Archiv der Kategorie: Asiatisch

Sushi mal Italienisch

Simpel und lecker. Ich hätte nicht gedacht, daß die Aromen zueinander passen. Weit gefehlt.

Sushi aus Neapel!

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Klassisches Sushi, gefüllt mit getrockneten Tomaten, einem Parmesansplitter und leckerem neapolitanischem Basilikum. Sushireis klassisch mit Reisessig, Zucker und Salz, nur auf den Wasabi hab ich verzichtet.

Eine oberleckere, natürlich vegetarische Variante konnte ich vor kurzem versuchen. Hier wurde Avocado mit Mango kombiniert – Hammer!

Für alle denen zu Sushi immer nur Fisch einfällt sei gesagt, schaut genau hin was ihr euch und der Umwelt damit antut. Diese Seite des WWF  kann Auskunft geben.

Ansonsten kann man den Tisch lecker, festlich, cool und ideenreich sehr gut mit vegetarischem Sushi decken.

Guten Appetit!

Vegetarische Shrimps

Schon witzig was die vegetarische und vegane Bewegung alles so kopiert. Mutet ja fast schon chinesisch an.

Vegetarische Shrimps als TK Produkt sind da schon irgendwie komplett abgehoben aber gut zubereitet schmeckt das wirklich lecker auch wenn man, wie ich, Shrimps zu früheren Zeiten bereits sehr kritisch betrachtet hat.

Shrimps oder auch Garnelen werden unter Einsatz großer Mengen an Medikamenten und weiterer Chemie produziert. Wer einmal die Produktionsseen in Thailand gesehen hat und die dadurch verursachte massive Umweltverschmutzung, der kann einfach keinen Appetit mehr darauf haben. Auf der anderen Seite die Wildfänge die zumeist mit Grundnetzen gefangen werden und somit alles Leben am Boden der Meere zerstören.

Somit sind die Fake-Shrimps ein weiterer echter Beitrag für unseren schönen Planeten und gegen den Raubbau.

Halbiert und in Bambusklammern geklemmt pinsel ich etwas Öl mit Knoblauch und Salz darüber und grille sie über weiß glühender Kohle mit etwas Buchenholz für ein leichtes Raucharoma.

 

Auf dem Teller noch etwas Öl mit kleingeschnittenem Basilikum oder Koriander darüber, Salz und Pfefer und lecker!

Die TK Shrimps sind den nicht TK Shrimps definitiv vorzuziehen, da sie eine wesentlich bessere Konsistenz aufweisen. Den Herstellerhinweis, die Shrimps vorher zu kochen, finde ich kontraproduktiv. Dadurch werden sie zu weich. Aber alles Geschmackssache. Lohnt sich auf jeden Fall auch für zum Beispiel Makis .

Ich kauf die Shrimps bei Just-Natural.de

Guten Appetit!

Risotto oder Pampenade

Ein Rezept aus dem Umstand heraus, dass ich mich nicht entscheiden konnte, mache ich nun etwas asiatisches oder doch den klassischen Italiener. Mehr Italien – ganz klar.

Zucchini in Scheiben und in der Pfanne angebraten, mit etwas Thymian und Sallz bestreut und auf einem Küchentuch beisiete gestellt.

Roten und gelben Paprika im Backofen scharf gegrillt, die Haut abgezogen und aus 2 Dritteln und 4 entkernten und geschälten Tomaten eine Pampenade gekocht. Ein klein wenig Knoblauch und Tomatenmark, Salz und Pfeffer dazu – voilá

Grüne Thai-Stangenbohnen gewaschen und in 5 cm Stücke geschnitten, in Salzwasser 5 Minuten gekocht und abgeschreckt.

1/2 Fenchel mit etwas Zucker und Sojasoje angebraten, alle anderen Zutaten bis auf die Pampenade dazu und kurz anbraten /erhitzen lassen. Den zwischenzeitlich fertigen Thai-Reis auf einen Pampenadenspiegel setzen und das Gemüse verteilen. Reis übrigens immer im Reiskocher – wer noch keinen hat, die preiswerten Geräte sind definitiv die besseren wenn es um den Geschmack geht udn um den geht es ja schließlich.

Easy, lecker, leicht und sicherlich auch gesund.

Guten Appetit!

Vantastic Curry

Ein grünes Curry gehört bei uns zum Standard. Eigentlich braucht ein Curry weder Fleisch noch Fisch um zu schmecken. Für die die nicht auf das „Fleischige“ verzichten wollen empfehle ich den vegetarischen Kebap von Vantastic Food.

