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Weihnachtsröllchen!

Dank einem tollen Tipp aus dem Vegetarierforum.com hab ich mich mal an ein „altes“ Rezept gewagt und es vegetarisch (vegan bis aufs Milchbrot) zuzubereiten.

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Zutaten:

  • 1 Milchkapsel
  • 300 gr. Shitake Pilze
  • 40 gr. getrocknete Steinplize
  • ca. 7 vegane Filetstreifen (z.B. Just Natural)
  • 1/2 Glas weiße Bohnen
  • 3 EL gehackte Petersilie
  • 1/2 Zehe Knoblauch
  • 10 getrocknete Cherrytomaten
  • Salz
  • Pfeffer
  • Ordentliche Prise Korianderpulver
  • Prise Paprikapulver
  • Prise Thymian
  • 1 TL Tapiokastärke (oder andere Stärke
  • 1 Gemüse-Brühwürfel
  • Fett
  • Klarsichtfolie oder „Butterbrotpapier“

 

Zubereitung:

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Die Shitake von den Stielen befreien und diese mit den Bohnen, etwas Wasser und einem Brühwürfel 40 Minuten köcheln lassen bis die Bohnen superweich sind.

Die Hüte der Shitake in der Zwischenzeit in sehr feine Würfel schneiden und mit ganz wenig Fett andünsten. Den Knoblauch, den Koriander und den Thymian dazugeben.

Die Bohnen durch die Flotte Lotte drehen damit die Haut entfernt wird. Übrig bleibt ein dickes Bohnenmus. Die Hälfte vom Mus mit den veganen Filetstreifen zusammen mit dem Zauberstab zerkleinern das die Fasern der Filetstreifen noch sicht/spürbar sind.  Nun mit den weiteren Zutaten gut zusammenrühren und nicht zu mild abschmecken. Die Farce sollte 2-3 Stunden durchziehen.

Die Milchkapsel nun der Länge nach in ca. 1 cm dicke/dünne Scheiben schneiden und den Rand entfernen. Es sollte ungefähr ein Rechteck bleiben.

Eine Scheibe auf ein großzügiges Stück Frischhaltefolie oder Butterbrotpapier legen. Die Farce ca. 0,5 cm dick flächig mit einer Palette aufstreichen und dann vorsichtig einrollen. Gleich nach dem Einrollen die Brotrolle in die Klarsichtfolie einrollen, rechts und links überstehende Folie gut festhalten und sie wie ein Welleisen in eine Richtung nach vorne auf der Oberfläche rollen. Dadurch wird die Rolle stark zusammengepresst.

Die Rollen in eine Schale legen damit sie sich nicht aufrollen und eine Stunde ziehen lassen.

In etwas Fett ringsum anbraten, aufschneiden und nochmal kurz die Schnittflächen anbraten.

Mit einer Pilz Soße oder auch nur so – lecker.

Der Tipp mit den Bohnen als Farce-„Ersatz“ ist klasse.

 

Polenta auf Steinpilzen an Spinatnockerl

Ein relativ schnell zubereitetes, leckeres Gericht.

 

Die Zutaten für die Polenta:

  • Polenta
  • 1/2 L Gemüsebrühe
  • Gebratene Steinpilze (TK ist perfekt)
  • Geröstete Walnüsse
  • Knoblauch
  • Zwiebel
  • Butter
  • Salz
  • Pfeffer

Zutaten für die Steinpilze:

  • Steinpilze
  • Salz
  • Pfeffer
  • Petersilie

Zutaten für den Spinat

  • Blattspinat
  • Knoblauch Zwiebel
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskat

Pitaziensahne

  • 1/2 Beutel Pistazien
  • 1 Becker Sahne
  • Etwas Salz

 

Zubereitung:  Die Steinpilze gut aber nicht zu scharf anbraten und die klein geschnittenen Zwiebelstücke zugeben. Mit etwas Brühe ablöschen und den Knoblauch dazu pressen. Nun Polentamehl einrühren und rühren bis ein dicker Brei entstanden ist. Die Walnüsse zugeben und bei kleiner Hitze für ein paar Minuten auf dem Herd lassen. Mit den Gewürzen abschmecken. Der Teig darf gut gewürzt sein. Vom Herd nehmen und 10 Minuten abkühlen lassen. Nun die in kleine Würfel geschnittene Butter (ca. 125 gr.) untermengen bis sie verlaufen ist.

In gefettete Metallringe auf einem Backbleck mit Backpapier füllen und bei 200 Grad für 30 Minuten backen lassen

Die Steinpilze anbraten, mit gaaanz wenig Brühe ablöschen und würzen. Petersilie dazu.

Den Spinat zubereiten und in ein Sieb zum Abtropfen geben.

Die Pistazien Kerne mit dem Zauberstab o.ä. sehr fein hacken, Sahne und Salz zugeben und mit den Zauberstab schlagen bis die Sahne steif ist.

 

Kleiner Weihnachtsteller

Da gehts wieder los, das Fest der Völlerei und der Gier.

Ein kleines leckeres Tellerchen, das gar nicht viel kostet aber dafür umso besser schmeckt.

Man nehme: Eine Milchkapsel, einen Mozzarella, eine Zucchini, Pilze, etwas Olivenöl, Knoblauchzehen, halb getrocknete Tomaten ein wenig Pesto. Für den Salat einen sehr kleinen Romanosalat pro Person und ein Dressing nach Wahl.

