse. Perfekt abgehangen und auf dem Grill medium zubereitet. Ein Fleischfresser würde perfekt dazu sagen.

Der erste Biss war ungewohnt und gleichzeitig überraschend. ich kann nicht sagen das es nicht geschmeckt hat aber schon beim zweiten Bissen hat sich, neben dem Geschmack von Fleur de Sel, Pfeffer und Röstaromen, ein schaler Trangeschmack breit gemacht der, nach weiteren Bissen, nur noch Langeweile verbreitete.

Das kann nur die Gewohnheit gewesen sein, daß ich früher dachte „dies ist der ultimative Genuss“. Das ist er definitiv nicht und ich kann nur allen „Fleischliebhabern“ raten ihren Horizont zu öffnen und von ihrem schmalen Brett runter zu springen.

Allerdings hat mir dieser Versuch ein doch schlechtes Gewissen bereitet und es hat 2, 3 Tage gedauert bis ich die Erfahrung verdaut hatte. Ach übrigens, die Verdauung hat auf dieses Stück mit früher öfters bekannten, üblen Gerüchen reagiert, die ich seit nun fast 2 Jahren nicht vermisst habe.

Der zweite Versuch war Fisch. Es ist mir früher schon immer schwerer gefallen auf Fisch als auf Fleisch zu verzichten und so kam auch ein Stück Seeteufel auf den Grill.

Im Lauch gegrillt und mit einer hellen, altbewährten Soße (Noily Prat, Gräten, Gemüse usw.). Dazu Kartoffeln, ebenfalls vom Grill, sowie eine Aubergine.

Und was soll ich sagen, im Vergleich zum Entrecote hat der Fisch wirklich lecker geschmeckt. Obgleich die Soße den eigentlichen Fisch übertraf. Aber ohne Fisch keine solche Soße.

Dazu haben wir noch ein paar gegrillte Jakobsmuscheln versucht (kein Bild). Eine langweilige Geschichte die eigentlich ausser ihrer Exklusivität, da teuer, nichts zu bieten hat. Naja, so ist es eben vielfach, man denkt es müsste schmecken weil selten, teuer und ein paar geschmacklose „Gourmets“ leben vor wie langweilig man sein kulinarisches Leben gestalten kann. Auch den High-Class Champagner den wir dazu getrunken hatten hätte ich gerne durch einen einfachen Cremant von der Loire ersetzt.

Wahrscheinlich werden mich nun einige steinigen aber ich musste das versuchen um nun mit mir vollkommen im Klaren zu sein wie mein Weg ist und sein wird.

Eine ganz leckere Geschichte habe ich auf die Schnelle zubereitet indem ich, Olivenöl mit angedünstetem Knoblauch auf einem Brot verstichen habe, darauf ein wenig Reblochon verteilt habe und obenauf dicke gegrillte Gemüsescheiben (Zucchini, Aubergine, Tomate) gegeben habe. In den Backofen bis der Reblochon verlaufen ist. Geht garantiert auch mit No Muh Melty.

Einige Blätter Basilikum dazu und etwas roten Chicoré-Salat. Die rote Sorte ist kaum bitter und schmeckt eher süss und sehr lecker. Mal sehen ob ich den hier auch finde.

Noch etwas Öl, Salz und Pfeffer darüber und die zweite Brothälfte, eine Art französisches Fladenbrot von der schönen Bäckerin in Plouha, obendrauf.

Voilá, meine Frau war begeistert (vom Essen), ich auch (vom Essen und der schönen Bäckerin aus Plouha). So einfach, preiswert und definitiv ein megaleckeres Mahl.

Die Tarte!

Wenn man in Frankreich ist, ist eine, zwei oder mehrere Tartes Pflicht. Das klassische Teigrezept und eine Füllung aus Lauch, Spargel und diversen anderen Gemüsen. Tomatenscheiben obenauf und ab in den Backofen. Die Details kenne ich nicht mehr. Dazu einen Spargelsalat der, an einem der 3 schöneren Tage, so richtig gut passte.

Blanchierter Spargel, Tomate, Zwiebel, Avocado, Balsamico, Olivenöl und Parmesan.

Die gefüllten Champignons wurden mit einer selbstgemachten Auberginencreme (siehe Blog) gefüllt.

 

Fin en Ragout Fin

Ein Versuch der spontan entstand war meine vegetarische Ragout Fin Variante. Anstatt Fleisch kam hier kleingeschnittenes, angebratenes Seitan zum Einsatz. War ebenfalls sehr lecker auch wenn ich mich nicht mehr wirklich an das Rezept erinnere. Ich werde das bei Gelegenheit hier nachkochen und berichten. Es waren auf jeden Fall viele Champignons verarbeitet.

 

 

 

 

 

Die noch dampfende Artischocke gabs dazu mit einer Vinaigrette und obenauf einen Klecks Kräutercreme. Schöne Kombination, obgleich jedes für sich bereits mehr als satt machte.

