Archiv der Kategorie: Gesundheit

Delicado 24 – Biomüll für viel Geld

Delicado 24 EDIT 4: Ein erneuter Versuch von Freunden (unabgestimmt) brachte das identische Ergebnis. Finger weg!

Delicado 24 EDIT 3:

Wenn man die Delicado 24 Kommentare verfolgt plus die Mails die ich von unzufriedenen Bestellern erhalten habe, dann sollte man spätestens den Etikettenschwindel:

„als ich neulich meine Ware erhielt, klebte auf einer Kiwi ein Aufkleber von Zespri!! Das bedeutet , dass die Kiwis nicht „…direkt aus meinem Gewächshaus in Portugal“ stammen und nicht „…direkt von der Algarve- unbehandelt – 100 % Organic “ sondern aus Newseeland kommen und nicht mal bio sind.“

weiter verfolgen. Das ist mehr als nur ein Kavaliersdelikt.

Ich hab das mal bei der Spanischen Handelskammer für Deutschland angefragt.

EDIT 2:

In Anbetracht dessen was an Kommentaren und Email bei mir ankommt, schiebe ich das Thema nach oben. Denn….

…..unglaublich! Jetzt habe ich eine Paketankündigung erhalten, ein Paket ist seitens Delicado 24 an uns unterwegs. Unaufgefordert, nicht angekündigt. Dumm nur das wir gar nicht zu Hause sind. Ich kann nur hoffen das die das Paket nicht einfach abstellen. Sollte es in einem Shop landen, wird sich der Shopbesitzer freuen, sehr freuen.

EDIT: Ich wurde bereits mehrfach sehr freundlich angefragt um mir nochmals ein Paket zukommen zu lassen um mich zu überzeugen. Nein, das ist eine Momentaufnahme und die Erfahrung die ich gemacht habe. Selbst wenn ein erneutes Paket eine bessere Qualität liefern sollte, bleibt mein Blog wie er ist. Eventuell ergänzt um einen weiteren, vielleicht positiven Bericht über den Händler.

Ursprünglicher Blog:

Es liest sich so schön. Frische aus Andalusien. In Zeiten in denen man bei uns echtes Glück oder wahlweise viel Geld haben muss um ordentliche Orangen zu bekommen, ließt sich die Werbung von Delicado 24 .de, wahlweise Delicade 48 .eu und andere, geradezu verlockend.

Über ein Forum wurden die Früchte ebenfalls angeboten und so beschloss ich eine Kiste voll zu bestellen.

20 Kilo zu 49,95 für

7 Kg Orange 7 Kg Mandarine 2 Kg Kaki 2 Kg Mango 1 Kg Granataepfel

Nach wenigen Tagen, wie angekündigt, kam der Karton an. Stabil, groß und unbeschädigt. Gerade richtig für meine Lust auf eine leckere Orange.

Nach dem Öffnen des Delicado 48 Kartons die erste Ernüchterung. Die Mangos hatten alle bis auf eine sehr starke Transportschäden. An mehreren Stellen angedatscht, aufgeplatzt und das nicht erst seit gestern. Die Granatäpfel an beiden „Nabelseiten“ schimmlig. Ich habe einen aufgeschnitten, braun. Riecht alles andere als frisch. Die Kerne braun und weich. Den zweiten, den „Schönsten“ ebenfalls geöffnet – dito. Von den Orangen und Mandarinen waren ein paar ebenfalls mit heftigen Andatschern versehen. Nicht viele. Dachte ich ……

Die Kakis waren in Ordnung.

Ich hab mich sehr aufgeregt und meinem Unmut gleich in Bildern und einer Mail an den Händler Delicado24 Luft gemacht.

Delicado 24 Delicado 24 Delicado 24

Die Antwort war erstmal verständnisvoll und ob der Karton eine Beschädigung hätte. Nein, er ist einwandfrei. Wir hatten uns auf 15,- Nachlass, nachdem ich 20,- gefordert habe, geeinigt. Ich wusste ja nicht wie es weitergeht.

2 Tage später hatten gut 50% aller Früchte ausgeprägte „Datscher“, die erste Delicado24 Orange schimmelte obwohl ich alle direkt abgewaschen hab.

Die Mandarinen hatten eine recht lose Schale was eine Beurteilung, ob sie nun in Ordnung ist, schwer macht. So merkten wir erst nach dem Öffnen, mindestens die Hälfte ist nicht ok. Wenn Mandarinen eine Druckstelle abbekommen oxidieren sie und nach 1-2 Tagen kann man sie nicht mehr essen, sie schmecken dann fade und faulsüß.

Nach nunmehr einer Woche das Endresultat. rund 70% aller Früchte waren nicht in Ordnung. ein Großteil schimmelte nach dem 4. Tag und genießbar war lediglich eine handvoll Orangen und Mandarinen. Die Orangen die unversehrt waren waren gut. Allerdings nicht besser als eine gute Ware beim Gemüsehändler.

