Archiv der Kategorie: Testessen

Es geht um die Vurst!

Hier ein wirklich leckeres Beispiel an veganer Wurstalternative.

Die Velami von Soyana kommt mit einem großen Peace auf der Verpackung daher. Schön!

Die Optik erinnert an kleine Mortadellaräder, der Geruch läßt einen aber schnell in Richtung Salami abwandern und das soll das Produkt wohl auch. Eine Alternative zu Salami.

Als ich begann kein Fleisch mehr zu essen, dachte ich das der Verzicht auf Salami, luftgetrocknete Schinken sowie andere, eher rustikal angehauchte „Spezialitäten“, mir die größten Probleme bereiten wird. Weit gefehlt, gerade diese Produkte, auch beim Erinnern an vergangene Tage, fehlen überhaupt nicht und so bin ich trotzdessen auf die Velami sehr gespannt.

Die Velami ist sehr würzig mit ausgeprägter Pfeffernote. Vielleicht ein wenig zuviel wenn man sie pur genießt. Also ab damit aufs Brot. Zuerst war ich nicht so begeistert als ich die Velami auf einer Scheibe Vollkornbrot versucht habe – zu weit im Hintergrund, gar nicht mehr würzig. Aber hey, hätte ich früher eine Scheibe Parmaschinken auf ein Vollkornbrot gelegt? Niemals. Also her mit einem knusprigen Baguett und etwas Bio Alsan draufgeschmiert. Und hier macht die Velami einen wirklich guten Eindruck. Würzig und mit einer leichten salamiähnlichen Note wobei ich den gesamten Geschmack der eben Velami ist, sehr lecker finde. Die Velami mag Weißbrot lieber – soviel steht fest.

Definitiv eine gute 2 weil auch hier wieder einmal viel zu viel Verpackung verwendet wurde. Die Plastikfolie kann locker um 50% ihrer Stärke reduziert werden was 50% Ressourcen schont.

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Streich spielen?

Man könnte das fast so denken wenn man sich durch die Vielzahl der pflanzlichen Brotaufstriche durchprobiert. Aber es gibt eine ganze Reihe echt leckerer Aufstriche. Ich hab ja in der Vergangenheit bereits Brotaufstriche probiert und bewertet. Heute kommt gleich mal wieder eine ganze Reihe dran. Ich vergleiche nicht gegeneinander sondern im Einzelnen.

Shiitake Pastete von BioNor Culinessa

Paula Pur Schlemmerpastete Delikatess von Martin Evers Naturkost

Bruschetta ai peperoni von mamma lucia

Kräuter Schmalz von BioNor Culinessa

Bärlauch Streich von Zwergenwiese

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Beginnen wir mal mit dem Kräuterschmalz von BioNor Culinessa

Schaut aus wie Schmalz, riecht irgendwie wie Schmalz aber schmeckt es auch wie Schmalz?

Was sind denn die Geschmackspunkte in Schmalz? Meist ist es das Salz plus ein süß-würziges irgendetwas – der Schmalzgeschmack eben. Mit Graupen oder Kräutern bekommt Schmalz eine leicht verändcerte Note wobei der typische Schmalzgeschmack eigentlich immer im Vordergrund steht. Dieses rein pflanzliche Schmalz wird von Fleischessern nicht als vegetarisch erkannt, ganz im Gegenteil, „das Schmalz ist aber lecker“ ist nur ein Kommentar. Es schmeckt wie man es von Schmalz erwartet und ich finde es sehr lecker. Im Vergleich zu anderen pflanzlichen Schmalzprodukten ist das Kräuterschmalz von BioNor Culinessa sehr streichfähig und rundum ein tolles Alternativprodukt. Wobei ich Schmalz früher äusserst selten gegessen habe – dieses hier kommt häufiger aufs Brot. Aber, auch hier kommen ordentlich Kalorien zusammen. Ach so eine Note…. eine klares Sehr Gut, eine 1.

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Geschmacklich in eine ganz andere Richtung geht das Bärlauch Streich von Zwergenwiese. Bärlauch als eins meiner Lieblingskräuter, da ist man natürlich gespannt. Umso mehr hat der Aufstrich entäuscht. Ich schmecke keinen Bärlauch. Darüberhinaus ist der leicht saure Geschmack und die bröselige Konsistenz irritierend – sollte der Aufstrich über dem MHD sein? Nein, alles ok er schmeckt eben so.

Für Bärlauch Liebhaber ein klares NoGo, als einfacher Aufstrich um ihn mit Kräutern zu versetzen eventuell, aber dafür viel zu teuer. Mit viel hin und her eine 4 – ausreichend. Zwergenwiese hat bisher in allen Produkten enttäuscht wie auch Tartex – vielleicht einfach eine Geschmackssache – mir schmeckt es jedenfalls nicht.

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Ab nach Italien und mit dem Bruschetta ai peperoni von mamma lucia kommt ein Paprika-Aufstrich ähnlich eines Aivar aufs Brot. Stückig und recht viel Öl riecht der Aufstrich erstmal äußerst lecker. Das viele Öl schreckt mich erstmal ein wenig und ich rühre kräftig um. Ab damit aufs Brot mit etwas Bio-Alsan drunter und:

Wie Aivar, jedoch wie das Aivar meiner Tante, das leckere Selbstgemachte auf das alle immer warten wenn sie ihr Gemüse aus ihrem „es wächst wie´s wächst“ Garten erntet und Aivar in kleinen Mengen produziert. Das Bruschetta ai peperoni von mamma lucia ist definitiv ein Renner. Das Öl schreckt etwas ab, es würde auch mit weniger Öl gehen aber Öl ist eben ein beliebter Füllstoff bei teuer zu produzierenden Produkten. Jeder der mal selbst Aivar gemacht hat weiß was ich meine. Eine gute 2 gibt es dafür von mir und ich laß mir das schmecken.

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Nun kommen wir zu der ich glaube ersten glatten 6 (SECHS). Ob das nun ein Produktionsfehler ist oder nicht ist mir erstmal egal.

Da nimmt man einen Löffel voll Pastete in den Mund und erwartet einen leberwurstähnlichen Geschmack. Den erhält man auch aber was kommt dann. Sofort drängt sich ein Geschmack auf der mir den Schweiß ausbrechen läßt. Kennt ihr den Geschmack, ihr kennt ihn sicher, wenn man nach einer Zahnbehandlung inkl. Bohren vom Zahnarzt kommt. Dieser leicht metallisch, scharfe, leicht säuerliche Zahnarztgeschmack – nur ekelhaft.

