Schlagwort-Archive: Grill

Sushi Menü

Jaja, Sushi heißt für den Durchschnittsdeutschen Fisch, Fisch, Fisch. Der Japaner würde sich den Bauch vor Lachen halten. Hier ein paar Sushiarten die ihr sicher noch nicht versucht habt.

Bärlauch-Aubergine Sushi

Sushi-Reis ganz klassisch zubereiten und abkühlen lassen. Bärlauchpesto dazugeben – ich habe immer Bärlauch in Olivenöl vermengt und in Gläser abgefüllt . Geröstete Pinienkerne zugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Auberginenscheiben seh dünn schneiden und auf dem sehr heißem Grillrost kurz ein Branding (eingebranntes Muster) auf beiden Seiten eingrillen.

Die Reismasse in die Aubergine füllem und rollen.

Mit einem Schnittlauch der zuvor in heißem Wasser (hier Rotwein) kurz (5 Sekunden) blanchiert wurde zusammenbinden und aufstellen.  Es ist nicht einfach aber lohnt sich in Geschmack und Optik. Das Ganze ist kalt oder maximal lauwarm. Wer das nicht mag der soll es einfach kurz in die Mikrowelle oder nochmals in den Backofen geben.

Als Vorspeise ist eine Kürbissuppe passend und diese Variante ist pragmatisch entstanden und wirklich lecker. Die Menge an Habanero ist frei aber man kann schon ordentlich Chili zugeben da das Kürbiskernöl neutralisierend wirkt.

Hot Paprika-Habanero Suppe

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1/3 Hokaido Kürbis
  • 1/2 Zwiebel
  • 2 EL Sesamöl
  • 1/2 roter, reifer Spitzpaprika
  • 1 cm Ingwer
  • 150 ml Kokosmilch
  • 1 Stange Zitronengras
  • Wasser
  • 2 TL Hefeextrakt
  • 2 TL Sojasahne
  • 4 TL Kürbiskernöl
  • Salz
  • Habaneromash oder frische Habanero
  • Frischer Koriander

Zubereitung:

Den Kürbis kleinschneiden (mit Schale) und mit der kleingeschnittenen Zwiebel, Paprika und Ingwer in etwas Sesamöl andünsten. Die Kokosmilch zugeben und die gleiche Menge Wasser. Das Zitronengras zugeben und für gut 15 Minuten köcheln lassen.  Den Hefeextraktzugeben und zuätzlich mit Salz und Pfeffer abschmecken. Habaero nach Geschmack zugeben und weitere 5 Minuten köcheln lassen.

Das Zitronengras entfernen und die Suppe pürieren. In Glässer füllen und in die Mitte die Sojasahne geben. Das Kürbiskernöl um die Sojasahne geben und mit einem runden Holzstift verzieren. Koriander als Deko und fertig.

Ital Champignon Sushi

Eine Eigenkreation die irgendwo in Italien entsrpungen sein könnte. Schnell zubereitet und ein gaaanz anderes Sushi. Man könnte es auch sehr gut auf einem Sugo servieren aber mit Sojasoße und in Mirim und Sesam eingelegte Norialgen ist es etwas besonderes.

Zutaten:

  • 4 Champignonhüte
  • 4 Champignon kleingeschnitten
  • 1/2 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 TL Tomatenmark
  • 1 EL Rosmarin
  • 4 EL Sherry
  • Salz
  • Pfeffer
  • Sushi Reis

Zubereitung:

Dei Zwiebeln in etwas Öl andünsten un ddie Champigons zugeben. Den Rosmarin kleinschneiden und mit dem gepressten Knoblauch mit in die Pfanne geben. Anbraten und mit etwas Sherry ablöschen. Das Tomatenmark zugeben und stark einreduzieren lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und abkühlen lassen.

Mit Sushireis für 4 Sushi vermengen und Sushis formen.

Die Champigninhüte auf dem heißen Grill kurz angrillen das ein Branding auf dem Hut entsteht und den Hut auf das Sushi setzten. Mit einem blanchierten Schnittlauch binden und fertig.

Als „Sättigungsbeilage“ ein wenig gegrillten Kürbis und frittierte grüne Kochbananen dazu. Zugegeben die waren n Tick zulange im Öl dafür aber sehr knusprig. Ein Biowein aus der Pfalz – lecker.

. p

Freitags Veggi-Menü

Wenig Zeit aber Lust etwas Feines zu Grillen bzw. zu kochen.

Als Vorspeise gab es ein Pfifferling-Kartoffelpuffer mit einer No Muh Chäs Italian Kartoffel. Danach durfte ein Fenchel-Habanerogemüse mit karamelisierten Bohnen ein gegrilltes Vantastic Foods Veggi-Entenfilet ergänzen. Eine Grillkartoffel dazu und etwas Jalapeno-Espuma. Die Soße ist eine Pfifferlings- Sherrysoße. Alles vegan (schulterklopf) und es schmeckt(e) exzellent.

Die No Muh Chäs lauwarmen Kartoffeln wurden aus etwas No Muh Chäs Melty, Basilikum, getrochnete und in Öl eingelegte Tomaten, Salz, Pfeffer, wenig Knoblauch angerührt und kam aus eine vorgekochte Kartoffel die ich in Scheiben geschnitten habe. Eine Scheibe Tomate drauf und überbacken lassen. Nicht lange denn der No Muh sollte nicht zu heiß werden.

Der Pfifferlings-Kartoffelpuffer war etwas komplexer. Pfifferlinge (ca. 100 gr.) kleinschneiden und sehr scharf anbraten. kleingeschnittene Zwiebeln und etwas Knoblauch dazu und mit Salz und Pfeffer würzen udn fein geschnittenen Rosmarin dazu. Ca. 10 Minuten bei hoher Hitze und ständigem Schwenken garen lassen. Zur Seite stellen und abkühlen lassen. Eine halbe mehlige, gekochte Kartoffel kleinschneiden und mit den Pfifferlingen vermengen und die Kartoffelstücke ordentlich mit der Gabel zu Brei drücken. In einer Pfanne, am besten in einem Backring, asubraten – extrem lecker!

Das Vantastic Foods Vegi Entenfilet habe ich 1 Stunde vor dem Grillen mit Johnny´s I Love Chicken Rub eingerieben und nach einer halben Stunde mit Rapsöl eingepinselt. Auf den sehr heißen Grill für 2 X 5 Minuten damit es ein schönes Branding bekommt.