Ich könnte nun sagen, hoffentlich bin ich ein Einzelfall. Wenn ich mir die vergammelten Granatäpfel anschaue, dann glaube ich nicht so recht daran. Auf jeden Fall habe ich wieder mal daraus gelernt und am Ende nichts gespart, im Gegenteil!

Die Thermomix Story oder 1000 Euro für den Arsch

Hallo zusammen!

April 2015: Aus gegebenem Anlass habe ich ein paar kleine Updates eingefügt.

Wäre auch nur eins der Versprechen seitens des Herstellers richtig, dann hätte er, der TM31,  mir eventuell etwas Arbeit abgenommen. Aber nun steht er da und wartet darauf  dass ich ihn zur Post bringe um einem neuen, hoffentlich glücklichen Besitzer eine Freude zu bereiten. Nein, ich hege keinerlei Schadenfreude, denn die Ansprüche an ein Küchengerät sind eben unterschiedlich.

Aber zum Gerät. Soll ich es kurz machen? Nein, das wäre zu banal einfach zu sagen „das Ding taugt nix“ oder „wer den Thermomix gut und praktisch findet hat nie wirklich kochen können“. Ich wähle die lange Variante und beginne dort wo alles begann…..

„Hey, wir können einen Thermomix ganz billig bekommen“ sagte meine Frau als sie eines schönen Abends im Frühling nach Hause kam. „Was ist bitte billig“ fragte ich. Naja, die Vorwerk Tante ist neu im Geschäft und gibt einige Geräte zu ihrem EK weiter, also schiebt uns ihre Provision durch. Und wie hoch ist die? Keine Ahnung! Ok, das ist doch mal ne gute Basis um ein Schnäppchen zu machen.

In der Hoffnung, Vorwerk lässt seinen Verkäufern/innen einen fürstlichen Bonus zukommen, bestellen wir einen Thermomix TM31 inkl. 2er Kochbücher.

Bis dorthin hatte ich bereits vieles über das Gerät gelesen und von unzähligen Nutzern nur Lobeshymnen zu hören bekommen. Von Natur aus bin ich allerdings immer skeptisch wenn so viele ein so teure Gerät über den Klee loben und keine einzige schlechte Eigenschaft erkennen. Ich kann euch sagen, es hat 15 Minuten gebraucht und ich hatte mindestens 3 zusammen.

Und so warteten wir und ich verschlang n der Zwischenzeit die verschiedenen Tipps und Rezepte die ich im Netz finden konnte. Ich muss dazu sagen, ich liebe Suppen über alles und mir ist bereits zu dem Zeitpunkt klar, der TM31 kann alles solange es eine Suppe ist.

Tataaaa! Es war schon fast Weihnachten und da kam doch glatt ein Packerl mit dem wir so gar nicht mehr gerechnet hatten. Traritrara der Thermomix ist da. Ich musste umgehend auspacken und ließ alles stehen und liegen. Ressourcenschonende Verpackung finde ich gut. Pluspunkt 1.

Unpacking!

Es gibt ja für jeden Mist ein Unpacking Video auf Youtube und so natürlich auch für den TM31. Nein ich werde kein Video einbinden. Eine Suchmaschine Deiner Wahl verwenden und schon wirst Du fündig.

Das Gerät macht einen wirklich sehr wertigen Eindruck und das Design ist, für ein modernes Küchengerät, in Ordnung. Ich liebe zwar den Retrokitsch ala Kitchen Aid aber so ein bisschen Ufo in der Küche – warum nicht.

Die Messer, Der Behälter, alles wirklich hochwertig. Sieht fast so aus als sei der Mix/Kochbehälter von Hand geschweißt was den Preis erklären würde.

Nun gut, ich war erstmal froh das die Sichtung mich doch positiv stimmte und wieder an die Arbeit. Heute Abend werde ich Dich entjungfern – ja!

Nach ein paar Stunden Arbeit war es dann soweit. Der Thermomix stand vor seinem Herrn und musste die Hosen runterlassen. Folgende Qual listete ich:

 

– Zwiebeln schneiden

– Nüsse hacken

– Gemüse zerkleinern

– Eine Suppe kochen

– Eis crunchen / Puderzucker herstellen

 

Zwiebel schneiden

Geht es nach der Anleitung sowie den Kochbüchern, dann muss das Zwiebelschneiden eine wahre Freude sein. Und so nehme ich zwei Zwiebeln, schäle sie und zerteile sie, gemäß der Anleitung, in grobe Teile. Dazu sei gesagt, ich verarbeite eine halbe Zwiebel, per Hand, innerhalb von 6 Sekunden zu feinsten Würfelchen. Eine Ganze dürfte ca. 20 Sekunden dauern.

Zwiebelstücke in den Thermomix und Mix it Baby. 5 Sekunden auf Stufe XYZ und gut. „What to hell!“ Das Teil ist laut, das Teil ist extrem laut. Wenn ich daneben unsere 20 Jahre alte Bosch Maschine betreibe, klingt der Thermomix wie ein Düsenjet.

Deckel runter und ein Blick in den Topf.