Und genau so ein Nachgeschmack bleibt nach dem „Genuß“ von Paula Pur Schlemmerpastete Delikatess von Martin Evers Naturkost. Hättet ihr euch beim Geschmack mal so verkünstelt wie bei der Namensgebung. Dieses Produkt geht garnicht. Ich hab das auch an anderen Personen getestet.Sobald man beim Probieren das Wort Zahnarzt oder Dentist sagt werden die Augen groß und die Gesichter verziehen sich. Eine glatte 6 und ab damit in den Mülleimer.

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Zum  Abschluß  noch ein  weiteres  erfreuliches  Produkt von BioNor Culinessa.  Die  Shiitake Pastete ist,  muß  ich  gestehen,  bei  fast allen  Herstellern immer mein Favorit.

Die BioNor Variante ist sehr ausgewogen mit  feinem  Shiitakegeschmack,  streichzart  und eben einfach lecker. Ich kenn bis dato nur eine Shiitake Pastete die mir noch besser schmeckt die  es bei  uns aber  leider nicht  mehr zu kaufen gibt.  Somit bekommt die BioNor Shiitake Pastete eine gute 2 und ich werd gleich noch ein Brot essen um den Geschmack von Paula Pur endlich aus mir raus zu bekommen.

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Sweet dreams are made of ….

…. sicher nicht aus Sahne aber hey wer weiß das schon.

In einer Lieferung lag heute eine kostenlose Probe einer veganen Sprühsahne bei. Sunny von ave oder auch Vantastic Foods – sprühfertige Mischung aus Wasser und reinem Pflanzenfett.

Ok ich fand fertige Sprühsahne schon immer unnötig und geschmacklich kurz vor der Körperverletzung. Vielleicht liegt es daran das ich Sahne nie süß mochte und alle Fertigsahne wird eben gesüßt. Weiß jemand warum?

Die Sunny kommt neben dem Wasser und reinem Pflanzenfett mit einer abenteuerlichen Zutatenliste daher:

Zucker, Maltrodextrin, Sorbitsirup, Gluckosesiruo, E435, E472e, E475, E 464, Cellulose, Vanthan, Cellulosegummi, Aroma, Natriumcitrate, Natriumphosphate, Calciumcarbonamt, Distickstoffmonoxid.

Auch wenn ich weiß das der größere Teil der Zutaten gesundheitlich unbedenklich sind würde ich bei dieser Liste die Dose (egal was es für eine Dose wäre) sofort wieder ins Regal stellen.

Aber was tut man nicht alles ….

Gesprüht und probiert und uuuurggghhhhhss – bappsüß, nein noch viel süßer als bappsüß. Erst mal schütteln, unser Hund hat sich parallel dazu geschüttelt was zu einer kleinen Lacheinheit führte.

Geschmacklich eher nah an geschlagenem Eiweiß oder gar Mohrenkopffülle. Viel schmieriger als echte aufgeschlagene Sahen und ja, irgendwie in der Erinnerung wie die Sprühsahne aus vergangenen Zeiten.

Was soll ich nun sagen, wer Sprühsahne himmlisch findet wird an Sunny seine Freude haben. Wer geschlagene Sahne ersetzen will sollte die Finger davon lassen. Alleine schon die Verpackungsmenge und die Zutatenliste sollte einen vor solch einem Produkt zurückschrecken lassen.

Trotzdem Danke für die kostenlose Beilage – wie gesagt, wer schon immer Sprühsahne himmlisch fand der wird sich an Sunny freuen.

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Es Schnitzelt!

Wieder mal ein Versuch und ein Griff in die Convinience-Ecke.

Vegetarisches Schnitzel von Natur Gourmet (Orior) kommt mächtig verpackt daher. In die Verpackung wäre locker die 5fache Menge reingegangen, muß das sein? Man fühlt sich etwas an die unter Schutzatmosphäre verpackten toten Tiere erinnert die halbverwest in der Fleischtheke lagern. Ups ich schweife ab.

Aufgepackt schaut man auf zwei Stücke mit leichtem Branding (Grillstreifen). Sehr hell was an Geflügel erinnert.

Ab damit in die Pfanne und auf beiden Seiten bei mittlerer Hitze ca. 3 Minuten angebraten. Etwas Salz und Pfeffer und voilá, die Menge reicht gerade so für einen kleinen schnelles Mittagssnack. 130 Gramm für € 2,50 das ist ok.

Geschmacklich fein und lecker. Es gibt am Geschmack nichts auszusetzen, könnte mir die Stücke auch sehr gut auf einem Burger oder kleingeschnetzelt in einer Soße vorstellen.

Wenn die gute Firma Orior nun noch die Verpackung auf ein verträgliches Maß reduzieren würde wäre das ein echt gutes Produkt, so bekommt es von mir eine 3+ als Gesamtwertung, geschmacklich eine klare 2.

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Mayo pleaze!

Noch nie war ich ein großer Freund von Mayo aber hey, zu Pommes Rot / Weiß und zu ner Veggie Curry Rot / Weiß muß das eben sein. In der letzten Lieferung, einer bunten Sammlung an Glässern, Tüten und Päckchen war auch diese Mayo hier dabei. Die Mayonaise der Manufaktur Bio Starck.

Wie gesagt, sonst kann mir eine Mayonaise gestohlen bleiben und auf nem Burger war mir zuletzt eine Mascarpone lieber nur die gibts ja nun nicht vegan und so kommt es eben zur Mayonaise und yeah – die schmeckt! Mayo hat oft oder meist einen muffigen Geruch, schmeckt pappig und eigentlich braucht man sie nicht wirklich. Die Mayonaise der Manufaktur Starck ist wirklich gut. Frisch im Geschmack, leichte Säure und trotzdem untenrum so n gutes Pfund. Ich hab das gleich auf Burger un dmit Bratkartoffeln getestet und auf jeden Fall eine empfehlenswerte Alternative zu einer Mayonaise mit Ei und/oder Milchprodukten. Ach so die Schulnote. Hmmh, ich hab nichts zu bemängeln hab aber auch noch keinen veganen Vergleich dazu, somit gibt es eine wirklich gute 2 die sich eventuell (weitere Kandidaten warten) noch verbessert.

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Schweinereien!

