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Ravioli auf gebratenen Steinpilzen an Spaghetti-Kürbis

Nicht ganz einfach in der Zubereitung aber am Ende ein wirklich leckeres Essen.

 

Die Ravioli habe ich aus einem fertigen Nudelteig aus Hartweizengrieß zubereitet. Ein selbstgemachter Teig kann hier sicherlich noch das i-Tüpfelchen setzen. Mit einer kleinen „Ravioli-Maschine“ geht das sehr schnell und ohne große Sauerei.

Die Füllung war dieses mal eine Ricotta-, Tomate-, Basilikum-Füllung mit zusätzlich gerockneten Tomatenstücken und ein klein wenig Knoblauch.

Zutaten: Teig, 150 gr, Ricotta, 1/2 Büffelmozzarella in kleinen Würfeln, 2 TL Tomatenmark (3x), 1/2 Knoblauchzehe zerdrückt, 2 getrocknete Tomaten kleingeschnittenPrise Salz, Pfeffer, 20 Basilikumblätter fein zerrupft, 1 Ei, Büffelbutter.

Zubereitung: Einfach alles gut mit einander vermengen und abschmecken. In die Ravioli-Teiglinge legen, den Rand mit verquirltem Ei einstreichen und zusammendrücken. In leicht kochendes Wasser geben un 8 Minuten garen. Dabei immer wieder umdrehen. Die Ravioli anschließend in Büffelbutter schwenken und servieren.

Ohne Soße ist ein Ravioli nur ein Stück gefüllte Nudel. Um italienisch zu bleiben haben wir Tags zuvor einige Steinpilze gesammelt. Die Zutaten der Steinpilze: ca. 150 gr. Steinpilze in Scheiben, 50gr. Büffelbutter od anderes Fett, 1/2 Zehe Knoblauch zerdrückt, 2 cl Martini, Salz, Pfeffer, Muskat, etwas Kümmel, 1/2 Becher Sahne.

Die Zubereitung ist denkbar einfach: Die Pilze in nicht zu dünne Scheiben (ab 3mm) schneiden und in der Büffelbutter anbraten. Das darf schon ordentlich braten, nur aufpassen daß die Pilze nicht anbrennen. 10-15 Minuten dürfen das schon sein. Zur Not ein paar Spritzer Wasser oder Fond dazugeben. Ein paar Körner Kümmel zugeben die den Steinpilzgeschmack stark unterstützen und mit dem Martini ablöschen. Da kein Weißwein offen war habe ich einfach halbtrockenen Martini versucht und werde dabei bleiben – lecker. Salzen und Pfeffern und mit der Sahne ablöschen. Muskat darüber reiben und kurz einkochen lassen. Voila!

Den Spaghettikürbis zuzubereiten ist die leichteste Übung. Zubereitung: den Kürbis in Wasser schwimmend in einem großen Topf für 80 Minuten geschlossen köcheln lassen. Nach kurzer Abkühlung halbieren und die Kerne entfernen. Dann mit einer Gabel innen entlang streifen und die „Spaghettis“ herzustellen. Das kann man auch am Tag zuvor vorbereiten.

Zutaten: 1 Spaghetti-Kürbis, 1/2 Zwiebel, Fett, Speckjes oder Veggiehack und Flüssigrauch, Salz, Pfeffer, Basilikum

Die Zubereitung der Spaghettikürbis-Beilage ist ebenfalls sehr einfach. Die Speckjes gut anbraten oder Veggie-Hack scharf anbraten und gut 1 EL Flüssigrauch zugeben. Die Zwiebeln dazu und kurz dünsten lassen. Nun die „Nudeln“ ähm natürlich den Spaghettikürbis zugeben und lediglich heiß werden lassen. Dabei gut umrühren. Zum Ende mit Salz und Pfeffer abschmecken, wer will noch ein Stück Butter darüber zerlassen und servieren. Ein wenig Basilikum darüber macht sich sehr gut.

Einen guten Appetit!

Steak vom Blumenkohl

Ich hätte mir nicht gedacht, daß es so lecker schmeckt. Blumenkohl als Steak ohne viel Brimborium. Versucht es, es ist wirklich lecker. Die Idee selber stammt aus dem Kochbuch „Great chefs cook vegan“, ein empfehlenswertes veganes Kochbuch.

