Archiv der Kategorie: HotSauce

Mexiko vegan

Wer schon mal mit dem Bus quer durch Mexiko gereist ist, kennt die belegten Brötchen, meist mit Fleisch und Zwiebeln plus Kräuter und Limettengeschmack, die man bei den Stops meist von Mexikanerinnen angeboten bekommt. Ich fand das immer äusserst lecker und es geht auch vegan!

Als Basis dient das Seitan Hack hier: Seitan Hack. Alternativ anderes SeitanFake

Und ein leckeres Süßkartoffelbrot von der Holzkohle hier: Süsskartoffelbrot

Zutaten:

  • Handvoll Seitan Hack
  • 1 Kleine Zwiebel
  • Etwas Koriander
  • Etwas glatte Petersilie
  • Limettensaft
  • Habanerosoße (am besten Mary Sharps)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Korianderpulver
  • Olivenöl

Zubereitung:

Die Zwiebel in Würfel schneiden (nicht zu fein) udn in etwas Olivenöl andünsten. Das Hack dazu und die restlichen Zutaten zugeben. Umrühren und 2 Minuten dünsten lassen – fertig. Vom Feuer nehmen und abkühlen lassen. Mit Limettensaft, Salz und Habanerosoße abschmecken. Zum Schluß nochmal einen guten Schuß Olivenöl dazu geben.  Kalt oder lauwarm aufs Brot mit ein wenig Alsan-Kräutermischung – lecker.

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Little V BBQ

Hühnerschlegel mit Zuckerrohrknochen – wie genial. Die Produkte von Vantastic Foods begeistern mich ja schon seit dem ersten Kontakt, aber das setzt dem Ganzen das i-Tüpfelchen auf.

Der BBQer würde nun Lollipops sagen. Keine AHnung warum ich die jetzt erst versuche. Dazu ein Vantastic Pfeffersteak ein Maiskuchen, gegrillte Zucchini und eine schnelle aber leckere, selbstgemachte BBQ-Soße.

Die „Keulen“ wurden vorher mit Johnnys „I love Chicken“ gerubt. Endlich hat der Spruch „I love Chicken“ eine sinnvolle Aussage.

Die BBQ-Soße ist aus Zwiebeln, Tomatenmark, Apfelsaft, Limettensaft, Zuckerrohrmelasse, Sojasoße, Pfeffer, Salz, Korianderpulver, Thymian, Kurkuma, Balsamico, Honig, Kakao, Roh-Rohrzucker – lecker

Beides, Lollies sowie Pfeffersteak waren lecker obgleich die Lollies definitiv die Nase vorne hatten. Die Lollies bekommen eine 1 – eine glatte Eins! Das Pfeffersteak eine 2,5, es könnte n Tick weicher sein und etwas dicker damit man ein ordentliches Branding auf dem Grill hinbekommt.

Weiter so Vantastic!

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Kimchi

Heute wurde die Kimchi (ursprünglich Gimchi, Koreanisches Nationalgericht) Produktion begonnen. Ich bin sehr gespannt wie es wird da das Rezept locker 1000 Jahre alt ist.

Begonnen wurde damit das der gewaschene Chinakohl in eine 6-10%ige Salzlacke eingelegt wurde um Wasser zu verlieren. Die Schnittenden sollten dabei nicht „unter Wasser“ liegen damit sich die Blätter nicht vollsaugen.

Mit einem Teller beschweren und nich Gewicht drauf bringen so das alle Blätter in der Lake liegen. Maximal 30 Stunden so eingelegt, kühl ruhen lassen.

Nach ca. 20 Stunden werden die Blätter abgewaschen und ich stecke ein Bambusspieß durch den Strunk und hänge die Blätter so auf das sie in ca. 1 Stunde abtropfen

Während der Abtropfzeit bereite ich die Würzmischung. Dazu nehme ich 1 EL geräuchertes Paprikapulver (normales geht auch), 1 EL Pul Biber und einen halben TL roten Habanero.

Ein mittelgroßer geschälter Rettich (weiß oder rot) wird fein geraspelt und ausgepresst. Mit dem Paprika, kleingeschnittenem Grün von 2 Frühlingszwiebeln, 6 georesste Knoblauchzehen, 1 EL gepresster Ingwer und 3 EL klein geschnittenes Koriandergrün vermengen.