Das war gewagt und ich hab mich lange gestreubt dieses Produkt zu versuchen.

Vantastic Foods Kochschinken

Kommt als Wurst oder Rolle daher und ist ziemlich fest. Ausgepackt riecht man ein leichtes Pöckelaroma und diese Säure/Süße die man von einem tierischen Kochschinken gewohnt sind. Nachdem man ja selbst in der Welt der Fleischesser sich nicht sicher sein kann obe es wirklich Kochschinken ist was auf den Tisch kommt, dürfte es ja einfach sein diesen Geschmack nachzuahmen.

Der Geschmack ist auch ganz nah an einem Kochschinken. Leicht gesalzen und keinerlei Müll in der Zutatenliste hat er jedoch das selbe Manko das alle Wurstimitate haben. Er ist zu bröselig und trocken. Der Geschmack ist wie bereits erwähnt wirklich nah am Original und mir schmeckt es gut aber etwas mehr Fett in der Masse würde dem Produkt gut stehen. Auf einer Stulle mit Margarine, Tomate, einem Salatblatt und vielleicht ein wenig Senf oder Veggie-Mayonaise mach der Kochschinken eine gute Figur, deshalb gibt es eine 2,5 von mir.

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Little V BBQ

Hühnerschlegel mit Zuckerrohrknochen – wie genial. Die Produkte von Vantastic Foods begeistern mich ja schon seit dem ersten Kontakt, aber das setzt dem Ganzen das i-Tüpfelchen auf.

Der BBQer würde nun Lollipops sagen. Keine AHnung warum ich die jetzt erst versuche. Dazu ein Vantastic Pfeffersteak ein Maiskuchen, gegrillte Zucchini und eine schnelle aber leckere, selbstgemachte BBQ-Soße.

Die „Keulen“ wurden vorher mit Johnnys „I love Chicken“ gerubt. Endlich hat der Spruch „I love Chicken“ eine sinnvolle Aussage.

Die BBQ-Soße ist aus Zwiebeln, Tomatenmark, Apfelsaft, Limettensaft, Zuckerrohrmelasse, Sojasoße, Pfeffer, Salz, Korianderpulver, Thymian, Kurkuma, Balsamico, Honig, Kakao, Roh-Rohrzucker – lecker

Beides, Lollies sowie Pfeffersteak waren lecker obgleich die Lollies definitiv die Nase vorne hatten. Die Lollies bekommen eine 1 – eine glatte Eins! Das Pfeffersteak eine 2,5, es könnte n Tick weicher sein und etwas dicker damit man ein ordentliches Branding auf dem Grill hinbekommt.

Weiter so Vantastic!

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Zipfel!

Nein nein wir sind nicht bei den Schtis (Top Spiellfilm – empfehlenswert). Mit Zipfel meine ich hier den Wurstzipfel der mir heute über den Weg lief.

Berief Soja Fit nach Art Schinkenwurst.

Sieht einer Schinkenwurst absolut gleich inkl. metallenem Wurstzipfelverschluß der definitiv nicht sein müßte, aber egal.

Man soll vegetarische Vurstprodukte ja nicht pur versuchen aber ich machs trotzdem und erwarte das übliche. Diesmal liege ich falsch und die Vurst schmeckt pur schon gut und vor allem, für die Noch-Fleischesser, sie schmeckt eben wie ne Schinkenwurst. Auch hier ist lediglich die leicht bröselige Konsistenz die ablenkt. Also was macht man mit der Vurst? Ab aufs Brot und wie üblich zubereiten. Entweder in einem Wurstsalat mit Tomaten, Zwiebeln, Gurken, V-Käse, grüner Salat usw. oder auf ein Brot mit Margerine und Senf. So gegessen würde ich sagen 95% Schinkenwurst. Besser als viele Fleisch-Schinkenwürste die ich in meinem Leben gegessen habe. Und wieder eine gute 2 – zur Zeit habe ich wirklich Glück und greife nach recht guten Produkten.

Anmerkung: Der Hersteller Berief verwendete in der Vergangenheit Karmin – ein tierischer Farbstoff (aus Läusen) und deklariert(e) trotzdem fleischfrei. Bei vielen Vegetariern deshalb verpönt. Ich hab es gerade erst bei der Recherche gelesen entdeckt und denk da noch drauf rum.

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Ein Steak!

Neulich im mReformhaus, es nannte sich Steak, nein „wie Steak“ und paßte gerade noch in meinen Einkaufskorb. Das Heirler „wie Steak“ sind zwei Bratstücke die rein optisch irgendwo zwischen einem Hacksteak oder gar einem Rindersteak liegen.

Ausgepackt, eins in der Pfanne fertiggebraten und eins in der Mikrowelle erhitzt. Pur gegessen macht das Heirler „wie Steak“ schonmal wirklich keinen schlechten Eindruck. Die Konsistenz und der Biss schmeicheln und der Geschmack liegt nache einem Hacksteak.

Doch so pur überzeugt es nicht ganz, deshalb bekommt das eine Teil eine Beilage aus Kartoffelbrei und eine dunkle Pilzsoße womit sich ein kompletter Gang ergibt und das Mikrowellenstück wandert in ein Brötchen mit Tomate und Zwiebel.

Beide Varianten überzeugen gänzlich. Eben auch hier wieder die Komposition die den Genuß ausmacht. Mit etwas Soße, Kartoffelbrei oder auch anderen Beilagen ist das Heirler „wie Steak“ wirklich lecker und bekommt von mir eine gute 2.

Vegan Jerky!

Da wagen die sich aber an was ran die Mädels und Jungs von Vantastic Foods. Beef Jerky ist ein Klassiker der afrikanischen Küche. Bultong ist der erste Name den das getrocknete Rindfleisch  hatte. Fast jede menschliche Gruppierung hatte früher ihr Bultong – ihr getrocknetes Fleisch.

Beef Jerky ist die US-amerikanische Variante und der Varianten gibt es in den USA wirklich viele. Von bappig Süßen bis hin zu höllenscharfen Varianten, wobei die bappig Süßen leider überwiegen.

Was macht Beef Jerky in der klassischen bzw. Fleischvariante aus? Es muß trocken aber saftig sein, die Fasern dürfen nicht zu fest und fasrig sein und es sollte wenn es denn zerkaut ist seinen Geschmack zur Gänze entfaltet haben. Meine Lieblingsvarianten waren allesamt immer nicht so süß und mit ordentlich Pfeffer. Selbstgemacht wurde das Fleisch in Soja, Pfeffer, Chili, Korinader mariniert und anschließend im Backofen bei 40-50 Grad getrocknet.