Note 6

Die Zwiebeln sind Matsch, die „Stücke“ von nicht gleichmäßiger Größe und man kann die Oxidation schon riechen. Für ZigZigZillis Nutzer ein gewohntes Bild, für den leidenschaftlichen Hobbykoch eine echte Katastrophe. Und nein, ich habe den TM31 richtig bedient!

 

Nüsse hacken

Haselnüsse in den Mixer und entsprechend der Anleitung gehackt. Man hat die Wahl zwischen ungleichmäßig groben Stücken, ungleichmäßig mittelgroßen Stücken oder Nussmatsch.

Je nach Einsatzzweck der Nüsse würde ich eine 4 (ausreichend) bis 5 (mangelhaft) geben. Das Ergebnis ist genauso schlecht wie bei den Zwiebeln nur das es bei Nüssen nicht so viel ausmacht.

 

Gemüse zerkleinern

Ich erspar mir das Geplapper von wegen dem Schälen usw. Das Ergebnis ist für die Vorbereitung zu einer Suppe gerade noch zu akzeptieren. Auch hier geht es eher in Richtung gehäckselt als geschnitten. Für ein grobes Hacken und die anschließende Weiterverarbeitung ist das Ergebnis nicht gut. Es kommt einem vor als sei das Messer stumpf oder die Geschwindigkeit zu langsam. Beides ist nicht der Fall, die Bedienung wie vorgeschrieben und bei allem ist das Gerät einfach nur laut.

Für das Gemüse gibt es, auch wieder abhängig von der Weiterverarbeitung, eine

4 bis 5.

 

Eine Suppe kochen

Ich hab Zwiebeln, ich hab Gemüse, also lasst uns eine Gemüsesuppe kochen. Ihr werdet verstehen, dass ich mir neue Zwiebeln geschnitten habe und nicht den MixMatsch genommen habe.

Öl in den Thermomix, Zwiebeln dazu und auf andünsten lassen bei gleichzeitigem Rühren.

Oha, das ist geil. Die Zwiebeln können ohne Aufsicht andünsten und keine wird dabei braun. Naja, logisch wenn sie vom Rührwerk alle an die Seitenwand geschoben werden. Also bleibt man dabei stehen und schiebt sie mit dem mitgelieferten Schieber so alle 30 Sekunden wieder zurück. Die Zwischenzeit (die 30 Sekunden) kann man hervorragend dazu nutzen kurz in der Nase zu bohren oder ein Glas Wein zu kippen um das hier alles zu verkraften.

Die Zwiebeln sind angedünstet und ich gebe das kleingehäckselte Gemüse dazu. In den ganzen TM-Rezepten wird immer mit gekörnter Brühe gekocht. Zu allem und jedem wird die Glutamatbombe eingesetzt – grausig. Wenn ich eine Gemüsesuppe mit Gemüse koche, dann brauch ich keine Gemüsebrühe zuführen, außer mein Geschmacksempfinden ist durch den ganzen Aromascheiss bereits nicht mehr existent. Eine Prise Salz und Pfeffer sollte bei gutem Gemüse vollkommen ausreichend sein.

Wie eine Suppe nachher schmeckt ist hier eigentlich egal. Bei 80% der Rezepte in den mitgelieferten Rezeptbüchern kann ich, unter Einsatz meines Hab und Gutes, sagen „das kann nicht schmecken“ nur wenn ich die Zubereitung und die Zutaten lese. Aber die Geschmäcker sind ja bekanntlich unterschiedlich auch wenn ich das oft nicht glauben mag.

Ok, die Suppe ist soweit das ich den Vorteil eines Thermomix voll ausnutzen könnte. Die Suppe rührt automatisch für 20 Minuten und ich kann in der Zeit Klavier spielen oder mir ein gutes Buch nehmen. Dazu muss ich sagen, wir haben eine offene Küche bzw. ein komplett offenes Geschoss und der Lärm der vom Thermomix erzeugt wird stört, nervt, ist massiv zu laut und überhaupt warum muss dieses Gerät solchen Krach machen? Selbst wenn ich in der Küche weiterarbeite nervt der Krach. Eine Unterhaltung neben einem TM31 zu führen artet in Stress aus. Auch hier zeigt das Gerät wieder, dass die angepriesenen Vorteile für den Boppes sind. Außer man kann die Türe hinter sich zu machen. Laut genug piepst das Teil ja wenn der Countdown abgelaufen ist.

Im Rezept steht noch Käse zugeben. Wie in so vielen Rezepten Käse steht. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass mit sinkendem Anspruch der Deutschen an das Essen, der Konsum von Käse zunimmt. Very British! Obwohl die Briten sich seit einiger Zeit in die andere Richtung bewegen.

Das mit dem Käse war keine so gute Idee wie sich später rausstellte, aber hey – es stand im Rezept von Vorwerk so drin.

Die Suppe war nach Anleitung fertig. In Wirklichkeit war das Gemüse noch ziemlich roh und dem ganzen fehlte es gehörig an Pfiff. Ok, im Original regelt die Gemüsebrühe und das Glutamat – schrecklich. Ich lasse es noch etwas weiterkochen und versuche nochmals den Mixer zu nutzen um das Gemüse feiner zu pürieren. Im Normalfall hätte ich den Zauberstab genommen und wäre kurz durch den Topf gejettet. Aber im TM geht das natürlich nicht.