Dann eine halbe Tasse Jasminreis mit 1 EL Korinadersamen gut rösten und im Mörser zu Mehl mörsern. Da Mehl mit Wasser für ca. 15 Minuten kochen bis ein dicker Brei entsteht. Immer wieder Wasser zugeben wenn der Brei zu dick wird. Kurz vor Ende einen EL Sojasoße zugeben.

Den gerösteten „Reisbrei“ abkühlen lassen und mit der Gewürzpaste vermengen. Nun die Chinakohlblätter vom Bambusspieß streifen und die erste Lage in ein Gefäß geben. Ich habe mich mangels koreanischem Tontopf für ein großes Tupper entschieden *gg*. Dabei aufpassen das die Blätter nicht Schaden nehmen.

Nun die Gewürzmischung auf die Blätter streichen und immer wieder Blatt, Gewürzmischung, Blatt abwechseln.

Ich hab noch etwas Salz zugegeben da meine Salzlauge wohl etwas dünn war. Man kann auch mit Sojasoße nachwürzen oder mit was auch immer man Lust hat.

Ich habe dieses Rezept vor ca. 25 Jahren während des Studiums von einem amerikanischen Nachbarn bekommen der viele Jahre in Korea seinen Dienst als GI gemacht hat und eine koreanische Frau hatte. George war ein echt geiler Typ – ruhe in Frieden Alter!

Die Blätter müssen sehr eng gestapelt werden da Luft nicht gut ist und die Fermentierung hindert. Ich habe noch einige Pu Bo?? Blätter aus dem Thailaden drübergestapelt und mit einem Butterbrotpapier abgedeckt. Den Deckel verkehrt herum drauf und beschwert das ein wenig Druck auf den Blättern lastet.

Nun heißt es Geduld und warten. 2 Tage braucht es schon, drei sind auch ok.

Ich werde berichten!

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Vegi Selfmade-Chili

Sojagranulat welch Wundermittel zur Herstellung leckerer Speisen. Auf Empfehlung von Vantstic Foods habe ich selbiges zur Herstellung eines Chilis verwendet. Ich hab mich mal an die Variante „Deutsches Hausfrauenchili“ gehalten wie man es landläufig auf Parties etc. bekommt. Mit Mais, Paprika, Tomatenmark, Bohnen.

Irgendwie konnte ich dann aber nicht widerstehen das Chili doch ein wenig in die ursprüngliche Form eines „Chili con Carne“ zu bringen. Dort sind nämlich neben dem Hack zu gleichem Teil grob geschnittene Stücke verarbeitet. Wo der Mexikaner Schweine- und Rindfleisch in sein Chili mischt muß ich mir natürlich was einfallen lassen und, als hätte ich es geahnt hatte ich die Rinderfiletstücke, ebenfalls von Vantastic Foods gekauft.

Bevor ich aber irgendwelche Spielereien mache, erstmal das Rezept.

Zutaten:

  • 80 Gr. SojaGranulat
  • 10 Vegi Rinderfiletstücke
  • 1/2 Liter Gemüsebrühe
  • 1/6 Liter Organic Gravy Soße
  • 1 Dose Kidneybohnen
  • 3 EL Mais
  • 3 EL kleingeschnittene Paprika
  • 1 EL Jalapenomash
  • 3 EL Tomatenmark
  • 1 Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 TL Koriandersamen geröstet + gemahlen
  • 1 Msp. Currypulver
  • 1 EL Zuckerrohrmelasse
  • 2 TL Balsamico
  • 1 Habanero Chili ohne Kerne und Plazenta
  • Salz
  • Reichlich Pfeffer

Die Zubereitung dürfte ziemlich bekannt sein bis vielleicht auf den Umgang mit dem Sojagranulat. Das würde mit der heißen Gemüßebrühe und der Organic Gravy Soße übergossen und 15 Minuten ziehen lassen. Danach ausdrücken und wie normales Hack verwenden. Also klein geschnittene Zwiebeln andünsten, Soja dazu und mit ein wenig Tomatenmark gut Farbe dranbraten. Die restlichen Zutaten dazu und mit Wasser auf gewünschte Konsitenz bringen. Abschmecken und 20 Minuten leicht köcheln lassen.