Nun gibts kein Fleisch mehr und so war ich einigermaßen überrascht über das Angebot von Vantastic Foods.

Zwei Riegel sind in einer Packung, diese sind jeweils einzeln verpackt. Ziemlich viel Verpackung für die beiden Jerky´s.

Nun aber zum Geschmack und Biss. Der Biss ist sehr wichtig und der ist definitiv zu weich. Ok, es gibt auch Jerky der weicheren Form aber das sit eher die Ausnahme. Der Biss kommt aber leicht an Jerky ran. Auch hier ist die Gesamtkomposition für den Geschmack verantwortlich, also Biss, Geruch, Geschmack.

Der Geschmack ist nicht mein Ding. Viel zuviel Zimt und Süße. Weniger Süße, etwas Pfeffer und den Zimt ganz nach hinten bitte – aber alles Geschmacksache und Vantastic Foods hat mehrere Geschmacksvarianten von denen diese „Hot Western Style“ nur eine ist. Ich würde dringend empfehlen das Produkt nihct Beef Jerky zu nennen und ihm einen eigenen, sinnigen Namen zu geben. Mit Beef Jerky wird es vergleicht, ist allerdings meilenweit davon, selbst von einem schlechten Jerky, entfernt. Von mir gibt es eine 4 (ausreichend) wenn man es „Hot Christmas Sticks“ nennen würde. Die Schärfe ist übrigens gut – nicht zu wenig aber essbar.

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Kaffee schwarz!

Ein weiterer Versuch auf der Suche nach DEM Ersatz für einen eingeschworenen Latte Trinker. Also Kaffee mit Milch.

Ich habe ja bereits diverses versucht und mich nun dazu hinreisen lassen ein „echtes“ Alternativprodukt zu testen.

Der Soyatoo Coffee Creamer. Erinnert mich vom Namen und Aufmachunge sehr an die diversen Creamer die es in Pulverform gibt. Im Pulver ist in aller Regel Milchpulver was ich ja tunlichst vermeiden will.

So versuche ich zum ersten Mal ein „echtes“ Kaffeeemilch Ersatzprodukt. Ich brühe den Kaffee von Hand in einer Presse und das Wasser kommt aus einem wild pfeifenden Kessel. Alles ziemlich old school trotz Induktionsherd.

Auf jeden Fall macht der Soyatoo Coffee Creamer eine schöne Farbe. Irgendwie wie Kondensmilch. Ich probiere natürlich pur und direkt und hey das hat die komplette Kondensmilch Note. Nur dumm das ich Kondensmilch schon immer zum Kotzen fand. Definitiv keine Alternative für „echte“ Kuhmilch aber !!!! wer Kondensmilch im Kaffee mag wird mit dem Creaner eine 95%ige Alternative finden. Es fehlt ein wenig die „Fülle“ aber durchaus ein gelungenes Produkt als Kondensmilch-Alternative. Ich vergeb dafür keine Note da ich Kondensmilch , wie bereits erwähnt, eigentlich immer und heute nur eklig finde.

Hafer oder Soja?

Die Milch machts ja nicht wirklich wenn man den Studien der diversen anerkannten Wissenschaftler sowie Universitäten Glauben schenken darf. Die Milchindustrie hat hier nur platte Werbebotschaften die keinerlei Aussage entgegenzusetzen.

Aber bei einem sind sich viele einig – ich auch, Milch schmeckt eben saugut. Ich rede von der Milch kühl im Glas, im Müsli oder verarbeitet zu Sahne, Butter, Quark oder im Kaffee! Gibt es wirklich Alternativen?

Ich habe hier zwei Haferprodukte sowie zwei Sojaprodukte die uns die Milch durch gesunde Produkte ersetzen wollen. Mein Hauptaugenmerk liegt hier bei der Verwendung von Milch oder Sahne im Kaffee sowie pur getrunken.

Die Produkte sind im Einzelnen:

VitaQuell Haferdrink, GranoVita Bio Sahne Drink, Grano Vita Soja Saane sowie Oatly Hafer Cuisine

Der Vita Quell Haferdrink pur getrunken erinnert an eine Haferflockenfrühstück. Also man nimmt Haferflocken und gibt Wasser dazu. Das läßt man ein paar Minuten stehen und siebt die Flüssigkeit ab. Das Ergebnis (getestet) entspricht dem Haferdrink ziemlich. Bei einem Preis von € 2,39 pro Liter (im Reformhaus) dürfte die Gewinnspanne enorm sein. Aber der Geschmack sollte ja im Vordergrund stehen. Naja, ich sagte es ja bereits, Wasser und Haferflocken – zum pur Trinken sehr gewöhnungsbedürtig und meiner Meinung nach nicht lecker – ganz im Gegenteil. Pur getrunken Note 5 – nicht besser.

Zusammen mit einem Müsli ist das aber wieder was ganz anderes und sehr gut als Milchersatz zu gebrauchen. Gschmackiger als Wasser und natürlich sehr gesund.

Nun wende ich mich dem Soja Drink von Grano Vita zu und habe den Rat den ich so oft gelesen habe befolgt und ihn, wie die anderen Sachen auch, gut gekühlt. Der Geschmack ist ein leicht säuerliches, teils rundes teils aber wässriges Erlebnis. Irgendwie kann das schon erfrischend sein wobei das Wetter da gerade nicht mitspielt. Ein Eiweißcocktail ist das natürlich und jeder Kraftsportler würde gut daran tun das anstatt Milch oder Eiweißpulver aus Kadavern zu sich zu nehemn – das Sojaeiweiß ist vom Körper wesentlich besser verarbeitbar aber ich schweife ab.

Der Geschmack ist ein geht so. Nicht schlecht aber auch kein Renner und deshalb die 3 – befriedigend.

Nun kommen beide Flüssigkeiten in den Kaffee und ich alte Kaffeetante teste. Lieber schwarz trinken – das verwässert den Kaffee und allein die Farbe des Kaffees animiert mich gleich zum Biertrinken was ich übrigens gerade tue.