Tut das bitte nicht! Nicht den Mixer einschalten während der Topf halbvoll mit Suppe kocht. Nein, es hat nichts raus gespritzt, dazu ist der Deckel ja recht dicht. Der TM31 hat getanzt wie ein Harlekin an Fastnacht. Wenn da ein Kind in der Nähe ist und das Teil über die Kante tanzt – Gute Nacht. Wobei man hier sagen muss, der Deckel mit seiner Arretierung hält dicht in jeder Situation. Der Deckel des Einfüll- oder Kontrolllochs allerdings nicht.

Tanz beendet und die Suppe gegessen. Naja, ich hab sicher schon mal schlechtere Suppen gegessen, erinnern konnte ich mich allerdings nicht. Das kann man aber sicher mit ein wenig Training in einem der vielen TM-Kochkurse (schmeiß das rein, stell auf 8 und Du kannst kochen) besser machen.

Oh Schreck!

Die Suppe ist leer und es offenbart sich Schreckliches. Der zugegebene Käse hat sich nicht wirklich verteilt sondern sich am Boden abgesetzt und hängt schön in den Messern. Wasser rein, Spülmittel rein und bei etwas Hitze rühren lassen.

Der zugegebene Käse hat sich nicht wirklich verteilt sondern sich am Boden abgesetzt und hängt schön in den Messern. Ihr merkt, die Aktion hat rein gar nichts gebracht. Spülmaschine wollte ich dem Teil nicht zumuten da spätestens jetzt klar war, das Teil wird schnellstmöglich wieder abgestoßen.

Von Hand mit dem Schwamm aufwendig gereinigt. Die Spülmaschine hätte das nie und nimmer sauber bekommen.

Für Suppe, Handling, Lärm und Reinigung bekommt der Thermomix ein glatte 5, ein mangelhaft. Denn ein Gerät für über 1000,- darf so nicht sein.

 

Eis crunchen und Puderzucker machen

Mir klingt es noch richtig in den Ohren wie jemand sagte „aber damit kann man so toll Puderzucker machen“. Oha, eine 1000 Euro Maschine um Puderzucker herzustellen. Wer hat der hat!

Natürlich wollte ich sehen ob das geht. Und ja es geht. Zumindest der Anteil Zucker der in Berührung mit einem der Messer kommt. Wenn man lange genug „zuckert“ dann wird das echt Puderzucker. Das ist echte Rocket Science, ich bin aber so was von platt, das ist echt hammergeil. Nein, ich behalte Dich Du tolle Maschine, nur wegen dem Puderzucker.

Danach mal kurz getestet. In meinem Mörser kann ich viel schneller Puderzucker machen :-)

Dasselbe gilt auch für Eis. Jepp, das funktioniert

Dafür gibts eine 2-3

weil es schon recht lange dauert und wenn ich bedenke, hier wird Strom verbraucht und das Gerät will danach gereinigt werden, dann ist das nicht mehr ganz so schön.

 

Mein Fazit

Also ich hoffe ja, dass alle die einen Thermomix besitzen und mir gegenüber irgendwann einmal erwähnt haben wie super toll das Teil ist, dies hier nicht lesen. Wenn doch dann seid nicht  böse und relativiert eure Meinung oder meinen Bericht hier (wahlfrei) bitte.

Wer findet dass ein Thermomix eine tolle Küchenmaschine ist, der hat keine Ahnung was eine gute Küche wirklich bedeutet. Wer den TM lediglich als Mixer verwendet, ja das kann er wirklich super gut und laut und für 1000,- ist das ja auch ein Schnäppchen.

Ich würde mir wünschen, dass die Menschen ihr Ego beiseiteschieben und objektiv ihre Entscheidungen, ihre Meinungen betrachten. Wenn mein Auto, mein Mixer oder mein sonst was nix taugt und ich viel Geld dafür bezahlt habe, dann brauche ich ihn nicht verteidigen. Dadurch wird nichts besser und andere fallen in dieselbe Falle.

Unser TM31 ist bereits verpackt und versteigert und wird von mir direkt nach diesem Artikel zur Post gefahren. Ich  hoffe nur, die neue Besitzerin hat niedrigere Ansprüche an eine 900,- Küchenmaschine.

 

Und zu guter Letzt, ich find es klasse das ich nun mitreden kann und nicht mehr eingestehen muss, dass ich ja noch nie mit so einem Teil hantiert habe. Noch viel besser ist es, dass sich meine Urteile über die Funktionen ALLE bestätigt haben. In diesem Sinne…

Guten Appetit!

Feischlos Kind sein

Fleischlos Kind sein

Mit freundlicher Genehmigung von fleischlos.de

Man liest es immer wieder, wird immer wieder in Foren und Blogs darauf aufmerksam, daß sich zunehmend junge Menschen weigern, Fleisch oder Fleischprodukte zu essen.
Damit ecken sie nicht zuletzt in ihrem Elternhaus an und sehen sich massiven Konfrontationen ausgesetzt. Eltern versuchen vehement ihr Kind zum Konsum von Fleisch und Fleischwaren zu zwingen oder gehen nicht auf ihr Kind ein.