Vegan und lecker – einfacher als es klingt und leicht. Wers nachkochen will und noch Input braucht – melden!

. p

Ein Sonntag und der Grill

herjeh ist das geil! Wetter perfekt und Lust auf den Grill *lol*. Bis auf ein paar depperten Motorradfahrer ist der Tag echt 100%.

Dazu was leckeres zu essen! Vegan! Vom Grill! Lecker!

Haben heute unsere Gartentreppe endlich komplett fertiggestellt. Die Holzbalken der Treppe sind ein paar hundert Jahre alte Fachwerksbalken – sieht cool aus und besser als verbrennen!

Ich sag ned viel und laß Bilder sprechen. Ach eins, Frieda hatte ihr „Wetshirt“ an und fand das echt cool!

Euch noch einen schönen Sonntag Abend!

. p

Ende gut alles gut!

Tausch das d mit einem t und raus kommt ein vegetarisches Entenfilet von Vantastic Food. Das ist optisch eine echte Kopie und ich war wirklich baff als ich die Teile ausgepackt habe.

Vegetarische Entenbrustfilets, jeder Fleischler denke jetzt gleich wieder „warum muß das so heißen“ – nicht daran denken, hinnehmen und essen! Es könnte keinen besseren Namen dafür geben denn dieses Produt ist zum einen saulecker, entspricht der Erwartung und bekommt dafür von mir ein 1 [eins]!

Da steht auch noch drauf das man die Teile Grillen kann – ja nur geil. Ab an den Grill einen 1/3 AZK Brekkies (Übersetzung: Einen zu 1/3 gefüllten Anzündkamin [Wiki] mit Holzkohle in Eierbrikettform) zum Glühen gebracht. Ich habe extra wenig Kohle genommen da ich ja aus der bisherigen Erfahrung dachte – weniger ist bei Veggie besser. Hier hätte ich mehr Hitze brauchen können um ein Branding [durch Hitze eingebranntes Muster] zu setzen und das Ganze etwas zu beschleunigen. Egal, so kamen die vegetarischen Teile mit ein wenig Salz, Pfeffer und etwas Habanerosoße auf den Grill.

Mit ein wenig Buchenrauch (was sich im Nachhinein als nen Tick zuviel rausstellte) bruzzelten die Teile für ca. 5 Minuten pro Seite auf dem Weber. Bei mehr Kohle (1 AZK) würde ich 2 Minuten bei heftig glühendem Rost ansetzen.

Ab auf den Teller und ….

Der erste Biss war eine echte Offenbarung. Saftig, nein sehr saftig und kräftiger Geschmack. Der Biss ist Ente (sorry) wenn nicht besser da es perfekt ist. Der Geschmack ist geprägt vom Rauch und der Würzung, die Teile sind im Vakuum bereits mariniert, der Struktur und dem ganzen „Paket“. Wirklich klasse was ich da gerade gegessen habe.

Ich würde lediglich einen eigenen Namen dafür finden wollen. Wie wäre es mit Vantastic „I Love Duck“ – ok ok es geht mit mir durch. Auf jeden Fall braucht für uns keine Ente mehr die Federn lassen.

Um die Struktur zu bewerten hier noch ein Anschnittbild. Den Geschmack müsst ihr selbst ausprobieren.

. p

Welche Kohle für den Grill?

Der WDR hat kürzlich in seinem markt-scanner einen recht ausführlichen Holzkohletest durchgeführt. Nicht nur das Holzkohle grundsätzlich eine recht teure Angelegenheit ist sollte man bei der Auswahl auf Herkunft des Holzes achten. Das FSC-Siegel ist eine Möglichkeit aber nicht immer steckt das dahinter was man vermutet. Eine Holzplantage in Südamerika auf dem Boden ehemaliger Regenwälder bekommt das FSC genauso wie eine Fichtenproduktion hierzulande. Zu beachten ist auch das die Urwaldregionen der ehemaligen Sowjetunion heute schamlos abgeholzt und vermarktet werden ohne Rücksicht auf die Entwicklungen der Regionen (Permafrost etc.). Reine Holzkohle produziert bei der Verbrennung nicht mehr CO2 als der Baum beim Wachstum aufgenommen hat – quasi CO2-neutral wenn man die Transporte rausrechnet.

Die Test PDF´s

Grillbriketts Grill Holzkohle

Und alle Fragen zum Anzünden und welcher Grill etc. werden z.B. in Florians Grill-Wiki erklärt

. p

Ribs Peppers Style


Ribs sind eine, wenn nicht der BBQ-Klassiker der über die Vereinigten Staaten so langsam das herz der europäischen Griller erobert. Eigentlich sehr einfach in der Zubereitung aber fein in den Unterschieden. Hier wird gekocht, vorgekocht, gemoppt, mariniert, gerubt oder direkt gegrillt. Die Varianten sind vielfälltig und jede hat etwas eigenes – Dein Geschmack entscheidet.

Wir haben uns hier für zwei sehr beliebte Varianten entschieden (Variante 2 unter „Ribs XXXXX Style“) und verwenden in beiden Fällen Lion Ribs (Baby Back Ribs). Jede andere Zuschnittart von Ribs kann im Prinzip ähnlich oder identisch zubereitet werden. Die Mengen die ein Mensch an Ribs essen kann sind sehr unterschiedlich. Von einem halben Rack bis zu 4 ganze Racks habe ich alles schon erlebt.