 

Zutaten (für 2 Personen):

  • 1 mittelgroßen Blumenkohl
  • 1/4 Brokkoliröschen
  • 1/2 Zucchini
  • 1 handvoll Basilikum
  • 3 EL kleingschnittener Lauch
  • 1/2 milde Chilischote
  • 3 EL Soja Joghurt
  • Brühe
  • Salz
  • Pfeffer
  • Rapsöl

 

Zubereitung:

Den Blumenkohl in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden und die mittleren beiden zum Anbraten verwenden. Vom restlichen Blumenkohl ca. 1/3 kleinschneiden. Den Rest z.B. für eine Blumenkohlsuppe aufheben.

Den klein geschnittenen Lauch in Öl andünsten und mit etwas Brühe ablöschen. Die Brokkoliröschen, die klein geschnittene Zucchini und die Chilischote zugeben und für ca. 20 Minuten köcheln lassen. Alles in einen Mixer geben und fein pürieren. Zum Ende hin das Basilikum zugeben, abschmecken und mit dem Soja Joghurt verrühren.

Die Blumenkohlscheiben in etwas Öl anbraten (ca. 6 Minuten pro Seite), salzen und auf dem Gemüsepüree anrichten. Wer mag nimmt noch etwas Sauce Hollandaise dazu und dekoriert mit Petersilie und einer Balsamicoreduktion.

    

Hot Veggie Salad

Lust auf einen leckeren Salat der auch dem Salatmuffel das Wasser im Mund zusammenlaufen läßt? Und, bis auf den Honig, natürlich vegan ist? Den Honig kann man zum Beispiel durch ein wenig Holunderblütensirup ersetzen. Auch lecker.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 4 in der Schale gekochte Kartoffeln
  • 1 in Würfel geschnittene Avocado
  • 1/2 fein gewürfelte rote Zwiebel
  • 1/2 in Streigen geschnittene rote Zwiebel
  • 2 TL Honig
  • 50 ml Weißwein
  • Messerspitze Habaneromash oder andere scharfe Habanerosoße
  • 2 Portabello Pilze in 5mm dicken Scheiben
  • 8 Cocktailtomaten
  • Filets von einer Orange
  • Saft von 1/2 Orange
  • 3 EL frische gehackte Petersilie
  • Weißer Balsamicoessig
  • Ingwersaft von einem kleinen Stück Ingwer (mit der Knoblauchpresse)
  • 1 EL Balsamico Creme
  • Mildes Olivenöl oder Rapsöl
  • Rapsöl zum Braten
  • Pfeffer
  • Chillipulver
  • Salz
  • Salat (Ruccola od. Radicchio…)

 

Zubereitung:

Die Pilze in etwas Öl scharf anbraten, mit der Hälfte des Weißweins ablöschen und dann etwas ziehen lassen. Die Cocktailtomaten zugeben, lediglich um sie zu erwärmen. Petersilie zugeben, Salzen und Pfeffern und beiseite stellen. Jetzt erst die Balsamico Creme dazugeben.

Die Kartoffeln grob schälen und in 5mm dicke Scheiben schneiden. In Rapsöl knusprig anbraten. Währenddessen die in Würfel geschnittene Avocado mit der Hälfte des Orangensaftes und dem Habanero mischen. Die in Streifen geschnittene Zwiebel zugeben und etwas Salzen.

Aus dem Weißen Balsamico, dem Rest Weißwein, dem Rest Orangensaft, Salz, Pfeffer, Ingwersaft, den in Würfeln geschnittenen Zwiebeln, dem Honig ein Dressing zusammenmischen und dann etwas Olivenöl oder Rapsöl zugeben.

Das Ganze mit Ruccola oder einem anderen kräftig schmeckenden Salat anrichten. Das Dressing lediglich über den Salat geben. Die Avocadostücke abseihen damit die nun ziemlich scharfe Flüssigkeit nicht auf den Teller kommt.

Über alles etwas schwarzen Sesam oder Chiliflocken und lecker!

 

 

Rote Beete selber machen …

… ist ganz leicht und schmeckt so unvergleichlich gut.

Viele scheuen sich davor weil der Saft der gekochten Rote Beete so sehr färbt. Ein paar Gummihandschuhe und das erste Problem sollte beseitigt sein. Was noch fehlt ist ein gutes Rezept, daß die Rote Beete nach einer Marinierzeit von ca. 2 Tagen zu einer hervorragenden Beilage zu so vielen Gerichten macht oder einfach mal so zwischendurch.

