Archiv der Kategorie: Grill

Just-Natural auf dem Grill

Hi!

Ich konnte am Wochenende neue Produkte von Just-Natural.de testen. Vegane Alternativen und ich finde das Hack sehr gelungen. Auch wenn es pur nicht viel verspricht, ist es verarbeitet wirklich lecker.

Die Füllung ist mit Hack, etwas Reis, Kartoffel, Paprika (milde Chili), Zwiebel, Knoblauch und Kräuter. Jaja ich hab etwas Parmesan dran – sehr unvegan aber den kann man auch weglassen.

Vegetarische Shrimps

Schon witzig was die vegetarische und vegane Bewegung alles so kopiert. Mutet ja fast schon chinesisch an.

Vegetarische Shrimps als TK Produkt sind da schon irgendwie komplett abgehoben aber gut zubereitet schmeckt das wirklich lecker auch wenn man, wie ich, Shrimps zu früheren Zeiten bereits sehr kritisch betrachtet hat.

Shrimps oder auch Garnelen werden unter Einsatz großer Mengen an Medikamenten und weiterer Chemie produziert. Wer einmal die Produktionsseen in Thailand gesehen hat und die dadurch verursachte massive Umweltverschmutzung, der kann einfach keinen Appetit mehr darauf haben. Auf der anderen Seite die Wildfänge die zumeist mit Grundnetzen gefangen werden und somit alles Leben am Boden der Meere zerstören.

Somit sind die Fake-Shrimps ein weiterer echter Beitrag für unseren schönen Planeten und gegen den Raubbau.

Halbiert und in Bambusklammern geklemmt pinsel ich etwas Öl mit Knoblauch und Salz darüber und grille sie über weiß glühender Kohle mit etwas Buchenholz für ein leichtes Raucharoma.

 

Auf dem Teller noch etwas Öl mit kleingeschnittenem Basilikum oder Koriander darüber, Salz und Pfefer und lecker!

Die TK Shrimps sind den nicht TK Shrimps definitiv vorzuziehen, da sie eine wesentlich bessere Konsistenz aufweisen. Den Herstellerhinweis, die Shrimps vorher zu kochen, finde ich kontraproduktiv. Dadurch werden sie zu weich. Aber alles Geschmackssache. Lohnt sich auf jeden Fall auch für zum Beispiel Makis .

Ich kauf die Shrimps bei Just-Natural.de

Guten Appetit!

Pfeffersteak vegan

Hi!

Heute mal ein veganes Pfeffersteak zubereitet. Ich hatte schon einmal das Vergnügen und dachte eigentliches schmeckt mir nicht. Aber wieder einmal ist die Zubereitung entscheidend. In einer geriffelten Pfanne scharf anbraten und vielleicht sogar ein schönes Branding erzeugen. Dann bekommt das Teil eine gewisse „Knackigkeit“ die sehr fein ist und die leichte Zimtnote rückt in den Hintergrund. Zu Weihnachten sicher eine tolle Sache die auch die allermeisten Fleischliebhaber überzeugen dürfte.

Hier mit tomatisierten, gegrillten Süßkartoffeln, einem angebratenen Zucchini-Kartoffelmouse mit Lauchzwiebeln und Gemüse.

 

Die Süßkartoffeln in dicken Scheiben für 5 Minuten in Salzwasser kochen, dann mit ein wenig Tomatenmark bestreichen und in der Grillpfanne braten. Öfter wenden bis sie rundum goldbraun sind. Das Püré ist ein Kartoffel-Petersilienwurzelpüré, das als Rolle mit Semmelbrösel in heißem Öl angebraten wird. Die Lauchzwiebeln im selben Öl danach. Gemüse, hier Zucchini, einfach kurz anbraten und mit etwas Salz würzen. Das Pfeffersteak wurde mit Pfeffer, Salz und einer Prise Chili gewürzt.

 

Guten Appetit!