Aus einer dicken Scheibe der Milchkapsel ein Rundes Stück ausstechen (geht z.B. prima mit einem Weinglas) und ringsum in Öl, in dem vorher grob gehackten Stücke Knoblauch leicht geröstet wurden, anbraten. Auf ein Backblech und 2-3 kleine halb getrocknete Tomaten auflegen, eine dicke Scheibe Mozzarella und dann bei Oberhitze in den Backofen bis der Mozzarella beginnt zu schmelzen.

In der Zeit Zucchinischeiben grillen oder braten, salzen und auf einem Papiertuch abtrocknen lassen. Pilze (hier Kräuterseitlinge) anbraten, salzen und Pfeffern und am Ende mit wenig Balsamico ablöschen und auf null reduzieren.

Pilze und Zucchini auf den Mozzarella und etwas Pesto darüber. Basilikum Blätter machen sich sicher auch gut.

Vom Salat die äußeren Blätter entfernen, unten abschneiden und vorsichtig waschen damit die Form bleibt. In ein Glas stecken und das Dressing innen drüber träufeln.

Etwas von den Zucchini, Tomaten und Pilzen noch auf den Teller geben und voilá. Zwei Stück davon sind eine vollwertige Mahlzeit.

Fröhliche Weihnachten!

Ravioli auf gebratenen Steinpilzen an Spaghetti-Kürbis

Nicht ganz einfach in der Zubereitung aber am Ende ein wirklich leckeres Essen.

 

Die Ravioli habe ich aus einem fertigen Nudelteig aus Hartweizengrieß zubereitet. Ein selbstgemachter Teig kann hier sicherlich noch das i-Tüpfelchen setzen. Mit einer kleinen „Ravioli-Maschine“ geht das sehr schnell und ohne große Sauerei.

Die Füllung war dieses mal eine Ricotta-, Tomate-, Basilikum-Füllung mit zusätzlich gerockneten Tomatenstücken und ein klein wenig Knoblauch.

Zutaten: Teig, 150 gr, Ricotta, 1/2 Büffelmozzarella in kleinen Würfeln, 2 TL Tomatenmark (3x), 1/2 Knoblauchzehe zerdrückt, 2 getrocknete Tomaten kleingeschnittenPrise Salz, Pfeffer, 20 Basilikumblätter fein zerrupft, 1 Ei, Büffelbutter.

Zubereitung: Einfach alles gut mit einander vermengen und abschmecken. In die Ravioli-Teiglinge legen, den Rand mit verquirltem Ei einstreichen und zusammendrücken. In leicht kochendes Wasser geben un 8 Minuten garen. Dabei immer wieder umdrehen. Die Ravioli anschließend in Büffelbutter schwenken und servieren.

Ohne Soße ist ein Ravioli nur ein Stück gefüllte Nudel. Um italienisch zu bleiben haben wir Tags zuvor einige Steinpilze gesammelt. Die Zutaten der Steinpilze: ca. 150 gr. Steinpilze in Scheiben, 50gr. Büffelbutter od anderes Fett, 1/2 Zehe Knoblauch zerdrückt, 2 cl Martini, Salz, Pfeffer, Muskat, etwas Kümmel, 1/2 Becher Sahne.

Die Zubereitung ist denkbar einfach: Die Pilze in nicht zu dünne Scheiben (ab 3mm) schneiden und in der Büffelbutter anbraten. Das darf schon ordentlich braten, nur aufpassen daß die Pilze nicht anbrennen. 10-15 Minuten dürfen das schon sein. Zur Not ein paar Spritzer Wasser oder Fond dazugeben. Ein paar Körner Kümmel zugeben die den Steinpilzgeschmack stark unterstützen und mit dem Martini ablöschen. Da kein Weißwein offen war habe ich einfach halbtrockenen Martini versucht und werde dabei bleiben – lecker. Salzen und Pfeffern und mit der Sahne ablöschen. Muskat darüber reiben und kurz einkochen lassen. Voila!

Den Spaghettikürbis zuzubereiten ist die leichteste Übung. Zubereitung: den Kürbis in Wasser schwimmend in einem großen Topf für 80 Minuten geschlossen köcheln lassen. Nach kurzer Abkühlung halbieren und die Kerne entfernen. Dann mit einer Gabel innen entlang streifen und die „Spaghettis“ herzustellen. Das kann man auch am Tag zuvor vorbereiten.

Zutaten: 1 Spaghetti-Kürbis, 1/2 Zwiebel, Fett, Speckjes oder Veggiehack und Flüssigrauch, Salz, Pfeffer, Basilikum

Die Zubereitung der Spaghettikürbis-Beilage ist ebenfalls sehr einfach. Die Speckjes gut anbraten oder Veggie-Hack scharf anbraten und gut 1 EL Flüssigrauch zugeben. Die Zwiebeln dazu und kurz dünsten lassen. Nun die „Nudeln“ ähm natürlich den Spaghettikürbis zugeben und lediglich heiß werden lassen. Dabei gut umrühren. Zum Ende mit Salz und Pfeffer abschmecken, wer will noch ein Stück Butter darüber zerlassen und servieren. Ein wenig Basilikum darüber macht sich sehr gut.

Einen guten Appetit!

Steak vom Blumenkohl

Ich hätte mir nicht gedacht, daß es so lecker schmeckt. Blumenkohl als Steak ohne viel Brimborium. Versucht es, es ist wirklich lecker. Die Idee selber stammt aus dem Kochbuch „Great chefs cook vegan“, ein empfehlenswertes veganes Kochbuch.

