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Geht doch!

Ich habe mich, nach den gestrigen, käsigen Enttäuschungen heute an eine weitere kleine Käsefakerunde gewagt.

Der No Muh Chäs „Melty“

und um ihm noch eine Chance zu geben nochmals einen Versuch mit den Creamy Smooth Scheiben von Tofutti.

Der Noh Muh Melty kommt in einer wurstigen Verpackung her und läßt sich leicht aus der Rolle drücken. Aussehen ist wie ein trockener Schmelzkäse. Leider kann ich keine Angaben zu den Mengen bzw. Verhältnissen der Zutaten entdecken um den Fettgehalt zu erkennen – sehr schlecht!

Aber ab damit aufs Brot, auf ein leckeres Bioland Vollkorn Brot und probiert……. es geht doch!

Der Geschmack geht leicht in die Blauschimmelrichtung – sehr leicht. Wer den Geschmack von Blauschimmelkäse mag wird den Melty von No Muh Chäs mögen. Erstaunlich gut und um so viel besser als das „harte“ Pendant welches ich gestern versucht habe. Ich hab mir gleich noch ein wenig aufs Brot geschmiert und bin froh über das Ergebnis. Der No Muh Chäs Melty bekommt von mir eine 2,5. Über die Kalorienangaben und Fettanteil etc. würd eich mich sehr freuen.

Aber weiter gehts mit einer 2nd Chance für die Käsefakescheiben von Tofutti. Ich hatte die Scheiben gestern pur versucht wie ich es früher auch ab und an gerne mit diesen Junk-Scheibl….. gemacht habe. Die haben zwar ebenfalls nicht wirklich geschmeckt aber hatten so ein „Suchtpotential“ ähnlich Chips oder Popcorn (herjeh jetzt hab ich mich geoutet). Pur gegessen waren sie recht enttäuschend. Deshalb ab auf einen kleinen Burger, mal wieder aus dem Hause Just Natural.

Zwei Scheiben müssen schon sein. Dies hab ich kurz mit dem Backofengrill erhitzt, aber nicht zu sehr, ich will ja noch was von der Scheibe spüren.

Burger leben von der Gesamtkomposition was ich sicher schon ein halbes Dutzend mal im Blog geschrieben habe aber ich steh eben sehr auf Burger. Die Tofuttischeiben beeinflussen die Komposition aber leider nicht wirklich zum Guten. Nicht das sie wirklich schlecht schmecken oder man sie massiv herrausschmeckt aber der Vergleichsburger ohne Tofuttischeiben schmeckt um Längen besser und das obwohl ich Cheesburger noch viel lieber mag als Hamburger. Sie bringen eine mehlige Note mit in den Burger – nicht gut

Das bringt nicht viel mehr Sympathie ein. Eine 3,5 ist das Höchste der Gefühle.

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Holy Moly

hätte mein amerikanischer Großonkel Harry wohl gesagt als er einen Grillzwerg von Just Natural verkostet hätte.

Heute kam pünktlich zur Mittagspause das Paket von Just Natural bei mir an und da ich sowieso hungrig war ging ich gleich daran drei neue Kandidaten zu testen:

Grillzwerge (Mini Burgerküchlein)

Spinat-Käse Schnitzel

Paprika-Käse Schnitzel

Vorneweg, die Produkte von Just Natural sind vegetarisch aber nicht durchgängig vegan!

Gleich mal drei kleine Grillzwerge ausgepackt und in der Mikrowelle langsam erhizt. Man kann sie auch Braten wozu ich heute einfach keine Zeit habe.

Aussehen tun sie lecker und wenn man sich die Anschnittbilder anschaut dann kommen wir wieder auf meien Großonkel Harry zu sprechen.

„Holy Moly“ das sieht nach nem Burger aus, riecht wie ein guter Burger und es schmeckt sehr sehr lecker. Ich kann nichts aussetzen und gebe eine 2. Die 2 lediglich da der Preis der Produkte der Qualität entspricht und mitunter weit über dem des Wettbewerbes. Da ich hier aber nicht den Preis sondern dne Geschmack bewerten will gibt es eine 1,5 für die Grillzwerge von Just Natural. Mit dem Namen hoffe ich ja das der Hersteller sich nicht mit einem anderen Hersteller der unter gleichem Namen echt eklige Sachen auf den Fleischmarkt wirft anlegen muß.

Der Appetit ist gesteigert was mich gleich im Anschluß zwei „Schnitzel“ zubereiten läßt. Das Paprika-Käse, sowie das Spinat-Käse Schnitzel ebenfalls von Just Natural.

Paniertes ist ganz klar nicht mein Ding da die Erfahrung mir gezeigt hat das die meisten panierten Produkte nur nach Panade schmecken. Meineungen kann man aufgrund neuer Erfahrungen ändern und so auch hier.

Ich bin auch kein Fan von Paprika und doch mag ich diese Teile. Es sind auch die ersten vegetarischen Produkte die bereits bei der Zubereitung einen angenehmen Duft verbreiten. Das Paprika-Käse Schnitzel bekommt von mir eine 2,5 da ich nicht wirklich in der Lage bin Paprikageschmack zu bewerten könnte das bei einem Paprikaliebhaber durchaus wesentlich besser bewertet werden.

