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Delicado 48 – Und wieder nur Gemotze?

Delicado 48 EDIT 3:

Wenn man die Delicado 48 Kommentare verfolgt plus die Mails die ich von unzufriedenen Bestellern erhalten habe, dann sollte man spätestens den Etikettenschwindel:

„als ich neulich meine Ware erhielt, klebte auf einer Kiwi ein Aufkleber von Zespri!! Das bedeutet , dass die Kiwis nicht „…direkt aus meinem Gewächshaus in Portugal“ stammen und nicht „…direkt von der Algarve- unbehandelt – 100 % Organic “ sondern aus Newseeland kommen und nicht mal bio sind.“

weiter verfolgen. Das ist mehr als nur ein Kavaliersdelikt.

Ich hab das mal bei der Spanischen Handelskammer für Deutschland angefragt.

EDIT 2:

In Anbetracht dessen was an Kommentaren und Email bei mir ankommt, schiebe ich das Thema nach oben. Denn….

…..unglaublich! Jetzt habe ich eine Paketankündigung erhalten, ein Paket ist seitens Delicado 48 an uns unterwegs. Unaufgefordert, nicht angekündigt. Dumm nur das wir gar nicht zu Hause sind. Ich kann nur hoffen das die das Paket nicht einfach abstellen. Sollte es in einem Shop landen, wird sich der Shopbesitzer freuen, sehr freuen.

 

EDIT: Ich wurde bereits mehrfach sehr freundlich angefragt um mir nochmals ein Paket zukommen zu lassen um mich zu überzeugen. Nein, das ist eine Momentaufnahme und die Erfahrung die ich gemacht habe. Selbst wenn ein erneutes Paket eine bessere Qualität liefern sollte, bleibt mein Blog wie er ist. Eventuell ergänzt um einen weiteren, vielleicht positiven Bericht über den Händler.

Ursprünglicher Blog:

Es liest sich so schön. Frische aus Andalusien. In Zeiten in denen man bei uns echtes Glück oder wahlweise viel Geld haben muss um ordentliche Orangen zu bekommen, ließt sich die Werbung von Delicado 24 .de, wahlweise Delicade 48 .eu und andere, geradezu verlockend.

Über ein Forum wurden die Früchte ebenfalls angeboten und so beschloss ich eine Kiste voll zu bestellen.

20 Kilo zu 49,95 für

7 Kg Orange 7 Kg Mandarine 2 Kg Kaki 2 Kg Mango 1 Kg Granataepfel

Nach wenigen Tagen, wie angekündigt, kam der Karton an. Stabil, groß und unbeschädigt. Gerade richtig für meine Lust auf eine leckere Orange.

Nach dem Öffnen des Delicado 48 Kartons die erste Ernüchterung. Die Mangos hatten alle bis auf eine sehr starke Transportschäden. An mehreren Stellen angedatscht, aufgeplatzt und das nicht erst seit gestern. Die Granatäpfel an beiden „Nabelseiten“ schimmlig. Ich habe einen aufgeschnitten, braun. Riecht alles andere als frisch. Die Kerne braun und weich. Den zweiten, den „Schönsten“ ebenfalls geöffnet – dito. Von den Orangen und Mandarinen waren ein paar ebenfalls mit heftigen Andatschern versehen. Nicht viele. Dachte ich ……

Die Kakis waren in Ordnung.

Ich hab mich sehr aufgeregt und meinem Unmut gleich in Bildern und einer Mail an den Händler Delicado24 Luft gemacht.

Delicado 48 Delicado 48 Delicado 48

Die Antwort war erstmal verständnisvoll und ob der Karton eine Beschädigung hätte. Nein, er ist einwandfrei. Wir hatten uns auf 15,- Nachlass, nachdem ich 20,- gefordert habe, geeinigt. Ich wusste ja nicht wie es weitergeht.

2 Tage später hatten gut 50% aller Früchte ausgeprägte „Datscher“, die erste Delicado24 Orange schimmelte obwohl ich alle direkt abgewaschen hab.

