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Pilz Sauerkraut Suppe

Ein wenig experimentiert und am Ende – voilá, eine wirklich leckere und schmackhafte Herbst/Wintersuppe.

Bei der nächsten füge ich dann ein Bild ein :-)

Zutaten:

  • 150gr. frisches Sauerkraut (Filderkraut bevorzugt :-)
  • Eine handvoll getrockneter Mischpilze (in meinem Fall Trompetenpfifferlinge, Herbsttrompeten, Maronen, Steinpilze)
  • zwei Kartoffeln
  • Eine Möhre
  • 3 Zehen Knoblauch
  • kleine Sellerieknolle
  • Etwas Selleriegrün
  • Leichte Gemüsebrühe
  • 2 Lorbeerblätter
  • 100 ml Bier
  • Salz, Pfeffer
  • 3 entkernte, grob geschnittene Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • Fett
  • 1/4 Bund Petersilie

Zubereitung:

Die Pilze für > 3 Stunden in ca. 500 ml Wasser einlegen. Die fein geschnittene Zwiebel n Fett glasig dünsten und das Sauerkraut sowie die fein gewürfelte Sellerie zugeben. Kurz mitdünsten und dann mit dem abgesiebten Saft der Pilze ablöschen. Lorbeerblätter zugeben. Ca 30 Minuten leicht köcheln lassen.
Nach ca. 20 Minuten die Pilze in etwas Fett anschwitzen und den zerdrückten Knoblauch zugeben. Mit etwas Gemüsebrühe und dem Bier ablöschen und die klein geschnittene Kartoffel sowie die klein geschnittene Karotte zugeben.
Nach 10 Minuten die Inhalte beider Töpfe zusammenschütten und würzen. Die Tomatenstücke zugeben, nach 5 Minuten die klein geschnittene Petersilie dazu und servieren.

Wer mag kann natürlich noch einen Esslöffel Saure Sahne und ein Roggenbrot dazu essen.

Guten Appetit!

Waldlust

Ab in die Pilze! Das Wetter paßt und die Lust auf Pfifferlinge ist sowieso da.

Zutaten:

  • 300 gr. Pfifferlinge
  • 1 Vantastic Food Vegi Entenfilet
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauch
  • 3 EL frische Petersilie
  • 2 TL frischer Rosmarin
  • 3 TL Organic Gravy Soßenpulver
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 EL Zuckerrohrmelasse
  • 2 EL Bio-Alsan
  • 1 kl. Tasse Hafersahne
  • 4 Wacholderbeeren
  • 1 Loorbeerblatt
  • Pfeffer
  • Salz
  • Rapsöl

Zubereitung:

Das Vegi Filet in feine Scheiben schneiden und mit dem zerdrückten Knoblauch, Pfeffer und Salz vermengen und zur Seite stellen.

Das organic Gravy Pulver in 2 Tassen kaltes Wasser einrühren und aufkochen. Wacholderbeeren andrücken und dazu, Das Lorbeerblatt ebenfalls. Tomatenmark und die Zuckerrphrmelasse einrühren und die Hälfte der Petersilie sowie den Rosmarin dazugeben. 1/3 der Pfifferlinge (die kleinsten) in die Soße geben. So leicht köcheln lassen.

Von den restlichen Pfifferlinge die großen kleinschneiden und die Kleineren am Stück lassen und in die heiße Pfanne mit etwas Rapsöl geben. Pfifferlinge „quietschen“ in der Pfanne wenn die Temperatur richtig ist (hoch). Bei ständigem Wenden ca 5 Minuten braten lassen. Nun in einer anderen Pfanne das Vegi-Filet ebenfalls mit etwas Rapsöl scharf anbraten. Die kleingeschnittene Zwiebel zu den Pfifferlingen geben und bis sie glasig sind unter Rühren braten. Beide Pfannen zusammenmischen und die Soße ebenfalls dazugeben. 2 EL Bio-Alsan sowie die Hafersahne dazugeben und mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Mit ein paar Kartoffeln aus dem Feuer oder klassisch mit nem Kartoffelknödel servieren – voilá.

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Vegi Selfmade-Chili

Sojagranulat welch Wundermittel zur Herstellung leckerer Speisen. Auf Empfehlung von Vantstic Foods habe ich selbiges zur Herstellung eines Chilis verwendet. Ich hab mich mal an die Variante „Deutsches Hausfrauenchili“ gehalten wie man es landläufig auf Parties etc. bekommt. Mit Mais, Paprika, Tomatenmark, Bohnen.