Ich bevorzuge die Rote Beete nicht ganz weich gekocht. Nach 60 Minuten in leicht köchelndem Wasser nehme ich die mittelgroßen Wurzeln raus und lasse sie ein klein wenig abkühlen.

Dann die Schale entweder einfach abreiben oder mit dem Messer dünn schälen. Strunk auf beiden Seiten abschneiden und die Wurzeln in nicht zu dünne Scheiben schneiden. Zwischen 3 und 5 Millimeter ist alles erlaubt.

Das aller wichtigste aber, ist die Marinade. Ich kann keine genaue Mengenangabe machen, da ich je nach Menge der Rote Beete auch die Menge der Marinade variiere und das jedes mal hin- und her zu rechnen – herjeh…. Deshalb bitte nur als Anhaltspunkt verstehen.

Zutaten für ca. ein Kilo Rote Beete:

  • 150 ml Balsamico Essig
  • 40 ml Altmeister Essig
  • 30 ml Holundersirup oder jeder andere dunkle Sirup nach Wahl
  • Saft von einer Limette oder Zitrone
  • 6 Scheiben Ingwer
  • 1 EL Sojasoße
  • 1 geh. TL Salz
  • 1 kleine mittelscharfe, getrocknete Chilischote (optional)
  • Wasser
Die geschnittenen Rote Beete eng in ein Gefäß geben (Einmachglas z.B.) und mit der Marinade übergießen. Wenn die Menge nicht reicht mit Wasser aufgießen. Nach einem Tag eine Scheibe versuchen. Diese sollte bereites eine leichte Säure mit einer harmonischen Süße erkennen lassen. Ist das nicht der Fall, mit Essig, Zitrone / Limette (je nach Gusto) oder Sirup nachwürzen. Das Ganze noch einen weiteren, besser zwei Tage im Kühlschrank ziehen lassen und dann genüsslich verspeisen.

Und wieder im Lande

Nach einem ziemlich verregneten und kalten Bretagneurlaub sind wir einigermaßen froh wieder zu Hause angekommen zu sein. Wenn man schon das meiste in einer Region kennt, dann ist schlechtes Wetter echt übel. Da bleibt einem ja nichts ausser zu lesen, zu essen und zu trinken. Alles drei haben wir ausgiebig gemacht, was sich nicht gerade positiv auf mein Gewicht ausgewirkt hat. Aber hey, Urlaub in Frankreich kann nicht ohne Auswirkungen auf die Figur  zu Ende gehen, dann wäre was falsch gelaufen.

Ein wenig Brot, gutes Weißbrot mit etwas Öl, Bärlauchpesto und Kürbiskernmus bringt einen nach der langen Fahrt wieder auf Trab.

Wir haben dieses Jahr sehr viel leckeres Gemüse auf dem Speiseplan gehabt. Während die Panikmacher in Deutschland mit EHEC fette Kasse machten, haben wir uns Tomaten, Gurken und anderes Gemüse roh oder zubereitet schmecken lassen.

Etwas wirklich leckeres war eine Kreation aus jungen violetten Artischocken. Dazu den Artischocken 1/3 von oben abschneiden, die Blattspitzen rundum kappen und den Stiel am Bodenrand abschneiden. Nun in der Mitte halbieren und alle Schnittstellen gleich mit Zitronensaft einreiben.

Das Stroh mit einem Teelöffel herausstechen und auch hier gleich etwas Zitrone aufträufeln. Nun in einer feuerfesten Form auf die Blattseite legen und mit ordentlich Wein angießen. Dazu gut Olivenöl, Salz, Pfeffer und blaue Zwiebeln obenauf. Zum Schluß mit Rosmarin abdecken und so in den heißen Grill oder Backofen. Nach 20 Minuten etwas Wein nachgießen sofern dieser verdampft ist und nach weiteren 20 Minuten sollte die Flüssigkeit verdampft sein und die Artischocken braten im Olivenöl. Alle umdrehen und nochmals etwas Wein angießen und für weitere 20 Minuten im Grill / Backofen lassen. Sie sollten auf der Schnittseite leicht anbraten und fertig.

Mit etwas Vinaigrette oder einer Knoblauchmayonaise ein Gedicht!

