Polenta auf Steinpilzen an Spinatnockerl

Ein relativ schnell zubereitetes, leckeres Gericht.

 

Die Zutaten für die Polenta:

  • Polenta
  • 1/2 L Gemüsebrühe
  • Gebratene Steinpilze (TK ist perfekt)
  • Geröstete Walnüsse
  • Knoblauch
  • Zwiebel
  • Butter
  • Salz
  • Pfeffer

Zutaten für die Steinpilze:

  • Steinpilze
  • Salz
  • Pfeffer
  • Petersilie

Zutaten für den Spinat

  • Blattspinat
  • Knoblauch Zwiebel
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskat

Pitaziensahne

  • 1/2 Beutel Pistazien
  • 1 Becker Sahne
  • Etwas Salz

 

Zubereitung:  Die Steinpilze gut aber nicht zu scharf anbraten und die klein geschnittenen Zwiebelstücke zugeben. Mit etwas Brühe ablöschen und den Knoblauch dazu pressen. Nun Polentamehl einrühren und rühren bis ein dicker Brei entstanden ist. Die Walnüsse zugeben und bei kleiner Hitze für ein paar Minuten auf dem Herd lassen. Mit den Gewürzen abschmecken. Der Teig darf gut gewürzt sein. Vom Herd nehmen und 10 Minuten abkühlen lassen. Nun die in kleine Würfel geschnittene Butter (ca. 125 gr.) untermengen bis sie verlaufen ist.

In gefettete Metallringe auf einem Backbleck mit Backpapier füllen und bei 200 Grad für 30 Minuten backen lassen

Die Steinpilze anbraten, mit gaaanz wenig Brühe ablöschen und würzen. Petersilie dazu.

Den Spinat zubereiten und in ein Sieb zum Abtropfen geben.

Die Pistazien Kerne mit dem Zauberstab o.ä. sehr fein hacken, Sahne und Salz zugeben und mit den Zauberstab schlagen bis die Sahne steif ist.

 

Vegetarische Sterne im Elsass Teil 2

Die Auberge Frankenbourg in der 13 Rue du Général de Gaulle in 67730 La Vancelle war unser Hotel und das Restaurant für den zweiten Abend. Die Zimmer sind geschmackvoll und interessant eingerichtet, sauber und für Frankreich und das Elsass durchaus preiswert. 75,- das Doppelzimmer pro Nacht plus 11,- pro Frühstück.

Nach dem Reinfall am Vorabend hatten wir beim Frühstück in der Auberge Frankenbourg bereits eine sehr gutes Gefühl. Das Frühstück ist durch und durch lecker. Vom Brot über die leckeren Käse bis hin zu sehr feiner Wurst (hörensagen – wenn es das überhaupt gibt).

Die Auberge Frankenbourg ist ein Familienbetrieb und vorab hatte ich mit Guillaume Buecher, einem der beiden Brüder, per Mail reserviert und mich als Vegetarier erklärt. Die Reaktion war sehr freundlich und Herr Buecher kam sofort mit ein paar Ideen für ein Menü.

Der Empfang in der Auberge Frankenbourg war sehr nett und somit freuten wir uns auf einen hoffentlich kulinarisch schöneren Abend. Den Tag verbrachten wir mit der zauberhaften Umgebung rund um Colmar und entlang der Route de Vin.  Zu erwähnen ist hier das Weingut Schaller in Mittelwihr. Der „S de Schaller“ Cremant ist ein wirklich feines Stöffchen und so packen wir uns ein wenig davon in den Kofferraum.

Aber zum Wesentlichen. Nach einer kurzen Einstimmung an der Bar öffnete das Restaurant seine Pforten. Der Speisesaal war bis auf den letzten Platz ausgebucht. Dazwischen wir in einem sehr netten Ambiente. Wir wurden sehr herzlich begrüßt und diese Herzlichkeit zog sich durch den gesamten Abend. Der Service war und ist wirklich hervorragend. Keine steifes Sterneschnickschnack sondern so wie Menschen miteinander umgehen sollten.

Das Menü wurde uns vorgeschlagen und Sebastian Buecher hat sich so einige Gedanken zu unserem Menü gemacht die sein Bruder uns vorschlug. Exzellent! Wir entschieden uns für korrespondierende Weine und unsere Omnis bekamen eines der regulären Menüs.

Zum regulären Menü der Auberge Frankenbourg:

  • Amusettes et Broutilles
  • Foie gras de canard et  cristalline de mandarine.
  • Gâteau de foie blond, écrevisses et bouillon de carcasses.
  • Omble chevalier, carotte confite au sapin, gel de fanes et gnocchi.
  • Canette, navet au safran, coing,  éclat de miel et anis vert.
  • Plateau de fromages (supplément 12 €)
  • Feu de forêt.
  • Mignardises

Ich kann hier nur wiedergeben was mir berichtet wurde aber auf das Urteil meines Bruders kann ich mich hier verlassen. Perfekt durch und durch!

 

Das vegetarische Menü startete ebenfalls mit den Amusettes. Nur eben die vegetarische Variante.

