Archiv der Kategorie: Salat

Kleiner Weihnachtsteller

Da gehts wieder los, das Fest der Völlerei und der Gier.

Ein kleines leckeres Tellerchen, das gar nicht viel kostet aber dafür umso besser schmeckt.

Man nehme: Eine Milchkapsel, einen Mozzarella, eine Zucchini, Pilze, etwas Olivenöl, Knoblauchzehen, halb getrocknete Tomaten ein wenig Pesto. Für den Salat einen sehr kleinen Romanosalat pro Person und ein Dressing nach Wahl.

Aus einer dicken Scheibe der Milchkapsel ein Rundes Stück ausstechen (geht z.B. prima mit einem Weinglas) und ringsum in Öl, in dem vorher grob gehackten Stücke Knoblauch leicht geröstet wurden, anbraten. Auf ein Backblech und 2-3 kleine halb getrocknete Tomaten auflegen, eine dicke Scheibe Mozzarella und dann bei Oberhitze in den Backofen bis der Mozzarella beginnt zu schmelzen.

In der Zeit Zucchinischeiben grillen oder braten, salzen und auf einem Papiertuch abtrocknen lassen. Pilze (hier Kräuterseitlinge) anbraten, salzen und Pfeffern und am Ende mit wenig Balsamico ablöschen und auf null reduzieren.

Pilze und Zucchini auf den Mozzarella und etwas Pesto darüber. Basilikum Blätter machen sich sicher auch gut.

Vom Salat die äußeren Blätter entfernen, unten abschneiden und vorsichtig waschen damit die Form bleibt. In ein Glas stecken und das Dressing innen drüber träufeln.

Etwas von den Zucchini, Tomaten und Pilzen noch auf den Teller geben und voilá. Zwei Stück davon sind eine vollwertige Mahlzeit.

Fröhliche Weihnachten!

It´s not a Fish …. it´s a Tofu

Bei Gelegenheit werde ich die Zubereitung des Tofufisches in Bildern dokumentieren. Auf jeden Fall eine leckere Alternative zu allem was in den Meeren zappelt.

 

Zutaten Tofufisch:

  • 1 Block Tofu (nicht zu fest, ich nehme Taifun)
  • 4 EL Sojasoße
  • 2 TL getrocknete Algen
  • Saft einer halben Limette
  • 1 TL Korianderpulver
  • Chilipulver
  • Pfeffer
  • Sesamöl
  • Sesam
  • Weiße Brotkrumen (Asialaden)
  • 2 Eier
  • Mehl

 

Zubereitung Tofufisch:

Die Algen in Wasser für ca. 30 Minuten einweichen, den Tofu in zwei Platten schneiden und in der Sojasoße mit 4 EL des Algenwassers sowie der Algen für 20 Minuten ziehen lassen. Nun alles zusammen in eine Pfanne geben und erhitzen bis die Flüssigkeit verdampft ist. Etwas Sesamöl zugeben und den Tofu leicht anrösten. Limetensaft zugeben und den Tofu zur Seite geben und abkühlen lassen.

Die Stücke leicht andrücken / plattdrücken um eine etwas „uneckige“ Form zu erhalten (der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt).

Mit dem Korianderpulver, Chili und Pulver würzen und etwas von den Algen aus der Pfanne sehr klein schneiden und auf dem Tofu verteilen.

Die Stücke in Mehl wenden, in den verquirlten Eiern wenden und in die Brotkrumen, gemischt mit Sesam geben und in Sesamöl auf beiden Seiten goldbraun braten.

 

Das Gemüse wurde geschnitten kurz blanchiert und dann in der Pfanne leicht gebraten. Lediglich leicht gesalzen – voil´a

Die Gemüse: Zucchini, Karotte, Champignons, Brokkoli, Frühlingszwiebel, Stangensellerie, Brokkoliblätter,

 

Die Erdnuss Soße  ist eine klassische Thai-Erdnuss Soße.