Woher kommt das? Sicher sind wir durch unsere Eltern, unser Umfeld, die Erziehung geprägt und viele von uns sind mit Fleisch und Fleischwaren aufgewachsen.  Zu meiner Kindheit gab es keine Frage nach feischlos oder nicht, Fleisch war etwas Besonderes, nicht zuletzt weil man es einmal, maximal zweimal die Woche serviert bekam. Aber auch dann nicht in großen Mengen, dem Geldbeutel entsprechend.

Was hat sich geändert? Erst einmal ist Fleisch billig geworden. Weit billiger als der entsprechende Nährwert in Gemüse oder Getreide. Weitreichende Subventionen sowie die Massenproduktion haben der Fleischlobby den geplanten Marktanteil beschert, das Produkt Fleisch neben der Abstraktion in den Köpfen der Menschen zum billigen Massenprodukt avancieren lassen. Dabei hat die Werbung ihren Teil dazu beigetragen und Fleisch mit Kraft, Intelligenz, Männlichkeit, Freiheit und einigen anderen Attributen zu belegen, die uns tagtäglich in diversen Prospekten und Werbeblättchen um die Ohren geschlagen werden.

Wie soll das Kind nun seinen Eltern beibringen, daß alles was diese in den vergangenen 20-30 Jahren gehört und verinnerlicht haben, Werbung und industrielles Kalkül war?  Daß, obwohl sie sich gesund fühlen und ihr Kind ja prächtig herangewachsen ist, diese Form der Ernährung nicht mehr richtig oder mindestens zu überdenken sei? Für ein Kind von 10-16 Jahren keine leichte Aufgabe.

Vielleicht sollten wir uns als erstes der genannten Attribute annehmen, die uns von der Industrie, den Verbänden und den Lobbies diktiert wurden.

Kraft

Kraft ist eine gerichtete Größe in der Physik und der klassischen Mechanik. Kraft wende ich auf um Arbeit zu verrichten. Dazu benötige ich Energie. Der Fleischkonsum soll demnach dem Körper Energie zuführen um Arbeit verrichten zu können. Energie wird in Joule gerechnet und beschreibt die Menge an Energie, die wir unserem Körper zuführen.

1 Kilo Fleisch = X Energie.

Wie hier der Nutzen von Fleisch zu Energie ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

  1. Kann ich die durch Fleisch zugeführte Energie speichern?
  2. Kann ich diese Energie sinnvoll verwerten?
  3. Schadet die Energie in Abhängigkeit von Menge/Wechselwirkung/Mangel?
  4. Habe ich Alternativen?

Intelligenz

Intelligenz ist nur schwer meßbar und hat in erster Linie nicht zwingend mit Schulbildung zu tun. Ein intelligentes Kind kann in der Schule schlecht sein, ein nicht intelligentes Kind wird in der Schule schlecht sein. Intelligenz kann man fördern; sie hängt von vielen Faktoren ab. Ein maßgeblicher Faktor ist die ausreichende Zufuhr der richtigen Nährstoffe im Wachstum. Hier beginnt das Wachstum ab Befruchtung und endet irgendwo in den Twens.

Also lässt sich Intelligenz in Bezug auf Fleisch unter folgenden Gesichtspunkten betrachten:

  1. Liefert Fleisch die notwendigen Nährstoffe?
  2. Kann ich diese Nährstoffe verwerten um Intelligenz zu fördern?
  3. Schaden diese Nährstoffe in Abhängigkeit von Menge/Wechselwirkung/Mangel?
  4. Habe ich Alternativen?

Männlichkeit

Männlichkeit ist eines der Attribute die ich besonders mag. Da stehen übergewichtige “Männer” um den Grill, in der einen Hand eine Flasche Bier, in der anderen die Grillzange und kommunizieren auf dem Niveau des zubereiteten Grillguts miteinander. Männlichkeit ist kein bewertbares Attribut! Aber sicher doch? Männlichkeit wird medizinisch im Allgemeinen mit der Potenz der Zeugungsfähigkeit in Zusammenhang gebracht, diese kann man wieder mit den folgenden Fragen im Kontext zum Fleischkonsum setzen:

  1. Liefert Fleisch alle die notwendigen Nährstoffe?
  2. Kann ich diese im Sinne der Männlichkeit verwerten?
  3. Schaden die Inhaltsstoffe der Männlichkeit und/oder in Abhängigkeit von Menge/Wechselwirkung/Mangel?
  4. Habe ich eine Alternative?