 

Zutaten (für 2 Personen):

  • 1 mittelgroßen Blumenkohl
  • 1/4 Brokkoliröschen
  • 1/2 Zucchini
  • 1 handvoll Basilikum
  • 3 EL kleingschnittener Lauch
  • 1/2 milde Chilischote
  • 3 EL Soja Joghurt
  • Brühe
  • Salz
  • Pfeffer
  • Rapsöl

 

Zubereitung:

Den Blumenkohl in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden und die mittleren beiden zum Anbraten verwenden. Vom restlichen Blumenkohl ca. 1/3 kleinschneiden. Den Rest z.B. für eine Blumenkohlsuppe aufheben.

Den klein geschnittenen Lauch in Öl andünsten und mit etwas Brühe ablöschen. Die Brokkoliröschen, die klein geschnittene Zucchini und die Chilischote zugeben und für ca. 20 Minuten köcheln lassen. Alles in einen Mixer geben und fein pürieren. Zum Ende hin das Basilikum zugeben, abschmecken und mit dem Soja Joghurt verrühren.

Die Blumenkohlscheiben in etwas Öl anbraten (ca. 6 Minuten pro Seite), salzen und auf dem Gemüsepüree anrichten. Wer mag nimmt noch etwas Sauce Hollandaise dazu und dekoriert mit Petersilie und einer Balsamicoreduktion.

    

Zweierlei Petersilie

Eine kleine feine Vorspeise zur Zeit der Wurzelgemüse.

 

Zutaten Petersiliesuppe (2 Personen):

  • 2 große Petersiliewurzeln
  • Salz
  • Wasser
  • 2 EL Soja Cuisine oder Sahne
  • 2 TL Kürbiskernöl

 

Zubereitung:

Ebenso einfach wie die Zutaten, destaltet sich die Zubereitung. Die Wurzeln schälen und vom Strunk befreien, 1,5 Wurzeln in kleine Stück schneiden und mit Wasser  und etwas Salz für mindestens 1 Stunde köcheln lassen. Absieben und die restliche Petersilie, ebenfalls in kleinen Stücken, in die warme Brühe geben und 15 Minuten stehen lassen. Mit ordentlich Salz abschmecken und vor dem Servieren nochmals kurz erhitzen und die Petersilie Stücke rausnehmen. Den Esslöffel Soja Cuisine oder Sahne vorsichtig in eine Ecke, bei runden Tellern dürfte das allerdings schwierig werden, geben und je einen TL bestes Kürbiskernöl zugeben.

 

 

Polenta von der Petersilie

Nein nein, die abgeseihten Petersilie Stücke (des 2. Durchgangs) sind nicht für den Abfall, daraus lassen sich leckere Gerichte kochen. Hier eine Polenta von der Petersilie

Zutaten (für 2 Personen)

  • 1 Tasse Polentagrieß
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 2 Eier oder wahlweise 3 EL No Egg
  • 1/2 gekochte Petersiliewurzel in Stücken
  • 1/2 Zehe Knoblauch gepresst
  • 2 EL Dinkelmehl
  • 2 Tassen Brühe
  • Salz
  • Pfeffer
  • Chilipulver
  • Fett zum Braten

 

Zubereitung:

1 Tasse Brühe erhitzen und den Polentagrieß einrühren. Unter Rühren für 5 Minuten köcheln lassen ohne das es Blasen wirft. Wenn es zu fest wird, etwas Wasser zugeben. Nebenbei die Petersiliewurzel mit der restlichen Brühe glatt mixen und zur Polenta geben. Umrühren und vom Herd nehmen, 10 Minuten abkühlen lassen.

Die Petersilie fein hacken und mit den restlichen Zutaten vermengen bis eine Konsistenz, ähnlich eines Kartoffelbreis, erreicht wird.

In etwas Fett in Metallringen oder als kleine Küchlein goldgelb ausbacken und im Anschluss bei 220 Grad Ober- Unterhitze im Backofen für 20 Minuten backen.

 

It´s not a Fish …. it´s a Tofu

Bei Gelegenheit werde ich die Zubereitung des Tofufisches in Bildern dokumentieren. Auf jeden Fall eine leckere Alternative zu allem was in den Meeren zappelt.

 

Zutaten Tofufisch:

  • 1 Block Tofu (nicht zu fest, ich nehme Taifun)
  • 4 EL Sojasoße
  • 2 TL getrocknete Algen
  • Saft einer halben Limette
  • 1 TL Korianderpulver
  • Chilipulver
  • Pfeffer
  • Sesamöl
  • Sesam
  • Weiße Brotkrumen (Asialaden)
  • 2 Eier
  • Mehl

 

Zubereitung Tofufisch:

Die Algen in Wasser für ca. 30 Minuten einweichen, den Tofu in zwei Platten schneiden und in der Sojasoße mit 4 EL des Algenwassers sowie der Algen für 20 Minuten ziehen lassen. Nun alles zusammen in eine Pfanne geben und erhitzen bis die Flüssigkeit verdampft ist. Etwas Sesamöl zugeben und den Tofu leicht anrösten. Limetensaft zugeben und den Tofu zur Seite geben und abkühlen lassen.

Die Stücke leicht andrücken / plattdrücken um eine etwas „uneckige“ Form zu erhalten (der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt).

Mit dem Korianderpulver, Chili und Pulver würzen und etwas von den Algen aus der Pfanne sehr klein schneiden und auf dem Tofu verteilen.

Die Stücke in Mehl wenden, in den verquirlten Eiern wenden und in die Brotkrumen, gemischt mit Sesam geben und in Sesamöl auf beiden Seiten goldbraun braten.

 

Das Gemüse wurde geschnitten kurz blanchiert und dann in der Pfanne leicht gebraten. Lediglich leicht gesalzen – voil´a

Die Gemüse: Zucchini, Karotte, Champignons, Brokkoli, Frühlingszwiebel, Stangensellerie, Brokkoliblätter,

 

Die Erdnuss Soße  ist eine klassische Thai-Erdnuss Soße.