Irgendwie konnte ich dann aber nicht widerstehen das Chili doch ein wenig in die ursprüngliche Form eines „Chili con Carne“ zu bringen. Dort sind nämlich neben dem Hack zu gleichem Teil grob geschnittene Stücke verarbeitet. Wo der Mexikaner Schweine- und Rindfleisch in sein Chili mischt muß ich mir natürlich was einfallen lassen und, als hätte ich es geahnt hatte ich die Rinderfiletstücke, ebenfalls von Vantastic Foods gekauft.

Bevor ich aber irgendwelche Spielereien mache, erstmal das Rezept.

Zutaten:

  • 80 Gr. SojaGranulat
  • 10 Vegi Rinderfiletstücke
  • 1/2 Liter Gemüsebrühe
  • 1/6 Liter Organic Gravy Soße
  • 1 Dose Kidneybohnen
  • 3 EL Mais
  • 3 EL kleingeschnittene Paprika
  • 1 EL Jalapenomash
  • 3 EL Tomatenmark
  • 1 Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 TL Koriandersamen geröstet + gemahlen
  • 1 Msp. Currypulver
  • 1 EL Zuckerrohrmelasse
  • 2 TL Balsamico
  • 1 Habanero Chili ohne Kerne und Plazenta
  • Salz
  • Reichlich Pfeffer

Die Zubereitung dürfte ziemlich bekannt sein bis vielleicht auf den Umgang mit dem Sojagranulat. Das würde mit der heißen Gemüßebrühe und der Organic Gravy Soße übergossen und 15 Minuten ziehen lassen. Danach ausdrücken und wie normales Hack verwenden. Also klein geschnittene Zwiebeln andünsten, Soja dazu und mit ein wenig Tomatenmark gut Farbe dranbraten. Die restlichen Zutaten dazu und mit Wasser auf gewünschte Konsitenz bringen. Abschmecken und 20 Minuten leicht köcheln lassen.

Kurz bevor das Chili fertig ist die Rinderfiletstücke mit etwas Fett gut anbraten. Ich hab sie ziemlich plattgedrückt damit möglichst viele Röststoffe bzw. Fläche für selbige entsteht. Wenn man sich die Stücke anschaut dann gibt es kaum Unterschied zu einem Stück Rindfleisch. Ich musste natürlich gleich zwei Stücke solo versuchen. Mit etwas Pfeffer aus der Mühle und Fleur de Sel – absolut perfekt – Die Rinderfiletstücke haben ein sehr gut verdient! Wirklich enorm gut gelungen – da bleiben sogar Fasern in den Zähnen hängen *lach*

Die Stücke unters Chili mengen und servieren. Wer mag nimmt etwas Koriandergrün dazu.

Beim nächsten Mal ohne Mais und Paprika und dafür noch n bisserl mehr Chilli aber ich wollte ja ein Partychili kochen was mir mit den Produkten, wie ich meine, sehr gut gelungen ist. Das Sojagranulat ist klasse, ich frage mich nur immer warum kann man das von Haus aus nicht schon n Tick würzen? Etwas Pfeffer und eine kleinwenig Salz mit einarbeiten dann wäre das für solche Gericht absolut perfekt. So bekommt das Sojagranulat aber noch immer ein gute 2.

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Peppers „Light“ Gulasch

Zutaten [10 Personen als Snack]:

2,5 Kg Hohe Rippe
1,5 Kg Metzgerzwiebeln
300 gr. Schweineschmalz
1/2 Liter Rotwein
Salz
Pfeffer
50 gr. sehr gutes Paprikapulver (z.B. Wagner Brasil edelsüß)
2 TL Kümmel
1 TL Korianderpulver
1 EL Zuckerrohrmelasse

Sinnvolles Zubehör:

Schaumlöffel, großer 8-10 Liter Topf

Zubereitung:

2 Stunden vor dem Kochen

Das Fleisch grob von Fett und Haut befreien. Das „Kernfett“ feinst zusammenschneiden, das Fleisch in Würfel von etwa 2 cm schneiden und auf Zimmertemperatur bringen (1

Vor dem Kochen

Die Zwiebeln in nicht zu grobe Würfel schneiden und im gesamten Schweineschmalz für ca. 15-20 Minuten andünsten. Die Zwiebeln sollten keine Farbe bekommen.

Topf beiseite stellen und die Zwiebeln mit der Schaumkelle aus dem Fett nehemn so das das Fett abtropft un im Topf bleibt.

Das Fett wieder erhitzen und das Fleisch samt dem kleingeschnittenen Fett scharf anbraten. Hier lieber in Etappen das Fleisch zugeben damit es brät und nicht beginnt zu kochen.

Wenn das Fleisch ringsum eine schöne Farbe bekommen hat (Röststoffe sind wichtig) die Zwiebeln wieder hinzugeben und den Wein übergießen. Den Kümmel, den Koriander sowie die Hälfte des Paprikapulvers zugeben und zugedeckt ca. 1 Stunde leicht köcheln lassen.