 

Hot Veggie Salad

Lust auf einen leckeren Salat der auch dem Salatmuffel das Wasser im Mund zusammenlaufen läßt? Und, bis auf den Honig, natürlich vegan ist? Den Honig kann man zum Beispiel durch ein wenig Holunderblütensirup ersetzen. Auch lecker.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 4 in der Schale gekochte Kartoffeln
  • 1 in Würfel geschnittene Avocado
  • 1/2 fein gewürfelte rote Zwiebel
  • 1/2 in Streigen geschnittene rote Zwiebel
  • 2 TL Honig
  • 50 ml Weißwein
  • Messerspitze Habaneromash oder andere scharfe Habanerosoße
  • 2 Portabello Pilze in 5mm dicken Scheiben
  • 8 Cocktailtomaten
  • Filets von einer Orange
  • Saft von 1/2 Orange
  • 3 EL frische gehackte Petersilie
  • Weißer Balsamicoessig
  • Ingwersaft von einem kleinen Stück Ingwer (mit der Knoblauchpresse)
  • 1 EL Balsamico Creme
  • Mildes Olivenöl oder Rapsöl
  • Rapsöl zum Braten
  • Pfeffer
  • Chillipulver
  • Salz
  • Salat (Ruccola od. Radicchio…)

 

Zubereitung:

Die Pilze in etwas Öl scharf anbraten, mit der Hälfte des Weißweins ablöschen und dann etwas ziehen lassen. Die Cocktailtomaten zugeben, lediglich um sie zu erwärmen. Petersilie zugeben, Salzen und Pfeffern und beiseite stellen. Jetzt erst die Balsamico Creme dazugeben.

Die Kartoffeln grob schälen und in 5mm dicke Scheiben schneiden. In Rapsöl knusprig anbraten. Währenddessen die in Würfel geschnittene Avocado mit der Hälfte des Orangensaftes und dem Habanero mischen. Die in Streifen geschnittene Zwiebel zugeben und etwas Salzen.

Aus dem Weißen Balsamico, dem Rest Weißwein, dem Rest Orangensaft, Salz, Pfeffer, Ingwersaft, den in Würfeln geschnittenen Zwiebeln, dem Honig ein Dressing zusammenmischen und dann etwas Olivenöl oder Rapsöl zugeben.

Das Ganze mit Ruccola oder einem anderen kräftig schmeckenden Salat anrichten. Das Dressing lediglich über den Salat geben. Die Avocadostücke abseihen damit die nun ziemlich scharfe Flüssigkeit nicht auf den Teller kommt.

Über alles etwas schwarzen Sesam oder Chiliflocken und lecker!

 

 

Rote Beete selber machen …

… ist ganz leicht und schmeckt so unvergleichlich gut.

Viele scheuen sich davor weil der Saft der gekochten Rote Beete so sehr färbt. Ein paar Gummihandschuhe und das erste Problem sollte beseitigt sein. Was noch fehlt ist ein gutes Rezept, daß die Rote Beete nach einer Marinierzeit von ca. 2 Tagen zu einer hervorragenden Beilage zu so vielen Gerichten macht oder einfach mal so zwischendurch.

Ich bevorzuge die Rote Beete nicht ganz weich gekocht. Nach 60 Minuten in leicht köchelndem Wasser nehme ich die mittelgroßen Wurzeln raus und lasse sie ein klein wenig abkühlen.

Dann die Schale entweder einfach abreiben oder mit dem Messer dünn schälen. Strunk auf beiden Seiten abschneiden und die Wurzeln in nicht zu dünne Scheiben schneiden. Zwischen 3 und 5 Millimeter ist alles erlaubt.

Das aller wichtigste aber, ist die Marinade. Ich kann keine genaue Mengenangabe machen, da ich je nach Menge der Rote Beete auch die Menge der Marinade variiere und das jedes mal hin- und her zu rechnen – herjeh…. Deshalb bitte nur als Anhaltspunkt verstehen.