Freiheit

Dieses Attribut wird in der Werbung sehr gerne für jegliches Produkt herangezogen. Freiheit durch die Wahl des Papiertaschentuches, des Tampons, der Waschmittelmarke und nicht zuletzt durch den Verzehr von Fleisch bzw. in der Werbung in aller Regel durch den Verzehr dieser bestimmten Sorte Wurst oder Fleischprodukt. Aber es wäre albern darüber zu schreiben angesichts der Massentierhaltung, der Tötungsszenarien, der Abstraktion von Fleisch in unserem Alltag und nicht zuletzt gegenüber dem Respekt vor jeglichem Leben.

Also nehmen wir nun KraftIntelligenz, Männlichkeit und auch die Freiheit und beantworten die gestellten Fragen dann kommen wir zu der Aussage, daß es keine allgemeingültige Aussage gibt. Einige Kernaussagen, die jeder sicher schon an anderer Stelle gelesen hat können wir im Bezug auf das Geschriebene aber zusammenfassen und belegen:

  • Fleisch kann, in Abhängigkeit von Aufzucht, Fütterung und Medikation des Tieres und unter der Beachtung der Mengen in einer ausgewogenen Ernährung zu einer gesunden Ernährung beitragen.
  • Fleisch ist in einer ausgewogenen Ernährung niemals notwendig.
  • In größeren Mengen oder nicht ausgewogener Ernährung ist Fleisch ungesund oder kann krankmachende Faktoren fördern.
  • Eine fleischlastige Ernährung fördert nachweislich die Entstehung unterschiedlichster Krankheiten.
  • Die Fette und  Proteine im Fleisch sowie in tierischen Produkten im Allgemeinen sind vom menschlichen Körper schlechter verwertbar als ihre pflanzlichen Alternativen.
  • Eine fleischlastige Ernährung geht nachweislich mit sinkender Männlichkeit im Sinne der Zeugungsfähigkeit einher.
  • Eine fleischfreie Ernährung kann in einer nicht ausgewogenen Ernährung zu Eisen-Mangelerscheinungen führen.
  • Eine ausgewogene, fleischfreie und gesunde Ernährung ist einfach zu realisieren.
  • Fleichkonsum fördert direkt die Umweltverschmutzung, Armut und Hunger auf der Erde.

Doch was hilft das alles dem Kind das seinen Eltern klar machen will, daß es zukünftig auf Fleisch, Fisch und/oder gänzlich auf tierische Produkte verzichten will?

In aller erster Linie müssen Eltern verstehen, daß eine fleischlose Ernährung nicht ungesünder ist als eine Ernährung mit Fleisch. Das einfache Weglassen der fleischigen Komponenten in der allgemeinen Ernährung reicht hier allerdings nicht. Hier muß die Küche ausgewogener gestaltet werden. Und schon haben wir zwei Punkte die den Eltern Angst machen:

  1. Mein Kind soll sich nicht ungesund ernähren
  2. Ich muß umdenken, flexibel sein, mehr nachdenken

Den ersten Punkt kann man durchaus nachvollziehen wenn die Eltern bezüglich Ernährungsfragen bis dato uninteressiert waren. Was hilft ist Aufklärung, Bildung, Meinungen. Es ist vorstellbar, wie es dann in manchen Familien ablaufen kann. Das Spektrum reicht von Verständnis bis zur Dummheit. Aggressionen sind meist vorprogrammiert, da man  Menschen aus der Abstraktion herausführt. “Was Du da auf dem Teller hast, ist ein Stück eines toten Tieres, welches  Zeit seines Lebens leiden mußte und oft unter Qualen gestorben ist, nur um Dich so zu ernähren”: Das will niemand hören.

Wir Menschen wissen ganz genau, wenn unser Handeln ethisch nicht korrekt ist. Wir alle sind  Meister der Verdrängung und so ist das Schlimmste, was einem Menschen passieren kann, das Vorhalten eines Spiegels. Kinder sind impulsiv, ecken an, wollen sich nicht unterordnen, rebellieren – hey, wer kennt das nicht aus eigener Erfahrung? Da ist wenig Raum für Konstruktives und für Diplomatie. Und genau hier ist die Bitte an die Eltern zu richten und zu verstehen- verstehen zu lernen, warum mein Kind diese Entscheidung gefällt hat. Egal ob es eine temporäre Phase ist oder das weitere Leben des Kindes prägen wird.

Der zweite Punkt ist, sobald der erste Punkt ausgeräumt ist, eigentlich nur eine Sache der Organisation. Hier gibt es massig Hilfestellung im Internet, in Kochbüchern oder man läßt der eigenen Kreativität ihren Lauf. Die Angst davor, diese durchaus intellektuelle Anforderung zu meistern, läßt aber viele dazu verleiten nicht auf die erste Frage, die Frage nach der Gesundheit, einzugehen.

Aufklärung!

Wenn ich mit einem Blinden über die Farbe Grün reden will, muß ich ihm zuerst erklären was eine Farbe ist und wie “grün” ist. So ähnlich verhält sich das mit dem Vegetarismus. Die meisten Menschen haben sich mit dem Thema nicht beschäftigt. Viele wurden durch Halbwahrheiten und Werbebotschaften falsch geprägt.  Schon die einfachsten Kenntnisse sind nicht vorhanden. Also beginnen wir ganz von vorne:

Was ist vegetarisch?