Nun kommt die Soja Saane von Grano Vita dran. Aufgeschnitten und erst einmal pur versucht. Leider ziemlich süß was ich weder bei Sahne mag noch jeder in seinem Kaffeee haben will. Ich bin mir aber sicher das es das Produkt auch ohne Zucker bzw. Süße gibt. Der Geschmack ist wirklich gut – nahe an Sahne und sogar aufschlagbar. Das mit dem Aufschlagen versuch ich nicht ich glaube es einfach einmal. Im Kaffee macht sich das Produkt gut aber aber, Fettaugen auf dem Kaffee sind überhaupt nicht gut und stoßen ab. Geschmacklich ist das eine Alternative – definitiv aber mit den Fettaugen bleib ich bei schwarz oder nehm noch nen Schluck Bier. Ich würde dem Produkt gerne eine 2 geben aber die Fettaugen herjeh. Es bekommt eine 2,5.

Zuletzt aber nicht das letzte Produkt das ich als Milch/Sahneersatz testen werde (eine neue Bestellung ist bereits auf dem Weg) ist die Hafer Cuisine von Oatly. Nicht mit der Brillenmarke Oakley zu verwechseln ist das Produkt in der „Szene“ ziemlich beliebt wie mir scheint.  Warum erschließt sich mir beim Kaffeetest nicht wirklich. Hafergeschmack im Kaffee – nicht mein Ding. Das Bier ist fast leer. Ich muß eh kochen und die Hafer Cuisine bekommt eine 3,5 von mir.

Hast Du eine bessere Alternative zu Milch? Ein Tipp würde mich freuen.

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VitaQuell Haferdrink

Korea Lust

Die letzten Tage hatten wir das Glück in einem koreanischen Restaurant in Freiburg zu essen. Sehr sehr lecker. Das hab ich zum Anreiz genommen heute einmal wieder in die asiatischeh Richtung, vegan zu kochen.

Rote Linsensuppe

Eine kleingeschnittene Zwiebel sowie eine Zehe kleingeschnittener Knoblauch, einen Teelöffel kleingeschnittener Ingwer in etwas Sesamöl andünsten. 1 gut gewaschene Tasse rote Linsen Alpro Joghurtalternativedazu geben und eine Tasse Gemüsebrühe. 1 TL Korinader, 1 TL Curry, 1 TL Salz sowie einen EL Tomatenmark zugeben und das Ganze 15 Minuten köcheln lassen.

2/3 der Suppe mit pürieren und nochmals abschmecken. 2 EL Alpro Soya Joghurtalternative zugeben und 1/2 pürierten Habanerochili einrühren. Nochmals eventuell mit Salz und etwas Brühe abrunden aber nicht mehr kochen. Die Suppe sollte lauwarm gegessen werden. Mit etwas Koriander, Sesam, Pul Biber dekorieren und guten Appetit.

Die Alternative zum Joghurt von Allpro hat mich restlos überzeugt – egal ob kalt oder warm – wirklich klasse.

Koreanischer Gemüsetopf

Die koreanische Küche ist einfach, gesund und sehr lecker. Jeder hat sicher schonmal das Wort „Kimchi“ gehört. Ein fermentierter Kohl, super gesund und sehr lecker. Es existieren tausende unterschiedliche Rezepturen. Ich werde die kommenden Tage beginnen Kimchi zu produzieren.

Das Gemüse das ich „nach Gedächtnisprotokoll“ nachgekocht habe ist ebenfalls sehr einfach. Ein gekochter Reis wird mit Sesamöl und Pul Biber oder anderem scharfem Chili angebraten. Cashewkerne kommen hinzu und fertig. Das Gemüse (Brokkoli, Zucchini, Karotte) wurde geschnitten und lediglich in Salzwasser blanchiert. Der Rettich (rot, sollte eigentlich ein weißer sein) wurde geschält, in Stifte geschnitten  und mit Salz, Zucker und wenig Limettensaft mariniert. Nach 15 Minuten abwaschen und in einem Sieb abtropfen.

Die Kartoffelstücke sind gekochte Kartoffeln die mit ein wenig Essig, Salz und wenig Zucker vermengt wurden. Das alles sollte zusammen gegessen werden, also Kartoffel oder Gemüse mit Reis und Rettich – sehr lecker. Etwas Habanerosoße, Harissa oder Sambal Olek dazu und Chiliheads sind im Glück.

Dazu kann man nach belieben Speisen reichen, hier mit etwas Curry welches auf grüner Curry/Kokosbasis mit Vantastic Foods Döner zubereitet wurde.

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Ketchup regelt!

Habe ein Probiererle im letzten Pakerl von alles-vegetarisch gefunden. Soja Schnitzel Wiener Art von Provamel. Oha ein Schnitzel mit Panade also.

Als erstes positiv, die Angaben zum Produkt sind vollständig. Beim Auspacken fällt mir dann aber gleich mal die Panade einer Seite entgegen. Bappt ned gscheid! Kunstvoll restauriert lege ich die beiden kleinen Schnitzelchen in die Pfanne mit etwas Rapsöl und lasse sie ca. 3 Minuten pro Seite leicht braten.

Goldgelb schauen sie aus wenn da beim Umdrehen mir nicht schon wieder die gesamte Panade entgegenkommen würde. Auf dem Teller „kunstvoll“ angerichtet und in weißer Vorahnung etwas Fleur de Sel und Pfeffer aus der Mühle angebracht (so sagt man in der feinen Küche *ächz*).

Schnitt, Gabel und Biss – Ketchup bitte! Ich schmecke Panade und ein Stück bröseliges Soja-something das fast ungewürzt daherkommt. Der Gesamtgeschmack, wenn man es dann mal geschafft hat ein Stück am Stück samt Panade in den Mund zu bekommen, ist nicht soo schlecht aber nennt es doch Soja- Bröselscheibe Wiener Art. Ich weiß nicht so recht was ich damit anfangen soll. Kaufen werde ich es nicht soviel steht fest. Geschmacklich nicht negativ aber eben nichtssagend und das ist kein Produkt um es vielleicht geschmackvoll weiter zu verarbeiten. Das Panadendrama ist ganz übel wie ich finde – darf so nicht sein. Unter Umständen liegt das an langer Lagerzeit und dem Versand – Das MHD ist/war ja quasi bereits erreicht – hmmh vielleicht liegts daran. Ich werte mit einer nicht zu guten 3 und sehe, mit etwas mehr Würze, weniger Brösel und ordentlich haftender Pannnade Verbesserungspotential für das Provamel Sojaschnitzel Wiener Art. Und hey liebe alles-vegetarisch, warum verschickt ihr Kostproben mit abgelaufenem MHD?

