Archiv der Kategorie: Dessert

Eiszeit!

Lecker ist das! Sommer, Sonne und ein frisch zubereitetes Eis, ein veganes Eis inspiriert aus „Great Chefs Cook Vegan“. Zwei leckere, leicht abgewandelte Eiscremes die ohne Weichmacher oder tierische Produkte auskommen und exzellent schmecken. Die beiden Eiscremes stehen für unzählig mögliche Varianten

Mochi Eiscreme


Zutaten für 4 Portionen:

Für Mochi:

  • 200 Gr. Cashew Nüsse
  • 150 gr. Junges Kokosnussfleisch*
  • 50 ml Agaven Dicksaft **
  • 50 ml Kokosnussöl **
  • Prise Salz
  • 1 Vanilleschote
  • 60 Gr. Hafermehl
  • 80 Gr. Kokosnussmehl

Für die Basilikum / Grüntee Eiscreme:

  • 100 Gr. Cashew Nüsse
  • 100  Gr. ungesalzene Macadamia Nüsse
  • 100 Gr. Junges Kokosnussfleisch
  • 60 ml Agaven Dicksaft
  • ca. 300 ml Wasser
  • 1 Vanilleschote
  • 20 Blätter Basilikum
  • 3 Beutel milden Grünen Tee
  • Prise Salz
  • 100 Gr. Kokosnussöl

Für die Goji Beeren Eiscreme:

  • 100 Gr. Cashew Nüsse
  • 100  Gr. ungesalzene Macadamia Nüsse
  • 100 Gr. Junges Kokosnussfleisch
  • 60 ml Agaven Dicksaft
  • Saft einer halben kleinen Limette
  • ca. 200 ml Wasser
  • 1 Vanilleschote
  • 150-200 gr. Goji Beeren
  • Prise Salz
  • 100 Gr. Kokosnussöl

* Asia-Shop; ** Reformhaus

Vorbereitungen allgemein:

Die Vanilleschote für das Mochi auskratzen und das Mark beiseite stellen. Die Schoten für die Eiscremes ebenfalls auskratzen, Mark und ausgekratzte Schote jeweils in das Wasser geben, kurz aufkochen und stehen lassen.

Die Nüsse jeweils grob hacken und in lauwarmes Wasser für 2 Stunden einweichen

Die Goji Beeren für mind. 30 Minuten in warmes Wasser einweichen

Das Hafermehl gewinnt man aus Haferflocken die man mörsert oder im Mixer zu Mehl mahlt. Ebenso das Kokosmehl, hier ist die Ausgangsbasis Kokoschips/Stücke oderzur Not Kokosraspel. Beim Kokos aufpassen das, sofern man es im Mixer zu Mehl verarbeitet, es nicht klumpt.

Den grünen Tee aus den Beuteln befreien und mit dem Mörser feinst mörsern, duch ein feines Sieb sieben.

Das gewaschene Basilikum mit den Fingern grob zerrupfen (nicht schneiden)

Zubereitung Mochi

Die Nüsse absieben und mit dem Vanillemark und den restlichen Zutaten OHNE die beiden Mehle vermengen und im Mixer oder mit dem Zauberstab fein pürieren.

Nun die Mehle zu gleichen Teilen zugeben bis eine Kartoffelbrei ähnliche Konsistenz entstanden ist.

Die Masse auf einem mit Kokos/Hafermehl gemehlten Brett ca. 1 cm dünn ausrollen und obenauf mit dem Rest Mehl bestreuen. Sollte kein Mehl übrig sein dann kann man sich diesen Schritt sparen.

Ab in den Kühlschrank damit und mindestens 6 Stunden kühlen lassen.

Zubereitung Eiscremes

Die Zubereitung der Eiscremes ist simpel. Einfach alle Zutaten bis auf das Basilikum bei der Basilikum / Grüntee-Eiscreme und das Vanille-Wasser (ohne Schoten) zusammenmengen und mit dem Mixer oder dem Zauberstab fein pürieren. Nur so viel Wasser zugeben das die Masse etwas flüssiger als fertige Eiscreme ist. Bei der Basilikum/Grüntee-Eiscreme nun das Basilikum zugeben und nochmals durchmixen bis das Basilikum fein püriert und verteilt ist.

Die Eiscremes in der Eismaschine verarbeiten und in der Tiefkühltruhe für ca. 6 Stunden weiter gefrieren lassen. Nicht zu lange sonst wird das Eis zu hart.

Zur Zubereitung kann man die Eiscremes zwischen zwei Mochiplättchen geben oder man wickelt das Mochi um die Eiscreme und schneidet es in Tranchen.

Guten Appetit

Kleines Mädelsmenü

Hauptsache der Nachtisch paßt. Das war die Vorgabe für ein kleines Abendessen für die Mädels.

Als Vorspeiße einen wilden Salat mit karamelisierten Steckrüben, Pfifferlingen und einem Satéspieß mit Erdnußsoße. Die Satés habe ich mit Vantastic Foods Veggie Hähnchenfilet gemacht – sehr geil!

Die Steckrüben wurden in Olivenöl angebraten, mit etwas Wasser abgelöscht und für ein paar Minuten garen lassen. Dann etwas Rohrzucker dazu und karamelisieren lassen. Zum Ende hin etwas Fleur de sel und Pfeffer. Rüben können so verdammt lecker schmecken.