Dann folgte eine Komposition aus Karotten mit gerösteten Nüssen, Schäumen und Cremes und ach was soll ich sagen – das war phänomenal! Wirklich sehr gut.

Unsere Bouillon war eine Gemüsebrühe mit diversen vegetarischen Einlagen. Auch hier wieder ein Volltreffer.

Nun folgte unser Hauptgang. Ein Rührei mit schwarzen Trüffeln. Nun mag einer denken, baaah ein Rührei wie profan. Nein, dieses Rührei war eine Offenbarung. Konsistenz, Geschmack und Präsentation – 2 Sterne hierfür!

Nun folgte eine Variation von Wurzelgemüse mit Würfeln eines Jus aus japanischen Limetten sowie einer Dampfnudel. Ebenfalls sehr lecker. Ich hätte mich allerdings über einen kleinen Nudelgang (in welcher Form auch immer) gefreut. Es war alles in allem sehr viel Gemüse und recht wenig Kohlehydrate. Ok, das hat natürlich auch Vorteile :-)

Dem Dessert ging ein Mango Lipstick voraus. Eine nette Spielerei die eben nach frischer Mango schmeckte.

Nach unserem Wunsch gab es nun den obligatorischen Käsegang. Die Käseauswahl in der Auberge Frankenbourg war üppig und die Bedienung war perfekt auf unsere Fragen vorbereitet, kannte jeden Käse oder gar die Kuh oder das Schaf von der der Käse kam. Sehr fein und spätestens hier freute ich mich über die wenigen Kohlehydrate der vorigen Gänge.

Das Dessert war ein, wenn nicht das Highlight. Feu de foret – Feuer des Waldes war ein Krokantplättchen mit einer Creme und oh Top eine feste Sahnehaube die mit dem typischen Schnaps aus dem Grün von Nadelbäumen (ich weiß nicht von welchem) flambiert wurde. Gehaltvoll ohne Gelatine und sehr sehr fein.

Der einzige Wermutstropfen war vielleicht die Abstimmung der Weine gegen das vegetarische Menü – aber das ist jammern auf hohem Niveau und letztendlich war es lediglich in einem Gang nicht ganz so passend.

Ich kann nur sagen: Vielen Dank für den schönen Abend, das sehr gute Essen aber vor allem für den perfekten und nettes Service. Der eine Stern dürfte bald nicht mehr alleine sein.

Vegetarische Sterne im Elsass Teil 1

Wer meinen Blog länger verfolgt (auch zu Fleischzeiten), der kennt mein Faible für leckere Sterneküche. Am vergangenen Wochenende haben wir uns, gemeinsam mit meinem Bruder, aufgemacht um neu Sterne zu entdecken.

2 Vegetarier und 2 Allesfresser (sorry Brother).

Nun ist Frankreich nicht gerade das Mekka der vegetarischen Sterneköche und das Verständnis für ein Leben ohne tote Tiere ist bei, ich sag mal 99% der Franzosen nicht vorhanden.Nur sehr sehr langsam versteht der französische Koch, dass Genuss nicht ausschließlich aus Foi Gras und St. Jaques besteht. Ich wage sogar zu behaupten, die meisten Sterne Köche in Frankreich werden, wenn man ihnen die Stopfleber wegnimmt, ganz heftig ins trudeln kommen. Denn jede Sternekarte sieht aus wie die andere. Die Abweichungen zwischen den Gerichten sind minimal und es wird ewiglich auf dem selben „Mist“ umher geritten.

Aber es geht besser!

Beginnen wir aber mit dem ersten Abend. Das Le Table du Gourmet in Riquewirh hatten wir bereits vor einigen Jahren, als wir noch keine Vegetarier waren, besucht. Optisch sicherlich eines der schönsten Restaurants im Elsass. Ich habe, wenn Du die Suche bemühst, bereits einen Bericht darüber geschrieben. Wir waren damals sehr unzufrieden. Nicht wegen dem Essen sondern wegen des absolut miserablen Service. Damals schoben wir es auf eine Krise im Restaurant Team und da jeder einen zweite Chance verdient hat, haben wir einen Tisch bestellt und bereits vorab klare Ansagen gemacht, dass zwei der Gäste Vegetarier sind.

Angekommen ist uns gleich die geringe Auslastung des Restaurants aufgefallen. Schön ist es nach wie vor. Die modernen Gemälde, das Rot der Wände und einfach alles perfekt. Die Begrüßung war nett und höflich und wir machten es uns bequem.

2 Menüs zur Wahl. Wir machten der Bedienung klar, hier sind die beiden Vegetarier die gerne ein vegetarisches Menü hätten. Kein Fisch, kein Fleisch bitte. Wir waren guter Stimmung denn es schien als hätte man uns verstanden. Nach dem Apperitiv kam dann auch gleich ein Gruß aus der Küche….

1. RoteBeete Schaum mit ……. Rindfleisch (vom Fleisch wurde bei der Präsentation nichts erwähnt)

Ok, extra ein Amuse Gueule zu bereiten, da kann man großzügig sein und den Qmnis am Tisch ein Doppelpack bescheren. Allerdings war es ein Reinfall.

