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My Pizza – Update!

Auch alt Bewährtes kann ab und an einen refresh bekommen. So habe ich mir vor kurzem in einer Sendung über Pizza in Neapel eine neue Rezeptvariante abgeschaut und was soll ich sagen, es ist das beste Rezept das ich jemals für Pizzateig hatte. Nicht wirklich das Rezept, sondern die Zubereitung des Teigs.

Basis ist mein Pizzateig Rezept hier im Blog

Zubereitung:

200 ml lauwarmes Wassermit der zerbröselten Hefe, Salz und Zucker verrühren bis alles aufgelöst ist.

Nun das Mehl zugeben und mit der Küchenmaschine (Knethaken) oder von Hand vermengen.

Das Olivenöl zugeben und Wasser oder Mehl zugeben bis der Teig recht locker aber nicht mehr al zu klebrig ist.

Mindesten 1.5 Stunden an einem warmen Ort ruhen lassen

Nochmals kneten und in 2 oder 3 Teile teilen und nochmals für 20 Minuten ruhen lassen.

 

Als Belag hatte ich derletzt eine äußerst simple aber leckere Margaritha Variante aus Eiertomaten aus der Dose die ich vom Stunk und Kernen befreite und mit dem Zauberstab pürierte, 1 EL Tomatenmark darunterrühren und mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen. Oben auf etwas Büffelmozzarella, etwas Edamer frische, sehr dünn geschnittene Champignons. Ab in den Ofen und am Ende ein klein wenig Olivenöl darüber tropfen und nochmals ein wenig Oregano.

Einfach aber extrem lecker!

Grillideen 2

Und wie wärs mal mit einer Pizza vom Grill? Was Du dazu brauchst ist ein Schamottstein und ein Grill mit Deckel. ein Kugelgrill mit einem Durchmesser von über 50 cm ist ideal. Den Schamottstein bekommst Du beim Ofenbauer oder im Internet. Gib nicht mehr als 10,- dafür aus!

Alternativ gibt es diverse Steinvarianten für auf den Grill die teilweise sündhaft teuer sind, aber letztendlich auch nur heiß werden. Vorteil ist hier aber, man kann auch etwas direkt auf dem Stein bruzzeln. Gemüse zum Beispiel; das geht auf einem Schamottstein nicht.

Den Grill mit Holzkohlebriketts aufheizen und sobald die Kohlen nicht mehr qualmen den Stein auf den Grillrost legen, Deckel drauf und die Belüftungen alle aufmachen (größter Kuftdurchsatz = größte Hitze). Dann dem Stein mindestens eine Stunde Zeit lassen um aufzuheizen.

Die Pizze auf einem Backpapier vorbereiten und mit oder ohne Backpapier auf den Stein legen. Die Dauer ist von der Temperatur abhängig aber mit 20 Minuten muss man schon rechnen. Nicht zu oft den Deckel heben um die Temperatur nicht immer wieder zu reduzieren.

Belegen kann man die Pizza mit allem was Spaß macht. Mit gegrilltem Gemüse oder vorgekochtem und abgekühltem Spinat und Spargel ist es ein echter Genuß!

Dazu ein Glas Rotwein, italienische Musik und Sonne – herrlich!

Gemüse Crostini

Man könnte auch Pizza dazu sagen!

Das Gemüse wird vor dem Backen auf dem Teig in einer Grillpfanne angebraten und bekommt so seine attraktiven Muster.

Da haben wir Aubergine, die zuvor gesalzen für 20 Minuten Wasser gezogen hat. Dann abgespült und trockengetupft und so in die heiße Grillpfanne mit ein wenig Öl.

Mit der in nicht zu dünne Scheiben geschnittenen Zucchini wurde ähnlich verfahren. Sie kann allerdings direkt ohne Umwege ain die Pfanne. Ein kleiner Paprika wurde ebenfalls kurz aber heftig angebraten.

Zwischen den Zucchinischeiben und den Auberginen wurden dann noch angebratene Champignons verstreut. Ach ja, das Sugo besteht aus San Marzano Dosentomaten, Zwiebel, Oregano, Salz und Pfeffer. Das erste Bild zeigt die, auf den Backofen wartende Pizza.

Das ganze gut mit Fleur de Sel gesalzen und mit der Pfeffermühle gewürzt. Ab in den Backofen.

Das Teigrezept wurde bereits an anderer Stelle erklärt und auch hier gilt – lange kneten macht einen guten Teig. Mit der Küchenmaschine überhaupt kein Problem. Wenn der Teig an den Rändern leicht zu Bräunen beginnt, ist er fertig und wurde er  im inneren Bereich sehr dünn ausgerollt oder gezogen dann dürfte das eine knusprige, fruchtige und leckere Angelegenheit werden. Für mich die beste Pizza die ich bis dato produziert habe. Auf den Bildern nicht zu sehen ist das frische Basilikum, das nach dem Backen reichlich darüber verteilt wurde. Parmesan kann man noch darüber geben, muß man aber nicht.

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