Zutaten für ca. ein Kilo Rote Beete:

  • 150 ml Balsamico Essig
  • 40 ml Altmeister Essig
  • 30 ml Holundersirup oder jeder andere dunkle Sirup nach Wahl
  • Saft von einer Limette oder Zitrone
  • 6 Scheiben Ingwer
  • 1 EL Sojasoße
  • 1 geh. TL Salz
  • 1 kleine mittelscharfe, getrocknete Chilischote (optional)
  • Wasser
Die geschnittenen Rote Beete eng in ein Gefäß geben (Einmachglas z.B.) und mit der Marinade übergießen. Wenn die Menge nicht reicht mit Wasser aufgießen. Nach einem Tag eine Scheibe versuchen. Diese sollte bereites eine leichte Säure mit einer harmonischen Süße erkennen lassen. Ist das nicht der Fall, mit Essig, Zitrone / Limette (je nach Gusto) oder Sirup nachwürzen. Das Ganze noch einen weiteren, besser zwei Tage im Kühlschrank ziehen lassen und dann genüsslich verspeisen.

Und wieder im Lande

Nach einem ziemlich verregneten und kalten Bretagneurlaub sind wir einigermaßen froh wieder zu Hause angekommen zu sein. Wenn man schon das meiste in einer Region kennt, dann ist schlechtes Wetter echt übel. Da bleibt einem ja nichts ausser zu lesen, zu essen und zu trinken. Alles drei haben wir ausgiebig gemacht, was sich nicht gerade positiv auf mein Gewicht ausgewirkt hat. Aber hey, Urlaub in Frankreich kann nicht ohne Auswirkungen auf die Figur  zu Ende gehen, dann wäre was falsch gelaufen.

Ein wenig Brot, gutes Weißbrot mit etwas Öl, Bärlauchpesto und Kürbiskernmus bringt einen nach der langen Fahrt wieder auf Trab.

Wir haben dieses Jahr sehr viel leckeres Gemüse auf dem Speiseplan gehabt. Während die Panikmacher in Deutschland mit EHEC fette Kasse machten, haben wir uns Tomaten, Gurken und anderes Gemüse roh oder zubereitet schmecken lassen.

Etwas wirklich leckeres war eine Kreation aus jungen violetten Artischocken. Dazu den Artischocken 1/3 von oben abschneiden, die Blattspitzen rundum kappen und den Stiel am Bodenrand abschneiden. Nun in der Mitte halbieren und alle Schnittstellen gleich mit Zitronensaft einreiben.

Das Stroh mit einem Teelöffel herausstechen und auch hier gleich etwas Zitrone aufträufeln. Nun in einer feuerfesten Form auf die Blattseite legen und mit ordentlich Wein angießen. Dazu gut Olivenöl, Salz, Pfeffer und blaue Zwiebeln obenauf. Zum Schluß mit Rosmarin abdecken und so in den heißen Grill oder Backofen. Nach 20 Minuten etwas Wein nachgießen sofern dieser verdampft ist und nach weiteren 20 Minuten sollte die Flüssigkeit verdampft sein und die Artischocken braten im Olivenöl. Alle umdrehen und nochmals etwas Wein angießen und für weitere 20 Minuten im Grill / Backofen lassen. Sie sollten auf der Schnittseite leicht anbraten und fertig.

Mit etwas Vinaigrette oder einer Knoblauchmayonaise ein Gedicht!

Apropos Mayonaise. Wir hatten den Wagen mit allerlei veganem Futter beladen sowie mit Eiern von den uns bekannten Hühnern. Die Eier haben wir aufgebraucht, das vegane Futter blieb weitestgehend unangetastet dank den frischen Gemüsen, den wunderbaren Artischocken usw.

Naja, wir haben auch Käse gegessen und den ultimativen Test durchgeführt. Mir hat es die letzten fast 2 Jahre keine Ruhe gelassen und ich wollte unbedingt wissen wie das mit dem Fleisch so ist, schmeckt es wirklich, ekelt es mich oder wird etwas vollkommen unerwartetes geschehen, wenn ich ein Stück Fleisch esse.

Mit diesen Gedanken habe ich ein Stück eines Limousinrindes gekauft welches sein Leben im Freien, in Mutter/Kalb-Haltung verbringen durfte. Das war mir schon wichtig obgleich am Ende der Tod und Tonnen an Gülle übrig bleiben.

Ein Stück Entrecote erster Klasse. Perfekt abgehangen und auf dem Grill medium zubereitet. Ein Fleischfresser würde perfekt dazu sagen.