Apropos Mayonaise. Wir hatten den Wagen mit allerlei veganem Futter beladen sowie mit Eiern von den uns bekannten Hühnern. Die Eier haben wir aufgebraucht, das vegane Futter blieb weitestgehend unangetastet dank den frischen Gemüsen, den wunderbaren Artischocken usw.

Naja, wir haben auch Käse gegessen und den ultimativen Test durchgeführt. Mir hat es die letzten fast 2 Jahre keine Ruhe gelassen und ich wollte unbedingt wissen wie das mit dem Fleisch so ist, schmeckt es wirklich, ekelt es mich oder wird etwas vollkommen unerwartetes geschehen, wenn ich ein Stück Fleisch esse.

Mit diesen Gedanken habe ich ein Stück eines Limousinrindes gekauft welches sein Leben im Freien, in Mutter/Kalb-Haltung verbringen durfte. Das war mir schon wichtig obgleich am Ende der Tod und Tonnen an Gülle übrig bleiben.

Ein Stück Entrecote erster Klasse. Perfekt abgehangen und auf dem Grill medium zubereitet. Ein Fleischfresser würde perfekt dazu sagen.

Der erste Biss war ungewohnt und gleichzeitig überraschend. ich kann nicht sagen das es nicht geschmeckt hat aber schon beim zweiten Bissen hat sich, neben dem Geschmack von Fleur de Sel, Pfeffer und Röstaromen, ein schaler Trangeschmack breit gemacht der, nach weiteren Bissen, nur noch Langeweile verbreitete.

Das kann nur die Gewohnheit gewesen sein, daß ich früher dachte „dies ist der ultimative Genuss“. Das ist er definitiv nicht und ich kann nur allen „Fleischliebhabern“ raten ihren Horizont zu öffnen und von ihrem schmalen Brett runter zu springen.

Allerdings hat mir dieser Versuch ein doch schlechtes Gewissen bereitet und es hat 2, 3 Tage gedauert bis ich die Erfahrung verdaut hatte. Ach übrigens, die Verdauung hat auf dieses Stück mit früher öfters bekannten, üblen Gerüchen reagiert, die ich seit nun fast 2 Jahren nicht vermisst habe.

Der zweite Versuch war Fisch. Es ist mir früher schon immer schwerer gefallen auf Fisch als auf Fleisch zu verzichten und so kam auch ein Stück Seeteufel auf den Grill.

Im Lauch gegrillt und mit einer hellen, altbewährten Soße (Noily Prat, Gräten, Gemüse usw.). Dazu Kartoffeln, ebenfalls vom Grill, sowie eine Aubergine.

Und was soll ich sagen, im Vergleich zum Entrecote hat der Fisch wirklich lecker geschmeckt. Obgleich die Soße den eigentlichen Fisch übertraf. Aber ohne Fisch keine solche Soße.

Dazu haben wir noch ein paar gegrillte Jakobsmuscheln versucht (kein Bild). Eine langweilige Geschichte die eigentlich ausser ihrer Exklusivität, da teuer, nichts zu bieten hat. Naja, so ist es eben vielfach, man denkt es müsste schmecken weil selten, teuer und ein paar geschmacklose „Gourmets“ leben vor wie langweilig man sein kulinarisches Leben gestalten kann. Auch den High-Class Champagner den wir dazu getrunken hatten hätte ich gerne durch einen einfachen Cremant von der Loire ersetzt.

Wahrscheinlich werden mich nun einige steinigen aber ich musste das versuchen um nun mit mir vollkommen im Klaren zu sein wie mein Weg ist und sein wird.

Eine ganz leckere Geschichte habe ich auf die Schnelle zubereitet indem ich, Olivenöl mit angedünstetem Knoblauch auf einem Brot verstichen habe, darauf ein wenig Reblochon verteilt habe und obenauf dicke gegrillte Gemüsescheiben (Zucchini, Aubergine, Tomate) gegeben habe. In den Backofen bis der Reblochon verlaufen ist. Geht garantiert auch mit No Muh Melty.

Einige Blätter Basilikum dazu und etwas roten Chicoré-Salat. Die rote Sorte ist kaum bitter und schmeckt eher süss und sehr lecker. Mal sehen ob ich den hier auch finde.

Noch etwas Öl, Salz und Pfeffer darüber und die zweite Brothälfte, eine Art französisches Fladenbrot von der schönen Bäckerin in Plouha, obendrauf.