2. Eine Bouillon

Eine Bouillon besteht in Frankreich IMMER aus Rindfleisch, so auch hier. Lobenswerter Weise wurde die Fleischeinlage gegen etwas Sellerie getauscht – Reinfall

3. St. Petersfisch auf Linsengemüse

Was das mit vegetarischer Küche zu tun hat wussten wir dann nicht mehr wirklich und konnten anderen damit keine wirkliche Freude machen weil das Gericht zudem versalzen, sehr versalzen war.

Ich erspare mir die nächsten beiden Gänge – nicht vegetarisch und nicht einen Stern wert. Vielleicht ist der Omni-Hauptgang zu erwähnen der, laut unseren Omnis einfach nur nach nichts geschmeckt hat und obendrein auch nach nichts aussah.

Es folgten zwei Dessertgänge von denen mindestens einer mit Gelatine zubereitet wurde. Als seien zwei Dessertgänge nicht genug, gab es noch ein paar Leckereien zum Kaffee. Marshmallows scheinen in Frankreich gerade hip zu sein und so kamen verschiedene Bappsüsse Teile die einem das Menü, wenn es ein Erfolg gewesen wäre, mit einem Schlag vernichtet hätten. Wie verstrahlt muss der Chef der Küche sein um diesen Mist zu servieren.

Selbiger kam dann auch noch an unseren Tisch. Stellt sich hin und sagt erstmal nichts. Ich dachte an Drogen oder sonstige psychische Einschränkungen. Der Mensch war einfach nur peinlich. So peinlich wie seine Küche.

Somit hat das Table du Gourmet ein zweites Mal versagt. Total versagt und ich wette meinen …….. – dieses Restaurant wird seinen Stern in Kürze verlieren.

 

Weiter zum 2. Teil

 

 

Kleiner Weihnachtsteller

Da gehts wieder los, das Fest der Völlerei und der Gier.

Ein kleines leckeres Tellerchen, das gar nicht viel kostet aber dafür umso besser schmeckt.

Man nehme: Eine Milchkapsel, einen Mozzarella, eine Zucchini, Pilze, etwas Olivenöl, Knoblauchzehen, halb getrocknete Tomaten ein wenig Pesto. Für den Salat einen sehr kleinen Romanosalat pro Person und ein Dressing nach Wahl.

Aus einer dicken Scheibe der Milchkapsel ein Rundes Stück ausstechen (geht z.B. prima mit einem Weinglas) und ringsum in Öl, in dem vorher grob gehackten Stücke Knoblauch leicht geröstet wurden, anbraten. Auf ein Backblech und 2-3 kleine halb getrocknete Tomaten auflegen, eine dicke Scheibe Mozzarella und dann bei Oberhitze in den Backofen bis der Mozzarella beginnt zu schmelzen.

In der Zeit Zucchinischeiben grillen oder braten, salzen und auf einem Papiertuch abtrocknen lassen. Pilze (hier Kräuterseitlinge) anbraten, salzen und Pfeffern und am Ende mit wenig Balsamico ablöschen und auf null reduzieren.

Pilze und Zucchini auf den Mozzarella und etwas Pesto darüber. Basilikum Blätter machen sich sicher auch gut.

Vom Salat die äußeren Blätter entfernen, unten abschneiden und vorsichtig waschen damit die Form bleibt. In ein Glas stecken und das Dressing innen drüber träufeln.

Etwas von den Zucchini, Tomaten und Pilzen noch auf den Teller geben und voilá. Zwei Stück davon sind eine vollwertige Mahlzeit.

Fröhliche Weihnachten!

Ravioli auf gebratenen Steinpilzen an Spaghetti-Kürbis

Nicht ganz einfach in der Zubereitung aber am Ende ein wirklich leckeres Essen.

 

Die Ravioli habe ich aus einem fertigen Nudelteig aus Hartweizengrieß zubereitet. Ein selbstgemachter Teig kann hier sicherlich noch das i-Tüpfelchen setzen. Mit einer kleinen „Ravioli-Maschine“ geht das sehr schnell und ohne große Sauerei.

Die Füllung war dieses mal eine Ricotta-, Tomate-, Basilikum-Füllung mit zusätzlich gerockneten Tomatenstücken und ein klein wenig Knoblauch.

Zutaten: Teig, 150 gr, Ricotta, 1/2 Büffelmozzarella in kleinen Würfeln, 2 TL Tomatenmark (3x), 1/2 Knoblauchzehe zerdrückt, 2 getrocknete Tomaten kleingeschnittenPrise Salz, Pfeffer, 20 Basilikumblätter fein zerrupft, 1 Ei, Büffelbutter.

Zubereitung: Einfach alles gut mit einander vermengen und abschmecken. In die Ravioli-Teiglinge legen, den Rand mit verquirltem Ei einstreichen und zusammendrücken. In leicht kochendes Wasser geben un 8 Minuten garen. Dabei immer wieder umdrehen. Die Ravioli anschließend in Büffelbutter schwenken und servieren.