Zutaten [4 Personen als Snack]:

2 Ribrack Lionribs
Aluminiumfolie

Für die Marinade

4 Zwiebeln in Achtel
4 Zehen klein geschnittener Knoblauch
1 Tomate geviertelt
3 Zweige Basilikum zerrupft
Nadeln von einem halben Zweig Rosmarin
1 EL gerösteter Koriandersamen
1 EL getrockneter Thymian
15 Pfefferkörner
200 ml Bier
100 ml Weißwein
200 ml Orangensaft
5 EL Salz
3 EL Zucker

Für den Rub

1 EL Rohrzucker
1 TL Salz
2 TL Thymian
1 EL gutes Paprikapulver
2 TL Pfeffer
2 TL Korianderpulver
1/2 TL Kumin

Für die Soße
2 EL Zuckerrübernsirup
4 EL Tomatenmark
1 EL milde Habanerosauce
50 ml Balsamico
5 EL Japanische Sojasoße
200 ml Bier
Salz
Pfeffer
Saft einer halben Limette

Sinnvolles Zubehör:

Ribs-Ständer

Zum Anrichten:

Eine vorgewärmte Platte, Papiertücher

Zubereitung:

Backen, Indirekt

Vorbereitungen:

Zwei Tage vor dem Grillen

Die Ribs von der Membranhaut befreien. Die Membran ist eine sehr feste Haut auf der Rückseite des Ribracks. Am Besten Du nimmst den Stiel eines Löffels und fährst damit neben dem letzten Knochen unter diese Haut und lößt sie leicht an. Nun die Haut mit einem Papiertuch greifen und langsam aber kräftig abziehen. Läßt man die Haut an den Ribracks wird ndie Marinade nicht so gut einziehen, die Ribs werden nicht ordentlich weich und das Essen bereitet wahrlich kein so großes Vergnügen. Also Membranhaut immer abmachen. Wenn Du die Ribs vom Metzger holst kannst Du sie, bei einem giten Metzger, ohne Membran bestellen.

Den Rub zusammenmengen und nochmals im Mörser fein zerstäuben. Auf den beiden Ribracks gleichmäßig verteilen und diese eng in Frischhaltefolie wickeln und in den Kühlschrank legen. Wer es nicht so aufwendig mag kann den Rub weglassen und direkt am Vortag mit dem nächsten Schritt beginnen..

Ein Tag vor dem Grillen

Die Zutaten der Marinade in einen Topf geben und aufkochen lassen. Zur Seite stellen und abkühlen lassen.

Je ein Ribrack auf ein großes Stück stabile Alufolie legen so das an den Ribrack-Enden sowie Seiten gut 20 cm der ALufolie übersteht. Die Alufolie wie ein Schiffchen formen und je die Hälfte der abgekühlten Marinade zugeben. Nun die Folie an den kürzen Seiten sowie der langen Seite zusammenfalten. Beide Racks vorsichtig in den Kühlschrank legen und eine Nacht ziehen lassen.

5 Stunden vor dem Grillen

Die Folienpakete in den auf 120 Grad vorgeheizten Backofen geben und für 2 Stunden garen lassen. Nach dieser Zeit die Pakete vorsichtig herausnehmen und nacheinander auf einen großen Topfrand quer darüberlegen. Mit einer Gabel unten ins Paket einstechen damit die Flüssigkeit in den Topf läuft. Die Ribracks vorsichtig aus der Folie nehmen und den gesamten verbliebenen Folieninhalt mit in den Topf geben. Die Ribracks beiseite stellen

So könnte man die Ribracks auch gut vakuumieren und eingefrieren. Sie sind quasi halb fertig und können so vorbereitet sehr schnell aufgetischt werden.

Den Topf mit dem Marinadeninhalt nun mit den Soßenzutaten Bier, Sojasauce und Balsamico vermengen und 2 Stunde bei höchst möglicher Stufe kochen lassen. Die Soße absieben und mit dem Tomatenmark und Zuckerrübensirup vermengen. Nun einreduzieren bis die Soße die Konsistenz von Honig erreicht hat. Mit der Habanerosauce, Salz, Pfeffer sowie Limettensaft abschmecken.

Grillen

Den Grill auf ca. 120 Grad aufheizen und die Ribracks, am Besten in einem Ribrack-Ständer, indirekt auflegen und bei geschlossenem Deckel gut 1.5 Stunden weitergaren lassen. Mit der Soße bestreichen und die Hitze schnell auf 200 Grad erhöhen. Jetzt alle 10 Minuten mit der Soße bestreichen. Nach weiteren 20 Minuten und zweimal Soße sind die Ribs fertig. Wenn man die Knochen leicht vom Fleisch ziehen kann ohne das sie von alleine rausfallen sind sie perfekt. Geschmäcker sind hier allerdings unterschiedlich. Der eine mag es wenn das Fleisch vom Knochen fällt, dem Anderen ist es lieber wen man die Knochen abnagen muß. Die Garstufe kann man immer leicht erkennen indem man während des Grillens an einem Knochen leicht zieht.

Anrichten

Ribs sind Fingerfood! Am besten die Racks in Stücke a 2 Knochen schneiden und auf einen Teller stapeln. Die restliche Soße zum Dippen dazustellen und herzhaft zugreifen.

Kalbscarré

Zart und geschmackvoll ist dieses Stück Fleisch sicher ein Highlight auf dem Teller.

Die Zubereitung beginnt mit kurzem Anbraten beider Seiten auf dem Grill das ein schönes Branding entsteht. Das Fleisch sollte direkt aus dem Kühlschrank kommen. Pro Seite ca. 8 Minuten.

KalbscarreeNach dem Angrillen wird das Fleisch mit einer Mischung aus den folgenden Zutaten bestrichen:

  • Schale einer halben Zitrone
  • 2 EL grober Dijonsenf
  • 1 EL Thymianblätter
  • 1/2 Zehe zerdrückter Knoblauch
  • 2 TL weisser Balsamico
  • Pfeffer aus der Mühle
  • Meersalz

.

So wird das Stück Fleisch in den auf 80-90 Grad vorgeheizten Backofen in eine bereits warme Form gegeben und verweilt dort für 90 Minuten (bei 80 Grad) oder 75 Minuten (bei 90 Grad).

Als Zutat Gemüse, Kräuterbutter und eine helle Kalbssoße – perfekt.

Kalbscarree Teller

. p

Ossobuco (vom Grill)

Gemäß dem Grundsatz das man wirklich alles auf offenem Feuer zubereiten kann, hier ein Ossobuco nach eigenem Rezept:

Zutaten [4 Personen]:

4 Beinscheiben vom Kalb min. 3 cm stark
2 Dosen gestückelte Tomaten oder frisch
4 mittelgroße Kartoffeln in kleinen Stücken
2 Zwiebeln grob geschnitten
1 Zucchini in kleinen Stücken
1 Möhre in kleinen Scheiben
4 Zehen Knoblauch
1 kleine Dose Tomatenmark
3 Zweige Rosmarin
2 Lorbeerblätter
1 EL getr. Thymian
200 ml Kalbsfond
200 ml Rotwein
150 gr. grüne Bohnen
100 gr. Speck
Butterschmalz
Salz
Pfeffer
Chilipulver
Olivenöl

Sinnvolles Zubehör:

1 Stahlpfanne, 1 Bräter, 47er Kugel, 1 AZK Grillies, Buchenspäne

Zubereitung:

Die leicht gepfefferten Beinscheiben auf dem sehr heißen Rost auf beiden Seiten je ca. 8 Minuten angrillen und beiseite stellen.