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Geht doch!

Ich habe mich, nach den gestrigen, käsigen Enttäuschungen heute an eine weitere kleine Käsefakerunde gewagt.

Der No Muh Chäs „Melty“

und um ihm noch eine Chance zu geben nochmals einen Versuch mit den Creamy Smooth Scheiben von Tofutti.

Der Noh Muh Melty kommt in einer wurstigen Verpackung her und läßt sich leicht aus der Rolle drücken. Aussehen ist wie ein trockener Schmelzkäse. Leider kann ich keine Angaben zu den Mengen bzw. Verhältnissen der Zutaten entdecken um den Fettgehalt zu erkennen – sehr schlecht!

Aber ab damit aufs Brot, auf ein leckeres Bioland Vollkorn Brot und probiert……. es geht doch!

Der Geschmack geht leicht in die Blauschimmelrichtung – sehr leicht. Wer den Geschmack von Blauschimmelkäse mag wird den Melty von No Muh Chäs mögen. Erstaunlich gut und um so viel besser als das „harte“ Pendant welches ich gestern versucht habe. Ich hab mir gleich noch ein wenig aufs Brot geschmiert und bin froh über das Ergebnis. Der No Muh Chäs Melty bekommt von mir eine 2,5. Über die Kalorienangaben und Fettanteil etc. würd eich mich sehr freuen.

Aber weiter gehts mit einer 2nd Chance für die Käsefakescheiben von Tofutti. Ich hatte die Scheiben gestern pur versucht wie ich es früher auch ab und an gerne mit diesen Junk-Scheibl….. gemacht habe. Die haben zwar ebenfalls nicht wirklich geschmeckt aber hatten so ein „Suchtpotential“ ähnlich Chips oder Popcorn (herjeh jetzt hab ich mich geoutet). Pur gegessen waren sie recht enttäuschend. Deshalb ab auf einen kleinen Burger, mal wieder aus dem Hause Just Natural.

Zwei Scheiben müssen schon sein. Dies hab ich kurz mit dem Backofengrill erhitzt, aber nicht zu sehr, ich will ja noch was von der Scheibe spüren.

Burger leben von der Gesamtkomposition was ich sicher schon ein halbes Dutzend mal im Blog geschrieben habe aber ich steh eben sehr auf Burger. Die Tofuttischeiben beeinflussen die Komposition aber leider nicht wirklich zum Guten. Nicht das sie wirklich schlecht schmecken oder man sie massiv herrausschmeckt aber der Vergleichsburger ohne Tofuttischeiben schmeckt um Längen besser und das obwohl ich Cheesburger noch viel lieber mag als Hamburger. Sie bringen eine mehlige Note mit in den Burger – nicht gut

Das bringt nicht viel mehr Sympathie ein. Eine 3,5 ist das Höchste der Gefühle.

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Vegi Selfmade-Chili

Sojagranulat welch Wundermittel zur Herstellung leckerer Speisen. Auf Empfehlung von Vantstic Foods habe ich selbiges zur Herstellung eines Chilis verwendet. Ich hab mich mal an die Variante „Deutsches Hausfrauenchili“ gehalten wie man es landläufig auf Parties etc. bekommt. Mit Mais, Paprika, Tomatenmark, Bohnen.

Irgendwie konnte ich dann aber nicht widerstehen das Chili doch ein wenig in die ursprüngliche Form eines „Chili con Carne“ zu bringen. Dort sind nämlich neben dem Hack zu gleichem Teil grob geschnittene Stücke verarbeitet. Wo der Mexikaner Schweine- und Rindfleisch in sein Chili mischt muß ich mir natürlich was einfallen lassen und, als hätte ich es geahnt hatte ich die Rinderfiletstücke, ebenfalls von Vantastic Foods gekauft.

Bevor ich aber irgendwelche Spielereien mache, erstmal das Rezept.

Zutaten:

  • 80 Gr. SojaGranulat
  • 10 Vegi Rinderfiletstücke
  • 1/2 Liter Gemüsebrühe
  • 1/6 Liter Organic Gravy Soße
  • 1 Dose Kidneybohnen
  • 3 EL Mais
  • 3 EL kleingeschnittene Paprika
  • 1 EL Jalapenomash
  • 3 EL Tomatenmark
  • 1 Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 TL Koriandersamen geröstet + gemahlen
  • 1 Msp. Currypulver
  • 1 EL Zuckerrohrmelasse
  • 2 TL Balsamico
  • 1 Habanero Chili ohne Kerne und Plazenta
  • Salz
  • Reichlich Pfeffer

Die Zubereitung dürfte ziemlich bekannt sein bis vielleicht auf den Umgang mit dem Sojagranulat. Das würde mit der heißen Gemüßebrühe und der Organic Gravy Soße übergossen und 15 Minuten ziehen lassen. Danach ausdrücken und wie normales Hack verwenden. Also klein geschnittene Zwiebeln andünsten, Soja dazu und mit ein wenig Tomatenmark gut Farbe dranbraten. Die restlichen Zutaten dazu und mit Wasser auf gewünschte Konsitenz bringen. Abschmecken und 20 Minuten leicht köcheln lassen.

Kurz bevor das Chili fertig ist die Rinderfiletstücke mit etwas Fett gut anbraten. Ich hab sie ziemlich plattgedrückt damit möglichst viele Röststoffe bzw. Fläche für selbige entsteht. Wenn man sich die Stücke anschaut dann gibt es kaum Unterschied zu einem Stück Rindfleisch. Ich musste natürlich gleich zwei Stücke solo versuchen. Mit etwas Pfeffer aus der Mühle und Fleur de Sel – absolut perfekt – Die Rinderfiletstücke haben ein sehr gut verdient! Wirklich enorm gut gelungen – da bleiben sogar Fasern in den Zähnen hängen *lach*

Die Stücke unters Chili mengen und servieren. Wer mag nimmt etwas Koriandergrün dazu.

Beim nächsten Mal ohne Mais und Paprika und dafür noch n bisserl mehr Chilli aber ich wollte ja ein Partychili kochen was mir mit den Produkten, wie ich meine, sehr gut gelungen ist. Das Sojagranulat ist klasse, ich frage mich nur immer warum kann man das von Haus aus nicht schon n Tick würzen? Etwas Pfeffer und eine kleinwenig Salz mit einarbeiten dann wäre das für solche Gericht absolut perfekt. So bekommt das Sojagranulat aber noch immer ein gute 2.