Ohne Soße ist ein Ravioli nur ein Stück gefüllte Nudel. Um italienisch zu bleiben haben wir Tags zuvor einige Steinpilze gesammelt. Die Zutaten der Steinpilze: ca. 150 gr. Steinpilze in Scheiben, 50gr. Büffelbutter od anderes Fett, 1/2 Zehe Knoblauch zerdrückt, 2 cl Martini, Salz, Pfeffer, Muskat, etwas Kümmel, 1/2 Becher Sahne.

Die Zubereitung ist denkbar einfach: Die Pilze in nicht zu dünne Scheiben (ab 3mm) schneiden und in der Büffelbutter anbraten. Das darf schon ordentlich braten, nur aufpassen daß die Pilze nicht anbrennen. 10-15 Minuten dürfen das schon sein. Zur Not ein paar Spritzer Wasser oder Fond dazugeben. Ein paar Körner Kümmel zugeben die den Steinpilzgeschmack stark unterstützen und mit dem Martini ablöschen. Da kein Weißwein offen war habe ich einfach halbtrockenen Martini versucht und werde dabei bleiben – lecker. Salzen und Pfeffern und mit der Sahne ablöschen. Muskat darüber reiben und kurz einkochen lassen. Voila!

Den Spaghettikürbis zuzubereiten ist die leichteste Übung. Zubereitung: den Kürbis in Wasser schwimmend in einem großen Topf für 80 Minuten geschlossen köcheln lassen. Nach kurzer Abkühlung halbieren und die Kerne entfernen. Dann mit einer Gabel innen entlang streifen und die „Spaghettis“ herzustellen. Das kann man auch am Tag zuvor vorbereiten.

Zutaten: 1 Spaghetti-Kürbis, 1/2 Zwiebel, Fett, Speckjes oder Veggiehack und Flüssigrauch, Salz, Pfeffer, Basilikum

Die Zubereitung der Spaghettikürbis-Beilage ist ebenfalls sehr einfach. Die Speckjes gut anbraten oder Veggie-Hack scharf anbraten und gut 1 EL Flüssigrauch zugeben. Die Zwiebeln dazu und kurz dünsten lassen. Nun die „Nudeln“ ähm natürlich den Spaghettikürbis zugeben und lediglich heiß werden lassen. Dabei gut umrühren. Zum Ende mit Salz und Pfeffer abschmecken, wer will noch ein Stück Butter darüber zerlassen und servieren. Ein wenig Basilikum darüber macht sich sehr gut.

Einen guten Appetit!

Vegetarische Shrimps

Schon witzig was die vegetarische und vegane Bewegung alles so kopiert. Mutet ja fast schon chinesisch an.

Vegetarische Shrimps als TK Produkt sind da schon irgendwie komplett abgehoben aber gut zubereitet schmeckt das wirklich lecker auch wenn man, wie ich, Shrimps zu früheren Zeiten bereits sehr kritisch betrachtet hat.

Shrimps oder auch Garnelen werden unter Einsatz großer Mengen an Medikamenten und weiterer Chemie produziert. Wer einmal die Produktionsseen in Thailand gesehen hat und die dadurch verursachte massive Umweltverschmutzung, der kann einfach keinen Appetit mehr darauf haben. Auf der anderen Seite die Wildfänge die zumeist mit Grundnetzen gefangen werden und somit alles Leben am Boden der Meere zerstören.

Somit sind die Fake-Shrimps ein weiterer echter Beitrag für unseren schönen Planeten und gegen den Raubbau.

Halbiert und in Bambusklammern geklemmt pinsel ich etwas Öl mit Knoblauch und Salz darüber und grille sie über weiß glühender Kohle mit etwas Buchenholz für ein leichtes Raucharoma.

 

Auf dem Teller noch etwas Öl mit kleingeschnittenem Basilikum oder Koriander darüber, Salz und Pfefer und lecker!

Die TK Shrimps sind den nicht TK Shrimps definitiv vorzuziehen, da sie eine wesentlich bessere Konsistenz aufweisen. Den Herstellerhinweis, die Shrimps vorher zu kochen, finde ich kontraproduktiv. Dadurch werden sie zu weich. Aber alles Geschmackssache. Lohnt sich auf jeden Fall auch für zum Beispiel Makis .

Ich kauf die Shrimps bei Just-Natural.de

Guten Appetit!

Quiche mit vegetarischem Speck

So eine Quiche ist schon was leckeres. Früher hab ich die mit Speck gemacht und das war definitiv lecker. Heute gibt es Speckjes oder Krpjes oder wie die Teile auch immer heißen mögen. Vegetarische Speckstreifen. Erst war ich skeptisch und hab die Teile mal in verschiedenen Varianten zubereitet. Als ich kurz weg war, waren sie alle weg. Meine Frau fand sie oberlecker und hat ratzfatz meine Testkandidaten genascht :-)

Urteil von uns beiden, eine echte Bereicherung der vegetarischen Küche. Und weil das so gut ankam, gleich mal in Aktion in einer super leckeren Quiche.