 

Pfeffersteak vegan

Hi!

Heute mal ein veganes Pfeffersteak zubereitet. Ich hatte schon einmal das Vergnügen und dachte eigentliches schmeckt mir nicht. Aber wieder einmal ist die Zubereitung entscheidend. In einer geriffelten Pfanne scharf anbraten und vielleicht sogar ein schönes Branding erzeugen. Dann bekommt das Teil eine gewisse „Knackigkeit“ die sehr fein ist und die leichte Zimtnote rückt in den Hintergrund. Zu Weihnachten sicher eine tolle Sache die auch die allermeisten Fleischliebhaber überzeugen dürfte.

Hier mit tomatisierten, gegrillten Süßkartoffeln, einem angebratenen Zucchini-Kartoffelmouse mit Lauchzwiebeln und Gemüse.

 

Die Süßkartoffeln in dicken Scheiben für 5 Minuten in Salzwasser kochen, dann mit ein wenig Tomatenmark bestreichen und in der Grillpfanne braten. Öfter wenden bis sie rundum goldbraun sind. Das Püré ist ein Kartoffel-Petersilienwurzelpüré, das als Rolle mit Semmelbrösel in heißem Öl angebraten wird. Die Lauchzwiebeln im selben Öl danach. Gemüse, hier Zucchini, einfach kurz anbraten und mit etwas Salz würzen. Das Pfeffersteak wurde mit Pfeffer, Salz und einer Prise Chili gewürzt.

 

Guten Appetit!

Waldschmaus!

Seit 2, 3 Wochen gibts wieder üppig Pilze im Wald. Bei uns sind das in erster Linie Steinpilze, Maronen und andere Röhrlinge. Dank der Witterung sind die Pilze einwandfrei und so gut wie unversehrt (im Sinne von Wurm & Co.)

Und was macht man mit diesen Leckereien? Pilze sind Lieferant wichtiger Spurenelemente und somit neben dem extrem leckeren Geschmack, einfach nur gesund. Naja, wenn man nicht die Falschen erwischt :-)

Brotwürfel in einer Pfanne kross anbraten und mit Knoblauch, Pfeffer und Salz würzen, die Pilze gut anbraten und dann für mindestens 10 Minuten dünsten. Zwiebeln dazu geben und zuletzt Petersilie sowie die Brotwürfel.Extrem lecker, leicht und dazu ein Glas Wein – Farbe egal – hauptsache er schmeckt gut.

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Rote Beete ganz anders…

Rote Beete kennen wir meist als Scheiben oder Sticks im Glas die in der Regel alle sehr ähnlich schmecken. Selbstgemachte heben sich da drastisch hervor und es lohnt sich.

Heute haben wir eine „Tüte voll“ frischer Roter Beete aus dem Garten bekommen die natürlich sofort verarbeitet werden.

Aber was ist das? Da sind ja Blätter und Stengel dran. Ok ok, Rote Beete wachsen natürlich nicht im Glas sondern auf dem Feld. Gute Informationen findet man über Rote Beete z.B. bei Wikipedia Rote Beete.

Ich habe heute aber was ganz anderes gemacht.

Währen die Knollen der Roten Beete, in Salzwasser vor sich hin köcheln, hab ich mich der Blätter und Stengel angenommen.

Rote Beete Linguine mit Brattomaten

Zutaten für 2-4 Personen

  • 1/2 – 1/1 Packung Linguine
  • Die Blätter von 3 Rote Beete
  • Die Stengel von 3 Rote Beete
  • 8 kleine Tomaten
  • 1 Schalotte
  • 1 Zehe Knoblauch
  • Soja Cuisine oder Sahne
  • Muskat
  • Chili
  • Zucker
  • Balsamico Essig
  • Salz
  • Pfeffer
  • Öl
  • Walnuss Öl
  • Eventuell Mehl oder Stärke

Zubereitung:

Die Stiele von den Knollen und den Blätter trennen, waschen und trockenschleudern. Die Schalotte und den Knoblauch kleinschneiden und in Öl andünsten. Die grob geschnittenen Blätter dazugeben und wie Spinat behandeln. Muskat, Pfeffer, Salz zugeben und Soja Cuisine plus etwas Wasser oder Sahne. Das Ganze ca. 10 Minuten leicht köcheln lassen.

Die Nudeln in kochendes, gesalzenes Wasser geben.

Die Rote Beete Stiele in ca. 3cm lange Stücke schneiden und in Walnuss Öl andünsten. Wenn sie etwas weicher sind, etwas Zucker (2 TL) und ca. 3 EL Balsamicoessig zugeben, pfeffern und salzen sowie die Tomaten mit in die Pfanne geben. mittlere bis 3/4 Hitze bis die Flüssigkeit fast verdampft ist. Die Rote Beete Stiele herausnehmen und zu den Blättern geben. Die Tomaten anstechen und plattdrücken. Bei hoher Hitze den Tomatensaft verdampfen lassen und die Tomaten anbraten. Etwas Chili dazu und anrichten. Parmesan oder nicht ist Deine Entscheidung.

Guten Appetit!

Und wieder im Lande

Nach einem ziemlich verregneten und kalten Bretagneurlaub sind wir einigermaßen froh wieder zu Hause angekommen zu sein. Wenn man schon das meiste in einer Region kennt, dann ist schlechtes Wetter echt übel. Da bleibt einem ja nichts ausser zu lesen, zu essen und zu trinken. Alles drei haben wir ausgiebig gemacht, was sich nicht gerade positiv auf mein Gewicht ausgewirkt hat. Aber hey, Urlaub in Frankreich kann nicht ohne Auswirkungen auf die Figur  zu Ende gehen, dann wäre was falsch gelaufen.