Einfach kurz mit heißem Wasser abschwenken, abtropfen lassen und dann kurz in Albaöl oder sonstigem Öl gaaanz leicht anbraten. Kurz bevor das Curry fertig ist dazugeben und Voilá, kein Fleischesser würde merken das er da kein Fleisch zwischen den Zähnen hat. Und es gibt einem das gewohnte Thailändische Curryfeeling.

Ansonsten die weiteren Zutaten des grünen Curry:

  • Grüne Currypaste (Asialaden oder selbstmachen)
  • Kokosmilch
  • Karottenscheiben
  • Halbierte Rosenkohlröschen
  • Shiitake
  • Thai Basilikum
  • Kafir Lime Blätter
  • Roter Chilli
  • Ein paar Stücke Algen (als Fischsoßenersatz)
  • Salz
  • Palmzucker
  • Wasser
  • Lauchstreifen
  • Chicoré (vorher abgebrüht)

Das alles wie gewohnt zu einem Curry verarbeiten und eben die o.g. Fakes zugeben – lecker.

Obendrüber Sesam und Koriander!

Guten Hunger!

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Kimchi

Heute wurde die Kimchi (ursprünglich Gimchi, Koreanisches Nationalgericht) Produktion begonnen. Ich bin sehr gespannt wie es wird da das Rezept locker 1000 Jahre alt ist.

Begonnen wurde damit das der gewaschene Chinakohl in eine 6-10%ige Salzlacke eingelegt wurde um Wasser zu verlieren. Die Schnittenden sollten dabei nicht „unter Wasser“ liegen damit sich die Blätter nicht vollsaugen.

Mit einem Teller beschweren und nich Gewicht drauf bringen so das alle Blätter in der Lake liegen. Maximal 30 Stunden so eingelegt, kühl ruhen lassen.

Nach ca. 20 Stunden werden die Blätter abgewaschen und ich stecke ein Bambusspieß durch den Strunk und hänge die Blätter so auf das sie in ca. 1 Stunde abtropfen

Während der Abtropfzeit bereite ich die Würzmischung. Dazu nehme ich 1 EL geräuchertes Paprikapulver (normales geht auch), 1 EL Pul Biber und einen halben TL roten Habanero.

Ein mittelgroßer geschälter Rettich (weiß oder rot) wird fein geraspelt und ausgepresst. Mit dem Paprika, kleingeschnittenem Grün von 2 Frühlingszwiebeln, 6 georesste Knoblauchzehen, 1 EL gepresster Ingwer und 3 EL klein geschnittenes Koriandergrün vermengen.

Dann eine halbe Tasse Jasminreis mit 1 EL Korinadersamen gut rösten und im Mörser zu Mehl mörsern. Da Mehl mit Wasser für ca. 15 Minuten kochen bis ein dicker Brei entsteht. Immer wieder Wasser zugeben wenn der Brei zu dick wird. Kurz vor Ende einen EL Sojasoße zugeben.

Den gerösteten „Reisbrei“ abkühlen lassen und mit der Gewürzpaste vermengen. Nun die Chinakohlblätter vom Bambusspieß streifen und die erste Lage in ein Gefäß geben. Ich habe mich mangels koreanischem Tontopf für ein großes Tupper entschieden *gg*. Dabei aufpassen das die Blätter nicht Schaden nehmen.

Nun die Gewürzmischung auf die Blätter streichen und immer wieder Blatt, Gewürzmischung, Blatt abwechseln.

Ich hab noch etwas Salz zugegeben da meine Salzlauge wohl etwas dünn war. Man kann auch mit Sojasoße nachwürzen oder mit was auch immer man Lust hat.

Ich habe dieses Rezept vor ca. 25 Jahren während des Studiums von einem amerikanischen Nachbarn bekommen der viele Jahre in Korea seinen Dienst als GI gemacht hat und eine koreanische Frau hatte. George war ein echt geiler Typ – ruhe in Frieden Alter!

Die Blätter müssen sehr eng gestapelt werden da Luft nicht gut ist und die Fermentierung hindert. Ich habe noch einige Pu Bo?? Blätter aus dem Thailaden drübergestapelt und mit einem Butterbrotpapier abgedeckt. Den Deckel verkehrt herum drauf und beschwert das ein wenig Druck auf den Blättern lastet.

Nun heißt es Geduld und warten. 2 Tage braucht es schon, drei sind auch ok.

Ich werde berichten!

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