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Drei Käsehoch

Da war ich sehr gespannt darauf. Käse ist meine Achillesferse und so wäre ein veganes Ersatzprodukt der Renner.

Es sind drei Käsefakes sowie ein Frischkäseimitat am Start. Alles Produkte die ich auf vegetarischen sowie veganen Seiten empfohlen bekam oder die überschwänglich gelobt wurden:

  • Tofutti „Creamy Smooth“ Cheddar Style
  • No Muh Chäs Classic
  • Pural Vegi Cheese
  • Heirler Der andere Genuß „wie Frischkäse“

In dieser Reihenfolge hab ich die Produkte getestet. Pur ohne alles wie man Käse eben pflegt zu essen. Im Einzelnen hat sich das wie folgt gestaltet:

Der Tofutti „Creamy Smooth“ Cheddar Style kommt in Scheibenform, einzeln verpackt daher. Nicht was ich gut finde aber ideal für den Belag eines Burgers. Ausgepackt und probiert. Die Konsistenz ist ähnlich der bekannten Scheiben, etwas bröseliger.

Der Geschmack erinnert in keinster Weise an Käse, geschweige denn einen Cheddar. Es ist aber nicht so das er nicht schmeckt, nur eben nicht wirklich nach Käse.

Der Tofutti bekommt die Tage nochmals eine Chance auf einem Burger um ihn zum Cheesburger zu machen. Bis dahin, pur versucht, bekommt er maximal eine 4.

Als zweiter Kandidat mache ich mich über den No Muh Chäs Classic her. Ein veganer schweizer Käsefake. Und wenn jemand etwas von Käse versteht dann doch wohl die Schweizer (neben den Franzosen natürlich). Er kommt als Block daher und sieht verblüffend nach Käse aus. Ausgepackt fällt mir ein leichtes Aroma von Roquefort auf was sich im Geschmack bestätigt.

Es schmeckt ganz gut wenn man Schimmel, besser Blauschimmelkäse mag. Die Konsistenz ist etwas bröselig wie eben so viele Tierproduktefakes. Ich werde ihn heute Abend mal ohne Anmerkung auf den Tisch bringen, mal sehen wie das Urteil ausfällt. Von mir bekommt der No Muh eine gute 3 und bin guter Hoffnung das es noch besser geht.

Man darf doch träumen oder?

Der Pural Vegi-Cheese Cheddargeschmack ist ein Kräuterkäase-Fake der recht hart ist und nach nichts definierbarem riecht. Ein Stück probiert und versucht den Geschmack zu definieren. Man schmeckt ein wenig die Kräuter, leicht salzig.

Vom angegebenen Cheddargeschmack ist nichts zu spüren. Nach wenigen Sekunden mußte ich das Stück ausspucken da sich ein penetranter, nicht beschreiblich schlechter Geschmack breitmachte.

Der Pural bekommt eine 5 und ich frage mich mal wieder, wer hat das Produkt freigegeben.

Doch wie wenn ich es geahnt hätte, es geht noch schlimmer. Auf den Frischkäsefake war ich im Besonderen gespannt – so schwer kann das doch nicht sein da man den Reifeprozess nicht imitieren muß. Der Heirler „wie Frischkäse“ ist ganz weit von einem Frischkäse entfernt und mich überkam beim Versuch Übelkeit und ich spuckte das Produkt sofort aus. Ein weiteres Produkt für das veganen Fake-Gruselkabinet. Der Heirler schafft es als zweites Produkt, neben den Topas Winner Knack Tofuwürstchen eine 6-.

Ein weiteres Kasefakeprodukt wartet noch auf einen Versuch aber für heute denke ich habe ich mein Soll erfüllt.

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Gockel hin oder her!

Ein Brathähnchen!

Gestern kam das so gefürchtete Brathähnchen von Vantastic Foods auf den Teller. Ich habe bereits verschiedene Meinungen zu dem Produkt gelesen, gehe davon aber unbeeindruckt an die Sache. Ein Brathuhn muß Braten und so kam es in die Pfanne.

Die Form ist makaber. Einen eingefleischten (wenn man dieses Wort dafür überhaupt verwenden sollte) Veganer wird die Form abschrecken – mich nicht. Ich hatte es bereits bei in anderen Zeilen geschrieben das Gummibären, Zuckermäuse, FruchtFledermäuse ebenfalls tierische Abbilder sind und da regt sich niemand drüber auf, zumindest hab ich davon noch nichts mitbekommen.

Geschmacklos? Nein es schmeckt nach etwas, aber nach was?

Stellt euch vor ihr kommt in einen alten Asiashop und ihr lauft durch die Gänge. Habt ihr den Geruch den ich meine in der Nase? Dieser unbeschreiblich eklige, weil muffig und leicht saure Geruch weils in Asiashops eine Fülle an Aromen gibt die zusammengenommen irgendwie immer den selben Geruch ergeben.

Und genau so schmeckt das Brathähnchen von Vantastic Foods. Dieses Asiashop-Aroma ist nur leicht im Hintergrund präsent aber stark genug um mir gehörig den Appetit zu verderben. Die Konsistenz geht stark ins gummiartige und ich hab überhaupt keine Lust mehr das Teil aufzuessen. Frieda, unser Hund, hat es ebenfalls verschmäht und Frieda liebt gute vegetarische/vegane Produkte.

Von mir gibt es eine 5 dafür. Kann sein das dieser Geschmack anderen schmeckt – unvorstellbar für meinen Gaumen.

Hack satt!

Zwei Hackvariationen kamen zum Test und ich muß sagen das ich von den Hackprodukten, sei es nun ein Chili oder ein klassisches Hack, meist angetan war. Man sieht auch hier wieder das der Geschmack vieler Produkte durch die Gesamtheit der Zutaten zur Geltung kommt.

So gab es das Granulat Hackfleisch von Just Natural sowie das 1/2 Pfund Veggie Hack von Viana (spicy).

Beide Kandidaten überzeugten gleichermaßen. Das Viana Hack ist quasi fertig zubereitet und ist eine hervorragende Bolognese-Alternative. Etwas Wasser muß noch dazu und unter Umständen etwas mehr Würze was aber natürlich reine Geschmacksache ist.