Und wieder im Lande

Nach einem ziemlich verregneten und kalten Bretagneurlaub sind wir einigermaßen froh wieder zu Hause angekommen zu sein. Wenn man schon das meiste in einer Region kennt, dann ist schlechtes Wetter echt übel. Da bleibt einem ja nichts ausser zu lesen, zu essen und zu trinken. Alles drei haben wir ausgiebig gemacht, was sich nicht gerade positiv auf mein Gewicht ausgewirkt hat. Aber hey, Urlaub in Frankreich kann nicht ohne Auswirkungen auf die Figur  zu Ende gehen, dann wäre was falsch gelaufen.

Ein wenig Brot, gutes Weißbrot mit etwas Öl, Bärlauchpesto und Kürbiskernmus bringt einen nach der langen Fahrt wieder auf Trab.

Wir haben dieses Jahr sehr viel leckeres Gemüse auf dem Speiseplan gehabt. Während die Panikmacher in Deutschland mit EHEC fette Kasse machten, haben wir uns Tomaten, Gurken und anderes Gemüse roh oder zubereitet schmecken lassen.

Etwas wirklich leckeres war eine Kreation aus jungen violetten Artischocken. Dazu den Artischocken 1/3 von oben abschneiden, die Blattspitzen rundum kappen und den Stiel am Bodenrand abschneiden. Nun in der Mitte halbieren und alle Schnittstellen gleich mit Zitronensaft einreiben.

Das Stroh mit einem Teelöffel herausstechen und auch hier gleich etwas Zitrone aufträufeln. Nun in einer feuerfesten Form auf die Blattseite legen und mit ordentlich Wein angießen. Dazu gut Olivenöl, Salz, Pfeffer und blaue Zwiebeln obenauf. Zum Schluß mit Rosmarin abdecken und so in den heißen Grill oder Backofen. Nach 20 Minuten etwas Wein nachgießen sofern dieser verdampft ist und nach weiteren 20 Minuten sollte die Flüssigkeit verdampft sein und die Artischocken braten im Olivenöl. Alle umdrehen und nochmals etwas Wein angießen und für weitere 20 Minuten im Grill / Backofen lassen. Sie sollten auf der Schnittseite leicht anbraten und fertig.

Mit etwas Vinaigrette oder einer Knoblauchmayonaise ein Gedicht!

Apropos Mayonaise. Wir hatten den Wagen mit allerlei veganem Futter beladen sowie mit Eiern von den uns bekannten Hühnern. Die Eier haben wir aufgebraucht, das vegane Futter blieb weitestgehend unangetastet dank den frischen Gemüsen, den wunderbaren Artischocken usw.

Naja, wir haben auch Käse gegessen und den ultimativen Test durchgeführt. Mir hat es die letzten fast 2 Jahre keine Ruhe gelassen und ich wollte unbedingt wissen wie das mit dem Fleisch so ist, schmeckt es wirklich, ekelt es mich oder wird etwas vollkommen unerwartetes geschehen, wenn ich ein Stück Fleisch esse.

Mit diesen Gedanken habe ich ein Stück eines Limousinrindes gekauft welches sein Leben im Freien, in Mutter/Kalb-Haltung verbringen durfte. Das war mir schon wichtig obgleich am Ende der Tod und Tonnen an Gülle übrig bleiben.

Ein Stück Entrecote erster Klasse. Perfekt abgehangen und auf dem Grill medium zubereitet. Ein Fleischfresser würde perfekt dazu sagen.

Der erste Biss war ungewohnt und gleichzeitig überraschend. ich kann nicht sagen das es nicht geschmeckt hat aber schon beim zweiten Bissen hat sich, neben dem Geschmack von Fleur de Sel, Pfeffer und Röstaromen, ein schaler Trangeschmack breit gemacht der, nach weiteren Bissen, nur noch Langeweile verbreitete.

Das kann nur die Gewohnheit gewesen sein, daß ich früher dachte „dies ist der ultimative Genuss“. Das ist er definitiv nicht und ich kann nur allen „Fleischliebhabern“ raten ihren Horizont zu öffnen und von ihrem schmalen Brett runter zu springen.

