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No Muh Zucchini!

Hier ein neues Rezept das äusserst gut auf ein Weißbrot oder frisch in eine Tomaten-Pastasoße oder einfach als Tapa.

No Muh Zucchini

Zutaten:

  • 2 Zucchini
  • 1 Zwiebel
  • 30-50 gr. No Muh Chäs (oder Parmesan)
  • 10 frische Rosmarinnadeln
  • Olivenöl
  • 2 TL Grobes Meersalz
  • 2 TL Pfeffer aus der Mühle
  • 1 TL Chilipulver
  • 2 EL weißer Balsamicoessig

Zubereitung:

Die Zwiebeln in feinste Würfel schneiden und die Zucchini in Würfel von ca. 3-4 mm Kantenlänge. Beides mit ein wenig Olivenöl vorsichtig für 5 Minuten dünsten und dann die fein gehackten Rosmarinnadeln sowie Salz, Chilipulver und Pfeffer zugeben und bei abgeschaltenem Ofen im Topf abkühlen lassen.

Den No Muh Chäs auch wieder in feine Würfel schneiden oder mit einer feinen Raspel raspeln und untermengen. Nochmal mit Salz abschmecken und in ein Glas geben. Mit Olivenöl auffüllen das die Zucchini fast bedeckt sind und ganz abkühlen lassen. Erst dann den weißen Balsamico zugeben und mindestens 2 Tage im Kühlschrank ziehen lassen.

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Freitags Veggi-Menü

Wenig Zeit aber Lust etwas Feines zu Grillen bzw. zu kochen.

Als Vorspeise gab es ein Pfifferling-Kartoffelpuffer mit einer No Muh Chäs Italian Kartoffel. Danach durfte ein Fenchel-Habanerogemüse mit karamelisierten Bohnen ein gegrilltes Vantastic Foods Veggi-Entenfilet ergänzen. Eine Grillkartoffel dazu und etwas Jalapeno-Espuma. Die Soße ist eine Pfifferlings- Sherrysoße. Alles vegan (schulterklopf) und es schmeckt(e) exzellent.

Die No Muh Chäs lauwarmen Kartoffeln wurden aus etwas No Muh Chäs Melty, Basilikum, getrochnete und in Öl eingelegte Tomaten, Salz, Pfeffer, wenig Knoblauch angerührt und kam aus eine vorgekochte Kartoffel die ich in Scheiben geschnitten habe. Eine Scheibe Tomate drauf und überbacken lassen. Nicht lange denn der No Muh sollte nicht zu heiß werden.

Der Pfifferlings-Kartoffelpuffer war etwas komplexer. Pfifferlinge (ca. 100 gr.) kleinschneiden und sehr scharf anbraten. kleingeschnittene Zwiebeln und etwas Knoblauch dazu und mit Salz und Pfeffer würzen udn fein geschnittenen Rosmarin dazu. Ca. 10 Minuten bei hoher Hitze und ständigem Schwenken garen lassen. Zur Seite stellen und abkühlen lassen. Eine halbe mehlige, gekochte Kartoffel kleinschneiden und mit den Pfifferlingen vermengen und die Kartoffelstücke ordentlich mit der Gabel zu Brei drücken. In einer Pfanne, am besten in einem Backring, asubraten – extrem lecker!

Das Vantastic Foods Vegi Entenfilet habe ich 1 Stunde vor dem Grillen mit Johnny´s I Love Chicken Rub eingerieben und nach einer halben Stunde mit Rapsöl eingepinselt. Auf den sehr heißen Grill für 2 X 5 Minuten damit es ein schönes Branding bekommt.

Vegan und lecker – einfacher als es klingt und leicht. Wers nachkochen will und noch Input braucht – melden!

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Drei Käsehoch

Da war ich sehr gespannt darauf. Käse ist meine Achillesferse und so wäre ein veganes Ersatzprodukt der Renner.

Es sind drei Käsefakes sowie ein Frischkäseimitat am Start. Alles Produkte die ich auf vegetarischen sowie veganen Seiten empfohlen bekam oder die überschwänglich gelobt wurden:

  • Tofutti „Creamy Smooth“ Cheddar Style
  • No Muh Chäs Classic
  • Pural Vegi Cheese
  • Heirler Der andere Genuß „wie Frischkäse“

In dieser Reihenfolge hab ich die Produkte getestet. Pur ohne alles wie man Käse eben pflegt zu essen. Im Einzelnen hat sich das wie folgt gestaltet:

Der Tofutti „Creamy Smooth“ Cheddar Style kommt in Scheibenform, einzeln verpackt daher. Nicht was ich gut finde aber ideal für den Belag eines Burgers. Ausgepackt und probiert. Die Konsistenz ist ähnlich der bekannten Scheiben, etwas bröseliger.

Der Geschmack erinnert in keinster Weise an Käse, geschweige denn einen Cheddar. Es ist aber nicht so das er nicht schmeckt, nur eben nicht wirklich nach Käse.

Der Tofutti bekommt die Tage nochmals eine Chance auf einem Burger um ihn zum Cheesburger zu machen. Bis dahin, pur versucht, bekommt er maximal eine 4.

Als zweiter Kandidat mache ich mich über den No Muh Chäs Classic her. Ein veganer schweizer Käsefake. Und wenn jemand etwas von Käse versteht dann doch wohl die Schweizer (neben den Franzosen natürlich). Er kommt als Block daher und sieht verblüffend nach Käse aus. Ausgepackt fällt mir ein leichtes Aroma von Roquefort auf was sich im Geschmack bestätigt.

Es schmeckt ganz gut wenn man Schimmel, besser Blauschimmelkäse mag. Die Konsistenz ist etwas bröselig wie eben so viele Tierproduktefakes. Ich werde ihn heute Abend mal ohne Anmerkung auf den Tisch bringen, mal sehen wie das Urteil ausfällt. Von mir bekommt der No Muh eine gute 3 und bin guter Hoffnung das es noch besser geht.

Man darf doch träumen oder?

Der Pural Vegi-Cheese Cheddargeschmack ist ein Kräuterkäase-Fake der recht hart ist und nach nichts definierbarem riecht. Ein Stück probiert und versucht den Geschmack zu definieren. Man schmeckt ein wenig die Kräuter, leicht salzig.

Vom angegebenen Cheddargeschmack ist nichts zu spüren. Nach wenigen Sekunden mußte ich das Stück ausspucken da sich ein penetranter, nicht beschreiblich schlechter Geschmack breitmachte.

Der Pural bekommt eine 5 und ich frage mich mal wieder, wer hat das Produkt freigegeben.

Doch wie wenn ich es geahnt hätte, es geht noch schlimmer. Auf den Frischkäsefake war ich im Besonderen gespannt – so schwer kann das doch nicht sein da man den Reifeprozess nicht imitieren muß. Der Heirler „wie Frischkäse“ ist ganz weit von einem Frischkäse entfernt und mich überkam beim Versuch Übelkeit und ich spuckte das Produkt sofort aus. Ein weiteres Produkt für das veganen Fake-Gruselkabinet. Der Heirler schafft es als zweites Produkt, neben den Topas Winner Knack Tofuwürstchen eine 6-.

Ein weiteres Kasefakeprodukt wartet noch auf einen Versuch aber für heute denke ich habe ich mein Soll erfüllt.

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