Archiv der Kategorie: Topf / DO

Kraut mal anders!

Es sieht nicht anders aus als das meiste Sauerkraut aber es schmeckt dermaßen gut das ich dies zu meiner Lieblings-Zubereitungsvariante wähle.

Das um das Kraut herum ist nur Beiwerk (Kürbiskernöl-Kartoffelbrei und ein Steinpilz-Seitanbraten)

Zutaten für 2 Personen:

  • 300 gr. frisches (also nicht Dose oder so) Fildersauerkraut (alles andere ist naja)
  • 100 ml frisch gepresster Orangensaft oder ein sehr guter Direktsaft
  • 1 Quitte
  • 30 ml Holunderblütensirup
  • 1 TL grobes Salz

Das Kraut mit allen Zutaten und der geschälten, entkernten und geachtelten Quitte in einen Topf geben, aufkochen und 20 Minuten bei geringer Hitze und geschlossenem Deckel ziehen lassen. Zum Schluß u.U. mit ein paar Spritzern Limettensaft abschmecken

Dazu Kartoffelpü oder ein Rösti….

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Veggie Sauerbraten

Es gibt ein paar Gerüche die ich aus meinen früheren Fleischzeiten noch sehr präsent in der Nase habe. Ganz vorne mit dabei ist der Sauerbraten. Das Aroma der vom Wein und Gemüse geprägten Soße ist unverwechselbar und braucht definitiv kein Fleisch um exakt so zu riechen und zu schmecken wie ich es seit langem gewohnt war.

Ich habe den Sauerbraten selber aus Seitan zubereitet. Seitan aus Seitan Fix von Vantastic Foods das es in Kiloportionen zu kaufen gibt und die Herstellung von Seitan zum Kinderspiel macht. Dies war mein erster Versuch und das Ergebnis war solala. Die Konsistenz etwas zu sehr in Richtung Gummi und die Würzung war zu mild wodurch sich der Seitan-Eigengeschmack zu sehr in den Vordergrund gestellt hat. Aber beides Eigenschaften die man locker abstellen kann. Weniger Flüssigkeit in den Teig und länger kneten damit das Gummi verschwindet und mehr Würze zufügen. Vor allem braucht Seitan eine große Menge Salz – er frist es quasi.

Den Seitan habe ich im Teig auf Western Style gewürzt und mit einem klassischen Rub eingerieben, mit Rosmarin bestückt und mit Olivenöl in ein Vakuum gepackt. Das ganze dann in die Wärmeschublade und bei 80 Grad gut 2.5 Stunden „garen“ lassen.

Dann abkühlen lassen und 1 Nacht im Kühlschrank ruhen lassen. Ausgepackt und das Öl leicht abgetupft.

Nun ist das anbraten von Seitan ja nicht wirklich möglich da Seitan sofort anlegt. Also habe ich Zwiebeln in einem Top gedünstet, das Stück Seitan zugegeben und gleich mit 1/2 Liter Rotwein abgelöscht. Etwas Karotte, Lauch und Kartoffel dazu und für 1 Stunde bei 200 Grad in den Backofen.

Die Flüssigkeit habe ich abgesiebt und mit ein paar wenigen Stücken Karotte und Kartoffel püriert. Einen Schuß Balsamico dazu, Pfeffer und Salz sowie einen guten TL Zuckerrohrmelasse und Zuckerkulör. Dann kurz vor dem Servieren mit 3 EL Sojacuisine verfeinert und mit dem Schneebesen ordentlich aufgeschlagen. Würde glatt als Schokoladensoße durchgehen.

Der „Seitanbraten“ wurde aufgeschnitten und die Stücke in der Pfanne kurz geschwenkt. Ein parallel bereiteter Gemüsereis aus Paprika, Auberginen, Lauch, Zucchini, Zwiebel, Tomate und Risottoreis  gabs dazu.

Und wie hat das geschmeckt?

Der Gemüsereis war köstlich, die Soße der Hit – 100% Sauerbratensoße. Der Seitanbraten – naja – da muß ich noch viel üben oder einsehen das Seitan seine Grenzen hat. Zum Vergleich habe ich ein Bratenstück von Vantastic Foods („Rindersteak“) in die Pfanne geworfen und mit der Sauerbratensoße gegessen. Definitiv lecker und um Klassen besser als mein Seitanrezept.

Ich werde aber in jedem Fall weitere Seitan-Versuche unternehmen.

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Gefüllte Paprika [vegan]

Gefüllte Paprika (vegan)

Hey wer braucht Fleisch? Absolut lecker mit ohne Fleisch und man tut was für sich und für die Umwelt.

Just do it – is lecker! Geht übrigens auch lecker im Dutch Oven!

Die Zutaten:

  • 4 Paprika (gelb oder rot)
  • 1/2 grüner Spitzpaprika
  • 1 Tasse Rundkornreis
  • 100 gr. Shitake
  • 150 gr. Just Natural Hack oder 80 gr. Sojagranulat
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1/2 Zwiebel
  • 1/2 kleine Aubergine
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 TL No Egg
  • 1 Dose Tomaten
  • 1 Zweig Rosmarin
  • Pfeffer
  • Salz
  • Koriander
  • Safran

Die Zubereitung:

Das Just Natural Hack oder da 10 Minuten in Brühe eingeweichte Spjagranulat in Öl anbraten und die kleinegeschnittene Zwiebel und Knoblauch zugeben. Gut anbraten und das Tomatenmark zugeben. Eventuell mit etwas Wasser anschütten damit es nicht anlegt. So 10 Minuten anbraten. Die kleingeschnitten Aubergine und die kleingeschnittenen Shitake (ohne Stiel) sowie die kleingeschnittene Petersilie zugeben.

In einer separaten Pfanne den kleingeschnittenen grünen Paprika scharf anbraten (darf ruhig schwarze Stellen bekommen) und zur Masse zugeben. Mit Pfeffer und Salz abschmecken und zur Seite stellen.

Den gewaschenen Reis mit Wasser und üppig Salz kochen und nach 5 Minuten 2 Msp. Safran zugeben. Nach weietern 10 Minuten in ein Sieb schütten und mit kaltem Wasser abschrecken. Der Reis darf ruhig noch sehr kernig sein.

Die Paprika waschen und den oberen Deckel knapp abschneiden. Am besten einen schrägen Schnitt nach innen setzen da der Deckel so am besten hält.

Das No Egg mit 4 EL Wasser anrühren und mit der Füllung vermengen. In die Paprika füllen.

Die Dose Tomaten mit den Rosmarinnadeln, Salz und Pfeffer pürieren. Ich entferne immer zuerst den Strunk der Dosentomaten sofern es Flaschentomaten sind.

Die Tomatensoße mit 1/2 der Menge an Wasser auffüllen und in einen Topf geben. Den rest der Masse in die Tomatenbrühe geben. Die Paprika dazu und bei kleiner Hitze gut 2 Stunden köcheln lassen.

Ich habe früher sehr gerne Saure Sahne dazu gegessen. Heute nehm ich den Bio „Soja-Joghurt“von Allpro. Nicht ganz das Selbe aber definitiv genauso lecker. Etwas Brot, Kartoffeln oder einfach nix dazu und guten Appetit!

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