Die Pfanne mit dem Butterschmalz und dem klein geschnittenen Speck erhitzen und dem Speck eine schöne Farbe geben. Nun die Zwiebel und die Lorbeerblätter zufügen und für ca. 10 Minuten dünsten lassen.

Das zusätzliche Gemüse sowie Kräuter bis auf die Bohnen zugeben und für gut 20 Minuten köcheln lassen, dann beiseite stellen.

Nun den Bräter mit etwas Olivenöl auf Temperatur bringen und den klein geschnittenen Knoblauch darin andünsten. Die Beinscheiben zugeben, ca. 5 Minuten braten und mit dem Wein ablöschen. Wenn die Flüssigkeit zur Hälfte reduziert ist das Gemüse sowie die Bohne zugeben und mit Dem Kalbsfond aufschütten.

Zugedeckt für mindestens 60 Minuten bei ca. 180 Grad bruzzeln lassen. Währen der gesamten Zeit immer wieder Buchenholsstücke in die Kohle geben.

Rustikal servieren und genießen. Als Getränk ein kühles Bier oder ein durchaus kräftiger Rotwein.

.p

Loup de mer

Der Wolf des Meeres wie ihn die Franzosen nennen oder ganz einfach der Wolfsbarsch ist einer der feinsten Stücke Meer die man auf den Grill legen kann. Ob ganz klassisch oder wie hier in einer thailändischen Variante.

Gegrillt nur mit Salz und beim Anrichten mit einer Soße aus Sojasoße, Tamarind, Limette, Chilli, Ingwer, Zitronengras, Fischsoße, Koriander und Thaibasilikum bedeckt. Die Erdnüsse drüber, die mit Zucker und Salz erst geröstet und dann mit ein wenig verdünnter Habanerosoße glassiert wurden.

Wolfsbarsch - Loup de merEinen Wolfsbarsch auf dem Grill zubereiten ist einfach wenn man ein paar Kleinigkeiten beachtet. Wir wollen ein glasiges Fleisch bis zur Gräte erreichen, somit ist zuviel Hitze nicht gut für den Loup de mer.

Am besten den leicht geölten und gesalzenen Fisch auf einen gut gefetteten Rost geben und bei geschlossenem Deckel für ca. 15 Minuten pro Seite indirekt grillen beziehungsweise garen. Dabei sollte die Temperatur im Grill bei ca. 150 Grad C° liegen.

Loup de mer auf dem Grill

Normalerweise würde ein wenig Buchenholz dem Fisch ein feines Raucharoma verleihen. Bei dieser thailändischen Variante verzichte ich darauf. Schneidet man den Fisch 3, 4 mal leicht ein, gart der Fisch leichter oder besser er wird durchgängig gegart.

Eine schöne Variante ist eine leichte Füllung mit Knoblauch, Frühlings- zwiebeln, bedeckt mit einer klassischen Peterilie-Vinaigrette.

Loup de mer mit Kräuter

Hier bietet sich wiederum ein wenig Buchenholz an um den Fisch zwischen Grillen und Räuchern zuzubereiten. Indirekt für ca. 30 Minuten bei 1/2 Anzündkamin voll gut durchgeglühter Grillbriketts reichen für eine Temperatur von ca. 140 Grad.

Zwei kleine „Chunks“ (Abspaltung vom Brennhols) Buchenholz zugeben.

So wird der Fisch klassisch gegart mit einem leckeren Räucheraroma. Dazu ein Glas Riesling und ein paar Rosmarinkartoffeln sowie einen schänen Salat und ein leichtes aber sehr feines Fischgericht findet seine Freunde.

Weitere Fischrezepte, Infos und Grillbilder findet man im LeckerGrillen.NET Forum unter den Rezepten, oder man klickt ganz einfach HIER.

Einen guten Appetit!

. p

Ein Grillmenü

Ein Grillmenü des gestrigen Abends. Die komplette Story und Rezeptbeschreibungen gibt es hier

Jakobsmuschel auf Bratkartoffel an einer Mangosphäre mit Basilikumöl.

Italienisches Huhn auf Ratatouile

Seeteufel auf Weißwein-Petersilieschaum an gebeiztem Lachstartar mit schwarzem Kümmel.

Kalbsroulade auf Nußreis mit Arganöl an Pfefferapfel

Karibische Banane trifft Schwarzwald

So geht ein Grill- Kochtag zu Ende und der Aufwand hat sich gelohnt.

Hier gehts zur gesamten Story

. P

Großer Kugel-Grilltest

Kugelgrill-Test von Smokey (mybbq.net) und Meisterhein

mit freundlicher Genehmigung von Smokey!

Der Kugelgrill-Test beginnt. Am 4.7.20087 trafen sich ein paar testwillige Griller unter der Leitung von meisterhein und Smokey in Hagenburg, um zunächst den Zusammenbau der Testkandidaten durchzuführen und zu bewerten. Hier erst mal ein paar Eindrücke. Die Einzelbewertungen folgen in Kürze, nämlich nach Auswertung der umfangreichen Frage- und Bewertungsbögen, die meisterhein selbstlos erstellt hat.

Zusammenbau des ersten Grills (König)

Zusammenbau des zweiten Grills:

Zusammenbau des dritten Grills:

Die Weberkugel ist zum Glück weitestgehend vormontiert:

Alle Kandidaten zusammengebaut:

Alle Kandidaten in einer Reihe, Größenvergleich mit der Wanne:

Die Kandidaten im einzelnen. Der Weber One Touch Gold:

Der Outdoorchef Easy Charcoal 570:

Der Dancook 1400:

Der Landmann 31315:

Der König Kings Kettle 570:

…und der altbekannte Old Smokey Giant 22″

Die Kandidaten noch einmal im Überblick, im Hintergrund der Char-Griller SuperPro, der als Vergleichsgerät zu den Kugelgrills mitläuft (nur Grillverhalten und Handling).