Als Dressing habe ich eine Mischung aus Kartoffel, Senf, Essig, Zwiebel, Ingwer, Öl angerührt und ebenfalls mit ordentlich Salz, einer guten Prise Zucker und Pfeffer gewürzt und über den trockenen Salat geträufelt.

Die Erdnußsoße ist ein klassisch thailändisches Rezept aus gerösteten Erdnüssen, Kokosmilch und Gewürzen. Ach ja, ich hab noch geröstete Pinien- und Kürbiskerne sowie gerösteten Fenchelsamen und Sesam über das genze gestreut – soll ja schmecken und gesund sein.

Und nichht zu vergessen einen Cappuchino vom Broccoli. Mit echter Sahne (ich schäm mich ja schon).

Als Hauptspeise Pizza (o. Kommentar)

Und das Dessert?

Total unvegane Dampfnudeln mit einem Zwetschgenkompott, Datteln und Vanillesoße.

Es gab keine Beschwerden!

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Süßes oder Saures?

Die Frage wird demnächst wieder an den Haustüren im Land gestellt. Ein Brauch den ich ziemlich lächerlich finde da er uns von der Industrie mal so aus den USA importiert wurde um die Umsätze der entsprechenden Sparten nach oben zu kurbeln. Kaum eins der Kinder kann irgendeinen Hintergrund zu Halloween erklären.

Aber was hat das eigentlich damit zu tun? Eigentlich nichts *g*

Süßes mit einem Schuß Saurem ist diese gegrillte Süßkartoffel eine mächtige Nachspeiße. Nicht unbedingt dazu gedacht von einer Person gegessen zu werden sollte man Tranchen der Süßkartoffel mit z.B. Eis oder anderen warmen Früchten servieren.

Aufschneiden und bei recht hoher Hitze auf dem Grill ein schönes Branding einbrennen. Dann die halbe Süßkartoffel umdrehen und bei eher schwacher Hitze 20 Minuten garen lassen.

Hier wurde eine Creme de Caramel mit etwas Limettensaft und Zimt verrührt und über die Süßkartoffel gegeben. Noch etwas Zimt um die Kartoffel gestreut und gut.

Aber wie bereits erwähnt, das ist too much für eine Person da der Geschmack der Süßkartoffel sehr intensiv ist, eignet er sich in Kombination wesentlich besser als pur gegessen.

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Mango-Papaya Burrito

Mango-Papaya Burrito mit Nüssen und „Kürbiseis“


Zutaten [4 Personen]

4 Weizentortillas
1 Mango
1 Papaya
Saft einer halben Limette
2 EL Pistazienkerne
2 EL Pinienkerne
8 EL Zucker
Honig
4 Kugeln Vanilleeis
8 TL Kürbiskernöl
Roter Pfeffer
Backpapier

Zum Anrichten

4 Teller, 2 EL gehackte Nüsse, Honig aus der Squeezeflasche, ebentuell Frucht oder Schokoladensoße

Zubereitung

Direkt oder indirekt

Vorbereitungen

30 Minuten vor dem Grillen

Den Zucker in einer beschichteten Pfanne karamelisieren lassen und mit je einem heißen Esslöffel ein kleines Zuckergitter auf das Backpapier „zeichnen“ und zur Seite stellen.Die Pistazienkerne mit einem großen Messer grob zerkleinern und leicht anrösten. Ebenso die Pinienkerne aber im Ganzen.

Die Mango und Papaya schälen und entkernen. Die ganze Mango sowie die halbe Papaya in kleine, gleichmässige Würfel schneiden und mit dem Limettensaft vermengen.

Die restliche Papaya in längliche, gleichmässige Streifen oder Formen schneiden.

In je einen ausgebreiteten Tortilla ein viertel der Fruchtwürfel sowie ein viertel der Nüsse länglich auffüllen. Mit je einen TL guten Honig überziehen. Nun die Tortillas auf beiden Seiten einklappen und eine nicht zu feste Rolle formen. Wenn die Tortilla zu steif sind vor dem Befüllen mit ein wenig warmem Wasser anfeuchten.

Nun da der Tortilla gerollt ist nennen wir ihn Burrito.

Grillen

Die Burritos bei mittlerer Hitze, zuerst mit der Nahtseite nach unten auf den gut gereinigten und leicht mit Rapsöl gefetteten Grillrost legen. Auf beiden Seiten in ca. 5-8 Minuten ein deutliches Branding grillen. Öfter einmal kontrollieren damit sie nicht verbrennen.

Anrichten

Auf jeden Teller in da rechte Drittel zwei Kugeln Vanilleeis geben und die restlichen Papayastreifen beziehungsweise Stücke zwischen und neben die Eiskugeln geben. Den Burrito längs daneben legen und mit Honig, am Besten aus einer Squeeze-Flasche, eine Spur im Zickzack zeichnen. Über das Vanilleeis je einen TL Kürbiskernöl geben und je ein Zuckergitter darauflegen. Das Eis mit wenig rotem Pfeffer aus der Mühle oder gemörsert bestreuen und die gehackten Nüsse über den gesamten Teller verteilen. Wer mag kann hier mit verschiedenen Soßen (Frucht oder Schokolade) weitere Akzente setzen.