Und nun ab an den Spinat! Popeye läßt grüßen und nach dem Verzehr des Schnitzelchens habe ich zwar kein Wachstum meines Bizeps feststellen können, war aber angenhem überascht. Der Geschmack ist Spinatig aber der Feta ist mir zu sehr im Hintergrund. Man kann ihn sehen aber im Geschmack fehlt er mir. Auch einen Tick Würze mehr könnte das Schnitzelchen vertragen. Ich vergebe ein gute 3 an das Spinat-Käse Schnitzel von Just Natural.

VeggieFood!

Fleischalternativen! Gibt es sie?    [Rechts oben unter VeggieFood gehts zum gesamten Bericht]

Es gibt unzählige vegetarische Produkte die einen fleischähnlichen Ersatz liefer. Jetzt fragen sich viele Fleischesser warum muß ein Vegetarier eine Rostbratwurst essen oder können die Vegies nicht ihre eigenen Namen erfinden? Eine berechtigte Frage wie ich meine. Natürlich ist es hilfreich wenn ein Umsteiger weiß in welche Richtung ein Gericht geht. Schmeckt ein vegetarisches Gericht nach zum Beispiel einer Nürnberger Bratwurst dann bin ich ganz froh das dieses Produkt so benannt wird. Man könnte natürlich auch einen Namen wie “Bratstange” Nürnberger Art vergeben – das ist aber albern.

Mit den identischen Produktnamen kommt aber auch der Vergleich. Das müssen sich die Hersteller vegetarischer Produkte einfach gefallen lassen. Eine Rostbratwurst wird nun eben mit einer Rostbratwurst verglichen und genau das will ich hier machen, den Vergleich aus der Sicht eines Umsteigers. Gibt es die Alternative zum Fleisch oder nicht, schmecken die Produkte generell aber was für viele Fleischesser viel wichtiger, bekomme ich einen zumindest annähernd gewohnten Geschmack, ein ähnliches Kau/Esserlebnis mit dem vegetarischen Produkt.

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Das perfekte Burgerbrötchen?

Einen perfekten Burger, Hamburger, Cheesburger oder …..burger herzustellen ist eine heikle Sache. Die Geschmäcker sind so unterschiedlich wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Angefangen von der Fleischauswahl oder eben auch fleischlos mit einem Stück gebackenem oder gerilltem Feta, ist sicher das verwendete Brötchen ein Hauptkriterium um einen Burger zu lieben oder ihn eben nur zu essen.

Das klassische Hamburgerbrötchen ist ein weiches, helles Weizenbrötchen das mal mit, mal ohne Sesam angeboten wird. Letzendlich soll es dazu dienen die weiteren Zutaten des Burgers zusammenzuhalten ohne sich zu sehr in den Vordergrund zu stellen. Dieser eher geschmacksneutrale Variante wird weltweit der Vorzug gegeben. Wahrscheinlich

broetchen

haben die Liebhaber dieser Brötchen noch keinen Versuch unternommen einen Burger in ein geschmackvolles Stück Brot beziehungsweise Brötchen zu „stecken“. Selbst die großen Fastfood Ketten legen immer wieder spezielle Burgerkreationen auf die sich vom Standard abheben. Allerdings ist hier meist nur die Form und die Wahl der Aromastoffe eine andere. Es bleibt meist ein weiches, geschmacklich nichtssagendes Stück Teigware.

Aber wo soll ich denn nun meinen Burger reinstecken? Mein Favorit ist und bleibt das helle Brötchen vom türkischen Bäcker um die Ecke. Ein einfaches Weißbrotbrötchen ohne Schnickschnack. türkischen Weißbrot BrötchenLeicht kross mit einem Geruch der mich immer wieder an Urlaube im Süden erinnert. Weich genug damit das Abbeisen nicht zum Burgergau wird, geschmacklich die für mich ideale Kombination für einen leckeren Cheese oder Hamburger.

Die Vielfallt der deutschen Backwaren setzt aber keine Grenzen. Probier mal Baguette, Chiabatta, die diversen Brötchenkreationen vom Bäcker nebenan der noch selber in der Backstube steht. Auch Körnerbrötchen geben einem Burger sofort eine andere Note und sind alles andere als „Ökofutter“. Open your mind!

Wei sollte man ein Hamburgerbrötchen vorbereiten? Soll man es auf den Grill legen und grillen oder nur leicht im Backofen oder dem Grill anwärmen? Man muß aufpassen da ein Weißbrot-Brötchen sehr schnell zu kross wird und es dadurch ein unangenehmes Kaugefühl verbreitet. Warm ist gut aber nicht zu kross! Wenn das Brötchen bereits einen Tag gelegen hat würde ich es auf jeden Fall mit ein klein wenig Wasser einreiben und im Grill aufbacken. Bei sehr geringer Hitze und einem Stück loderndem Buchenholz schafft man es dem zu Beginn angefeuchteten Brötchen ein perfektes rauchiges Aroma für zum Beispiel einen Baconburger zu liefern. Probiert das aus – ein kleiner aber feiner Unterschied.

Einen guten Einstieg in weitere Informationen zum Thema liefert Wikipedia oder Frau Google.

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