Leider ist der CADAC Neoway, der unbedingt mitgetestet werden sollte, nicht geliefert worden. Sollte dieser nachgeliefert werden, erfolgt eine Nachtestung durch meisterhein und mich zu den bekannten Testbedingungen.
Schon an dieser Stelle geht unser Dank an die Firmen, die uns die Grills kostenfrei für die Testdurchführung zur Verfügung gestellt haben. Unsere Grill-Lieferanten für den Test sind:

Fabi Holz GmbH, 14776 Brandenburg (Forumsmitglied Fabi-Outdoor)
Dancook (DK)

Barbequer.de Stefan Jendrass (Forumsmitglied BBQer)
Outdoorchef (CH)
Weber (USA)

Landmann-Peiga, Osterholz-Scharmbeck
Landmann (D)

BBQ-Scout GmbH (Forumsmitglied TB)
Old Smokey (USA)

Koenig Apparate AG, Zürich, Schweiz
Koenig (CH)

Kommentar zum Weber One Touch Gold

1. Eindruck
Saubere durchdachte, ordentliche, gut durchdachte Verpackung. Dennoch konnte selbst durch diese gute Verpackung ein Transportschaden nicht verhindert werden. Das vordere Standbein ist stark eingedrückt und verbogen.

Der Aufbau konnte intuitiv ohne Anleitung durchgeführt werden, da der Grill größtenteils vormontiert ist. Dauer ca. 30 Minuten. Einzig für das Aufschlagen der Sprengringe, die die Räder halten, ist ein Hammer erforderlich.

Ebenfalls kraftaufwändig ist das Montieren der Standbeine, da diese durch eine Verquetschung gehalten werden.

Der Weber präsentiert sich in klassisch schlichter Eleganz. Wirkt durch den grossen Aschetopf eher wuchtig.

2. Ausstattung und besondere Merkmale

Sehr gute Emaillierung, wenig Dellen und Einschlüsse. Deckel und Kugel sind sehr massiv und stabil, lassen aber eine gute Passgenauigkeit vermissen. Aufgesetzt ist die Kugel auf einer eher dürftigen Beinkonstruktion, die durch Wackeln und unsicheren Stand allen Testern besonders auffiel. Gerade in Anbetracht der hochwertigen und stabilen Kugel ist die Unterkonstruktion sehr dürftig.

Erwähnenswert ist das dreiflügelige Reinigungssystem, das durch mehrfaches hin- und herbewegen die angefallene Asche in den darunterliegenden Aschetopf befördert. Eine saubere und einfache Reinigung ist so möglich. Gleichzeitig ist der Griff des Reinigungssystems für die Luftzufuhrregelung einsetzbar, da die Flügel zugleich die Lüftungsschlitze verschließen kann. Der Aschetopf ist aus Aluminium gefertigt, die Lüftungsflügel aus Edelstahl, das garantiert eine lange Haltbarkeit.

Als Zubehör werden zwei Kohlentrenngitter für den Kohlenrost mitgeliefert. Hinzu kommt eine einzige passende Aluschale (aus Folie).

Der Grillrost ist stabil konstruiert, hat aber etwas dünne Stäbe. Vorteilhaft ist, dass der Rost für das indirekte Grillen zwei klappbare Seiten hat, so dass man das Grillgut beim Nachlegen des Brennstoffs nicht entfernen muss.

Nicht hochwertig wirken die verbauten Nylongriffe. Kunststoff und Hitze passen nicht wirklich zusammen. Schnell kann es passieren, dass man beim Einhängen des heissen Deckels an der Feuerschale einen Griff erwischt und ihn damit zerstört.

Der im Deckel integrierte Lüftungsschieber ist direkt auf den Korpus aufgenietet. Eine Reinigung unter dem Schieber wäre damit nur unter Verwendung eines Ersatzteils in Form von Schraube und Mutter zur Wiederbefestigung möglich.

Die nutzbare Höhe zwischen Rost und Deckelinnenraum beträgt ca. 19cm.

Der Inlandslistenneupreis beträgt 269 €.

Kommentar zum Outdoorchef Easy Charcoal 570

1. Eindruck
Übersichtlich fein säuberlich verpackt. Schrauben sind in einzelnen Mulden verblistert. Roste und Gitter sind in einem Paket verschweisst. Dadurch kein Durcheinanderfliegen beim Transport.

Zum Aufbau sollte man die detaillierte Anleitung zu Hilfe nehmen. Die zu verwendenden Schrauben und Bauteile können den einzelnen Bauabschnitten jeweils per 1:1 Zeichnung zugeordnet werden. Dauer ca. 45 Minuten. Zur Montage benötigt man wenig Werkzeug, Schraubenzieher und Maulschlüssel.

Die Montage der Beine ist sehr stabil, sie werden mit im Fußteil befindlichen Gewinden direkt mit der Kugel von innen verschraubt. Dadurch ergibt sich ein wackelfreier Stand.

Optisch ist der Grill durch die geschweifte Achsaufhängung schon ein hinkucker. Aschetopf und Beinstabilisierung wirken nicht als nötiges Übel, sondern als Designelement.

2. Ausstattung und besondere Merkmale

Sehr gute Emaillierung, kaum Dellen oder Einschlüsse. Deckel und Kugel sind sehr massiv und stabil, glänzen durch ein gleichmässiges Spalltmass. Getragen wird der Grill von sehr massiven Beinen, die wie schon beschrieben exzellent befestigt sind, sodass sich die Unterkonstruktion harmonisch in das Gesamtbild der Kugel einfügt.

Nicht überzeugen konnte die verwendete Technik des patentierten Trichtersystems. Der Rost ist durch zwei umgebogene Roststäbe mit dem Trichtersystem verbunden. Diese sollen beim Drehen das Mitdrehen des Trichters bewirken. Diese Konstruktion lässt noch Wünsche offen. Beim ersten Test bewegte sich der Rost rechtschwerfällig und verlor beim Drehen den Trichter. Nur durch Nachbiegen der Halterungen des Trichters und des Rostes konnte man diese Funktion nutzen.
Trotz der überarbeitungswürdigen Fuktion des Trichtersystems wirkt der Innenraum gut durchdacht.

Reinigung des Grills von Asche ist erst durch Herrausnahme des Trichtersystems möglich. Der Aschetopf ist an einer Zweipunktverspannung eingerastet und erfordert zum ein- und aushängen gute Fingerfertigkeit. Mit dieser Halterung ist auch der untere Lüftungsschieber integriert.

