Archiv der Kategorie: Backofen

Golubzi vegetarisch (Russische Wirsingroulade)

Hier mal wieder was wirklich leckeres.

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Angeregt von einem Berlin Besuch und dem Café Datscha, habe ich versucht das Gericht nach zu kochen und es ist mir gelungen. Was viele nicht wissen und ich auch erst bei einem Moskau-Besuch erfahren durfte, Russland hatte vor der Sowjetunion eine ausgeprägt vegetarische Küche mit sehr wenig Fleisch. Es gibt leider nur noch wenige überlieferte Rezepte aus der Zeit vor dem Fleischwahnsinn der Sowjets. Hier eines davon.

Zutaten Golubzi für 4 Portionen

  • 4 große Wirsingblätter
  • Küchengarn
  • 250 gr. Buchweizen
  • 2 EL klein gewürfelte Karotte
  • 2 EL klein gewürfelte Sellerie
  • 2 EL klein gewürfelte Petersiliewurzel
  • 2 EL klein gewürfelter Lauch
  • 2 EL klein gewürfelte Zwiebel
  • Ca. 3/4 Liter Gemüsebrühe
  • Fett
  • 4 EL Petersilie
  • 4 EL Schnittlauch
  • 1/2 Zehe Knoblauch (optional)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Scharfer Paprika
  • Schafskäse

Zutaten Soße

  • 1/2 Dose grob passierte Tomaten (Mutti Pulpo aus dem italienischen Supermarkt)
  • 4 entkernte, klein geschnittene Tomaten
  • 2 EL Schmand
  • Oregano
  • Salz
  • Pfeffer
  • Etwas Gemüsebrühe

 

Die Zubereitung

Die Wirsingblätter etwa 8 Minuten in Salzwasser weich kochen das sie noch gut Struktur haben. In Eiswasser abkühlen und trocken tupfen. Den Buchweizen in einer Pfanne gut anrösten. Die Gemüsewürfel in etwas Fett andünsten und den Buchweizen zugeben. Mit etwas Gemüsebrühe angießen und zugedeckt leicht köcheln lassen. Immer wieder etwas Flüssigkeit nachgießen bis der Buchweizen zu ca. 80% gar ist (12 Minuten). Die Masse sollte sehr dick cremig sein aber die Buchweizen klar strukturiert erkennbar. Zur Not mit etwas Stärke binden.

Die Masse leicht abkühlen lassen und die Petersilie, den Schnittlauch sowie den Knoblauch (gepresst) zugeben. Gut würzen und eine leichte Schärfe geben. Die Masse in die Wirsingblätter einwickeln und mit einem Zwirn zusammenbinden. Es geht zur Not auch ohne den Faden. Die Wirsingrouladen in etwas Fett ganz leicht in der Pfanne anbraten, etwas Gemüsebrühe angießen und 10 Minuten leicht köcheln lassen. Die Rouladen nun rausnehmen und in eine feuerfeste Form geben. Den Sud in der Pfanne lassen. Die Rouladen mit fein zerbröseltem Schafskäse bestreuen und im Backofen bei Oberhitze oder Grill für weitere 10 Minuten überbacken.

Die Zutaten der Soße bis auf die Tomaten in die Pfanne mit dem Rouladensud geben und erhitzen. Abschmecken und die Tomatenstücke zugeben. Kurz aufkochen lassen und auf dem Teller verteilen. Die Rouladen darauf und servieren.

Auf meinen Bildern habe ich noch Spinat/Kartoffelgemüse vom Vortag verarbeitet.

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Guten Appetit!

Fire Sticks

BBQ ist schon was leckeres und es geht definitiv ohne Fleisch. Wenn ich an Babyback Ribs zurückdenke die meist mit Bappsüsser Soße zugekleistert wurden und fast immer in Babybrei Konsistenz verspeist wurden, dann weiß ich nur einmal mehr das meine Entscheidung die Richtige war.

Hier kommt lecker Slow Food!