Voilá, meine Frau war begeistert (vom Essen), ich auch (vom Essen und der schönen Bäckerin aus Plouha). So einfach, preiswert und definitiv ein megaleckeres Mahl.

Die Tarte!

Wenn man in Frankreich ist, ist eine, zwei oder mehrere Tartes Pflicht. Das klassische Teigrezept und eine Füllung aus Lauch, Spargel und diversen anderen Gemüsen. Tomatenscheiben obenauf und ab in den Backofen. Die Details kenne ich nicht mehr. Dazu einen Spargelsalat der, an einem der 3 schöneren Tage, so richtig gut passte.

Blanchierter Spargel, Tomate, Zwiebel, Avocado, Balsamico, Olivenöl und Parmesan.

Die gefüllten Champignons wurden mit einer selbstgemachten Auberginencreme (siehe Blog) gefüllt.

 

Fin en Ragout Fin

Ein Versuch der spontan entstand war meine vegetarische Ragout Fin Variante. Anstatt Fleisch kam hier kleingeschnittenes, angebratenes Seitan zum Einsatz. War ebenfalls sehr lecker auch wenn ich mich nicht mehr wirklich an das Rezept erinnere. Ich werde das bei Gelegenheit hier nachkochen und berichten. Es waren auf jeden Fall viele Champignons verarbeitet.

 

 

 

 

 

Die noch dampfende Artischocke gabs dazu mit einer Vinaigrette und obenauf einen Klecks Kräutercreme. Schöne Kombination, obgleich jedes für sich bereits mehr als satt machte.

Als Dessert gab es wieder etwas leckeres von der schönen Bäckerin aus Plouha:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nicht gesund, nicht vegan aber traumhaft lecker.

Ansonsten haben wir die Spaziergänge am Atlantik genossen und die Seele baumeln lassen. Ein paar Eindrücke der Landschaften, der Strände, der Stadt Morlaix….

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Kandierte Tomaten + Paprika mit Reiskuchen

Schwierig einen Namen dafür zu finden. Der Reiskuchen wurde mit Soja Cuisine, NoEgg, Safran, Tempura, gekochtem Jasminreis, getrocknete Tomaten, Kürbiskerne, Salz, Pfeffer und Korinaderpulver „angerührt“ und in Sesamöl, in Backringen gebraten.

Die gehäuteteten und entkernten Tomaten- und Paprikaviertel wurden gekühlt und dann mit einer Rotebeete/Balsamico-Reduktion mit Pfeffer, Salz und Zitronensaft im Backofen „kandiert“.

Ein kleines, leichtes, exzellentes Leckerchen.

Dazu ein wenig gegrillte und marinierte Auberginen und Paprika.

Guten Appetit!

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Odeuvre!

Ganz schnell zubereitet, gut vorzubereiten und unwahrscheinlich flexibel. Gegrillte Zucchinischeiben mit ein paar Zutaten nach Gusto zu leckeren Vorspeise zaubern. Dazu etwas Spargel an einer Vinaigrette oder einfach so.

Der Spargel wurde in der Pfanne mit etwas Zucker, Salz, Zitrone und Balsamicoessig angedünstet.

Auf einer Zucchini sind Wakame Algen in Sojasoße, Sesam und japanischem Essig.

Salat von Seitlingen und Avocado

Ein wundervoller Salat als Vorspeise oder einfach so. Einfach zuzubereiten und ein echter Genuss. Die Avocado sollte dabei reif sein. Unreife, zu feste Avocados reifen am Besten wenn man sie in Zeitungspapier eingewickelt bei Zimmertemperatur 2-3 Tage liegen läßt.

 

Zutaten (4 Vorspeiseportionen)

  • 1 reife Avocado
  • 3 große Kräuterseitlinge
  • Saft von einer halben Zitrone
  • 1 TL Zesten von der Zitrone
  • 4 EL weißer Balsamico
  • 1 TL Meersalz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • frische Thymianblätter
  • Thymianblüten
  • Extra natives Olivenöl

Die Kräuterseitlinge mit Öl bepinseln und auf dem heißen Grill oder in der Pfanne ringsum anbraten. Das dauert ca. 15 Minuten. Zur Seite legen und aus den Zutaten (bis auf die Avocado und die Thymianblüten) eine Vinaigrette anrühren. Die Thymianblüten mit der Schere kleinschneiden beziehungsweise die rosa-weißen Blüten abschneiden.