Vegetarier sind Menschen die auf alle Speisen, für die ein Tier sterben mußte, verzichten.

Nun gibt es hier feine Abstufungen, die aber Blödsinn sind. Die Abstufungen sind dadurch entstanden, daß sich die Menschen  selbst belügen und in ihrer Überzeugung nicht gefestigt sind oder diese sich eben geändert hat. Da wird vom Pescetarier gesprochen, der kein Fleisch isst, aber Fisch. Das hat nichts mit vegetarischer Ernährung zu tun.

Eine Unterscheidung kann man aber jedoch gelten lassen. Die Teilung in die Vegetarier, die sich vegetarisch ernähren und die, die vegetarisch leben. Vegetarier die vegetarisch leben verzichten auf alle Produkte für die ein Tier sterben mußte. Das sind neben den oft verspotteten Pelzen auch Leder in jeglicher Form, Zusatzstoffe, Kosmetik etc.


Was sind dann Veganer?

Der Schritt vom Vegetarier zum Veganer ist eigentlich nur ein Kleiner – denkt man. Veganer verzichten auf jegliches Produkt, das von einem Tier stammt. Egal, ob das die Milch ist oder die Schafwolle für den Pullover. Sie vezichten bewußt aus Achtung vor dem Leben auf jegliche Ausnutzung von Tieren. Dies ist nicht einfach, da sich hinter so vielen Produkten tierische Bestandteile verstecken. Haben Sie zum Beispiel gewußt, daß Wein mit bzw. durch Eiweiß vom Ei oder Gelatine geklärt wird? Das ist nur ein Hindernis auf dem steinigen Weg zur veganen Lebensweise.

Mangelerscheinungen!

Was habe ich da nicht schon alles gehört, was einem Vegetarier alles zustoßen kann, wenn er auf Fleisch und Fisch verzichtet. Jodmangel, Eiweißmangel, Muskelschwund sind nur drei von vielen Mangelerscheinungen, die wir Vegetarier alle in unserem Leben erleiden.

Eine ausgewogene vegetarische Ernährung wird in den seltensten Fällen zu Mangelerscheinungen führen. Tut sie dies, dann hängt das in vielen Fällen an krankheitsbedingten Faktoren und hat nichts mit der Ernährung zu tun. Als einziger kommerzieller Mangel ist Eisen zu nennen. Eisen ist in vielen Fleischsorten, aber vor allem Innereien üppig vorhanden. Verzichtet man, nein, läßt man Fleisch einfach weg (es ist wirklich kein Verzicht), dann sollte man auf seinen Eisenhaushalt achten. Auch wenn es einem gut geht ist ein regelmäßiges Blutbild empfehlenswert. Übrigens auch für den Fleischesser, nur wird man hier eher nach hohen Cholesteriwerten und ähnlichen Verdächtigen Ausschau halten.

Eisenmangel kann man durch eine eisenlastige Ernährung oder einfach durch die gelegentliche Einnahme von Eisenpräparaten entgegnen.

Somit haben Eltern schon einmal ein erstes Bild auf was ihr Kind da zusteuert. Ich kenne Kinder die sich Zeit ihres Lebens vegetarisch ernährt haben und alle haben eins gemeinsam, sie sind gesund und munter.

Nun wäre es zuviel verlangt zu glauben, daß genau diese Eltern hier lesen. Aber eventuell hilft es Kindern und Jugendlichen die nach Argumenten suchen oder vielleicht einfach nur Unterstützung benötigen.

Veggie World 2013 – Kleine Nachlese

Nachlese ist gut, hatte ich doch vorab nichts geschrieben. Aber dennoch habe ich auch in diesem Jahr die Veggie World besucht. Nur war ich diesmal auf der Seite der Aussteller und davon würde ich euch gerne berichten.

Gespannt war ich auf die intensiven Diskussionen mit Veganern und Omnis. Man muss natürlich wissen, dass die Veggie World eine parallele Veranstaltung zur Paracelsus Messe ist. Die Paracelsus Messe ist schnell beschrieben.

„Früher hätte man Gauklermarkt dazu gesagt“

Dementsprechend ist das Publikum gemischt. Veggies aller Couleur,  Wunderheiler und Lämmer die ihr Portemonnaie wohlwollend zur Schlachtbank führen.

Aber zur Veggie World!

Die Besucherzahlen kamen mir üppiger vor. Wobei dies durch den geänderten Blickwinkel durchaus täuschen kann. Die Bedrohlichkeit der Massen bekommt man immer dann zu spüren wenn man frisches Fleisch ähm sorry, ich meine natürlich frische Probierstückchen der köstlichen Produkte auflegt. Dann fühlt man sich mitunter wie in einem alten Zombie Film. Wir hinter der Theke und die Zombies bewegen sich langsam aber bestimmt auf uns zu. Lach – nicht böse sein, aber der Anblick der Augen die lüstern auf  Hackbällchen und Nuggets blicken ist schon verdammt nahe an der Supermarktszene aus Zombie Teil 2.