Als Dessert gab es wieder etwas leckeres von der schönen Bäckerin aus Plouha:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nicht gesund, nicht vegan aber traumhaft lecker.

Ansonsten haben wir die Spaziergänge am Atlantik genossen und die Seele baumeln lassen. Ein paar Eindrücke der Landschaften, der Strände, der Stadt Morlaix….

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Kandierte Tomaten + Paprika mit Reiskuchen

Schwierig einen Namen dafür zu finden. Der Reiskuchen wurde mit Soja Cuisine, NoEgg, Safran, Tempura, gekochtem Jasminreis, getrocknete Tomaten, Kürbiskerne, Salz, Pfeffer und Korinaderpulver „angerührt“ und in Sesamöl, in Backringen gebraten.

Die gehäuteteten und entkernten Tomaten- und Paprikaviertel wurden gekühlt und dann mit einer Rotebeete/Balsamico-Reduktion mit Pfeffer, Salz und Zitronensaft im Backofen „kandiert“.

Ein kleines, leichtes, exzellentes Leckerchen.

Dazu ein wenig gegrillte und marinierte Auberginen und Paprika.

Guten Appetit!

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Spinattortilla auf Gemüse und Spargel

Nicht ganz die klassische Tortilla aus Spanien aber definitiv ein leckeres fleischloses Gericht. Zur Tortilla gehören Eier. Ich kenne die Hühner quasi beim Vornamen. Glückliche Hühner UND Hähne die es einem gelegentlich ermöglichen ein eihaltiges Rezept zu kochen – Merci euch Hühnern dafür!

Zutaten Tortilla (4 Personen)

  • 6 große Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
  • 3/4 Liter Olivenöl
  • 6 Eier
  • 1/2 Packung Soja Cuisine
  • 150-200 ml Soja-Reisdrink
  • 500 gr. frischen Spinat
  • 1 Zwiebel
  • 4 Zehen Knoblauch
  • 1 große Fleischtomate
  • 3 EL gerösteter Buchweizen
  • „Käse“ (Vegusto oder Parmesan)
  • Muskat
  • Meersalz
  • Pfeffer
  • Schwarzer Sesam

Zubereitung

Die Zwiebel in feine Würfel schneiden und mit etwas Öl anschwitzen. Die kleingeschnittenen Knoblauchzehen zugeben. Ebenso den gewaschenen Spinat kochen bis er zusammengefallen ist. Mit etwas Salz, Pfeffer und Muskat würzen und in ein Sieb geben. Die Flüssigkeit auffangen.

Die Kartoffeln schälen und in Würfel mit maximal 1 cm Kantenlänge schneiden. Das Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und die Kartoffeln ca. 10 Minuten braten. Die Kartoffeln dürfen dabei nicht braun werden. Auf Küchentuch abtropfen und leicht abkühlen lassen.

Die Eier mit dem Spinatsud, 3/4 des Reis-Sojadrinks und der Hälfte der Soja-Cuisine verquirlen und mit etwas Salz, Muskat und Pfeffer würzen.

In eine geölte Form eine Lage Kartoffeln geben und mit der Flüssigkeit abdecken. Nun eine Lage Spinat darüber und etwas Buchweizen darüber geben. Wieder eine Lage Kartoffeln, Flüssigkeit usw.. Wenn die Flüssigkeit zu wenig ist gibt man einfach noch etwas Soja-Reisdrink dazu.

Die Tomate in dünne Scheiben schneiden und oben auflegen.

So das Ganze für ca. 45 Minuten bei 180 Grad in den Backofen (Ober-Unterhitze). Dann den „Käse“ darüber und nochmal 20 Minuten im Backofen lassen. Die Masse sollte fest sein und sollte eine rehbraune Färbung haben.

 

Zutaten Gemüse

  • 4 rote Paprika
  • 1 Zwiebel
  • 200 ml passierte Tomaten
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 EL Balsamicocreme
  • 1 EL Limettensaft
  • 1/2 dicke Zucchini
  • 2 Möhren
  • Salz
  • Pfeffer
  • Rosmarinnadeln
  • 1 Zehe Knoblauch
  • Olivenöl

Zubereitung

Die Paprika vierteln und entkernen. Im Backofengrill schwarz angrillen. Mit einem feuchten Tuch abdecken und nach 5 Minuten die Haut abziehen. 2/3 der Paprika kleinschneiden, 1/3 in schöne Rauten schneiden.

Die klein geschnittene Zwiebel in etwas Öl andünsten und den Paprika (nicht die Paprikarauten) dazugeben. 5 Minuten mitdünsten lassen und die passierten Tomaten, das Tomatenmark sowie den klein geschnittenen Knoblauch und 1 TL klein geschnittene Rosmarinnadeln zugeben. Nach 10 Minuten das Ganze mit dem Zauberstab zu einem feinen Püree verarbeiten und mit Salz und Pfeffer sowie dem Limettensaft und der Balsamicocreme abschmecken.

Die Zucchini in ca. 4mm starke runde Scheiben schneiden, Die Möhren in ebenso starke Streifen. In einer Grillpfanne mit etwas Öl anbraten und mit einem Küchentuch vom Öl befreien.