Nun mit Wasser so auffüllen das das Fleisch gerade überdeckt ist und weitere 60 Minuten leicht köcheln lassen bis die Zwiebeln sich beginnen aufzulösen und für eine gute Bindung sorgen. Nun den Rest des Paprikas zugebn und für 10 Minuten offen kochen lassen. Mit Salz und ordentlich Pfeffer in Etappen würzen, also Salz zugeben gut umrühren, abschmecken und wieder Salz hinzu. Das Gulasch braucht gar nicht so viel Salz…

Zum Ende sollte die Konsistenz knapp flüssiger als eine Soße sein.

Am liebsten esse ich es mit Kartoffelbrei oder einfach mit einem guten Bauernbrot.

Wildschwein aus dem Dutch Oven

Wildschweinkeule auf dem Grill und im DO zubereitet

Zutaten für 4 Personen

1 Kg Wildschweinkeule in Stücken
1 große Zwiebel in Streifen
3 türkische Paprika (die langen dünnen) in Streifen
2 Wilde Karotten
8 kleine Kartoffeln
8 dünne Scheiben Ingwer
3 zerdrückte Knoblauchzehen
6 geschälte und entkernte Tomaten
1/2 Liter Bier
Salz
Pfeffer
Chayennepfeffer
4 EL Butterschmalz

15 Kohlen (Brekkies) unter dem DO und ein wenig Buche für den rauchigen Geschmack

Zubereitung

Die Stücke vom Wildschwein auf dem Grill angrillen bis sie ein schönes Branding haben. In der Zwischenzeit im DO 4 EL Butterschmalz zerlassen
und das gesamte Gemüse bis auf die Tomaten und den Knoblauch zugeben und dünsten lassen. Es soll nicht braun werden.
Die Fleischstücke vom Grill dazu und mit dem Bier ablöschen. Ca. 15 Minuten bei leicht geöffnetem Deckel (einfach leicht schräg) und geschlossener Kugel) köcheln lassen. So
kann der Geschmack von lodernden Buchenholz an das Essen dran.
Die Tomaten und den Knoblauch dazu und das ganze ca. 10 Minuten ziehen lassen – abschmecken und fertig!

Das ist recht untypisch für ein Wildschweingericht da es frischer und irgendwie „knackiger“ schmeckt als die gewohnten Pilz/Sahnevarianten.

Ossobuco (vom Grill)

Gemäß dem Grundsatz das man wirklich alles auf offenem Feuer zubereiten kann, hier ein Ossobuco nach eigenem Rezept:

Zutaten [4 Personen]:

4 Beinscheiben vom Kalb min. 3 cm stark
2 Dosen gestückelte Tomaten oder frisch
4 mittelgroße Kartoffeln in kleinen Stücken
2 Zwiebeln grob geschnitten
1 Zucchini in kleinen Stücken
1 Möhre in kleinen Scheiben
4 Zehen Knoblauch
1 kleine Dose Tomatenmark
3 Zweige Rosmarin
2 Lorbeerblätter
1 EL getr. Thymian
200 ml Kalbsfond
200 ml Rotwein
150 gr. grüne Bohnen
100 gr. Speck
Butterschmalz
Salz
Pfeffer
Chilipulver
Olivenöl

Sinnvolles Zubehör:

1 Stahlpfanne, 1 Bräter, 47er Kugel, 1 AZK Grillies, Buchenspäne

Zubereitung:

Die leicht gepfefferten Beinscheiben auf dem sehr heißen Rost auf beiden Seiten je ca. 8 Minuten angrillen und beiseite stellen.

Die Pfanne mit dem Butterschmalz und dem klein geschnittenen Speck erhitzen und dem Speck eine schöne Farbe geben. Nun die Zwiebel und die Lorbeerblätter zufügen und für ca. 10 Minuten dünsten lassen.

Das zusätzliche Gemüse sowie Kräuter bis auf die Bohnen zugeben und für gut 20 Minuten köcheln lassen, dann beiseite stellen.

Nun den Bräter mit etwas Olivenöl auf Temperatur bringen und den klein geschnittenen Knoblauch darin andünsten. Die Beinscheiben zugeben, ca. 5 Minuten braten und mit dem Wein ablöschen. Wenn die Flüssigkeit zur Hälfte reduziert ist das Gemüse sowie die Bohne zugeben und mit Dem Kalbsfond aufschütten.

Zugedeckt für mindestens 60 Minuten bei ca. 180 Grad bruzzeln lassen. Währen der gesamten Zeit immer wieder Buchenholsstücke in die Kohle geben.

Rustikal servieren und genießen. Als Getränk ein kühles Bier oder ein durchaus kräftiger Rotwein.

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