Als Zubehör wird ein Besteckhalter und ein einhängbarer Deckelhalter mitgeliefert. Ein Ablegen im aufrechten Stand fällt dabei sehr positiv ins Auge. Im Deckel ist ein Innenraumthermometer integriert.

Der Grillrost ist stabil konstruiert und emailliert. Er enthält eine große Klappe, die das Nachfüllen von Brennstoffen gut ermöglicht.

Angenehm ist der Deckelgriff aus Holz, der durch seinen groß gewählten Durchmesser besonders auffällt.

Der obere Lüftungsschieber ist direkt auf den Korpus aufgeschraubt. Eine Reinigung unter dem Schieber ist einfach durch Demontage möglich.

Die nutzbare Höhe zwischen Rost und Deckelinnenraum beträgt ca. 17cm.

Der Grill kann auch ohne Trichtersystem wie ein herkömmlicher Kugelgrill betrieben werden. Zum Transport sind die Beine teildemontierbar, fixiert durch eine Flügelschraube, die schnell und einfach zu lösen ist. So kann er auch als niedriger Standgrill genutzt werden, ideal für kleinere Leute, wie z.B. Kinder (nur unter Aufsicht Safety Smokey )

Der Inlandslistenneupreis beträgt 179 €.

Kommentar zum Dancook 1400

1. Eindruck

Ansprechende Verpackung. Hervorragende Verpackung der einzelnen Teile. Voll bebilderte leicht verständliche Anleitung.

Wenige Einzelteile, nichts vormontiert. Einfache Montage. Dauer ca. 30 Minuten. Zur Montage benötigt man wenig Werkzeug, Schraubenzieher und Maulschlüssel.

Die Montage der Beine ist sehr stabil, sie werden mit im Fußteil befindlichen Gewinden direkt mit der Kugel von innen verschraubt. Dadurch ergibt sich ein wackelfreier Stand. Die Räder werden aus zwei Teilen zusammengeschraubt. Eine Aussparung zwischen den Radteilen dient zur Aufnahme eines Gummirings, so dass die Räder nicht auf Kunststoff laufen sondern praktisch gummibereift sind. Das Fahrgeräusch beim Bewegen des Grills wird so minimiert.

Optisch hebt der Dancook sich deutlich von den Mitbewerbern ab. Das schlichte Design besticht durch seine zweifache Fargebung. Deckel hell glänzend und Feuerschale schwarz matt.

2. Ausstattung und besondere Merkmale

Auch durch die verwendeten Materialien fällt der Dancook positiv auf. Die Hauptbestandteile sind sämtlich aus nichtrostendem Material gefertigt, sodass eine Emaillierung unnötig ist. Der Deckel besteht aus Edelstahl. So auch der Deckelgriff, der Lüftungsschieber und die aussenliegenden Bedienelemente. Im Inneren des Deckels ist die aus Alu bestehende Deckelhalterung mit dem Griff verschraubt. Lediglich im Deckelinneren werden verzinkte Schrauben benutzt. Deckel und Kugel sind sehr massiv und stabil, weisen eine hervorragende Passgenauigkeit auf.

Die äußere Feuerschale besteht aus Aluminium und hat im Boden drei nicht regelbare Lüftlöcher. Verschraubt ist ein Edelstahlgriff und die drei von innen ebenfalls verschraubten Beine.

Ein ungewohntes Bild gibt der Brennraum ab. Hier wird eine zweite Edelstahlschale eingelegt, die die ganze untere Aluschale abgedeckt. Sie dient zur Ablage des Feuerrostes und des massiv ausgebildeten Grillrostes. 6mm dicke Stäbe fallen hier besonders ins Auge. Durch die innenliegende Edelstahlschale bekommt der Grill praktisch eine zweite Haut, sodass zwischen Edelstahlschale und Alukessel Luft verbleibt. Über diesen Zwischenraum wird die Luft zur Verbrennung geführt, vorgewärmt und durch 11 in der Edelstahlschale befindlichen Löcher dem Brennstoff zugeführt. Getragen wird der Grill von dünnen Alubeinen, die nicht ganz zur sonst sehr stabilen Ausführung des Grills passen.

Konstruktionsbedingt entfällt ein Aschetopf oder Reinigungssystem. Zum Entsorgen der Asche muss aber nicht der ganze Grill bewegt werden. Es reicht aus die innenliegende Edelstahlschale zun entnehmen und auszuleeren.

Als Standard-Zubehör werden drei Edelstahlhaken mitgeliefert. FABI-OUTDOOR liefert als Bonuszubehör noch zwei hochwertige Kohlenhalter und einen Rostheber, beides aus Edelstahl.

Der Grillrost ist an einem Stück, ohne Klappen. Dadurch, dass der Grillrost so schwer ist, verlagert sich der obere Schwerpunkt des Grills, sodass er komplett bestückt nur mit Vorsicht zu bewegen ist.

Der obere Lüftungsschieber ist aus Edelstahl leicht bedienbar und direkt auf den Korpus aufgeschraubt. Eine Reinigung unter dem Schieber ist einfach durch Demontage möglich.

Die nutzbare Höhe zwischen Rost und Deckelinnenraum beträgt ca. 14cm.

Der Inlandslistenneupreis beträgt 249 € incl. des sehr brauchbaren Zubehörs (Preis von Fabi-Outdoor).

Kommentar zum Landmann 31315

1. Eindruck

Odentlich verpackt, kein Bruch. Lediglich das Ablageblech war ein wenig verbogen. Das stellte aber kein Problem dar, weil es gut in Form gebogen werden konnte.
Einfacher Aufbau. Grösstenteils vormontiert. Dauer ca. 25 Minuten. Zur Montage benötigt man wenig Werkzeug, Schraubenzieher und Maulschlüssel.

Die Montage der Beine ist nur unter grossem Kraftaufwand zu bewältigen, da sie in einer Quetschmuffe am Grillkessel gehalten werden. Dadurch erhalten die Beine aber einen festeren Stand, so dass der Grill nicht viel wackelt.