Zu Spargel oder der Hollandaise brauche ich sicher nichts zu sagen, außer vielleicht das es auch vegane Hollandaise gibt die wirklich sehr lecker schmeckt. Mit etwas Petersilie daruntergemengt – lecker.

Guten Appetit

Salat von Seitlingen und Avocado

Ein wundervoller Salat als Vorspeise oder einfach so. Einfach zuzubereiten und ein echter Genuss. Die Avocado sollte dabei reif sein. Unreife, zu feste Avocados reifen am Besten wenn man sie in Zeitungspapier eingewickelt bei Zimmertemperatur 2-3 Tage liegen läßt.

 

Zutaten (4 Vorspeiseportionen)

  • 1 reife Avocado
  • 3 große Kräuterseitlinge
  • Saft von einer halben Zitrone
  • 1 TL Zesten von der Zitrone
  • 4 EL weißer Balsamico
  • 1 TL Meersalz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • frische Thymianblätter
  • Thymianblüten
  • Extra natives Olivenöl

Die Kräuterseitlinge mit Öl bepinseln und auf dem heißen Grill oder in der Pfanne ringsum anbraten. Das dauert ca. 15 Minuten. Zur Seite legen und aus den Zutaten (bis auf die Avocado und die Thymianblüten) eine Vinaigrette anrühren. Die Thymianblüten mit der Schere kleinschneiden beziehungsweise die rosa-weißen Blüten abschneiden.

Die Avocado in zwei Hälften schneiden, schälen und ca. 4 mm starke Scheiben schneiden. Die Pilze in ebenso starke Scheiben schneiden und abwechselnd auf einem vorgewärmten Teller geben. Die Vinaigrette darüber und die Thymianblüten darauf verteilen. 5 Minuten ziehen lassen – voilá.

 

Risotto oder Pampenade

Ein Rezept aus dem Umstand heraus, dass ich mich nicht entscheiden konnte, mache ich nun etwas asiatisches oder doch den klassischen Italiener. Mehr Italien – ganz klar.

Zucchini in Scheiben und in der Pfanne angebraten, mit etwas Thymian und Sallz bestreut und auf einem Küchentuch beisiete gestellt.

Roten und gelben Paprika im Backofen scharf gegrillt, die Haut abgezogen und aus 2 Dritteln und 4 entkernten und geschälten Tomaten eine Pampenade gekocht. Ein klein wenig Knoblauch und Tomatenmark, Salz und Pfeffer dazu – voilá

Grüne Thai-Stangenbohnen gewaschen und in 5 cm Stücke geschnitten, in Salzwasser 5 Minuten gekocht und abgeschreckt.

1/2 Fenchel mit etwas Zucker und Sojasoje angebraten, alle anderen Zutaten bis auf die Pampenade dazu und kurz anbraten /erhitzen lassen. Den zwischenzeitlich fertigen Thai-Reis auf einen Pampenadenspiegel setzen und das Gemüse verteilen. Reis übrigens immer im Reiskocher – wer noch keinen hat, die preiswerten Geräte sind definitiv die besseren wenn es um den Geschmack geht udn um den geht es ja schließlich.

Easy, lecker, leicht und sicherlich auch gesund.

Guten Appetit!

Vegane „Caesar Salad“ Soße

Das ist sie, die ultimative Caesar Soße zum knackigen Salat ohne Ei und andere tierische Zutaten. Meiner Meinung nach besser als viele der traditionellen Rezepte und dazu vegan.

Die Schwierigkeit ist, einen Emulgator zu finden um eine leicht mayonaisige Struktur zu erreichen. In dem Fall ist es Dijonsenf und das Sojalecithin des Soja-Reisdrinks

Zutaten:

  • 200 ml Soja-Reisdrink von Berif(mit anderen Reis-Soja-Produkten kann es auch funktionieren aber keine Garantie)
  • 100-150 ml Rapsöl
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 TL Tomatenmark
  • 1 EL Dijon-Senf
  • 3 EL weißer Balsamico
  • 1 TL Limettensaft
  • 2 TL Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 1 EL kleingehackter Noh Muh Classic

Zubereitung:

Den Knoblauch grob hacken und mit dem Senf, Soja-Reisdrink und der Hälfte des Öls in ein hohes Gefäß geben. Mit dem Zauberstab pürieren und aufschlagen. Alle restlichen Zutaten bis auf Essig und Limettensaft zugeben und nochmals aufschlagen. Nun den Essig, Limettensaft sowie der Rest des Öls während des Schlagens langsam zugeben und zum Schluß nochmals abschmecken. Die Menge an Noh Muh kann je nach Geschmack variiert werden oder man verwendet z.B. den NohMuh Dezent oder Melty.

Als Varianten kann man noch etwas geröstete Pinienkerne oder Nussmus zugeben.

Wer auf Caesar Dressing steht und keine Lust mehr auf Ei, Käse und Anchovis hat – bitteschön, schmeckt geil!

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