Ein wenig Brot, gutes Weißbrot mit etwas Öl, Bärlauchpesto und Kürbiskernmus bringt einen nach der langen Fahrt wieder auf Trab.

Wir haben dieses Jahr sehr viel leckeres Gemüse auf dem Speiseplan gehabt. Während die Panikmacher in Deutschland mit EHEC fette Kasse machten, haben wir uns Tomaten, Gurken und anderes Gemüse roh oder zubereitet schmecken lassen.

Etwas wirklich leckeres war eine Kreation aus jungen violetten Artischocken. Dazu den Artischocken 1/3 von oben abschneiden, die Blattspitzen rundum kappen und den Stiel am Bodenrand abschneiden. Nun in der Mitte halbieren und alle Schnittstellen gleich mit Zitronensaft einreiben.

Das Stroh mit einem Teelöffel herausstechen und auch hier gleich etwas Zitrone aufträufeln. Nun in einer feuerfesten Form auf die Blattseite legen und mit ordentlich Wein angießen. Dazu gut Olivenöl, Salz, Pfeffer und blaue Zwiebeln obenauf. Zum Schluß mit Rosmarin abdecken und so in den heißen Grill oder Backofen. Nach 20 Minuten etwas Wein nachgießen sofern dieser verdampft ist und nach weiteren 20 Minuten sollte die Flüssigkeit verdampft sein und die Artischocken braten im Olivenöl. Alle umdrehen und nochmals etwas Wein angießen und für weitere 20 Minuten im Grill / Backofen lassen. Sie sollten auf der Schnittseite leicht anbraten und fertig.

Mit etwas Vinaigrette oder einer Knoblauchmayonaise ein Gedicht!

Apropos Mayonaise. Wir hatten den Wagen mit allerlei veganem Futter beladen sowie mit Eiern von den uns bekannten Hühnern. Die Eier haben wir aufgebraucht, das vegane Futter blieb weitestgehend unangetastet dank den frischen Gemüsen, den wunderbaren Artischocken usw.

Naja, wir haben auch Käse gegessen und den ultimativen Test durchgeführt. Mir hat es die letzten fast 2 Jahre keine Ruhe gelassen und ich wollte unbedingt wissen wie das mit dem Fleisch so ist, schmeckt es wirklich, ekelt es mich oder wird etwas vollkommen unerwartetes geschehen, wenn ich ein Stück Fleisch esse.

Mit diesen Gedanken habe ich ein Stück eines Limousinrindes gekauft welches sein Leben im Freien, in Mutter/Kalb-Haltung verbringen durfte. Das war mir schon wichtig obgleich am Ende der Tod und Tonnen an Gülle übrig bleiben.

Ein Stück Entrecote erster Klasse. Perfekt abgehangen und auf dem Grill medium zubereitet. Ein Fleischfresser würde perfekt dazu sagen.

Der erste Biss war ungewohnt und gleichzeitig überraschend. ich kann nicht sagen das es nicht geschmeckt hat aber schon beim zweiten Bissen hat sich, neben dem Geschmack von Fleur de Sel, Pfeffer und Röstaromen, ein schaler Trangeschmack breit gemacht der, nach weiteren Bissen, nur noch Langeweile verbreitete.

Das kann nur die Gewohnheit gewesen sein, daß ich früher dachte „dies ist der ultimative Genuss“. Das ist er definitiv nicht und ich kann nur allen „Fleischliebhabern“ raten ihren Horizont zu öffnen und von ihrem schmalen Brett runter zu springen.

Allerdings hat mir dieser Versuch ein doch schlechtes Gewissen bereitet und es hat 2, 3 Tage gedauert bis ich die Erfahrung verdaut hatte. Ach übrigens, die Verdauung hat auf dieses Stück mit früher öfters bekannten, üblen Gerüchen reagiert, die ich seit nun fast 2 Jahren nicht vermisst habe.

Der zweite Versuch war Fisch. Es ist mir früher schon immer schwerer gefallen auf Fisch als auf Fleisch zu verzichten und so kam auch ein Stück Seeteufel auf den Grill.

Im Lauch gegrillt und mit einer hellen, altbewährten Soße (Noily Prat, Gräten, Gemüse usw.). Dazu Kartoffeln, ebenfalls vom Grill, sowie eine Aubergine.

Und was soll ich sagen, im Vergleich zum Entrecote hat der Fisch wirklich lecker geschmeckt. Obgleich die Soße den eigentlichen Fisch übertraf. Aber ohne Fisch keine solche Soße.

Dazu haben wir noch ein paar gegrillte Jakobsmuscheln versucht (kein Bild). Eine langweilige Geschichte die eigentlich ausser ihrer Exklusivität, da teuer, nichts zu bieten hat. Naja, so ist es eben vielfach, man denkt es müsste schmecken weil selten, teuer und ein paar geschmacklose „Gourmets“ leben vor wie langweilig man sein kulinarisches Leben gestalten kann. Auch den High-Class Champagner den wir dazu getrunken hatten hätte ich gerne durch einen einfachen Cremant von der Loire ersetzt.

Wahrscheinlich werden mich nun einige steinigen aber ich musste das versuchen um nun mit mir vollkommen im Klaren zu sein wie mein Weg ist und sein wird.