Der erste Biss war ungewohnt und gleichzeitig überraschend. ich kann nicht sagen das es nicht geschmeckt hat aber schon beim zweiten Bissen hat sich, neben dem Geschmack von Fleur de Sel, Pfeffer und Röstaromen, ein schaler Trangeschmack breit gemacht der, nach weiteren Bissen, nur noch Langeweile verbreitete.

Das kann nur die Gewohnheit gewesen sein, daß ich früher dachte „dies ist der ultimative Genuss“. Das ist er definitiv nicht und ich kann nur allen „Fleischliebhabern“ raten ihren Horizont zu öffnen und von ihrem schmalen Brett runter zu springen.

Allerdings hat mir dieser Versuch ein doch schlechtes Gewissen bereitet und es hat 2, 3 Tage gedauert bis ich die Erfahrung verdaut hatte. Ach übrigens, die Verdauung hat auf dieses Stück mit früher öfters bekannten, üblen Gerüchen reagiert, die ich seit nun fast 2 Jahren nicht vermisst habe.

Der zweite Versuch war Fisch. Es ist mir früher schon immer schwerer gefallen auf Fisch als auf Fleisch zu verzichten und so kam auch ein Stück Seeteufel auf den Grill.

Im Lauch gegrillt und mit einer hellen, altbewährten Soße (Noily Prat, Gräten, Gemüse usw.). Dazu Kartoffeln, ebenfalls vom Grill, sowie eine Aubergine.

Und was soll ich sagen, im Vergleich zum Entrecote hat der Fisch wirklich lecker geschmeckt. Obgleich die Soße den eigentlichen Fisch übertraf. Aber ohne Fisch keine solche Soße.

Dazu haben wir noch ein paar gegrillte Jakobsmuscheln versucht (kein Bild). Eine langweilige Geschichte die eigentlich ausser ihrer Exklusivität, da teuer, nichts zu bieten hat. Naja, so ist es eben vielfach, man denkt es müsste schmecken weil selten, teuer und ein paar geschmacklose „Gourmets“ leben vor wie langweilig man sein kulinarisches Leben gestalten kann. Auch den High-Class Champagner den wir dazu getrunken hatten hätte ich gerne durch einen einfachen Cremant von der Loire ersetzt.

Wahrscheinlich werden mich nun einige steinigen aber ich musste das versuchen um nun mit mir vollkommen im Klaren zu sein wie mein Weg ist und sein wird.

Eine ganz leckere Geschichte habe ich auf die Schnelle zubereitet indem ich, Olivenöl mit angedünstetem Knoblauch auf einem Brot verstichen habe, darauf ein wenig Reblochon verteilt habe und obenauf dicke gegrillte Gemüsescheiben (Zucchini, Aubergine, Tomate) gegeben habe. In den Backofen bis der Reblochon verlaufen ist. Geht garantiert auch mit No Muh Melty.

Einige Blätter Basilikum dazu und etwas roten Chicoré-Salat. Die rote Sorte ist kaum bitter und schmeckt eher süss und sehr lecker. Mal sehen ob ich den hier auch finde.

Noch etwas Öl, Salz und Pfeffer darüber und die zweite Brothälfte, eine Art französisches Fladenbrot von der schönen Bäckerin in Plouha, obendrauf.

Voilá, meine Frau war begeistert (vom Essen), ich auch (vom Essen und der schönen Bäckerin aus Plouha). So einfach, preiswert und definitiv ein megaleckeres Mahl.

Die Tarte!

Wenn man in Frankreich ist, ist eine, zwei oder mehrere Tartes Pflicht. Das klassische Teigrezept und eine Füllung aus Lauch, Spargel und diversen anderen Gemüsen. Tomatenscheiben obenauf und ab in den Backofen. Die Details kenne ich nicht mehr. Dazu einen Spargelsalat der, an einem der 3 schöneren Tage, so richtig gut passte.

Blanchierter Spargel, Tomate, Zwiebel, Avocado, Balsamico, Olivenöl und Parmesan.

Die gefüllten Champignons wurden mit einer selbstgemachten Auberginencreme (siehe Blog) gefüllt.