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Fire Sticks

 

Zutaten:

  • Just Natural Vegan Filetstreifen hell
  • 3 EL Tomatenmark
  • 2 EL Zuckerrohrsirup
  • 2 EL Honig oder Ahornsirup
  • 1 TL Salz
  • 2 TL Senf
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Flüssigrauch
  • Limettensaft
  • Ordentlich Pfeffer aus der Mühle
  • Chilli oder Habanerosoße nach belieben
  • Apfelsaft
  • Öl

Zubereitung:

Die aufgetauten Filetstreifen in etwas Habanerosoße und dem Saft einer Limette plus einem TL Zucker für 2-3 Stunden marinieren.

Abtupfen und in Öl ringsum anbraten. Es darf schon hier und da etwas dunkler werden. Nebenbei die restlichen Zutaten zusammenrühren und abschmecken. Es sollte eine süßliche, scharfe Note mit leichter Säure entstehen. Nicht zu süß, da das Tomatenmark im Backofen noch ordentlich an Süße zulegt.

Die leicht abgekühlten Filetstreifen mit der Soße vermengen und auf einem Backpapier auslegen. Bei ca. 100 Grad und angelehnter!! Backofentüre für etwa 30 Minuten backen lassen. Dann nochmals mit der Soße überpinseln und ordentlich Pfeffer darüber. Nach weitern 20 Minuten ist es vollbracht.

Man kann sie auch kaltstellen und vor dem Essen schnell über den Grill mit Holzfeuer ziehen.

Vegan Sticks hell 5

Steinpilz Polenta

Eine Polenta vom Steinpilz ist ein echter Genuss. Definitiv nichts für Kalorienzähler aber man gönnt sich ja sonst nichts.

_PKL1097Die Zutaten:

  • Steinpilze (ca. 150 gr.)
  • Polenta
  • Gemüsebrühe (ca. 100ml)
  • Sahne (ca. 100ml)
  • Schwarzer Sesam
  • Salz
  • Pfeffer
  • Parmesankäse
  • Butter
  • 1 Zehe Knoblauch

Die Zubereitung:

Die Steinpilze in kleine Stücke schneiden und mit etwas Butter für ca. 10 Minuten dünsten bis leicht braten. Sie sollen keine Farbe annehme. Nun die Gemüsebrühe zugeben und weitere 5 Minuten köcheln lassen. Salzen und Pfeffern. Die Polenta langsam zugeben bis eine Sättigung erreicht ist. Lieber zu wenig und dafür länger einkochen lassen. Sahne, zerdrückten Knoblauch, einen Esslöffel geriebenen Parmesan und schwarzen Sesam zugeben.

Wenn Die Polenta in der Konsistenz einem Grießbrei ähnelt, in eine mit einem Backpapier ausgekleidete Form füllen und 10 Minuten stehen lassen.

Die Polenta in den auf 200 Grad vorgeheizten Backofen schieben und gut 30 Minuten backen. Etwas Parmesan darüberstreuen und abkühlen lassen (3 Stunden bis über Nacht)

Nun die Polenta auf ein Blech mit Backpapier stürzen und wieder im Backofen (200 Grad) für 30 Minuten backen. kurz vor Ende der Backzeit ein gutes Stück Butter drauflegen und noch etwas Parmesan drüber.

Das überschüssige Fett mit einem Zewa aufnehmen, in Stücke schneiden und anrichten.

Gedünstete Steinpilze und ein Ratatouille oder anders Gemüse dazu. Eine echte Schlemmerei. Etwas Trüffel darüber wäre sicherlich auch eine Variante.

 

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Polenta auf Steinpilzen an Spinatnockerl

Ein relativ schnell zubereitetes, leckeres Gericht.

 

Die Zutaten für die Polenta:

  • Polenta
  • 1/2 L Gemüsebrühe
  • Gebratene Steinpilze (TK ist perfekt)
  • Geröstete Walnüsse
  • Knoblauch
  • Zwiebel
  • Butter
  • Salz
  • Pfeffer

Zutaten für die Steinpilze:

  • Steinpilze
  • Salz
  • Pfeffer
  • Petersilie

Zutaten für den Spinat

  • Blattspinat
  • Knoblauch Zwiebel
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskat

Pitaziensahne

  • 1/2 Beutel Pistazien
  • 1 Becker Sahne
  • Etwas Salz

 