Ein kleiner Kritikpunkt ist wieder der zusatz „spicy“. Man erwartet wenigstens eine würzige Abschmeckung aber weit gefehlt. Spicy ist das in keinem Fall. Der Zusatz ist abgesehen davon komplett überflüssig da jeder sein eigenes „mein Spicy“ sein eigen nennt.

Wer sich übrigens für scharfe Speisen und die Aufzucht und Pflege von Chilipflanzen oder Paprikapflanzen im Allgemeinen interessiert, dem sei das Chilliforum Hot-Pain empfohlen. Fachkundige Benutzer und leckere Rezepte rund um den feurigen Genuß.

Das Viana Produkt bekommt einen leichten Abzug und wandert auf eine gute 2,5.

Nun kann man das Viana Hackprodukt nicht mit dem Granulat von Just Natural vergleichen. Wo man das Viana wie es ist esssen kann, ist das Just Natural Granulat Hackfleisch als Basis zu sehen, als Fleischersatz für Hackfleischgerichte. Das Hack ist ein veganes Produkt und kann lediglich Spuren von Ei-Eiweiß enthalten da Just Natural in ihrer Produktion ebenfalls Produkte mit Ei-Eiweiß produziert.

Das Hack ist ein TK-Produkt und nach dem sanften Auftauen in der Mikrowelle versuche ich es natürlich „roh“. Schmeckt vielversprechend wobei der kalte, pure Zusatnd nicht gerade geschmacksförderlich ist. Was tun?

Der Imam fällt um!

Ein Gericht das es in unterschiedlichster Art und Weise gibt. Eine gefüllte Aubergine die in meinem Fall aus einer Füllung aus Just Natural Granulat Hackfleisch besteht welchesich  mit Zwiebeln und ein wenig Fett angebraten habe, mit verschiedenen Gemüse (Zucchini, Champignons, Karotte, Aubergine, Tomate) vermengt und abgeschmeckt. Etwas Käse daruntergemengt geht es in den Backofen und schaut so aus.

Wenn man es nicht wüsste würde man definitiv kein veganes Gericht erwarten. Ok, der Käse fällt aus dem veganen Rahmen, kann aber jederzeit weggelassen werden oder durch veganen Käseersatz ersetzt werden.

Für mich ist das Granulat Hackfleisch genau für solche, eher deftigen Speisen ideal. Die Form sowie sie Optik des Granulats ist, sagen wir mal klassisch orientiert und absolut gelungen. DerPreis ist auch bei diesem Just Natural Produkt höher als beim Wettbewerb. Vergleichbar ist es definitiv nicht. Das Granulat Hackfleisch von Just Natural bekommt dafür eine sehr gute 2.

Soweit so gut, es warten noch eine Vielzahl von veganen und vegetarischen Produkten auf mich. Was auffällt ist, hätte ich die letzten Wochen die gleiche Menge an konventionellem FastFoods verspeißt, hätte ich neben einer Gewichtszunahme garantiert nach kurzer Zeit das Handtuch geworfen. Vegetarisch und vegan sind definitiv besser verträglich, gesünder. Und das aus dem Mund eines Ex-Genuß-Fleischessers…..

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Lecker schmeckt Tofu?

Dieser Frage versuche ich seit Monaten auf den Grund zu gehen und greife bei jedem Tofupäckchen das mir über den Weg läuft zu. Empfehlungen nehme ich gerne an und so kam es, daß ich den Seidentofu aus dem Hause Taifun auf den Teller bekam.

Meine Tofu-Vorgeschichte ist schnell erzählt. Bis heute war alles was ich an reinem Tofu gegessen habe ungenießbar. Neutral schmeckender Füllstoff und das soll Tofu in erster Linie auch sein, ein Träger für jede Art von Geschmack. Nun trug es sich im Februar 2010 zu das ich inmitten Shanghais in einem sehr guten Hunan-Restaurant eine Vielzahl von Tofuspeisen bestellt hatte und unter anderem dies hier aufgetischt bekam.

Das obenauf ist bzw. war Fisch den ich damals noch gegessen hatte. Aber zum Tofu – er schmeckte äusserst lecker wie auch alle anderen Tofu-Gerichte wirklich eine Offenbarung waren.

So schlecht kann Tofu dann doch nicht sein und genau das ist der Antrieb DEN Tofu zu finden um endlich in die Produktion asiatischer Leckereien einzusteigen.

Mehr Bilder unseres LeckerGrillen.NET Shanghai Offlinetreffens gibt es übrigens hier.

Doch zurück zum Seidentofu von Taifun.In Demeterqualität produziert verspricht die Verpackung auf jeden Fall ein ökologisch gesundes Produkt, worauf ich im Allgemeinen großen Wert lege.

Ausgepackt erinnert er stark an Wackelpudding ist aber recht lecker anzuschauen. Ich, der relativ unerfahren in der Zubereitung von Tofu ist, probiert natürlich als erstes pur.

Pur gegessen würde ich den Geschmack als „unnötig“ kategorisieren. Kein Bringer und dazu die Tofu typische leichte Pappigkeit oder Muffigkeit. Aber bei weitem schmeckt dieser Tofu besser als die letzten Seidentofus diverser Hersteller. Im Einzelnen bekomme ich die Namen nicht  genau zusammen und deshalb nenne ich sie nicht. Somit ist der Taifun Seidentofu mein bisheriger Favorit in dieser Klasse. Doch was nun? Tofu des Tofus wegen essen – niemals! Als alter Suppenkasper bereite ich mir eine Misosuppe in die der Tofu als Einlage wandern soll. Miso hab ich bereits in xerlei Variationen gegessen, oft mit Tofu und deshalb …..

Die Misosuppe war wie gewohnt gut, der Tofu blieb schwabblig und geschmacklos. Ich hatte es ja bereits erwähnt das ich ein Neuling in Sachen Tofuzubereitung bin und werde mich hier in den kommenden Monaten intensiv damit beschäftigen. Wenn mir jemand Tips zur Zubereitung senden will, Links mit guten asiatischen Rezepten rund um den Tofu kennt – bitteschön. Einen Kommentar setzen oder eine Mail an leckertofu@irgendwasnettes.de

Danke Doris für den Taifun Tip. War bisher definitiv der Beste. Eine Bewertung erspare ich mir da das Produkt als solches ja sicher nicht zum Verzehr gedacht ist.

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