Allerdings hat mir dieser Versuch ein doch schlechtes Gewissen bereitet und es hat 2, 3 Tage gedauert bis ich die Erfahrung verdaut hatte. Ach übrigens, die Verdauung hat auf dieses Stück mit früher öfters bekannten, üblen Gerüchen reagiert, die ich seit nun fast 2 Jahren nicht vermisst habe.

Der zweite Versuch war Fisch. Es ist mir früher schon immer schwerer gefallen auf Fisch als auf Fleisch zu verzichten und so kam auch ein Stück Seeteufel auf den Grill.

Im Lauch gegrillt und mit einer hellen, altbewährten Soße (Noily Prat, Gräten, Gemüse usw.). Dazu Kartoffeln, ebenfalls vom Grill, sowie eine Aubergine.

Und was soll ich sagen, im Vergleich zum Entrecote hat der Fisch wirklich lecker geschmeckt. Obgleich die Soße den eigentlichen Fisch übertraf. Aber ohne Fisch keine solche Soße.

Dazu haben wir noch ein paar gegrillte Jakobsmuscheln versucht (kein Bild). Eine langweilige Geschichte die eigentlich ausser ihrer Exklusivität, da teuer, nichts zu bieten hat. Naja, so ist es eben vielfach, man denkt es müsste schmecken weil selten, teuer und ein paar geschmacklose „Gourmets“ leben vor wie langweilig man sein kulinarisches Leben gestalten kann. Auch den High-Class Champagner den wir dazu getrunken hatten hätte ich gerne durch einen einfachen Cremant von der Loire ersetzt.

Wahrscheinlich werden mich nun einige steinigen aber ich musste das versuchen um nun mit mir vollkommen im Klaren zu sein wie mein Weg ist und sein wird.

Eine ganz leckere Geschichte habe ich auf die Schnelle zubereitet indem ich, Olivenöl mit angedünstetem Knoblauch auf einem Brot verstichen habe, darauf ein wenig Reblochon verteilt habe und obenauf dicke gegrillte Gemüsescheiben (Zucchini, Aubergine, Tomate) gegeben habe. In den Backofen bis der Reblochon verlaufen ist. Geht garantiert auch mit No Muh Melty.

Einige Blätter Basilikum dazu und etwas roten Chicoré-Salat. Die rote Sorte ist kaum bitter und schmeckt eher süss und sehr lecker. Mal sehen ob ich den hier auch finde.

Noch etwas Öl, Salz und Pfeffer darüber und die zweite Brothälfte, eine Art französisches Fladenbrot von der schönen Bäckerin in Plouha, obendrauf.

Voilá, meine Frau war begeistert (vom Essen), ich auch (vom Essen und der schönen Bäckerin aus Plouha). So einfach, preiswert und definitiv ein megaleckeres Mahl.

Die Tarte!

Wenn man in Frankreich ist, ist eine, zwei oder mehrere Tartes Pflicht. Das klassische Teigrezept und eine Füllung aus Lauch, Spargel und diversen anderen Gemüsen. Tomatenscheiben obenauf und ab in den Backofen. Die Details kenne ich nicht mehr. Dazu einen Spargelsalat der, an einem der 3 schöneren Tage, so richtig gut passte.

Blanchierter Spargel, Tomate, Zwiebel, Avocado, Balsamico, Olivenöl und Parmesan.

Die gefüllten Champignons wurden mit einer selbstgemachten Auberginencreme (siehe Blog) gefüllt.

 

Fin en Ragout Fin

Ein Versuch der spontan entstand war meine vegetarische Ragout Fin Variante. Anstatt Fleisch kam hier kleingeschnittenes, angebratenes Seitan zum Einsatz. War ebenfalls sehr lecker auch wenn ich mich nicht mehr wirklich an das Rezept erinnere. Ich werde das bei Gelegenheit hier nachkochen und berichten. Es waren auf jeden Fall viele Champignons verarbeitet.