Zubereitung:  Die Steinpilze gut aber nicht zu scharf anbraten und die klein geschnittenen Zwiebelstücke zugeben. Mit etwas Brühe ablöschen und den Knoblauch dazu pressen. Nun Polentamehl einrühren und rühren bis ein dicker Brei entstanden ist. Die Walnüsse zugeben und bei kleiner Hitze für ein paar Minuten auf dem Herd lassen. Mit den Gewürzen abschmecken. Der Teig darf gut gewürzt sein. Vom Herd nehmen und 10 Minuten abkühlen lassen. Nun die in kleine Würfel geschnittene Butter (ca. 125 gr.) untermengen bis sie verlaufen ist.

In gefettete Metallringe auf einem Backbleck mit Backpapier füllen und bei 200 Grad für 30 Minuten backen lassen

Die Steinpilze anbraten, mit gaaanz wenig Brühe ablöschen und würzen. Petersilie dazu.

Den Spinat zubereiten und in ein Sieb zum Abtropfen geben.

Die Pistazien Kerne mit dem Zauberstab o.ä. sehr fein hacken, Sahne und Salz zugeben und mit den Zauberstab schlagen bis die Sahne steif ist.

 

Quiche mit vegetarischem Speck

So eine Quiche ist schon was leckeres. Früher hab ich die mit Speck gemacht und das war definitiv lecker. Heute gibt es Speckjes oder Krpjes oder wie die Teile auch immer heißen mögen. Vegetarische Speckstreifen. Erst war ich skeptisch und hab die Teile mal in verschiedenen Varianten zubereitet. Als ich kurz weg war, waren sie alle weg. Meine Frau fand sie oberlecker und hat ratzfatz meine Testkandidaten genascht :-)

Urteil von uns beiden, eine echte Bereicherung der vegetarischen Küche. Und weil das so gut ankam, gleich mal in Aktion in einer super leckeren Quiche.

Die Teile in viel Öl langsam knusprig braun anbraten und vor der Weiterverarbeitung in einer Quiche unbedingt abkühlen lassen.

Guten Appetit!

Kandierte Tomaten + Paprika mit Reiskuchen

Schwierig einen Namen dafür zu finden. Der Reiskuchen wurde mit Soja Cuisine, NoEgg, Safran, Tempura, gekochtem Jasminreis, getrocknete Tomaten, Kürbiskerne, Salz, Pfeffer und Korinaderpulver „angerührt“ und in Sesamöl, in Backringen gebraten.

Die gehäuteteten und entkernten Tomaten- und Paprikaviertel wurden gekühlt und dann mit einer Rotebeete/Balsamico-Reduktion mit Pfeffer, Salz und Zitronensaft im Backofen „kandiert“.

Ein kleines, leichtes, exzellentes Leckerchen.

Dazu ein wenig gegrillte und marinierte Auberginen und Paprika.

Guten Appetit!

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Spinattortilla auf Gemüse und Spargel

Nicht ganz die klassische Tortilla aus Spanien aber definitiv ein leckeres fleischloses Gericht. Zur Tortilla gehören Eier. Ich kenne die Hühner quasi beim Vornamen. Glückliche Hühner UND Hähne die es einem gelegentlich ermöglichen ein eihaltiges Rezept zu kochen – Merci euch Hühnern dafür!

Zutaten Tortilla (4 Personen)

  • 6 große Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
  • 3/4 Liter Olivenöl
  • 6 Eier
  • 1/2 Packung Soja Cuisine
  • 150-200 ml Soja-Reisdrink
  • 500 gr. frischen Spinat
  • 1 Zwiebel
  • 4 Zehen Knoblauch
  • 1 große Fleischtomate
  • 3 EL gerösteter Buchweizen
  • „Käse“ (Vegusto oder Parmesan)
  • Muskat
  • Meersalz
  • Pfeffer
  • Schwarzer Sesam

Zubereitung

Die Zwiebel in feine Würfel schneiden und mit etwas Öl anschwitzen. Die kleingeschnittenen Knoblauchzehen zugeben. Ebenso den gewaschenen Spinat kochen bis er zusammengefallen ist. Mit etwas Salz, Pfeffer und Muskat würzen und in ein Sieb geben. Die Flüssigkeit auffangen.