Die Mandarinen hatten eine recht lose Schale was eine Beurteilung, ob sie nun in Ordnung ist, schwer macht. So merkten wir erst nach dem Öffnen, mindestens die Hälfte ist nicht ok. Wenn Mandarinen eine Druckstelle abbekommen oxidieren sie und nach 1-2 Tagen kann man sie nicht mehr essen, sie schmecken dann fade und faulsüß.

Nach nunmehr einer Woche das Endresultat. rund 70% aller Früchte waren nicht in Ordnung. ein Großteil schimmelte nach dem 4. Tag und genießbar war lediglich eine handvoll Orangen und Mandarinen. Die Orangen die unversehrt waren waren gut. Allerdings nicht besser als eine gute Ware beim Gemüsehändler.

Ich könnte nun sagen, hoffentlich bin ich ein Einzelfall. Wenn ich mir die vergammelten Granatäpfel anschaue, dann glaube ich nicht so recht daran. Auf jeden Fall habe ich wieder mal daraus gelernt und am Ende nichts gespart, im Gegenteil!

Mango-Papaya Burrito

Mango-Papaya Burrito mit Nüssen und „Kürbiseis“


Zutaten [4 Personen]

4 Weizentortillas
1 Mango
1 Papaya
Saft einer halben Limette
2 EL Pistazienkerne
2 EL Pinienkerne
8 EL Zucker
Honig
4 Kugeln Vanilleeis
8 TL Kürbiskernöl
Roter Pfeffer
Backpapier

Zum Anrichten

4 Teller, 2 EL gehackte Nüsse, Honig aus der Squeezeflasche, ebentuell Frucht oder Schokoladensoße

Zubereitung

Direkt oder indirekt

Vorbereitungen

30 Minuten vor dem Grillen

Den Zucker in einer beschichteten Pfanne karamelisieren lassen und mit je einem heißen Esslöffel ein kleines Zuckergitter auf das Backpapier „zeichnen“ und zur Seite stellen.Die Pistazienkerne mit einem großen Messer grob zerkleinern und leicht anrösten. Ebenso die Pinienkerne aber im Ganzen.

Die Mango und Papaya schälen und entkernen. Die ganze Mango sowie die halbe Papaya in kleine, gleichmässige Würfel schneiden und mit dem Limettensaft vermengen.

Die restliche Papaya in längliche, gleichmässige Streifen oder Formen schneiden.

In je einen ausgebreiteten Tortilla ein viertel der Fruchtwürfel sowie ein viertel der Nüsse länglich auffüllen. Mit je einen TL guten Honig überziehen. Nun die Tortillas auf beiden Seiten einklappen und eine nicht zu feste Rolle formen. Wenn die Tortilla zu steif sind vor dem Befüllen mit ein wenig warmem Wasser anfeuchten.

Nun da der Tortilla gerollt ist nennen wir ihn Burrito.

Grillen

Die Burritos bei mittlerer Hitze, zuerst mit der Nahtseite nach unten auf den gut gereinigten und leicht mit Rapsöl gefetteten Grillrost legen. Auf beiden Seiten in ca. 5-8 Minuten ein deutliches Branding grillen. Öfter einmal kontrollieren damit sie nicht verbrennen.

Anrichten

Auf jeden Teller in da rechte Drittel zwei Kugeln Vanilleeis geben und die restlichen Papayastreifen beziehungsweise Stücke zwischen und neben die Eiskugeln geben. Den Burrito längs daneben legen und mit Honig, am Besten aus einer Squeeze-Flasche, eine Spur im Zickzack zeichnen. Über das Vanilleeis je einen TL Kürbiskernöl geben und je ein Zuckergitter darauflegen. Das Eis mit wenig rotem Pfeffer aus der Mühle oder gemörsert bestreuen und die gehackten Nüsse über den gesamten Teller verteilen. Wer mag kann hier mit verschiedenen Soßen (Frucht oder Schokolade) weitere Akzente setzen.