 

 

 

 

 

Die noch dampfende Artischocke gabs dazu mit einer Vinaigrette und obenauf einen Klecks Kräutercreme. Schöne Kombination, obgleich jedes für sich bereits mehr als satt machte.

Als Dessert gab es wieder etwas leckeres von der schönen Bäckerin aus Plouha:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nicht gesund, nicht vegan aber traumhaft lecker.

Ansonsten haben wir die Spaziergänge am Atlantik genossen und die Seele baumeln lassen. Ein paar Eindrücke der Landschaften, der Strände, der Stadt Morlaix….

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Grillideen 2

Und wie wärs mal mit einer Pizza vom Grill? Was Du dazu brauchst ist ein Schamottstein und ein Grill mit Deckel. ein Kugelgrill mit einem Durchmesser von über 50 cm ist ideal. Den Schamottstein bekommst Du beim Ofenbauer oder im Internet. Gib nicht mehr als 10,- dafür aus!

Alternativ gibt es diverse Steinvarianten für auf den Grill die teilweise sündhaft teuer sind, aber letztendlich auch nur heiß werden. Vorteil ist hier aber, man kann auch etwas direkt auf dem Stein bruzzeln. Gemüse zum Beispiel; das geht auf einem Schamottstein nicht.

Den Grill mit Holzkohlebriketts aufheizen und sobald die Kohlen nicht mehr qualmen den Stein auf den Grillrost legen, Deckel drauf und die Belüftungen alle aufmachen (größter Kuftdurchsatz = größte Hitze). Dann dem Stein mindestens eine Stunde Zeit lassen um aufzuheizen.

Die Pizze auf einem Backpapier vorbereiten und mit oder ohne Backpapier auf den Stein legen. Die Dauer ist von der Temperatur abhängig aber mit 20 Minuten muss man schon rechnen. Nicht zu oft den Deckel heben um die Temperatur nicht immer wieder zu reduzieren.

Belegen kann man die Pizza mit allem was Spaß macht. Mit gegrilltem Gemüse oder vorgekochtem und abgekühltem Spinat und Spargel ist es ein echter Genuß!

Dazu ein Glas Rotwein, italienische Musik und Sonne – herrlich!

Grillideen

Egal wo man sich bewegt, überall qualmen die Grills. Nur leider liegt meist übles Schweinefleisch auf dem Grill weil die Phantasie und die Idee fehlt.

In den komenden Tagen hier ein paar Ideen die Dir als Anregung dienen sollen, mal was anderes auf den Grill zu bringen.

Ja man kann auch eine Pfanne auf den Grill stellen. Frühe Kartoffeln in Rapsöl lecker knusprig anbraten. Das ganze über einem gemischten Kohle/Buchenholzfeuer bringt das typische „Holzofen“-Aroma an die Kartoffel.

Wer es ganz knusprig mag, legt die Karoffeln am Ende nochmal direkt auf den Grill. Lecker.

Der Spieß ist mit Mock Duck gespießt.

Mock Duck ist ein Produkt aus Weizen- und Sojaeiweiß das, gut gewürzt, hervorragend vom Grill schmeckt. Man muss nur mit der Hitze etwas aufpassen. Als Gewürze eignen sich die klassischen Rubs und Grillgewürze ohne Glutamat.

Mock Duck deftig mit Kartoffeln, einem Salat von grünem Spargel und Paprika (nur mit Limettensaft und Salz angemacht). Soja-Mayonaise und BBQ-Soße. Die etwas feinere Alternative wäre ein Zitronenreis (mit Zitronenschale versetzt und leicht angebratene Frühlingszwiebeln untergemengt) und gegrillte Gemüse (Aubergine, Zucchini, Karotte). Einen Radicchiosalat mit Kresse dazu – voilá.

Guten Appetit!

Mexiko vegan

Wer schon mal mit dem Bus quer durch Mexiko gereist ist, kennt die belegten Brötchen, meist mit Fleisch und Zwiebeln plus Kräuter und Limettengeschmack, die man bei den Stops meist von Mexikanerinnen angeboten bekommt. Ich fand das immer äusserst lecker und es geht auch vegan!