Veganer sind lässig! Puuh, hatte ich doch gedacht mehr Diskussionen um Ei-Anteil oder meine alten Lederschuhe führen zu müssen. Weit gefehlt! Veganer sind im Großen und Ganzen eher lässig unterwegs und schieben hier und da auch schon einmal ein Stückchen in den Mund und fragen danach was sie denn da gegessen hatten. Ganz schön mutig so mit „Fleisch ist Mord“ auf dem Rücken und einem „V“ in der Haut.

Viele Menschen hatten keine Idee wie gut vegetarische und vegane Produkte schmecken können. Naja, vieles auf der Messe ist, wie uns zigmal berichtet wurde, eine Zumutung für den Gaumen. Nicht die wirklich leckeren frisch zubereiteten Gerichte; Die Fast (schnell)- oder Fertig- oder auch Halbfertigprodukte sind es bei denen sich einem vermehrt der Magen umdreht. Noch immer! Leckere Ausnahmen gab es natürlich auch. Ein Apfel ist ja eh vegan – wir reden im Prinzip immer von Convenience, Fleisch, Käse, Wurstalternativen – Fast Food eben.

Meine Erklärung: Wenn Veganer produzieren dann soll das Endprodukt nicht zwangsläufig nach dem schmecken nachdem es aussieht was ich grundsätzlich sehr gut finde. Das täuscht aber und die Psyche der Omnis spielt den Streich negativ zurück. Wenn etwas nach Wurst aussieht, dann sollte es auch so schmecken – sagt der Kopf. Ich meine darunter leiden viele eigentlich gute Produkte sehr stark.

Zu kosten gab es wieder vieles. Angeboten wurde üppig und am Ende fühlte man sich eher wie in einem großen Supermarkt. Aber so sehen Messen heutzutage aus. Die materiellen Lüste werden befriedigt und man geht vom vielen probieren mit Sodbrennen und zusätzlichem Übergewicht nach Hause. Oder man übergibt sich wie man bei einer nicht zu unterschätzenden Anzahl, vornehmlich weiblicher Besucher, annehmen konnte.

Naja, nicht alle. Ich meine die VeggieWorld, und ich wiederhole mich hier, ist die Messe mit den schönsten Frauen. Natürlichkeit, Freude und Intellekt sind eben more sexy als alles andere.

Alles in allem fand ich die Leute sehr nett, überrascht und offen. Teils durfte ich erstaunte Blicke in den Augen von Fleischessern erleben und wohlwollende Anerkennung für den Geschmack der Produkte entgegen nehmen. Klasse!

Bis 2014!

Fleischwahrheiten!

Kann mir eigentlich jemand sagen warum jemand der Fleisch isst, aggressiv reagiert wenn man ihm sagt oder zeigt wie das was er zu sich nimmt produziert wird? Da werden Filme und Berichte über die Wurtsherstelung, Kochsendungen und allerlei zum Thema Zubereitung von Fleisch gezeigt aber sofort wenn man zeigt, wieviel Elend und Leid hinter der Produktion des eigentlichen „Lebensmittels“ steckt werden Fleischesser urplötzlich aggressiv, fühlen sich angegriffen und schwingen die geläufigen Scheißhausparolen. Hängt das mit dem Toxoplasma zusammen? Liegt es an der Verdrängung die stattfindet um überhaupt Gefallen an toten Tieren zu finden? Oder liegt es an der Industrie die uns ganz gezielt wahrmachen will das Fleisch gesund ist und ohne Milch und andere tierische Produkte geht es nicht. Klar, ohne würden die Lobbies der Fleischindustrie nichts mehr verdienen, aber ich glaube ja immer noch an das gewissen Fünckchen an Intelligenz, Stolz, Ehre und gesunden Menschenverstand das doch sicher in jedem noch steckt – oder ist hier wirklich Hopfen und Malz verloren?

Lächerliche Szenen spielen sich da ab. Es werden Argumentationen von der Lebensmittelindustrie genommen weil eine eigene Meinung, Bildung nicht existiert. Kritik darf nicht geübt werden da man ja tief im Inneren weiß was man tut und der vorgehaltene Spiegel zeigt was der Mensch nicht sehen will – seine eigene Schwächen.

Aber gut da muß man eben durch wenn man sich entschließt einen anderen Weg zu gehen. Ehrlich gesagt ist es nicht schwer auf eine Gemeinschaft zu verzichten die sich derart abhängig macht von Gruppenzwängen, die aufgehört hat selbständig zu denken. Wie gut da die neuesten Zahlen tun – 10% in Deutschland verzichten auf Fleisch und Fleischprodukte und es werden täglich mehr. Wenn nun unsere verantwortungslosen Politiker endlich die Subventionen der Fleisch- und Milchindustrie kürzen oder besser abschaffen, würde sich dei Zahl sehr schnell verdoppeln wenn gar verdreifachen was zu einer gesünderen Gesellschaft sowie einer sich verbesserten Ökologie führen wird.

In diesem Sinne wünsche ich allen das sie Glücklich und zufrieden sind mit dem was sie zu sich nehmen.

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