Eine ganz leckere Geschichte habe ich auf die Schnelle zubereitet indem ich, Olivenöl mit angedünstetem Knoblauch auf einem Brot verstichen habe, darauf ein wenig Reblochon verteilt habe und obenauf dicke gegrillte Gemüsescheiben (Zucchini, Aubergine, Tomate) gegeben habe. In den Backofen bis der Reblochon verlaufen ist. Geht garantiert auch mit No Muh Melty.

Einige Blätter Basilikum dazu und etwas roten Chicoré-Salat. Die rote Sorte ist kaum bitter und schmeckt eher süss und sehr lecker. Mal sehen ob ich den hier auch finde.

Noch etwas Öl, Salz und Pfeffer darüber und die zweite Brothälfte, eine Art französisches Fladenbrot von der schönen Bäckerin in Plouha, obendrauf.

Voilá, meine Frau war begeistert (vom Essen), ich auch (vom Essen und der schönen Bäckerin aus Plouha). So einfach, preiswert und definitiv ein megaleckeres Mahl.

Die Tarte!

Wenn man in Frankreich ist, ist eine, zwei oder mehrere Tartes Pflicht. Das klassische Teigrezept und eine Füllung aus Lauch, Spargel und diversen anderen Gemüsen. Tomatenscheiben obenauf und ab in den Backofen. Die Details kenne ich nicht mehr. Dazu einen Spargelsalat der, an einem der 3 schöneren Tage, so richtig gut passte.

Blanchierter Spargel, Tomate, Zwiebel, Avocado, Balsamico, Olivenöl und Parmesan.

Die gefüllten Champignons wurden mit einer selbstgemachten Auberginencreme (siehe Blog) gefüllt.

 

Fin en Ragout Fin

Ein Versuch der spontan entstand war meine vegetarische Ragout Fin Variante. Anstatt Fleisch kam hier kleingeschnittenes, angebratenes Seitan zum Einsatz. War ebenfalls sehr lecker auch wenn ich mich nicht mehr wirklich an das Rezept erinnere. Ich werde das bei Gelegenheit hier nachkochen und berichten. Es waren auf jeden Fall viele Champignons verarbeitet.

 

 

 

 

 

Die noch dampfende Artischocke gabs dazu mit einer Vinaigrette und obenauf einen Klecks Kräutercreme. Schöne Kombination, obgleich jedes für sich bereits mehr als satt machte.

Als Dessert gab es wieder etwas leckeres von der schönen Bäckerin aus Plouha:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nicht gesund, nicht vegan aber traumhaft lecker.

Ansonsten haben wir die Spaziergänge am Atlantik genossen und die Seele baumeln lassen. Ein paar Eindrücke der Landschaften, der Strände, der Stadt Morlaix….

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Risotto oder Pampenade

Ein Rezept aus dem Umstand heraus, dass ich mich nicht entscheiden konnte, mache ich nun etwas asiatisches oder doch den klassischen Italiener. Mehr Italien – ganz klar.

Zucchini in Scheiben und in der Pfanne angebraten, mit etwas Thymian und Sallz bestreut und auf einem Küchentuch beisiete gestellt.

Roten und gelben Paprika im Backofen scharf gegrillt, die Haut abgezogen und aus 2 Dritteln und 4 entkernten und geschälten Tomaten eine Pampenade gekocht. Ein klein wenig Knoblauch und Tomatenmark, Salz und Pfeffer dazu – voilá

Grüne Thai-Stangenbohnen gewaschen und in 5 cm Stücke geschnitten, in Salzwasser 5 Minuten gekocht und abgeschreckt.

1/2 Fenchel mit etwas Zucker und Sojasoje angebraten, alle anderen Zutaten bis auf die Pampenade dazu und kurz anbraten /erhitzen lassen. Den zwischenzeitlich fertigen Thai-Reis auf einen Pampenadenspiegel setzen und das Gemüse verteilen. Reis übrigens immer im Reiskocher – wer noch keinen hat, die preiswerten Geräte sind definitiv die besseren wenn es um den Geschmack geht udn um den geht es ja schließlich.

Easy, lecker, leicht und sicherlich auch gesund.

Guten Appetit!

Grillideen

Egal wo man sich bewegt, überall qualmen die Grills. Nur leider liegt meist übles Schweinefleisch auf dem Grill weil die Phantasie und die Idee fehlt.

In den komenden Tagen hier ein paar Ideen die Dir als Anregung dienen sollen, mal was anderes auf den Grill zu bringen.

Ja man kann auch eine Pfanne auf den Grill stellen. Frühe Kartoffeln in Rapsöl lecker knusprig anbraten. Das ganze über einem gemischten Kohle/Buchenholzfeuer bringt das typische „Holzofen“-Aroma an die Kartoffel.

Wer es ganz knusprig mag, legt die Karoffeln am Ende nochmal direkt auf den Grill. Lecker.

Der Spieß ist mit Mock Duck gespießt.

Mock Duck ist ein Produkt aus Weizen- und Sojaeiweiß das, gut gewürzt, hervorragend vom Grill schmeckt. Man muss nur mit der Hitze etwas aufpassen. Als Gewürze eignen sich die klassischen Rubs und Grillgewürze ohne Glutamat.

Mock Duck deftig mit Kartoffeln, einem Salat von grünem Spargel und Paprika (nur mit Limettensaft und Salz angemacht). Soja-Mayonaise und BBQ-Soße. Die etwas feinere Alternative wäre ein Zitronenreis (mit Zitronenschale versetzt und leicht angebratene Frühlingszwiebeln untergemengt) und gegrillte Gemüse (Aubergine, Zucchini, Karotte). Einen Radicchiosalat mit Kresse dazu – voilá.