Kurz bevor das Chili fertig ist die Rinderfiletstücke mit etwas Fett gut anbraten. Ich hab sie ziemlich plattgedrückt damit möglichst viele Röststoffe bzw. Fläche für selbige entsteht. Wenn man sich die Stücke anschaut dann gibt es kaum Unterschied zu einem Stück Rindfleisch. Ich musste natürlich gleich zwei Stücke solo versuchen. Mit etwas Pfeffer aus der Mühle und Fleur de Sel – absolut perfekt – Die Rinderfiletstücke haben ein sehr gut verdient! Wirklich enorm gut gelungen – da bleiben sogar Fasern in den Zähnen hängen *lach*

Die Stücke unters Chili mengen und servieren. Wer mag nimmt etwas Koriandergrün dazu.

Beim nächsten Mal ohne Mais und Paprika und dafür noch n bisserl mehr Chilli aber ich wollte ja ein Partychili kochen was mir mit den Produkten, wie ich meine, sehr gut gelungen ist. Das Sojagranulat ist klasse, ich frage mich nur immer warum kann man das von Haus aus nicht schon n Tick würzen? Etwas Pfeffer und eine kleinwenig Salz mit einarbeiten dann wäre das für solche Gericht absolut perfekt. So bekommt das Sojagranulat aber noch immer ein gute 2.

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My Vietnam – Green Hot Espuma

Die grüne Hölle von Vietnam könnte sich so angefühlt haben, nur eben nicht auf der Zunge.

Ein, wie ich meine, sehr gelungenes Rezept. Aufwendig aber mit Sicherheit werdet ihr begeistert sein.

Zutaten:

6 Jalapenos
1 große Schalotte
4 kleine Zehen frischer Knoblauch
1 kleine Grüne Gurke (Vespergurke)
Handvoll Basilikumblätter
3 Stangenbohnen
2 Zweige Bohnenkraut
3 EL Mirin (Japanisch)
3 EL Weißer Balsamico
Der Saft einer halben Zitrone
5 Spearmint Blätter
1 TL Pfeffer aus der Mühle
1 TL Salz
2 EL Zuckerrohrsirup

Zubereitung:

Die Bohnen in kleine Stücke schneiden und mit dem Bohnenkraut in etwas gesalzenem Wasser 10 Minuten köcheln lassen. In ein Sieb abgießen und mit kaltem Wasser abkühlen. Nun die Bohnen (ohne Bohnenkraut) und alle anderen Zutaten miteinander mischen und mit dem Zauberstab oder jedem anderen Mixer so fein wie möglich pürieren.

Das Ganze zweimal durch ein Sieb streichen und die Flüssigkeit auffangen. Nun haben wir zwei Komponenten, die Flüssigkeit und den Brei der Zutaten.

Die Flüssigkeit habe ich mit ewas Sosa Espuma in den ISI Whip gegeben und – voilá – ein Hot Green Espuma.

Das richtige für Chiliheads dies mal n Tick feiner haben wollen.

Den Mash hab ich mit Reis vermengt und etwas Tapiokamehl zugegeben. Das dann langsam in der Pfanne in einem Ring angebraten. Nix für Sissis aber saulecker.

Zusammen mit einer oberleckeren Bratwurst (vegetarisch von Just Naturals) und einer BBQ-Soße (selbstgemacht versteht sich).

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Peppers Hot & Honey Habanerosoße

Peppers Hot & Honey Habanerosoße

Neues Rezept aus der Soßenküche. Nicht zu scharf aber trotzdem Obacht beim Essen :-)

Zutaten:

1 große Karotte
1 kleine Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
Saft von 1 Limette
4-8 EL weißer Balsamico oder 30% Mischung aus Essenz (je nach Geschmack)
1 TL Salz
1 roter Habanero o. Kerne
1-2 TL Honig
2 TL Zuckerrohrsirup

Zubereitung:

Die Karotte raspeln, die Zwiebeln in kleine Würfel schneiden und den Knoblauch ebenfalls kleinschneiden. Die Hälfte bis 2/3 in ein klein wenig Wasser für 2 Minuten blanchieren. Im Sieb abschütten und mit kaltem Wasser sofort abkühlen und gut abtropfen lassen. Nun alle Zutaten zusammenrühren und mit dem Zauberstab pürieren. Die Konsistenz ist zäh dann ist sie richtig. Mindestens 1 Tag im Kühlschrank stehen lassen.

Die Soße kann gut 4-6 Wochen im Kühlschrank aufgehoben werden, wahrscheinlich viel länger. Der Essiggeschmack sollte nicht im Vordergrund stehen, also besser abschmecken bei der Zugabe von Essig.

Die Schärfe kommt langsam und bleibt lange mit der Süsse am Gaumen.

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