 

Fin en Ragout Fin

Ein Versuch der spontan entstand war meine vegetarische Ragout Fin Variante. Anstatt Fleisch kam hier kleingeschnittenes, angebratenes Seitan zum Einsatz. War ebenfalls sehr lecker auch wenn ich mich nicht mehr wirklich an das Rezept erinnere. Ich werde das bei Gelegenheit hier nachkochen und berichten. Es waren auf jeden Fall viele Champignons verarbeitet.

 

 

 

 

 

Die noch dampfende Artischocke gabs dazu mit einer Vinaigrette und obenauf einen Klecks Kräutercreme. Schöne Kombination, obgleich jedes für sich bereits mehr als satt machte.

Als Dessert gab es wieder etwas leckeres von der schönen Bäckerin aus Plouha:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nicht gesund, nicht vegan aber traumhaft lecker.

Ansonsten haben wir die Spaziergänge am Atlantik genossen und die Seele baumeln lassen. Ein paar Eindrücke der Landschaften, der Strände, der Stadt Morlaix….

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Salat von Seitlingen und Avocado

Ein wundervoller Salat als Vorspeise oder einfach so. Einfach zuzubereiten und ein echter Genuss. Die Avocado sollte dabei reif sein. Unreife, zu feste Avocados reifen am Besten wenn man sie in Zeitungspapier eingewickelt bei Zimmertemperatur 2-3 Tage liegen läßt.

 

Zutaten (4 Vorspeiseportionen)

  • 1 reife Avocado
  • 3 große Kräuterseitlinge
  • Saft von einer halben Zitrone
  • 1 TL Zesten von der Zitrone
  • 4 EL weißer Balsamico
  • 1 TL Meersalz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • frische Thymianblätter
  • Thymianblüten
  • Extra natives Olivenöl

Die Kräuterseitlinge mit Öl bepinseln und auf dem heißen Grill oder in der Pfanne ringsum anbraten. Das dauert ca. 15 Minuten. Zur Seite legen und aus den Zutaten (bis auf die Avocado und die Thymianblüten) eine Vinaigrette anrühren. Die Thymianblüten mit der Schere kleinschneiden beziehungsweise die rosa-weißen Blüten abschneiden.

Die Avocado in zwei Hälften schneiden, schälen und ca. 4 mm starke Scheiben schneiden. Die Pilze in ebenso starke Scheiben schneiden und abwechselnd auf einem vorgewärmten Teller geben. Die Vinaigrette darüber und die Thymianblüten darauf verteilen. 5 Minuten ziehen lassen – voilá.

 

Vegane „Caesar Salad“ Soße

Das ist sie, die ultimative Caesar Soße zum knackigen Salat ohne Ei und andere tierische Zutaten. Meiner Meinung nach besser als viele der traditionellen Rezepte und dazu vegan.

Die Schwierigkeit ist, einen Emulgator zu finden um eine leicht mayonaisige Struktur zu erreichen. In dem Fall ist es Dijonsenf und das Sojalecithin des Soja-Reisdrinks

Zutaten:

  • 200 ml Soja-Reisdrink von Berif(mit anderen Reis-Soja-Produkten kann es auch funktionieren aber keine Garantie)
  • 100-150 ml Rapsöl
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 TL Tomatenmark
  • 1 EL Dijon-Senf
  • 3 EL weißer Balsamico
  • 1 TL Limettensaft
  • 2 TL Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 1 EL kleingehackter Noh Muh Classic

Zubereitung:

Den Knoblauch grob hacken und mit dem Senf, Soja-Reisdrink und der Hälfte des Öls in ein hohes Gefäß geben. Mit dem Zauberstab pürieren und aufschlagen. Alle restlichen Zutaten bis auf Essig und Limettensaft zugeben und nochmals aufschlagen. Nun den Essig, Limettensaft sowie der Rest des Öls während des Schlagens langsam zugeben und zum Schluß nochmals abschmecken. Die Menge an Noh Muh kann je nach Geschmack variiert werden oder man verwendet z.B. den NohMuh Dezent oder Melty.

Als Varianten kann man noch etwas geröstete Pinienkerne oder Nussmus zugeben.