Die Kartoffeln schälen und in Würfel mit maximal 1 cm Kantenlänge schneiden. Das Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und die Kartoffeln ca. 10 Minuten braten. Die Kartoffeln dürfen dabei nicht braun werden. Auf Küchentuch abtropfen und leicht abkühlen lassen.

Die Eier mit dem Spinatsud, 3/4 des Reis-Sojadrinks und der Hälfte der Soja-Cuisine verquirlen und mit etwas Salz, Muskat und Pfeffer würzen.

In eine geölte Form eine Lage Kartoffeln geben und mit der Flüssigkeit abdecken. Nun eine Lage Spinat darüber und etwas Buchweizen darüber geben. Wieder eine Lage Kartoffeln, Flüssigkeit usw.. Wenn die Flüssigkeit zu wenig ist gibt man einfach noch etwas Soja-Reisdrink dazu.

Die Tomate in dünne Scheiben schneiden und oben auflegen.

So das Ganze für ca. 45 Minuten bei 180 Grad in den Backofen (Ober-Unterhitze). Dann den „Käse“ darüber und nochmal 20 Minuten im Backofen lassen. Die Masse sollte fest sein und sollte eine rehbraune Färbung haben.

 

Zutaten Gemüse

  • 4 rote Paprika
  • 1 Zwiebel
  • 200 ml passierte Tomaten
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 EL Balsamicocreme
  • 1 EL Limettensaft
  • 1/2 dicke Zucchini
  • 2 Möhren
  • Salz
  • Pfeffer
  • Rosmarinnadeln
  • 1 Zehe Knoblauch
  • Olivenöl

Zubereitung

Die Paprika vierteln und entkernen. Im Backofengrill schwarz angrillen. Mit einem feuchten Tuch abdecken und nach 5 Minuten die Haut abziehen. 2/3 der Paprika kleinschneiden, 1/3 in schöne Rauten schneiden.

Die klein geschnittene Zwiebel in etwas Öl andünsten und den Paprika (nicht die Paprikarauten) dazugeben. 5 Minuten mitdünsten lassen und die passierten Tomaten, das Tomatenmark sowie den klein geschnittenen Knoblauch und 1 TL klein geschnittene Rosmarinnadeln zugeben. Nach 10 Minuten das Ganze mit dem Zauberstab zu einem feinen Püree verarbeiten und mit Salz und Pfeffer sowie dem Limettensaft und der Balsamicocreme abschmecken.

Die Zucchini in ca. 4mm starke runde Scheiben schneiden, Die Möhren in ebenso starke Streifen. In einer Grillpfanne mit etwas Öl anbraten und mit einem Küchentuch vom Öl befreien.

Zu Spargel oder der Hollandaise brauche ich sicher nichts zu sagen, außer vielleicht das es auch vegane Hollandaise gibt die wirklich sehr lecker schmeckt. Mit etwas Petersilie daruntergemengt – lecker.

Guten Appetit

Vegan Tolenta!

Eine Tomate und eine Polenta, eine Tolenta!

Die Polenta wurde mit gebratenen, pürierten Pfifferlingen, wenig Knoblauch und Soja Cuisine verfeinert. NoEgg zur Bindung dazu und auf einem Backpapier und Backblech mit der Palette auf 2 cm ausgebracht. Etwas schwarzen Sesam obenauf und für 1.5 Stunden bei 160 Grad im Backofen.

Die Tomate wurde vorher gehäutet, geviertelt und entkernt. Dann bei Umluft und Grill im Ofen erhitzt und mit einer Reduktion aus Rote Beete Saft, Balsamico, Salz, Zucker, Pfeffer und Limette 2 mal bestrichen. Obenauf Thymianblüten die ein unvergleichlich feines Thymianaroma verbreiten. Die Tomate wird kalt gestellt und auf die warme Polenta gegeben.

Ein Traum!