Als Basis dient das Seitan Hack hier: Seitan Hack. Alternativ anderes SeitanFake

Und ein leckeres Süßkartoffelbrot von der Holzkohle hier: Süsskartoffelbrot

Zutaten:

  • Handvoll Seitan Hack
  • 1 Kleine Zwiebel
  • Etwas Koriander
  • Etwas glatte Petersilie
  • Limettensaft
  • Habanerosoße (am besten Mary Sharps)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Korianderpulver
  • Olivenöl

Zubereitung:

Die Zwiebel in Würfel schneiden (nicht zu fein) udn in etwas Olivenöl andünsten. Das Hack dazu und die restlichen Zutaten zugeben. Umrühren und 2 Minuten dünsten lassen – fertig. Vom Feuer nehmen und abkühlen lassen. Mit Limettensaft, Salz und Habanerosoße abschmecken. Zum Schluß nochmal einen guten Schuß Olivenöl dazu geben.  Kalt oder lauwarm aufs Brot mit ein wenig Alsan-Kräutermischung – lecker.

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Draussen kochen!

Die Temperaturen machen es jetzt wieder zum Vergnügen. Draussen zu Kochen oder zu Grillen, ein Glas Wein in der Hand, ein wenig Musik auf der Terasse und genießen. Das geht auch superlecker vegan.

Eine Gemüsepfanne auf dem offenen Feuer schmeckt einfach anders. Mit etwas Buchenholz bekommt das Gemüse ein „rustikales“ Aroma das einfach nur geil schmeckt.

Dazu ein Kartoffelbrot aus Pizzateig und gekochten, weichkochenden Kartoffeln mit Bärlauchöl.

Lecker!

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Little V BBQ

Hühnerschlegel mit Zuckerrohrknochen – wie genial. Die Produkte von Vantastic Foods begeistern mich ja schon seit dem ersten Kontakt, aber das setzt dem Ganzen das i-Tüpfelchen auf.

Der BBQer würde nun Lollipops sagen. Keine AHnung warum ich die jetzt erst versuche. Dazu ein Vantastic Pfeffersteak ein Maiskuchen, gegrillte Zucchini und eine schnelle aber leckere, selbstgemachte BBQ-Soße.

Die „Keulen“ wurden vorher mit Johnnys „I love Chicken“ gerubt. Endlich hat der Spruch „I love Chicken“ eine sinnvolle Aussage.

Die BBQ-Soße ist aus Zwiebeln, Tomatenmark, Apfelsaft, Limettensaft, Zuckerrohrmelasse, Sojasoße, Pfeffer, Salz, Korianderpulver, Thymian, Kurkuma, Balsamico, Honig, Kakao, Roh-Rohrzucker – lecker

Beides, Lollies sowie Pfeffersteak waren lecker obgleich die Lollies definitiv die Nase vorne hatten. Die Lollies bekommen eine 1 – eine glatte Eins! Das Pfeffersteak eine 2,5, es könnte n Tick weicher sein und etwas dicker damit man ein ordentliches Branding auf dem Grill hinbekommt.

Weiter so Vantastic!

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Süßes oder Saures?

Die Frage wird demnächst wieder an den Haustüren im Land gestellt. Ein Brauch den ich ziemlich lächerlich finde da er uns von der Industrie mal so aus den USA importiert wurde um die Umsätze der entsprechenden Sparten nach oben zu kurbeln. Kaum eins der Kinder kann irgendeinen Hintergrund zu Halloween erklären.

Aber was hat das eigentlich damit zu tun? Eigentlich nichts *g*

Süßes mit einem Schuß Saurem ist diese gegrillte Süßkartoffel eine mächtige Nachspeiße. Nicht unbedingt dazu gedacht von einer Person gegessen zu werden sollte man Tranchen der Süßkartoffel mit z.B. Eis oder anderen warmen Früchten servieren.