Optisch kann der Landmann überzeugen. Die meisten Bauteile sind in schwarz gehalten und gut verarbeitet. Sogar das Bodenlochblech und die Beine sind schwarz lackiert. Billig wirken die Kunststoffgriffe, die mit einem eingelegten Landmann-Schriftzug versehen sind. Diese halten nicht besonders und fallen bisweilen ab. Kunststoffgriffe am Grill passen auch hier wieder nicht mit Hitze und Feuer zusammen. Das Lüftungsventil im Deckel ist aus Edelstahl und gibt dem Grill den gewissen Pfiff.

2. Ausstattung und besondere Merkmale

Noch gute Emaillierung, ein paar Dellen oder Einschlüsse, insbesondere im innern des Grillkessel fand man nachemaillierte stellen. Deckel und Kugel sind stabil und gewichtig, die Spaltmasse verlaufen unregelmässig, stellen aber keine Funktionsstörung dar. Das Fahrgestell ist solide verarbeitet und befestigt. Auffälligstes Design ist das schwarze Lochblech für den Boden. Positiv, die verschraubten Räder. Für das Aufdrücken der Radkappen benötigt man etwas Fingerspitzengefühl.

Unerwartet in dieser Preisklasse ist das im Deckel befindliche Thermometer. Nur mit der Genauigkeit nimmt es das Thermometer nicht so genau. Während des Betriebs weist es bei unserem Testmodell eine Differenz von ca. 50°C auf. Möglicherweise kann man es nachjustieren, was aber nicht ausgetestet wurde.

Zum Zubehör gehören auch 2 emaillierte Kohleschalen, die einen Wechsel der Kohlen und das Reinigen erheblich erleichtern. Diese sind getragen von einem emaillierten Kohlerost.
Als einzigster Grill im Test wartet Landmann mit einem Edelstahlgrillrost auf, aber nicht klappbar.

Gut durchdacht ist auch das Lüftungssystem im Kessel. Drei Ventile befinden sich im unteren Bereich. Im Innenraum wird ein zuaschen durch einen emaillierten Ascheteller verhindert, der unter dem Kohlenrost in der Kugel aufliegt. Darunter sind dann die Lüftungsventile. Rundherrum ist er mit Zugluftlöchern versehen. Der Ascheteller erleichtert die Entnahme der Brennstoffrückstände sehr.

Der Lüftungsschieber im Deckel ist aus Edelstahl gefertigt und als eingenständiges mehrteiliges Bauteim am Deckel verschraubt. Sehr angenehm wird empfunden, dass der Lüftungsschieber nicht auf der Emaille kratzt.

Die nutzbare Höhe zwischen Rost und Deckelinnenraum beträgt ca. 19cm.

Ermittelter Preis ca. 100,00 Eur.

Kommentar zum König Kings Kettle 570

1. Eindruck

Sehr ordentliche und sichere Verpackung. Selbst der Versand aus der Schweiz und Transport mit Paketdienst konnte dem Inhalt nichts anhaben. Der Karton präsentiert sich in weiss mit schwarzer Schrift und gibt wenig Informationen zu dessen Inhalt.

Mehrsprachige Anleitung. Der Aufbau konnte intuitiv ohne Anleitung durchgeführt werden, da der Grill größtenteils vormontiert ist. Dauer ca. 25 Minuten.

Der König wirkt durch seine an einen Apfel erinnernde Form sehr edel.

2. Ausstattung und besondere Merkmale

Sehr gute Emaillierung, kaum Dellen und Einschlüsse. Deckel und Kugel sind sehr massiv und stabil, passen nicht sehr genau aufeinander und weisen unregelmässige Spaltmasse auf. Gehalten wird die Kugel auf einer guten Beinkonstruktion auf grau lackierten Beinen. Die gewohnte Einsteckmuffe bei Beinbefestigungen wurde durch eine Arretierungsschraube ergänzt. Dadurch erhält der Grill einen stabilen Stand. Die Räder werden mit dem Fahrgestell verschraubt und wirken durch die Kunststoffabdeckkappe eher billig.

Unter dem Kessel wird ein geräumiger Aschetopf an einenem angeschraubten Führungs und Haltemechanismus befestigt. Dieser dient auch zur Zuluftregelung im unteren Bereich. Sehr auffällig dabei die sehr gute Verarbeitung und das leichtgängige einstellen der gewünschten Zuluft. Das Ein- und Aushängen des Topfes erfordert anfänglich etwas Geschicklichkeit, was man aber bald beherrscht.

Zur Reinigung fegt man die Asche in den Topf, was nicht viel Arbeit macht, da der Öffnungsdurchmesser des Topfes sehr groß dimensioniert ist. So verbleibt nur ein schmaler Rand im Kessel, der zu reinigen ist.

Als Zubehör werden zwei Kohlentrenngitter für den Kohlenrost mitgeliefert.

Der Grillrost ist der auffälligste im Test. Sehr schwer und massiv gefertigt. Dabei wurde der Klappmechanismus für 2 seitliche Klappen auch noch berücksichtigt.

Auch der Kohlenrost glänzt durch Verchromung.

Abwertdend wirken die verbauten Kunststoffgriffe. Deren Form ist zwar einmalig und elegant rund geformt. Wirken aber eher billig. Wie Kunststoffgriffe am Grill angesehen werden, muss hier nicht nochmal erläutert werden.

Interessant gelöst ist das obere Lüftungsventil. Das Einstellen der gewünschten Stellung erledigt man mit der durchdachten Griffkombination. Dieser ist durch eine grosse Platte ausreichend vor aufsteigender Hitze geschützt. Auch mit entweichender heisser Luft kommt man nicht in Konflikt.

Die nutzbare Höhe zwischen Rost und Deckelinnenraum beträgt ca. 19cm.

Preisempfehlung 329 CHF ~ 200 Eur.
Billigster ermittelter Preis 246 CHF ~ 155 Eur

Kommentar zum Old Smokey Giant 22″

1. Eindruck

Einfache aber gute Verpackung. Design der Verpackung vermittelt den Inhalt von etwas Besonderem, was sich beim Anheben durch Klappergräusche bemerkbar macht.

Für den Aufbau benötigt man keine Anleitung, die nur in englisch weiterhelfen kann. Dauer 20 Minuten. Werkzeug Schraubenzieher und Maulschlüssel.

Besonders auffällig sein puristisches Design.

2. Ausstattung und besondere Merkmale

Alle Bauteile werden am dünnwandigen aluminiumbeschichtetem Blech verschraubt.
Deckel und Unterteil sind zweckmässig geformt. Haben aber eine gute Passgenauigkeit, das Aufsetzen des Declels wird durch drei seitliche Führungen erleichtert. Die verschraubten Beine verleihen ihm einen sicheren Stand. Räder benötigt ein solches Leichtgewicht nicht.

