Archiv der Kategorie: Marinade

Kräuter-Blumen-Alsan

Na das dürfte ja die einfachste Übung sein eine Kräuterbutter vegan zu gestalten.

Pustekuchen! Der Geschmack von Kräuterbutter ist ziemlich einzigartig und hat sich natürlich über die Jahre des Genusses quasi „eingebrannt“. Nun gilt es das selbe positive Ergebnis ohne Milchprodukte zu erlangen und ich denke es geht wirklich ganz gut.

Zutaten:

  • 100 gr. Alsan Bio
  • 1 EL natives Olivenöl
  • Msp. Safran
  • 1 EL Petersilie fein geschnitten
  • 1 EL Schnittlauch geschnitten
  • 3-6 Blüten (versch. Farben) der Kapuzinerkresse fein geschnitten
  • 2 kleine Blätter der Kapuzinerkresse fein geschnitten
  • Salz
  • Pfeffer
  • Knoblauch wenn gewünscht

Zubereitung:

Alle Zutaten bis auf die Kapuzinerblüten zusammenmengen und mit der Gabel gut durchmengen. Die Blüten zugeben und nochmal kurz vermengen. In den Kühlschrank stellen.

Und was macht man nun damit? Eine meiner Lieblingsvarianten ist der Maiskolben und darauf die KräuterCreme.

Übrigens brauchen Maiskolben nur 15 Minuten um im Wasser weich zu werden (man lernt nie aus) – aber sie gewinnen an Geschmack wenn man sie länger – ca. 1 Stunde kocht oder nach dem kurzen Kochen auf den Grill legt.

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Korea Lust

Die letzten Tage hatten wir das Glück in einem koreanischen Restaurant in Freiburg zu essen. Sehr sehr lecker. Das hab ich zum Anreiz genommen heute einmal wieder in die asiatischeh Richtung, vegan zu kochen.

Rote Linsensuppe

Eine kleingeschnittene Zwiebel sowie eine Zehe kleingeschnittener Knoblauch, einen Teelöffel kleingeschnittener Ingwer in etwas Sesamöl andünsten. 1 gut gewaschene Tasse rote Linsen Alpro Joghurtalternativedazu geben und eine Tasse Gemüsebrühe. 1 TL Korinader, 1 TL Curry, 1 TL Salz sowie einen EL Tomatenmark zugeben und das Ganze 15 Minuten köcheln lassen.

2/3 der Suppe mit pürieren und nochmals abschmecken. 2 EL Alpro Soya Joghurtalternative zugeben und 1/2 pürierten Habanerochili einrühren. Nochmals eventuell mit Salz und etwas Brühe abrunden aber nicht mehr kochen. Die Suppe sollte lauwarm gegessen werden. Mit etwas Koriander, Sesam, Pul Biber dekorieren und guten Appetit.

Die Alternative zum Joghurt von Allpro hat mich restlos überzeugt – egal ob kalt oder warm – wirklich klasse.

Koreanischer Gemüsetopf

Die koreanische Küche ist einfach, gesund und sehr lecker. Jeder hat sicher schonmal das Wort „Kimchi“ gehört. Ein fermentierter Kohl, super gesund und sehr lecker. Es existieren tausende unterschiedliche Rezepturen. Ich werde die kommenden Tage beginnen Kimchi zu produzieren.

Das Gemüse das ich „nach Gedächtnisprotokoll“ nachgekocht habe ist ebenfalls sehr einfach. Ein gekochter Reis wird mit Sesamöl und Pul Biber oder anderem scharfem Chili angebraten. Cashewkerne kommen hinzu und fertig. Das Gemüse (Brokkoli, Zucchini, Karotte) wurde geschnitten und lediglich in Salzwasser blanchiert. Der Rettich (rot, sollte eigentlich ein weißer sein) wurde geschält, in Stifte geschnitten  und mit Salz, Zucker und wenig Limettensaft mariniert. Nach 15 Minuten abwaschen und in einem Sieb abtropfen.