Spinat meets Kebap

Eine Kombination die nicht sehr ungewöhnlich ist. Spinat ist in der arabischen Küche genausowenig unbekannt wie ein Kebap. Hier kommt beides gemeinsam in eine Hülle aus Blätterteig und ergibt einen leckeren Spinat-Kebap-Blätterteigstrudel. Den Kick gibt die Soße Hollandaise; sie gibt dem ganzen Bindung und Würze.

Zutaten:

  • 1/2 Packung TK Blattspinat
  • 1 Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • Rapsöl
  • Muskatnuss
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Fertig-Blätterteig
  • 100 Gr. Vantastic-Foods Kebap
  • 2 getrocknete Tomaten
  • 1 Pkg Käthes Hollandaise
  • Olivenöl
  • Schwarzer Sesam

Zubereitung:

Die klein geschnittene Zwiebel mit dem zerdrückten Knoblauch in etwas Rapsöl andünsten und den aufgetauten Spinat zugeben. Ca. 5 Minuten erhitzen und mit Muskat, Salz und Pfeffer würzen.

Die Kebapstücke in einer Pfanne kurz aber scharf anbraten und leicht salzen und pfeffern.

Alles in einer Schüssel mit der Packung Hollandaise und einem EL Olivenöl vermengen und in den Blätterteig einrollen. Den Blätterteig leicht einstechen, mit Öl bepinseln und mit schwarzem Sesam bestreuen. Bei 160 Grad für gut 45 Minuten in den Backofen. Nicht kürzer und heisser, denn der eingerollte Blätterteig soll auch im Inneren gar sein.

Guten Appetit!

Spargel im Schlafrock

Spargelzeit – mal wieder. Heute wird er im Blätterteig in einer veganen Frühlings-Kräutermasse zubereitet. Der Blätterteig war etwas brüchig was sich optisch etwas negativ ausgewirkt hatte aber dem Geschmack keinen Abbruch tut.

An Kräutern geht alles worauf man Lust hat und die Natur gerade liefert. Ich hatte hier die Blätter und Stiele vom Wiesenschaumkraut, die Blätter der Knoblauchrauke, Grün der Gänseblümchen, Löwenzahn, Salbei, Thymian, wilder Estragon, Schnittlauch, Basilikum und Bärlauch verwendet.

Zutaten:

  • 1 veganer Blätterteig
  • 1/2 Packung Seidentofu
  • 3 EL Sojacuisine
  • 3 EL Reismilch
  • 3 TL No Egg
  • 2 TL Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 1 TL Brühpulver
  • 1/2 Gr. Safran
  • Öl
  • Kräuter nach Gusto
  • 5 Stangen Spargel

Zubereitung:

Den Seidentofu mit der Sojacuisine, der Reismilch, dem Brühpulver, dem Safran und den NoEgg glatt verquirlen. Salzen und Pfeffern. Ein klein wenig NoEgg in einem EL Wasser vermengen und einen Schuß Öl dazu geben.

Den Spargel gut schälen und der Länge nach halbieren. Den Spargel kann man auch in kleinen Stücke schneiden wenn man will. Den Blätterteig ausrollen und eine Lage Spargel legen. Ein drittel den Tofumasse darüberstreichen und mit Kräuter belegen. Wieder Spargel, Masse, Kräuter usw.

Den Blätterteig zuklappen und den Überstand mit der Wasser-NoEgg Masse verkleben. Mit der Gabel einige Löcher in die Oberfläche und bei 200 Grad für ca. 40 Minuten in den Backofen.

Schmeckt absolut Klasse.

Kartoffelauflauf

Naja, nicht nur ein Kartoffelauflauf aber die Vielzahl an Zutaten in den Namen zu packen fällt schwer.

Auf jeden Fall lecker. Was man machen kann ist, die Kartoffelscheiben leicht vorkochen (5 Minuten) dann halbiert sich die Backofenzeit. Ich hatte hier ein wenig zuviel NoEgg verwendet – die angegebene Menge ist aus dieser Erfahrung reduziert.