Die Teile in viel Öl langsam knusprig braun anbraten und vor der Weiterverarbeitung in einer Quiche unbedingt abkühlen lassen.

Guten Appetit!

Leckere Aufstriche

Aufstriche sind in der vegetarischen Küche oder besser, in einem vegetarischen Leben sehr wichtig. Hier zwei Varianten von Aufstrichen. Ein veganer und ein vegetarischer.

 

Il pomodoro saporito

 

Zutaten:

  • 1 Dose San Marzano Tomaten
  • 4 Zweige Basilikum
  • 50 gr. Bio Alsan
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 kleine Zehe gepresster Knoblauch
  • Salz
  • Pfeffer
  • Chillipulver

 

Zubereitung:

Von den Dosentomaten das innere entfernen und die Filets mit der Tomatensoße zusammen pürieren. Bitte darauf achten das möglichst wenige oder keine Tomatenkerne enthalten sind. Das Ganze in eine große beschichteten Pfanne geben und bei hoher Hitze schnell einkochen lassen. Am besten einen Kochlöffel mit gerader Vorderseite und die pürierte Masse durch die Pfanne schieben bis es von Püree artiger Konsistenz ist. Kurz vor Ende den Knoblauch zugeben.

In ein Gefäß geben und etwas abkühlen lassen. Salzen und pfeffern und ein wenig Chillipulver zugeben. Wenn das Püree nur noch lauwarm ist, den in Würfel geschnittene Alsan zugeben und vermengen bis eine homogene Masse entstanden ist. Die Blätter des Basilikum mit einem sehr scharfen Messer kleinschneiden und unterheben. Im Kühlschrank erkalten lassen.

 

Mozzarella e Carciofi

 

Zutaten:

  • 1 Kugel Büffelmozzarella
  • 1 EL Parmesan
  • 2 große eingelegte Artischoken in Öl mit Stiel oder 3 ohne
  • 80 gr. Butter
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Rosmarinnadeln
  • Pfeffer
  • Salz
  • 1 Zehe gepresster Knoblauch
  • 1 TL milde Chilistücke
  • Öl zum Anbraten

 

Zubereitung:

Die Artischocken kleinschneiden und in etwas öl anrösten und leicht abkühlen lassen. Den Mozzarella und die Artischocken kleinschneiden und alle Zutaten mit dem Zauberstab pürieren. Eventuell ein paar größere Stücke Artischocke aufheben und nach dem Pürieren untermengen. Abschmecken und Fertig – war doch easy!

 

Die Aufstriche vor dem Verzehr am Besten ein paar Stunden ziehen lassen.

My Pizza – Update!

Auch alt Bewährtes kann ab und an einen refresh bekommen. So habe ich mir vor kurzem in einer Sendung über Pizza in Neapel eine neue Rezeptvariante abgeschaut und was soll ich sagen, es ist das beste Rezept das ich jemals für Pizzateig hatte. Nicht wirklich das Rezept, sondern die Zubereitung des Teigs.

Basis ist mein Pizzateig Rezept hier im Blog

Zubereitung:

200 ml lauwarmes Wassermit der zerbröselten Hefe, Salz und Zucker verrühren bis alles aufgelöst ist.

Nun das Mehl zugeben und mit der Küchenmaschine (Knethaken) oder von Hand vermengen.

Das Olivenöl zugeben und Wasser oder Mehl zugeben bis der Teig recht locker aber nicht mehr al zu klebrig ist.

Mindesten 1.5 Stunden an einem warmen Ort ruhen lassen

Nochmals kneten und in 2 oder 3 Teile teilen und nochmals für 20 Minuten ruhen lassen.

 

Als Belag hatte ich derletzt eine äußerst simple aber leckere Margaritha Variante aus Eiertomaten aus der Dose die ich vom Stunk und Kernen befreite und mit dem Zauberstab pürierte, 1 EL Tomatenmark darunterrühren und mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen. Oben auf etwas Büffelmozzarella, etwas Edamer frische, sehr dünn geschnittene Champignons. Ab in den Ofen und am Ende ein klein wenig Olivenöl darüber tropfen und nochmals ein wenig Oregano.

Einfach aber extrem lecker!

Steak vom Blumenkohl

Ich hätte mir nicht gedacht, daß es so lecker schmeckt. Blumenkohl als Steak ohne viel Brimborium. Versucht es, es ist wirklich lecker. Die Idee selber stammt aus dem Kochbuch „Great chefs cook vegan“, ein empfehlenswertes veganes Kochbuch.

 

Zutaten (für 2 Personen):

  • 1 mittelgroßen Blumenkohl
  • 1/4 Brokkoliröschen
  • 1/2 Zucchini
  • 1 handvoll Basilikum
  • 3 EL kleingschnittener Lauch
  • 1/2 milde Chilischote
  • 3 EL Soja Joghurt
  • Brühe
  • Salz
  • Pfeffer
  • Rapsöl

 

Zubereitung:

Den Blumenkohl in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden und die mittleren beiden zum Anbraten verwenden. Vom restlichen Blumenkohl ca. 1/3 kleinschneiden. Den Rest z.B. für eine Blumenkohlsuppe aufheben.