Die Avocado in zwei Hälften schneiden, schälen und ca. 4 mm starke Scheiben schneiden. Die Pilze in ebenso starke Scheiben schneiden und abwechselnd auf einem vorgewärmten Teller geben. Die Vinaigrette darüber und die Thymianblüten darauf verteilen. 5 Minuten ziehen lassen – voilá.

 

Vegan Tolenta!

Eine Tomate und eine Polenta, eine Tolenta!

Die Polenta wurde mit gebratenen, pürierten Pfifferlingen, wenig Knoblauch und Soja Cuisine verfeinert. NoEgg zur Bindung dazu und auf einem Backpapier und Backblech mit der Palette auf 2 cm ausgebracht. Etwas schwarzen Sesam obenauf und für 1.5 Stunden bei 160 Grad im Backofen.

Die Tomate wurde vorher gehäutet, geviertelt und entkernt. Dann bei Umluft und Grill im Ofen erhitzt und mit einer Reduktion aus Rote Beete Saft, Balsamico, Salz, Zucker, Pfeffer und Limette 2 mal bestrichen. Obenauf Thymianblüten die ein unvergleichlich feines Thymianaroma verbreiten. Die Tomate wird kalt gestellt und auf die warme Polenta gegeben.

Ein Traum!

Deftiges zum Frühlingsanfang

Naja, ich hoffe ja das die Sonne nun bleibt und es sich so langsam wieder in Richtung Frühling bewegt.

Ganz frisch eingetroffen die Hellen Bratwürste von Just Natural und was macht man da draus? Richtig, zur Abwechslung was Deftiges.

Bratwurst mit Bratkartoffeln, gerösteten Chillizwiebeln und Apfel-Kümmel Sauerkraut. zu den Würsten natürlich einen leckeren Senf dazu und lecker!

Kraut mal anders!

Es sieht nicht anders aus als das meiste Sauerkraut aber es schmeckt dermaßen gut das ich dies zu meiner Lieblings-Zubereitungsvariante wähle.

Das um das Kraut herum ist nur Beiwerk (Kürbiskernöl-Kartoffelbrei und ein Steinpilz-Seitanbraten)

Zutaten für 2 Personen:

  • 300 gr. frisches (also nicht Dose oder so) Fildersauerkraut (alles andere ist naja)
  • 100 ml frisch gepresster Orangensaft oder ein sehr guter Direktsaft
  • 1 Quitte
  • 30 ml Holunderblütensirup
  • 1 TL grobes Salz

Das Kraut mit allen Zutaten und der geschälten, entkernten und geachtelten Quitte in einen Topf geben, aufkochen und 20 Minuten bei geringer Hitze und geschlossenem Deckel ziehen lassen. Zum Schluß u.U. mit ein paar Spritzern Limettensaft abschmecken

Dazu Kartoffelpü oder ein Rösti….

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No Muh Zucchini!

Hier ein neues Rezept das äusserst gut auf ein Weißbrot oder frisch in eine Tomaten-Pastasoße oder einfach als Tapa.

No Muh Zucchini

Zutaten:

  • 2 Zucchini
  • 1 Zwiebel
  • 30-50 gr. No Muh Chäs (oder Parmesan)
  • 10 frische Rosmarinnadeln
  • Olivenöl
  • 2 TL Grobes Meersalz
  • 2 TL Pfeffer aus der Mühle
  • 1 TL Chilipulver
  • 2 EL weißer Balsamicoessig

Zubereitung:

Die Zwiebeln in feinste Würfel schneiden und die Zucchini in Würfel von ca. 3-4 mm Kantenlänge. Beides mit ein wenig Olivenöl vorsichtig für 5 Minuten dünsten und dann die fein gehackten Rosmarinnadeln sowie Salz, Chilipulver und Pfeffer zugeben und bei abgeschaltenem Ofen im Topf abkühlen lassen.

Den No Muh Chäs auch wieder in feine Würfel schneiden oder mit einer feinen Raspel raspeln und untermengen. Nochmal mit Salz abschmecken und in ein Glas geben. Mit Olivenöl auffüllen das die Zucchini fast bedeckt sind und ganz abkühlen lassen. Erst dann den weißen Balsamico zugeben und mindestens 2 Tage im Kühlschrank ziehen lassen.

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Leckere Beilage?

Was gibt es besser als leckeren Kartoffelbrei mit reichlich Soße dazu? Nicht viel wenn man mich fragt.