Aufschneiden und bei recht hoher Hitze auf dem Grill ein schönes Branding einbrennen. Dann die halbe Süßkartoffel umdrehen und bei eher schwacher Hitze 20 Minuten garen lassen.

Hier wurde eine Creme de Caramel mit etwas Limettensaft und Zimt verrührt und über die Süßkartoffel gegeben. Noch etwas Zimt um die Kartoffel gestreut und gut.

Aber wie bereits erwähnt, das ist too much für eine Person da der Geschmack der Süßkartoffel sehr intensiv ist, eignet er sich in Kombination wesentlich besser als pur gegessen.

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Sushi Menü

Jaja, Sushi heißt für den Durchschnittsdeutschen Fisch, Fisch, Fisch. Der Japaner würde sich den Bauch vor Lachen halten. Hier ein paar Sushiarten die ihr sicher noch nicht versucht habt.

Bärlauch-Aubergine Sushi

Sushi-Reis ganz klassisch zubereiten und abkühlen lassen. Bärlauchpesto dazugeben – ich habe immer Bärlauch in Olivenöl vermengt und in Gläser abgefüllt . Geröstete Pinienkerne zugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Auberginenscheiben seh dünn schneiden und auf dem sehr heißem Grillrost kurz ein Branding (eingebranntes Muster) auf beiden Seiten eingrillen.

Die Reismasse in die Aubergine füllem und rollen.

Mit einem Schnittlauch der zuvor in heißem Wasser (hier Rotwein) kurz (5 Sekunden) blanchiert wurde zusammenbinden und aufstellen.  Es ist nicht einfach aber lohnt sich in Geschmack und Optik. Das Ganze ist kalt oder maximal lauwarm. Wer das nicht mag der soll es einfach kurz in die Mikrowelle oder nochmals in den Backofen geben.

Als Vorspeise ist eine Kürbissuppe passend und diese Variante ist pragmatisch entstanden und wirklich lecker. Die Menge an Habanero ist frei aber man kann schon ordentlich Chili zugeben da das Kürbiskernöl neutralisierend wirkt.

Hot Paprika-Habanero Suppe

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1/3 Hokaido Kürbis
  • 1/2 Zwiebel
  • 2 EL Sesamöl
  • 1/2 roter, reifer Spitzpaprika
  • 1 cm Ingwer
  • 150 ml Kokosmilch
  • 1 Stange Zitronengras
  • Wasser
  • 2 TL Hefeextrakt
  • 2 TL Sojasahne
  • 4 TL Kürbiskernöl
  • Salz
  • Habaneromash oder frische Habanero
  • Frischer Koriander

Zubereitung:

Den Kürbis kleinschneiden (mit Schale) und mit der kleingeschnittenen Zwiebel, Paprika und Ingwer in etwas Sesamöl andünsten. Die Kokosmilch zugeben und die gleiche Menge Wasser. Das Zitronengras zugeben und für gut 15 Minuten köcheln lassen.  Den Hefeextraktzugeben und zuätzlich mit Salz und Pfeffer abschmecken. Habaero nach Geschmack zugeben und weitere 5 Minuten köcheln lassen.

Das Zitronengras entfernen und die Suppe pürieren. In Glässer füllen und in die Mitte die Sojasahne geben. Das Kürbiskernöl um die Sojasahne geben und mit einem runden Holzstift verzieren. Koriander als Deko und fertig.

Ital Champignon Sushi

Eine Eigenkreation die irgendwo in Italien entsrpungen sein könnte. Schnell zubereitet und ein gaaanz anderes Sushi. Man könnte es auch sehr gut auf einem Sugo servieren aber mit Sojasoße und in Mirim und Sesam eingelegte Norialgen ist es etwas besonderes.