Den klein geschnittenen Lauch in Öl andünsten und mit etwas Brühe ablöschen. Die Brokkoliröschen, die klein geschnittene Zucchini und die Chilischote zugeben und für ca. 20 Minuten köcheln lassen. Alles in einen Mixer geben und fein pürieren. Zum Ende hin das Basilikum zugeben, abschmecken und mit dem Soja Joghurt verrühren.

Die Blumenkohlscheiben in etwas Öl anbraten (ca. 6 Minuten pro Seite), salzen und auf dem Gemüsepüree anrichten. Wer mag nimmt noch etwas Sauce Hollandaise dazu und dekoriert mit Petersilie und einer Balsamicoreduktion.

    

Zweierlei Petersilie

Eine kleine feine Vorspeise zur Zeit der Wurzelgemüse.

 

Zutaten Petersiliesuppe (2 Personen):

  • 2 große Petersiliewurzeln
  • Salz
  • Wasser
  • 2 EL Soja Cuisine oder Sahne
  • 2 TL Kürbiskernöl

 

Zubereitung:

Ebenso einfach wie die Zutaten, destaltet sich die Zubereitung. Die Wurzeln schälen und vom Strunk befreien, 1,5 Wurzeln in kleine Stück schneiden und mit Wasser  und etwas Salz für mindestens 1 Stunde köcheln lassen. Absieben und die restliche Petersilie, ebenfalls in kleinen Stücken, in die warme Brühe geben und 15 Minuten stehen lassen. Mit ordentlich Salz abschmecken und vor dem Servieren nochmals kurz erhitzen und die Petersilie Stücke rausnehmen. Den Esslöffel Soja Cuisine oder Sahne vorsichtig in eine Ecke, bei runden Tellern dürfte das allerdings schwierig werden, geben und je einen TL bestes Kürbiskernöl zugeben.

 

 

Polenta von der Petersilie

Nein nein, die abgeseihten Petersilie Stücke (des 2. Durchgangs) sind nicht für den Abfall, daraus lassen sich leckere Gerichte kochen. Hier eine Polenta von der Petersilie

Zutaten (für 2 Personen)

  • 1 Tasse Polentagrieß
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 2 Eier oder wahlweise 3 EL No Egg
  • 1/2 gekochte Petersiliewurzel in Stücken
  • 1/2 Zehe Knoblauch gepresst
  • 2 EL Dinkelmehl
  • 2 Tassen Brühe
  • Salz
  • Pfeffer
  • Chilipulver
  • Fett zum Braten

 

Zubereitung:

1 Tasse Brühe erhitzen und den Polentagrieß einrühren. Unter Rühren für 5 Minuten köcheln lassen ohne das es Blasen wirft. Wenn es zu fest wird, etwas Wasser zugeben. Nebenbei die Petersiliewurzel mit der restlichen Brühe glatt mixen und zur Polenta geben. Umrühren und vom Herd nehmen, 10 Minuten abkühlen lassen.

Die Petersilie fein hacken und mit den restlichen Zutaten vermengen bis eine Konsistenz, ähnlich eines Kartoffelbreis, erreicht wird.

In etwas Fett in Metallringen oder als kleine Küchlein goldgelb ausbacken und im Anschluss bei 220 Grad Ober- Unterhitze im Backofen für 20 Minuten backen.

 

It´s not a Fish …. it´s a Tofu

Bei Gelegenheit werde ich die Zubereitung des Tofufisches in Bildern dokumentieren. Auf jeden Fall eine leckere Alternative zu allem was in den Meeren zappelt.

 

Zutaten Tofufisch:

  • 1 Block Tofu (nicht zu fest, ich nehme Taifun)
  • 4 EL Sojasoße
  • 2 TL getrocknete Algen
  • Saft einer halben Limette
  • 1 TL Korianderpulver
  • Chilipulver
  • Pfeffer
  • Sesamöl
  • Sesam
  • Weiße Brotkrumen (Asialaden)
  • 2 Eier
  • Mehl

 

Zubereitung Tofufisch:

Die Algen in Wasser für ca. 30 Minuten einweichen, den Tofu in zwei Platten schneiden und in der Sojasoße mit 4 EL des Algenwassers sowie der Algen für 20 Minuten ziehen lassen. Nun alles zusammen in eine Pfanne geben und erhitzen bis die Flüssigkeit verdampft ist. Etwas Sesamöl zugeben und den Tofu leicht anrösten. Limetensaft zugeben und den Tofu zur Seite geben und abkühlen lassen.

Die Stücke leicht andrücken / plattdrücken um eine etwas „uneckige“ Form zu erhalten (der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt).

Mit dem Korianderpulver, Chili und Pulver würzen und etwas von den Algen aus der Pfanne sehr klein schneiden und auf dem Tofu verteilen.

Die Stücke in Mehl wenden, in den verquirlten Eiern wenden und in die Brotkrumen, gemischt mit Sesam geben und in Sesamöl auf beiden Seiten goldbraun braten.