Zutaten für 4 Personen:

  • 400 gr. festkochende Kartoffeln in Scheiben
  • 2 EL Pinienkerne
  • 150 gr. Shiitakepilze in feinen Streifen
  • 100 gr. Blattspinat (TK aufgetaut)
  • 70 gr. Weizenvleisch (z.B. Vantastic Kebap)
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • Olivenöl für die Form

Für die Soße

  • 1 Bund Kerbel
  • 1 Packung Soja Cusine
  • ca. 100 ml Reisdrink
  • 1 zerdrückte Knoblauchzehe
  • 0,5 gr. Safran
  • 3 EL NoEgg (alt. 2 Eiweiß)
  • Salz, Pfeffer

Und für obendrauf

  • 100 gr. Vegourmet Bianco (alt. Mozarella)
  • 100 gr. No Muh Chäs (alt. Emmentaler)
  • geröstete Pinienkerne (optional)

Die Zubereitung:

Die Bilder zeigen es ja eigentlich. Schicht um Schicht und immer wieder etwas von der Kerbelsoße dazwischen.

  1. Kartoffel
  2. Shiitake + Pinienkerne + Soße
  3. Kartoffel
  4. WeizenVleisch + Soße
  5. Kartoffel
  6. Spinat (mit Salz, Pfeffer und Muskat vermengt) + Shiitake + Soße
  7. Kartoffel + restliche Soße
  8. NACH DER HALBEN GARZEIT: Bianco und Noh Muh nach belieben

Das ganze bei 180 Grad für 90 Minuten abgedeckt in den Backofen. Bei vorgekochten Kartoffelscheiben (besser) dauert es nur 60 min. Für die Bräune des „Käses“ hab ich den Grill zum Ende für 10 Minuten dazugeschaltet und die Abdeckung natürlich entfernt. Der Vergoumet sollte erst nach der halben Garzeit obenauf kommen, dann gibts auch eine schöne Optik.

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Vegan Lasagne

Hi!

Eine Lasagen lebt oft von der Bechamel und dem Käse. Wir lassen den Käse einfach weg und ersetzen die Bechamel durch eine vegane Bechamel. Schmeckt anders – auf jeden Fall. Schmeckt besser weil weniger Fett und mehr Geschmack!

Erste Lage: Karotten mit wenig Zwiebeln angedünstet und etwas Blattspinat. Pfeffer und Salz

Zweite Lag: 2/3 Steinpilze und 1/3 Kräuterseitlinge mit Knoblauch plus Pfeffer und Salz

Dritte Lage: Zucchini mit Zwiebeln angedünstet und mit Tomatensugo mit Oregano. Etwas Salz und Pfeffer

Vierte Lage: Ein paar Steinpilze und ein Sugo aus Tomate, Zwiebel, Knoblauch und Basilikum

Jede Lage mit etwas Vechamel = Eine Soße aus Albaöl und Mehl, Provamel Reisdrink, Salz, Pfeffer und Muskat. Verarbeitet wie eine Bechamel.

Obenauf gabs ein Tomatensugo mit sehr viel Balsamico. Darunter etwas vegan Holandaise von alles- veg….

Die Steinpilze waren aus dem Glas und haben nicht wirklich überzeugt. Besser mit getrockenten und eingeweichten Steinpilzen arbeiten oder dem Steinpilz Bruschetta von Krini (sehr lecker und absolut vegan).

In den Backofen und bei 200 Grad eine Stunde garen wobei die Lasagne vorgekocht waren.

Pizza herbstlich

Eine Pizza mit Pfifferlingssalat!

Dabei werden die Pfifferlinge lediglich mit etwas Zwiebel gebraten und nach kurzem Abkühlen mit Frühlingszwiebeln, Balsamico, Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Rezept gefällig?

Pizzateig für 2 Pizzen

  • 500 gr. Mehl
  • 10 gr. Hefe
  • 4 EL Olivenöl
  • 4 TL Salz
  • 2 TL Zucker
  • Lauwarmes Wasser

Zubereitung:

Teig für 10 Minuten kneten und im Kühlschrank für 4 Stunden gehen lassen. Nochmals kneten und in zwei Portinen aufteilen. Diese bei Zimmertemperatur nochmals 20 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf Teufel komm raus aufheizen und ein Blech in der untersten Schiene mit aufheizen. Den Teig auf Backpapier ausrollen und mit den Zutaten belegen und zu zweit auf das heiße Blech legen (mit dem Backpapier). Nach max. 4 Minuten fertig (je nach Belag). Ich nehm noch ein paar Holzspäne in etwas Alufolie und leg das  Packerl auf den Backofenboden – gibt ein feines Holzofenaroma.