Kartoffelbrei vegan? Kein Problem, es muß nicht immer die Butter, Sahne und Milch sein. Butter wird durch Alsan, einer wirklich guten Margarine die sehr nah an der Butter liegt ersetzt. Reiscuisine ersetzt die Milch (keine Sojamilch/drink verwenden – schmeckt nicht) und anstatt Sahne gibt es einen guten Schuß sehr gutes Olivenöl.

Der Geschmack ist wesentlich „kartoffeliger“ und mindestes genauso fein wie der gewohnte Kartoffelbrei. Ich würde sogar behaupten das er besser schmeckt. Wie immer ist bei Kartoffelbrei die Kartoffel maßgeblich. Nicht die nach nichts schmeckende Industriekartoffel macht das Rennen – schau Dich auf dem Markt oder Bioladen nach wirklich guter Ware um. Alternativ online bei Erlesene-Kartoffeln.de – eine echt gute Adresse!

Die Zubereitung der Soße verrate ich ein Andermal.

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Kräuter-Blumen-Alsan

Na das dürfte ja die einfachste Übung sein eine Kräuterbutter vegan zu gestalten.

Pustekuchen! Der Geschmack von Kräuterbutter ist ziemlich einzigartig und hat sich natürlich über die Jahre des Genusses quasi „eingebrannt“. Nun gilt es das selbe positive Ergebnis ohne Milchprodukte zu erlangen und ich denke es geht wirklich ganz gut.

Zutaten:

  • 100 gr. Alsan Bio
  • 1 EL natives Olivenöl
  • Msp. Safran
  • 1 EL Petersilie fein geschnitten
  • 1 EL Schnittlauch geschnitten
  • 3-6 Blüten (versch. Farben) der Kapuzinerkresse fein geschnitten
  • 2 kleine Blätter der Kapuzinerkresse fein geschnitten
  • Salz
  • Pfeffer
  • Knoblauch wenn gewünscht

Zubereitung:

Alle Zutaten bis auf die Kapuzinerblüten zusammenmengen und mit der Gabel gut durchmengen. Die Blüten zugeben und nochmal kurz vermengen. In den Kühlschrank stellen.

Und was macht man nun damit? Eine meiner Lieblingsvarianten ist der Maiskolben und darauf die KräuterCreme.

Übrigens brauchen Maiskolben nur 15 Minuten um im Wasser weich zu werden (man lernt nie aus) – aber sie gewinnen an Geschmack wenn man sie länger – ca. 1 Stunde kocht oder nach dem kurzen Kochen auf den Grill legt.

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Gefüllte Zuchchiniblüten

Zucchinizeit ist zugleich die Zeit der wunderschönen und aromatischen Blüten. Nach der Ernte sollte man die Blüten umgehend verarbeiten.

Vor der Zubereitung den Blütenstempel mit einer kleinen Schere entfernen und die Blüte ausklopfen. Im Kühlschrank-Gemüsefach halten sie sich maximal 2 Tage. Bei der Zubereitung im Grill muß die Blüte nicht mehr superfrisch sein doch werden die Blütenblätter weich und schwer verarbeitbar wenn man sie zu lange lagert.

Am besten eine eigene Zucchini die man durchaus auch im Topf ziehen kann und frischer gehts dann nicht mehr.

Die Zutaten:

  • 6 Zucchiniblüten
  • 1 Tasse Reis nach Gusto
  • 1 Gr. Safranpulver
  • 1/2 Tasse Gemüsebrühe
  • 3 Champignons
  • 2 getrocknete Tomaten
  • Ein Zweig glatte Petersilie
  • 1/2 Zehe Knoblauch
  • Pfeffer und Meersalz
  • Rapsöl
  • 1 TL Tapiokamehl oder anderes Mehl zur Bindung

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Die Zubereitung:

Den Reis in gesalzenem Wasser kochen bis er fast gar ist. Abseihen und in der gesiebten Gemüsebrühe und dem Safran garziehen lassen. In einer Pfanne ein den fein geschnittenen Knoblauch in ein wenig Rapsöl dünsten. Die in Scheiben geschnittenen Champignons sowie die getrockneten Tomatenstücke zugeben. Nach 5 Minuten die kleingeschnittene Petersilie zugeben und den abgetropften Reis mit in die Pfanne geben. Mit Pfeffer aus der Mühle (grobe Einstellung) und Meersalz abschmecken. Das Mehl in die Pfanne geben und gut vermengen, Pfanne beiseite stellen und mit geschlossenem Deckel 10 Minuten ruhen lassen.