Zutaten:

  • 4 Champignonhüte
  • 4 Champignon kleingeschnitten
  • 1/2 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 TL Tomatenmark
  • 1 EL Rosmarin
  • 4 EL Sherry
  • Salz
  • Pfeffer
  • Sushi Reis

Zubereitung:

Dei Zwiebeln in etwas Öl andünsten un ddie Champigons zugeben. Den Rosmarin kleinschneiden und mit dem gepressten Knoblauch mit in die Pfanne geben. Anbraten und mit etwas Sherry ablöschen. Das Tomatenmark zugeben und stark einreduzieren lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und abkühlen lassen.

Mit Sushireis für 4 Sushi vermengen und Sushis formen.

Die Champigninhüte auf dem heißen Grill kurz angrillen das ein Branding auf dem Hut entsteht und den Hut auf das Sushi setzten. Mit einem blanchierten Schnittlauch binden und fertig.

Als „Sättigungsbeilage“ ein wenig gegrillten Kürbis und frittierte grüne Kochbananen dazu. Zugegeben die waren n Tick zulange im Öl dafür aber sehr knusprig. Ein Biowein aus der Pfalz – lecker.

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Gefüllte Zuchchiniblüten

Zucchinizeit ist zugleich die Zeit der wunderschönen und aromatischen Blüten. Nach der Ernte sollte man die Blüten umgehend verarbeiten.

Vor der Zubereitung den Blütenstempel mit einer kleinen Schere entfernen und die Blüte ausklopfen. Im Kühlschrank-Gemüsefach halten sie sich maximal 2 Tage. Bei der Zubereitung im Grill muß die Blüte nicht mehr superfrisch sein doch werden die Blütenblätter weich und schwer verarbeitbar wenn man sie zu lange lagert.

Am besten eine eigene Zucchini die man durchaus auch im Topf ziehen kann und frischer gehts dann nicht mehr.

Die Zutaten:

  • 6 Zucchiniblüten
  • 1 Tasse Reis nach Gusto
  • 1 Gr. Safranpulver
  • 1/2 Tasse Gemüsebrühe
  • 3 Champignons
  • 2 getrocknete Tomaten
  • Ein Zweig glatte Petersilie
  • 1/2 Zehe Knoblauch
  • Pfeffer und Meersalz
  • Rapsöl
  • 1 TL Tapiokamehl oder anderes Mehl zur Bindung

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Die Zubereitung:

Den Reis in gesalzenem Wasser kochen bis er fast gar ist. Abseihen und in der gesiebten Gemüsebrühe und dem Safran garziehen lassen. In einer Pfanne ein den fein geschnittenen Knoblauch in ein wenig Rapsöl dünsten. Die in Scheiben geschnittenen Champignons sowie die getrockneten Tomatenstücke zugeben. Nach 5 Minuten die kleingeschnittene Petersilie zugeben und den abgetropften Reis mit in die Pfanne geben. Mit Pfeffer aus der Mühle (grobe Einstellung) und Meersalz abschmecken. Das Mehl in die Pfanne geben und gut vermengen, Pfanne beiseite stellen und mit geschlossenem Deckel 10 Minuten ruhen lassen.

Die vorbereiteten Zucchinis mit der Masse nicht zu fest füllen und die Blüten kopfüber auf ein Holzbrett stellen. Hierzu eignet sich Buche hervorragend aber auch jedes andere Holz das man zum räuchern (smoken) verwenden kann. In meinem Fall habe ich Zedernplanken genommen. Diese kann man für teueres Geld erwerben was wenig Sinn macht wenn man z.B. mit Buchenholz heizt. Einfach mit dr Axt einen schmalen Scheit hauen und diesen verwenden. Sieht schön rustikal aus und erfüllt seinen Zweck. Das Holz vor dem Grillen mind. 20 Minuten wässern.

Die Zucchiniblüten gut 20 Minuten im Grill bei mitterer Hitze (ca. 150 Grad) grillen. Etwas Buche für ein wenig Raucharoma mit ins Feuer geben (wers mag) und fertig ist eine sehr rafinierte aber einfache und dafür extrem leckere Speise.

Wer mag kann in die Füllung Käse zufügen.

Guten Appetit!

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