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Herbst Blätter Teig

Wie ich diese Jahreszeit liebe. Nicht mehr so heiß, der Wind pfeifft um die Häuser und die Märkte haben ein gigantisches lokales Angebot. Der Wald liefert Pilze und einen guten Apfel pflück ich mir beim Spazierengehen vom Baum – irgendwie sehr schön, idyllisch, heimelig – Herbst eben.

Aber wenns schnell gehen soll dann darf es auch mal ein Blätterteig aus dem Supermarkt sein. Hier ein Bio-Blätterteig aus Dinkelmehl mit Butter. Es gibt auch Blätterteig ohne Butter aber sorry, dann weiche ich lieber auf Hefeteig aus. Blätterteig lebt von der Butter und dem buttrigen Geschmack. Somit ist klar, ich ernähre mich nicht mehr vegan. Der Genuß steigert sich definitiv vom wechsel von Fleisch/Fisch zu vegetarischer Ernährung. Der Schritt zu veganer Ernährung führt aber unweigerlich zu massiven Einbußen in Sachen Geschmack, Rafinesse und gourmettechnischen Auswüchsen.

Deshalb das hier…

Auberginen in Scheiben, salzen und 15 Minuten Wasser ziehen lassen. abspühlen und trockentupfen. In Öl anbraten und leicht abkühlen lassen. Auf den Blätterteig legen und Champignons, Tomaten, Jalapenos auflegen, salzen und Veggie-Käse (No Muh Melty) in kleinen „Stücken“ draufgeben. In den Backofen und dann schwarzen Sesam drauf, salzen und pfeffern. Schnell und lecker.

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Hackbraten

Hackbraten ist etwas das ich zu Fleischzeiten nicht gerne gegessen habe. Der erste vegetarische, sogar vegane Versuch ist aber so geglückt das ich das ab sofort mag – fleischlos eben.

Sicher nichts auf die Schnelle.

Zutaten:

Hackersatz

200 gr. Sojagranulat

  • 3 EL Tomatenmark
  • 1 EL Suppenpulver
  • Wasser
  • Pfeffer
  • 3 EL Sojasoße
  • 1 EL Zuckerkulör

Rest vom „Braten“

  • 100 gr. getrocknete Pilze
  • 1 Tasse Reis
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 TL grüner Pfeffer
  • 1 TL Kapern
  • 2 TL schwarzer Sesam
  • 1 Zwiebel
  • 1/2 Zehe Knoblauch
  • 1/2 Zucchini
  • 2 EL No Egg
  • 1/8 Rotwein
  • Salz
  • Pfeffer
  • Öl

Zubereitung:

Für den Hackersatz das Granulat in den Zutaten für 20 Minute leicht köcheln lassen und dann ausdrücken und beiseite stellen.

Die Pilze abwaschen und einweichen. Zwiebeln in Öl andünsten und die Pilze zugeben. Ein wenig von dem „Pilzwasser“ zurückhalten. Den Reis separat zu 70% garkochen. Tomatenmark, grüner Pfeffer und Kapern zugeben und 30 Minuten leicht köcheln und immer wieder etwas Wein und Wasser zugeben. Den Knoblauch zugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Zucchini in gaaanz kleine Würfel schneiden und zugeben. Vom „Feuer“ nehmen und den Sesam zugeben. Gut 10 Minuten abkühlen lassen. Das No Egg mit der 4fachen Menge Wein anrühren und zugeben. Den abgekochten Reis zugeben und gut dürchrühren.

In eine feuerfeste, gefettete Form geben und ab in den Backofen für ca. 30 Minuten bei 180 Grad.

Kurz vor Ende noch etwas Käse (oder auch nicht) drübergeben und noch etwas schwarzen Sesam. Voilá

Dazu etwas Gemüse und eine Joghurtsoße (braun durch Soja und Zuckerkulör)

Guten Appetit!

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