Die vorbereiteten Zucchinis mit der Masse nicht zu fest füllen und die Blüten kopfüber auf ein Holzbrett stellen. Hierzu eignet sich Buche hervorragend aber auch jedes andere Holz das man zum räuchern (smoken) verwenden kann. In meinem Fall habe ich Zedernplanken genommen. Diese kann man für teueres Geld erwerben was wenig Sinn macht wenn man z.B. mit Buchenholz heizt. Einfach mit dr Axt einen schmalen Scheit hauen und diesen verwenden. Sieht schön rustikal aus und erfüllt seinen Zweck. Das Holz vor dem Grillen mind. 20 Minuten wässern.

Die Zucchiniblüten gut 20 Minuten im Grill bei mitterer Hitze (ca. 150 Grad) grillen. Etwas Buche für ein wenig Raucharoma mit ins Feuer geben (wers mag) und fertig ist eine sehr rafinierte aber einfache und dafür extrem leckere Speise.

Wer mag kann in die Füllung Käse zufügen.

Guten Appetit!

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Ein Sonntag und der Grill

herjeh ist das geil! Wetter perfekt und Lust auf den Grill *lol*. Bis auf ein paar depperten Motorradfahrer ist der Tag echt 100%.

Dazu was leckeres zu essen! Vegan! Vom Grill! Lecker!

Haben heute unsere Gartentreppe endlich komplett fertiggestellt. Die Holzbalken der Treppe sind ein paar hundert Jahre alte Fachwerksbalken – sieht cool aus und besser als verbrennen!

Ich sag ned viel und laß Bilder sprechen. Ach eins, Frieda hatte ihr „Wetshirt“ an und fand das echt cool!

Euch noch einen schönen Sonntag Abend!

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Süßkartoffelbrot

Bolo de Caco ist ein Süsskartoffelbrot das auf Madeira an jeder Ecke zu bekommen ist. Sogar die Teile aus dem Supermarkt schmecken, aber am Besten sind die vom alten Mütterchen irgendwo am Rand der Landstraße. Die Madeirenser machen das Brot mit einer hellen Art der Süßkartoffel die hier so gut wie nicht zu bekommen ist. Deshalb hab ich das mal mit unfairen Mitteln nachgestellt. Geschmacklich ganz ganz nah am Original.

Als Kartoffeln verwende ich Baril die man ebenfalls kaum mehr oder nicht mehr bekommt. Die Kartoffelsorte solle mehlig aber fest und vor allem sehr saftig sein.
Zutaten:

1 Kg 405er Mehl
20 gr. Hefe
250 gr. gekochte mehlig kochende Kartoffeln
ca. 500 ml lauwarmes Wasser
3 TL Salz
2 EL Ahornsirup

Zubereitung:

Einen Hefe-Vorteig ansetzen und dann die restlichen Zutaten zu einem Teig vermengen. 3-4 Stunden gehen lassen und nochmals durchmengen. Nach weiteren 20 Minuten gehen lassen kleine Fladen formen und auf einem Stein (z.B. Schamott) auf einem Buchenfeuer backen. Dauert so ca. 10 Minuten pro Seite. Die Brote/Brötchen sollten nur ganz leicht Farbe bekommen.

Dazu eine Kräuterbutter und ein leckeres Glas Wein – mehr braucht man nicht.

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Quiche, Brot und teuflischer Fisch

Hallo!

Was war das gestern für ein wundervoller Tag. Der erste wirklich sonnige Tag des Jahres und mit

Freunden ein paar kleine Leckereien genießen.

Die Quiche war klassisch vom Teig mit Spargel (grün/weiß) sowie gedünsteten Zwiebeln, Karotten,

Knoblauch, getrocknete Tomaten, Fleischtomaten belegt. Die Masse wurde aus 2 Eiern, Creme fraiché

sowie Sahne plus Auberginen-Schafskäsecreme bereitet. Sehr lecker für meine erste in der Art.

Bärlauchnudeln mit Seeteufel, einer Wildfang Garnele sowie einer tomatisierten Safransoße. Der Salat

war recht wild mit allen möglichen Blättern und Gemüsen – genau richtig für die Hitze.

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