Die Kartoffelstücke sind gekochte Kartoffeln die mit ein wenig Essig, Salz und wenig Zucker vermengt wurden. Das alles sollte zusammen gegessen werden, also Kartoffel oder Gemüse mit Reis und Rettich – sehr lecker. Etwas Habanerosoße, Harissa oder Sambal Olek dazu und Chiliheads sind im Glück.

Dazu kann man nach belieben Speisen reichen, hier mit etwas Curry welches auf grüner Curry/Kokosbasis mit Vantastic Foods Döner zubereitet wurde.

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Freitags Veggi-Menü

Wenig Zeit aber Lust etwas Feines zu Grillen bzw. zu kochen.

Als Vorspeise gab es ein Pfifferling-Kartoffelpuffer mit einer No Muh Chäs Italian Kartoffel. Danach durfte ein Fenchel-Habanerogemüse mit karamelisierten Bohnen ein gegrilltes Vantastic Foods Veggi-Entenfilet ergänzen. Eine Grillkartoffel dazu und etwas Jalapeno-Espuma. Die Soße ist eine Pfifferlings- Sherrysoße. Alles vegan (schulterklopf) und es schmeckt(e) exzellent.

Die No Muh Chäs lauwarmen Kartoffeln wurden aus etwas No Muh Chäs Melty, Basilikum, getrochnete und in Öl eingelegte Tomaten, Salz, Pfeffer, wenig Knoblauch angerührt und kam aus eine vorgekochte Kartoffel die ich in Scheiben geschnitten habe. Eine Scheibe Tomate drauf und überbacken lassen. Nicht lange denn der No Muh sollte nicht zu heiß werden.

Der Pfifferlings-Kartoffelpuffer war etwas komplexer. Pfifferlinge (ca. 100 gr.) kleinschneiden und sehr scharf anbraten. kleingeschnittene Zwiebeln und etwas Knoblauch dazu und mit Salz und Pfeffer würzen udn fein geschnittenen Rosmarin dazu. Ca. 10 Minuten bei hoher Hitze und ständigem Schwenken garen lassen. Zur Seite stellen und abkühlen lassen. Eine halbe mehlige, gekochte Kartoffel kleinschneiden und mit den Pfifferlingen vermengen und die Kartoffelstücke ordentlich mit der Gabel zu Brei drücken. In einer Pfanne, am besten in einem Backring, asubraten – extrem lecker!

Das Vantastic Foods Vegi Entenfilet habe ich 1 Stunde vor dem Grillen mit Johnny´s I Love Chicken Rub eingerieben und nach einer halben Stunde mit Rapsöl eingepinselt. Auf den sehr heißen Grill für 2 X 5 Minuten damit es ein schönes Branding bekommt.

Vegan und lecker – einfacher als es klingt und leicht. Wers nachkochen will und noch Input braucht – melden!

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Saté klassisch

Als Thailandfan kommt man um Saté nicht drum herum. Es gibt viele Rezepte und jedes hat seine Note. Hier mein Spezielles

Zutaten für 4 Personen (als Snack oder Vorspeise)

Zutaten Spieße

400 gr. Hühnerbrustfilet von einem guten Huhn
20 Holzspieße ca. 30 min. in Wasser eingeweicht

Zubereitung

Die Filets in flache Streifen von ca. 2×10 cm schneiden und auf die Spieße stecken das kein Holz offen liegt.

Saté-Marinade aus dem Asiashop

oder diese hier selbermachen (kein Standard aber extrem lecker):

Zutaten Marinade

2  Schalotten
2  Knoblauczehen
1  Chilischote (nicht zu scharf)
2 EL feingehackten, frischen Ingwer
1/4 TL gemörserte Korianderkoerner
1/4 TL gemörserter Pfeffer
2 EL helle Sojasauce
1 TL Kurkuma
Saft einer halben Limette
3 EL Erdnussoel

Zubereitung

Die Schalotten und Knoblauchzehen schaelen und so fein wie nur moeglich hacken. Die Chilischote von Samen und Scheidewaende befreien und zerkleinern. Den Ingwer und den Limettensaft zugeben. Diese Zutaten mit den Gewürzen, der Sojasauce und dem Oel zu einer Marinade verruehren.