Guten Appetit!

Draussen kochen!

Die Temperaturen machen es jetzt wieder zum Vergnügen. Draussen zu Kochen oder zu Grillen, ein Glas Wein in der Hand, ein wenig Musik auf der Terasse und genießen. Das geht auch superlecker vegan.

Eine Gemüsepfanne auf dem offenen Feuer schmeckt einfach anders. Mit etwas Buchenholz bekommt das Gemüse ein „rustikales“ Aroma das einfach nur geil schmeckt.

Dazu ein Kartoffelbrot aus Pizzateig und gekochten, weichkochenden Kartoffeln mit Bärlauchöl.

Lecker!

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The Mock Duck

Mock heißt Fälschung oder Attrappe und so sollte man die Mock Duck von Vantastic Foods auch verstehen. Das Produkt hat nichts mit den Dosen aus dem Asialaden zu tun, zumindest die die ich bis heute probiert habe. Mock Duck ist auf gut Deutsch gesagt Der Hammer.

Wer früher einmal auf gebratene Ente flog der wird sich hier wiederfinden.

Eingelegt in Sesamöl, Ingwer und weitere Zutaten imitiert Mock Duck die gebratene Ente und trifft damit voll ins schwarze. Der einzige Nachteil, man kann nicht mehr wirklich unterscheiden ob man nun echte Ente oder einen Fake zu sich nimmt. Ein Blick auf das Glas hilft dann aber wieder und das gentechnikfreie Produkt überzeugt mich restlos.

Kalt direkt aus dem Glas genascht oder im beliebigen Einsatz in Pfannengerichten. Bei der Zubereitung verliert Mock Duck seinen typischen Geschmack wenn man die Stücke zu lange mitkocht/brät. Da sie ja bereits fertig sind genügt es auch ein wenig Gemüse mit Ingwerstreifen anzuschwitzen, mit Sojasoße ablöschen und abgetropfte Mock Duck dazugeben. Ein paar Reisnudeln oder Reis dazu und man hat ein überaus leckeres, schnelles Essen. Als Note kann hier nur ein sehr gut, eine 1 in Frage kommen – well done!

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Deftiges zum Frühlingsanfang

Naja, ich hoffe ja das die Sonne nun bleibt und es sich so langsam wieder in Richtung Frühling bewegt.

Ganz frisch eingetroffen die Hellen Bratwürste von Just Natural und was macht man da draus? Richtig, zur Abwechslung was Deftiges.

Bratwurst mit Bratkartoffeln, gerösteten Chillizwiebeln und Apfel-Kümmel Sauerkraut. zu den Würsten natürlich einen leckeren Senf dazu und lecker!

Vantastic Curry

Ein grünes Curry gehört bei uns zum Standard. Eigentlich braucht ein Curry weder Fleisch noch Fisch um zu schmecken. Für die die nicht auf das „Fleischige“ verzichten wollen empfehle ich den vegetarischen Kebap von Vantastic Food.

Einfach kurz mit heißem Wasser abschwenken, abtropfen lassen und dann kurz in Albaöl oder sonstigem Öl gaaanz leicht anbraten. Kurz bevor das Curry fertig ist dazugeben und Voilá, kein Fleischesser würde merken das er da kein Fleisch zwischen den Zähnen hat. Und es gibt einem das gewohnte Thailändische Curryfeeling.

Ansonsten die weiteren Zutaten des grünen Curry:

  • Grüne Currypaste (Asialaden oder selbstmachen)
  • Kokosmilch
  • Karottenscheiben
  • Halbierte Rosenkohlröschen
  • Shiitake
  • Thai Basilikum
  • Kafir Lime Blätter
  • Roter Chilli
  • Ein paar Stücke Algen (als Fischsoßenersatz)
  • Salz
  • Palmzucker
  • Wasser
  • Lauchstreifen
  • Chicoré (vorher abgebrüht)

Das alles wie gewohnt zu einem Curry verarbeiten und eben die o.g. Fakes zugeben – lecker.

Obendrüber Sesam und Koriander!

Guten Hunger!

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Risotto con Spinaci e Funghi

Risotto con Spinaci e Funghi / Risotto mit Spinat und Pilzen

Gleich nach Pasta & Pizza siedelt sich Risotto in die Reihe italienischer Lieblingsspeisen. Vegetarisch? aber sicher. Vegan geht es auch.

Nun lebt Risotto von Sahne und/oder Parmesan, die kann man leicht ersetzen. Den Schuss Sahne den ein gutes Risotto braucht kann man mit zum Beispüiel Soja Cuisine ohne Genussverzicht ersetzen. Abgesehen davon bringt das auch eine Kalorienreduktion mit sich.

Beim Parmesan scheiden sich die Geister. Man kann den Parmesan ersetzen, es gibt diverse Produkte die man hierzu verwenden kann. Die Parmesan-Fakes habe ich versucht und für ungenießbar befunden. Erinnern Sie sich an den Krümelparmesan den es noch vor 10-15 Jahren beim 0815-Italiener gab. Lieber ein “käsigeres” Produkt nehmen das gut schmilzt. Bindung braucht es nicht wirklich, das macht hauptsächlich der Reis. Also einen Melty Cheese o.ä. – man sollte unbedingt verschiedene Varianten ausprobieren da die Geschmäcker hier weit auseinandergehen.