Wer auf Caesar Dressing steht und keine Lust mehr auf Ei, Käse und Anchovis hat – bitteschön, schmeckt geil!

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Nudelsalat

Bin kein Freund von Nudelsalaten wie man sie landläufig auf Festen finden kann. Bappig fette Mayonaisenudeln mit Dosenerbsen usw. – igitt.

Hier eine frische, knackige Variante mit Vollkorn Reisnudeln.

Zutaten sind: Kurz abgekochter Spargel, Tomaten, Paprika, Karotte, Zucchini, Rettich, Pastinake, glatte Petersilie, Gurke, Sesam.

Das Dressing aus weißem Balsamico, Limettensaft, Apfelsaft, Gurkensaft, Dijon, Salz, Pfeffer, Zucker

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Kleines Mädelsmenü

Hauptsache der Nachtisch paßt. Das war die Vorgabe für ein kleines Abendessen für die Mädels.

Als Vorspeiße einen wilden Salat mit karamelisierten Steckrüben, Pfifferlingen und einem Satéspieß mit Erdnußsoße. Die Satés habe ich mit Vantastic Foods Veggie Hähnchenfilet gemacht – sehr geil!

Die Steckrüben wurden in Olivenöl angebraten, mit etwas Wasser abgelöscht und für ein paar Minuten garen lassen. Dann etwas Rohrzucker dazu und karamelisieren lassen. Zum Ende hin etwas Fleur de sel und Pfeffer. Rüben können so verdammt lecker schmecken.

Als Dressing habe ich eine Mischung aus Kartoffel, Senf, Essig, Zwiebel, Ingwer, Öl angerührt und ebenfalls mit ordentlich Salz, einer guten Prise Zucker und Pfeffer gewürzt und über den trockenen Salat geträufelt.

Die Erdnußsoße ist ein klassisch thailändisches Rezept aus gerösteten Erdnüssen, Kokosmilch und Gewürzen. Ach ja, ich hab noch geröstete Pinien- und Kürbiskerne sowie gerösteten Fenchelsamen und Sesam über das genze gestreut – soll ja schmecken und gesund sein.

Und nichht zu vergessen einen Cappuchino vom Broccoli. Mit echter Sahne (ich schäm mich ja schon).

Als Hauptspeise Pizza (o. Kommentar)

Und das Dessert?

Total unvegane Dampfnudeln mit einem Zwetschgenkompott, Datteln und Vanillesoße.

Es gab keine Beschwerden!

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Multi Kulti

Oder auch ein Sammelsurium? Heute gab es einen Salat au Ruccola, Radicchio, gegrillten Zucchini, gebratenen Pilzen, frittiertem Hokaido-Kürbis, geröstete Nüsse und diverse Dips bzw. Soßen.

Ein Highlight ist die Mayonaise aus gelben Erbsen (rechtes Töpfchen). Ganz einfach gelbe Erbsen in Salzwasser kochen, absieben und mit etwas Soya Cuisine, Knoblauch und Salz, fein pürieren. Leckerer Dip und geht in Richtung Mayo. Ist eben ewas bröselig. Wer will streicht die Masse durch ein Sieb – ist feiner.

Der Kürbis wurde in Rapsöl frittiert und gesalzen. Wird in Algen mit Mirim und Soja oder eben in die Erbsenmayo gedipt. Die Zucchinistreifen einfach etwas ölen und salzen (ich hab eine Mischung aus Öl, Salz und Oregano genommen), dann ab in den Backofen bei größter Hitze bis die Zucchini braun ist/wird.

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Petite dejeneure!

……

Nicht vegan da es definitiv keinen Ersatz für einen guten Parmesan gibt. Parmesan gibt es auch als Bioware und das ist zu empfehlen wenn man schon auf einige kleinen Rückfälle nicht verzichten will. Im Salat tummeln sich Steinpilz und Shitake – die mögen sich!

Die Pilze in Scheiben schneiden und in ein wenig Olivenöl andünsten. Erst sehr heiß dann nur noch dünsten. Auf einem Papier entfetten und Salzen sowie Pfeffern und ab in einen Salat mit Dressing nach Wahl. Parmesan drüberraspeln (oder auch nicht).

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