Die Marinade über das Fleisch auf den Spießen geben und am besten die Spieße kopfüber in ein Glas geben und den Rest der Marinade darüber. So für mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ziehen lassen

Zutaten Erdnusssoße

1 Schalotte
2 Knoblauchzehen
1/6 Habanero Chili
3 El. Erdnussöl
3 El. Helle Soja-Soße
1 Tl. Brauner Zucker
Salz
Saft einer Zitrone
1 El. Shrimps-Paste
1 Tl. Garam Masala
3 El. Kokosmilch
150 g Erdnussbutter
100 g Erdnüsse (geschält, ungesalzen)

Zubereitung

Schalotte, Knoblauch schälen und Habanero (ohne Kerne) in kleine Stücke schneiden Öl in einer Pfanne erhitzen. Das Gehackte darin anbraten. Soja-Soße, Zucker, Salz, Zitronensaft, Shrimps-Paste und den Garam Masala dazugeben und eine Minute verrühren. Die Erdnüsse leicht anmörsern, anrösten und dazugeben. Erdnussbutter und Kokosmilch dazu. Unter Rühren köcheln lassen, bis die Soße dick wird. Unter Umständen mit ein wenig Wasser verdünnen wenn sie zu dick wird.

Zubereitung auf dem Grill

Vorneweg, die Hitze darf nicht zu hoch sein, deshalb eignen sich dei Saté hervorragend als Snack wenn man die Hauptmahlzeit schon lange hinter sich hat. Da die Holzspieße gewässert wurden sollten sie die Hitze gut überstehen. AM besten nur im Bereich des Fleisches einen Kohlenkorb unterstellen.

Die Spieße brauchen von jeder Seite nur kurze Zeit. Sobald sie ein schönes Branding aufweisen sind sie in der Regel auch bereits fertig.

Man nimmt sich 2-3 auf den Teller und etwas Erdnussoße dazu.

Eine hervorragende Beilage, vor allem im Sommer, ist folgende:

Eine Salatgurke waschen und mit Schale in kleine Sticks (3×1 cm) schneiden. Zusammen mit 1 kleingeschnittenen Schalotte und einem kleingeschnittenen, scharfen Chili (mit Kernen)
in 1/3 einfachem Essig und 2/3 Wasser einlegen. Ein klein wenig Salz hinzu und das ganze 4-6 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Scharf aber gleichzeitig kühlend und hervorragend zu den Saté.

Karibische Geflügelmarinade

Jeder der es fruchtig mag wird von dieser Marinade / Brine begeistert sein – Hand drauf!

Zutaten (4 Personen)

Marinade / Brine

4 große Hühnerkeulen aus Freilandhaltung
1 reife Mango in Würfel
1 Tomate in 6tel
Schale von einer Limette
Saft von einer Limette
2 EL grob geschnittener Ingwer
3 EL grobes Salz
3 EL brauner Zucker
Saft von zwei Orangen
0,2 L helles Bier
1 EL Ancho Chilipulver
3 EL Pfefferkörner
4 große in grobe Stücke geschnittene Schalotten
4 EL Sojasauce

Zubereitung

Die Keulen am Gelenk trennen und die Knochen auslößen. Wem das zu mühsam ist kann die Knochen auch dranlassen.
Allerdings nimmt das Huhn dann wesentlich weniger Aromen aus der Marinade an. Am besten die Knochen hochkant halten
und mit einem scharfen Messer an den Knochen entlangstreifen.
Die entbeinten Teile zur Seite stellen und ein Gefäß (Schüssel) für die Marinade nehmen. Alle Zutaten der Marinade zusammenrühren
und die Hühnerteile darin einlegen. Die knochenlosen Keulen mit den Stücken aus der Marinade stopfen.
Nun das ganze für eine, besser zwei Nächte in den Kühlschrank.
Vor dem Grillen noch mit grobem, schwarzem Pfeffer würzen eventuell etwas Chili. Salz sollte über die Marinade genug sein.


Auf dem Grill

1/2 AZK Grillies reicht aus um die Teile indirekt schön knusprig werden zu lassen. Für ca. 30 Minuten bei einmal Wenden.