Zutaten:

  • 50 gr. Pfifferlinge
  • 80 gr. Champignons
  • 80 gr. Blattspinat (TK)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Tassen Arborio Reis
  • 1 Frühlingszwiebel
  • Olivenöl
  • Rapsöl
  • Weißwein
  • Gemüsebrühe
  • Pfeffer
  • Salz
  • Muskat
  • 3 EL SojaCuisine
  • Parmesan(ersatz)

Zubereitung:

Die Zwiebel in feine Würfel schneiden und in Olivenöl glasig dünsten. Den Reis dazugeben und ca. 5 Minuten unter Rühren bei mittlerer Hitze dünsten. Mit einem guten Schuss trockenem Weißwein anschütten und unter Rühren einkochen lassen. Mit Gemüsebrühe anschütten und wieder unter Rühren reduzieren lassen.

Am besten man kocht zu zweit und während einer rührt werden die etwas kleiner geschnittenen Pilze in etwas Rapsöl bei großer Hitze angedünstet/angebraten (ca. 10 Minuten).

Der Spinat ist mittlerweile aufgetaut oder eingekocht und wird zum Reis gegeben. Immer wieder etwas Gemüsebrühe zugeben und reduzieren. Die Pilze zugeben und nochmals einen kleinen Schuss Weißwein. Mit Pfeffer, Salz und Muskat abschmecken, eventuell frische Kräuter dazu und nun den Herd ausschalten und die Soja Cuisine einrühren. Einen kleinen Teil des Käses oder Käseersatzes dazu geben, rühren und ab auf den Teller.

Wer mag gibt kurz vor dem Servieren noch ein paar kleine Tomaten dazu.

Die Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden, das Weiße der Frühlingszwiebel an einen leckeren Ruccolasalat geben, das Grün über den Teller verteilen. Noch etwas Parmesan(ersatz) und zu Tisch bitte.

Als Beilage einen Ruccola- oder anderen Salat und ein Glas Rotwein.

Petite dejeneure!

……

Nicht vegan da es definitiv keinen Ersatz für einen guten Parmesan gibt. Parmesan gibt es auch als Bioware und das ist zu empfehlen wenn man schon auf einige kleinen Rückfälle nicht verzichten will. Im Salat tummeln sich Steinpilz und Shitake – die mögen sich!

Die Pilze in Scheiben schneiden und in ein wenig Olivenöl andünsten. Erst sehr heiß dann nur noch dünsten. Auf einem Papier entfetten und Salzen sowie Pfeffern und ab in einen Salat mit Dressing nach Wahl. Parmesan drüberraspeln (oder auch nicht).

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Veggie Sauerbraten

Es gibt ein paar Gerüche die ich aus meinen früheren Fleischzeiten noch sehr präsent in der Nase habe. Ganz vorne mit dabei ist der Sauerbraten. Das Aroma der vom Wein und Gemüse geprägten Soße ist unverwechselbar und braucht definitiv kein Fleisch um exakt so zu riechen und zu schmecken wie ich es seit langem gewohnt war.

Ich habe den Sauerbraten selber aus Seitan zubereitet. Seitan aus Seitan Fix von Vantastic Foods das es in Kiloportionen zu kaufen gibt und die Herstellung von Seitan zum Kinderspiel macht. Dies war mein erster Versuch und das Ergebnis war solala. Die Konsistenz etwas zu sehr in Richtung Gummi und die Würzung war zu mild wodurch sich der Seitan-Eigengeschmack zu sehr in den Vordergrund gestellt hat. Aber beides Eigenschaften die man locker abstellen kann. Weniger Flüssigkeit in den Teig und länger kneten damit das Gummi verschwindet und mehr Würze zufügen. Vor allem braucht Seitan eine große Menge Salz – er frist es quasi.

Den Seitan habe ich im Teig auf Western Style gewürzt und mit einem klassischen Rub eingerieben, mit Rosmarin bestückt und mit Olivenöl in ein Vakuum gepackt. Das ganze dann in die Wärmeschublade und bei 80 Grad gut 2.5 Stunden „garen“ lassen.

Dann abkühlen lassen und 1 Nacht im Kühlschrank ruhen lassen. Ausgepackt und das Öl leicht abgetupft.

Nun ist das anbraten von Seitan ja nicht wirklich möglich da Seitan sofort anlegt. Also habe ich Zwiebeln in einem Top gedünstet, das Stück Seitan zugegeben und gleich mit 1/2 Liter Rotwein abgelöscht. Etwas Karotte, Lauch und Kartoffel dazu und für 1 Stunde bei 200 Grad in den Backofen.

Die Flüssigkeit habe ich abgesiebt und mit ein paar wenigen Stücken Karotte und Kartoffel püriert. Einen Schuß Balsamico dazu, Pfeffer und Salz sowie einen guten TL Zuckerrohrmelasse und Zuckerkulör. Dann kurz vor dem Servieren mit 3 EL Sojacuisine verfeinert und mit dem Schneebesen ordentlich aufgeschlagen. Würde glatt als Schokoladensoße durchgehen.

Der „Seitanbraten“ wurde aufgeschnitten und die Stücke in der Pfanne kurz geschwenkt. Ein parallel bereiteter Gemüsereis aus Paprika, Auberginen, Lauch, Zucchini, Zwiebel, Tomate und Risottoreis  gabs dazu.

Und wie hat das geschmeckt?

Der Gemüsereis war köstlich, die Soße der Hit – 100% Sauerbratensoße. Der Seitanbraten – naja – da muß ich noch viel üben oder einsehen das Seitan seine Grenzen hat. Zum Vergleich habe ich ein Bratenstück von Vantastic Foods („Rindersteak“) in die Pfanne geworfen und mit der Sauerbratensoße gegessen. Definitiv lecker und um Klassen besser als mein Seitanrezept.

Ich werde aber in jedem Fall weitere Seitan-Versuche unternehmen.

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