 

Das Gemüse wurde geschnitten kurz blanchiert und dann in der Pfanne leicht gebraten. Lediglich leicht gesalzen – voil´a

Die Gemüse: Zucchini, Karotte, Champignons, Brokkoli, Frühlingszwiebel, Stangensellerie, Brokkoliblätter,

 

Die Erdnuss Soße  ist eine klassische Thai-Erdnuss Soße.

 

Hot Veggie Salad

Lust auf einen leckeren Salat der auch dem Salatmuffel das Wasser im Mund zusammenlaufen läßt? Und, bis auf den Honig, natürlich vegan ist? Den Honig kann man zum Beispiel durch ein wenig Holunderblütensirup ersetzen. Auch lecker.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 4 in der Schale gekochte Kartoffeln
  • 1 in Würfel geschnittene Avocado
  • 1/2 fein gewürfelte rote Zwiebel
  • 1/2 in Streigen geschnittene rote Zwiebel
  • 2 TL Honig
  • 50 ml Weißwein
  • Messerspitze Habaneromash oder andere scharfe Habanerosoße
  • 2 Portabello Pilze in 5mm dicken Scheiben
  • 8 Cocktailtomaten
  • Filets von einer Orange
  • Saft von 1/2 Orange
  • 3 EL frische gehackte Petersilie
  • Weißer Balsamicoessig
  • Ingwersaft von einem kleinen Stück Ingwer (mit der Knoblauchpresse)
  • 1 EL Balsamico Creme
  • Mildes Olivenöl oder Rapsöl
  • Rapsöl zum Braten
  • Pfeffer
  • Chillipulver
  • Salz
  • Salat (Ruccola od. Radicchio…)

 

Zubereitung:

Die Pilze in etwas Öl scharf anbraten, mit der Hälfte des Weißweins ablöschen und dann etwas ziehen lassen. Die Cocktailtomaten zugeben, lediglich um sie zu erwärmen. Petersilie zugeben, Salzen und Pfeffern und beiseite stellen. Jetzt erst die Balsamico Creme dazugeben.

Die Kartoffeln grob schälen und in 5mm dicke Scheiben schneiden. In Rapsöl knusprig anbraten. Währenddessen die in Würfel geschnittene Avocado mit der Hälfte des Orangensaftes und dem Habanero mischen. Die in Streifen geschnittene Zwiebel zugeben und etwas Salzen.

Aus dem Weißen Balsamico, dem Rest Weißwein, dem Rest Orangensaft, Salz, Pfeffer, Ingwersaft, den in Würfeln geschnittenen Zwiebeln, dem Honig ein Dressing zusammenmischen und dann etwas Olivenöl oder Rapsöl zugeben.

Das Ganze mit Ruccola oder einem anderen kräftig schmeckenden Salat anrichten. Das Dressing lediglich über den Salat geben. Die Avocadostücke abseihen damit die nun ziemlich scharfe Flüssigkeit nicht auf den Teller kommt.

Über alles etwas schwarzen Sesam oder Chiliflocken und lecker!

 

 

Rote Beete selber machen …

… ist ganz leicht und schmeckt so unvergleichlich gut.

Viele scheuen sich davor weil der Saft der gekochten Rote Beete so sehr färbt. Ein paar Gummihandschuhe und das erste Problem sollte beseitigt sein. Was noch fehlt ist ein gutes Rezept, daß die Rote Beete nach einer Marinierzeit von ca. 2 Tagen zu einer hervorragenden Beilage zu so vielen Gerichten macht oder einfach mal so zwischendurch.

Ich bevorzuge die Rote Beete nicht ganz weich gekocht. Nach 60 Minuten in leicht köchelndem Wasser nehme ich die mittelgroßen Wurzeln raus und lasse sie ein klein wenig abkühlen.

Dann die Schale entweder einfach abreiben oder mit dem Messer dünn schälen. Strunk auf beiden Seiten abschneiden und die Wurzeln in nicht zu dünne Scheiben schneiden. Zwischen 3 und 5 Millimeter ist alles erlaubt.

Das aller wichtigste aber, ist die Marinade. Ich kann keine genaue Mengenangabe machen, da ich je nach Menge der Rote Beete auch die Menge der Marinade variiere und das jedes mal hin- und her zu rechnen – herjeh…. Deshalb bitte nur als Anhaltspunkt verstehen.

Zutaten für ca. ein Kilo Rote Beete:

  • 150 ml Balsamico Essig
  • 40 ml Altmeister Essig
  • 30 ml Holundersirup oder jeder andere dunkle Sirup nach Wahl
  • Saft von einer Limette oder Zitrone
  • 6 Scheiben Ingwer
  • 1 EL Sojasoße
  • 1 geh. TL Salz
  • 1 kleine mittelscharfe, getrocknete Chilischote (optional)
  • Wasser
Die geschnittenen Rote Beete eng in ein Gefäß geben (Einmachglas z.B.) und mit der Marinade übergießen. Wenn die Menge nicht reicht mit Wasser aufgießen. Nach einem Tag eine Scheibe versuchen. Diese sollte bereites eine leichte Säure mit einer harmonischen Süße erkennen lassen. Ist das nicht der Fall, mit Essig, Zitrone / Limette (je nach Gusto) oder Sirup nachwürzen. Das Ganze noch einen weiteren, besser zwei Tage im Kühlschrank ziehen lassen und dann genüsslich verspeisen.