Gefahrlos anfassen kann man den Old Smokey an den einfachen aber zweckmässigen Holzgriffen.

Lüftungsschieber aus geformten Blechstreifen.

Im Innern schaut man auf einen sehr dünne Rost und ein grob gelöchertes Kohlenblech. Beides auf durchgehenden Schrauben der Befestigung der seitlichen Konstruktion gelagert.

Kein weiteres Zubehör im Lieferumfang.

Glänzen kann der Old Smokey durch seine nutzbare Innenraumhöhe. Er schluckt ganze 29cm im Innenraum zwischen Rost und Deckel. Der Höchste im Test.

Der daraus resultierende Abstand zum Brennstoff verhindert auch eine zu große Hitzestrahlung der Glut, sodass das Grillgut nur in der erwärmten Luft gegarrt werden kann.

Niedrigste Arbeitshöhe im Test.

Preis 99,00 Eur

Jetzt geht es um die Umsetzung der zugeführten Energie.

Jeder Testkandidat wird mit einem Kilogramm Holzkohlebriketts der Fa. Schmitz befeuert.

Gemessen wird die Garrrauminnentemperatur auf Rosthöhe.

Alle Lüftungen stehen auf offen.

Zunächst die Auswertungen der Grafiken in der Reihenfolge wie im Teil 1
Weber One Touch Gold


Outdoorchef Easy Charcoal 570


Dancook 1400


Landmann 31315


König Kings Kettle


Old Smokey


Eindeutiger Testsieger in diesem Kriterium ist der Dancokk 1400. Gefolgt überraschender Weise vom Old Smokey, der trotz dünwandiger Bauweise eine gute Umsetzung des Brennstoffs unter Beweis stellte.
Der direkte Vergleich

Dancook 1400 – Old Smokey


Deutlich zu erkennen die perfekte Umsetzung des Brennstoffs in verwertbare Hitze des Dancooks. Er schlägt alle anderen Grills um Längen.

Deutlich erkennbar bei ca 2h. Ein Temperaturunterschied von fast 100°C.

Bei den anderen Kugelgrills fällt die Differenz noch gravierender aus, wie beim Old Smokey.
Hier im Vergleich zum Outdoorchef

Während der Outdoorchef die 200°C-Grenze nach ca. 45 Minuten schon wieder verlässt, wurde beim erreichen dieser Marke der Test bei Dancook nach knapp 3h abgebrochen. Dieser Unterschied ist mehr als deutlich.
Deswegen verwende ich die mittelmässige Kurve des Landmann zum Vergleich der anderen Grillkugeln.

Landmann – Weber

Landmann – Outdoorchef


Landmann – Koenig


Landmann – Old Smokey

und interessenhalber die in Grillerkreisen am weitesten verbreiteten Kugeln im Vergleich

Weber – Outdoorchef

und nochmal den hier optisch besseren Weber im Vergleich zum Testsieger Dancook 1400
Dancook 1400 – Weber OTG 570


Dieses Ergebnis war für alle Tester mehr als Überraschend.

Hier das Gesamtergebnis des Tests (Summe aus Teil 1 und 2), vorbehaltlich der abschließenden Genehmigung durch Daniel:

Gesamtsieger: Dancook 1400

Eine überzeugende Leistung, solide Verarbeitung, interessante Details, sehr brauchbares Zubehör (nur bei Fabi-Holz im Lieferumfang) und sehr gute Temperaturkonstanz machen den Dancook zum überlegenen Sieger dieses Grilltests, Gesamtnote 1,5

Preis-Leistungs-Sieger: Landmann 31315

Der Landmann ist die Überraschung des Tests. Die Marke ist eher für einfache Grills bekannt. Der getestete Kugelgrill schlägt hier voll aus der Reihe. Kluge Detaillösungen, ordentliche Verarbeitung, Edelstahlrost, emaillierte Kohlekörbe, und ein – wenn auch wenig genaues – Deckelthermometer machen den Landmann mit seinem Preis von gerade mal 100 Euro zum absoluten Preis-Leistungs-Sieger dieses Tests, Gesamtnote 2,3

2. Platz in der Gesamtwertung: König Kings Kettle 570
Durchdachte Konstruktion, solider Grillrost, gutes Reinigungssystem, aber leichte Schwächen im Detail, Gesamtnote 2,1

3. Platz: Outdoorchef Easy Charcoal 570
Solide Verarbeitung, massive Standbeine, gute Detaillösungen, umfangreiches und durchdachtes Zubehör einschließlich großem Deckelhalter, aber wenig überzeugendes Trichtersystem, Gesamtnote 2,2

4. Platz: Weber One Touch Gold 57
Sehr sauber verarbeitete Grillkugel, stark vormontiert und durchdacht, Schwächen im Detail, im Vergleich zu allen anderen Grills sehr wackliger Stand, Gesamtnote 2,4

5. Platz: Old Smokey Giant 22″
Einfach aufgebauter Grill aus dünnem aluminisiertem Blech, optisch sehr ungewöhnlich, einfach zu bedienen, erweiterbar durch Long Legs, umfangreiche Temperaturregelmöglichkeiten durch 2 Boden- und 2 Deckelventile, sehr hohe Energieeffizienz, einziger Grill im Testfeld, der hier mit dem Dancook mithalten konnte. Sehr gut auch die nutzbare Höhe über dem Rost. Einziger Kugelgrill, der BeerCanChicken auf dem Grillrost stehend grillen kann. Weniger überzeugend der Grillrost mit sehr dünnen und nicht stabilisierten Streben (Abwertung um 0,3) und die zwar dicht abschließende, aber zum Teil lässige Passform der beiden Grill“kugel“teile, im Preisvergleich mit dem guten Landmann zu teuer, Gesamtnote 2,7

Edit: An sich sollte ein Vergleichstest mit einem SuperPro von Char-Griller durchgeführt werden. Mangels Zeit fand dies nicht statt, wird aber später nachgeholt. Dieser Test wird dann entsprechend ergänzt. Wir behalten uns aber auch vor, beim nächsten Treffen einen Test aller „Einstiegssmoker“ (vertikal und horizontale Smokeebene) durchzuführen.