Pfeffersteak vegan

Hi!

Heute mal ein veganes Pfeffersteak zubereitet. Ich hatte schon einmal das Vergnügen und dachte eigentliches schmeckt mir nicht. Aber wieder einmal ist die Zubereitung entscheidend. In einer geriffelten Pfanne scharf anbraten und vielleicht sogar ein schönes Branding erzeugen. Dann bekommt das Teil eine gewisse „Knackigkeit“ die sehr fein ist und die leichte Zimtnote rückt in den Hintergrund. Zu Weihnachten sicher eine tolle Sache die auch die allermeisten Fleischliebhaber überzeugen dürfte.

Hier mit tomatisierten, gegrillten Süßkartoffeln, einem angebratenen Zucchini-Kartoffelmouse mit Lauchzwiebeln und Gemüse.

 

Die Süßkartoffeln in dicken Scheiben für 5 Minuten in Salzwasser kochen, dann mit ein wenig Tomatenmark bestreichen und in der Grillpfanne braten. Öfter wenden bis sie rundum goldbraun sind. Das Püré ist ein Kartoffel-Petersilienwurzelpüré, das als Rolle mit Semmelbrösel in heißem Öl angebraten wird. Die Lauchzwiebeln im selben Öl danach. Gemüse, hier Zucchini, einfach kurz anbraten und mit etwas Salz würzen. Das Pfeffersteak wurde mit Pfeffer, Salz und einer Prise Chili gewürzt.

 

Guten Appetit!

Lauwarme Zucchinisuppe

Hi!

Gestern hab ich ein wenig experimentiert und heraus kam eine sehr leckere Suppe.

Zutaten 4 Personen:

  • 3 kleine, junge Zucchini
  • 1 kleine Stange Lauch
  • 4 Flaschentomaten (San Marzano)
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1/2 TL Korianderpulver
  • 1 TL Limetten- oder Zitronensaft
  • 1/4 TL frische kleingehackte Habanero oder Scotch Bonnet Chili ohne Plazenta und Kerne
  • 1/4 Liter Gemüsebrühe ohne Hefe
  • Wasser
  • 100 gr. Provamel Sojayoghurt
  • 2 Scheiben älteres Brot (Weiß, Bauern, kein Körnerbrot)
  • Öl

Zubereitung:

Den gewaschenen Lauch in Scheiben schneiden und in Öl andünsten. Die Zucchini reiben und 3/4 dazugeben. Ein wenig umrühren und dann die Gemüsebrühe dazu. Das ganze für ca. 20 Minuten leicht köcheln lassen. Die Tomaten in der Zwischenzeit enthäuten und entkernen und in dünne Streifen schneiden.

Nun die Zucchinisuppe fein pürieren und mit dem Schöpflöffel durch ein Sieb passieren. Salz und ordentlich Pfeffer hinzu und vom Herd nehmen. Nun die restlichen Zucchini sowie die restlichen Zutaten bis auf den Soja Joghurt dazugeben. Es sollte eine suppige Konsistenz ergeben. Zir Not noch etwas Gemüsebrühe zugeben.

Das Ganze langsam abkühlen lassen und dann den Soja Joghurt zugeben. Das Weißbrot in Würfel schneiden und untermengen.

Eventuell noch etwas Petersilie dazu und servieren.

Wichtig sind die Chilis. Nicht irgendwelche nehmen sondern eben Habanero oder besser noch einen Scotch Bonnet. Der Geschmack ist sehr intensiv, daß die kleine Menge ausreicht ohne das einem die Zunge wegbrennt :-) Zur Not ohne starten und am Tisch die Chili zugeben. Sollten aber ein wenig ziehen.

Sieht unspektakulär aus – aber eine sehr leckere Sache.

Guten Hunger!

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Waldschmaus!

Seit 2, 3 Wochen gibts wieder üppig Pilze im Wald. Bei uns sind das in erster Linie Steinpilze, Maronen und andere Röhrlinge. Dank der Witterung sind die Pilze einwandfrei und so gut wie unversehrt (im Sinne von Wurm & Co.)

Und was macht man mit diesen Leckereien? Pilze sind Lieferant wichtiger Spurenelemente und somit neben dem extrem leckeren Geschmack, einfach nur gesund. Naja, wenn man nicht die Falschen erwischt :-)

Brotwürfel in einer Pfanne kross anbraten und mit Knoblauch, Pfeffer und Salz würzen, die Pilze gut anbraten und dann für mindestens 10 Minuten dünsten. Zwiebeln dazu geben und zuletzt Petersilie sowie die Brotwürfel.Extrem lecker, leicht und dazu ein Glas Wein – Farbe egal – hauptsache er schmeckt gut.

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